Ständige Müdigkeit / Kopfweh / verschwommene Sicht / Gliedmaßen kribbeln - Kortison absetzen?

Vor einigen Monaten wurden bei mir Polypen diagnostiziert (starke Schleimbildung, gelegentlich Schmerzen im Ohr). Bevor er eine Operation vornimmt, wollte mein HNO diese mit Budesonid Nasenspray behandeln. Erst war es glaub ich ein Monat, mittlerweile verlängert auf insgesamt 3 oder sogar 4 Monate.

Seit einiger Zeit schlage ich mich mit schwerwiegenden Beschwerden rum, welche in der jüngeren Vergangenheit immer schlimmer wurden:

  • aktuell ständige Müdigkeit / Abgeschlagenheit (körperlich kaum Antrieb am Tag irgendwas zu machen, weniger Konzentration, nach 9/10 Std. Schlaf noch gerädert)
  • Gleichgewichtsstörungen, "schwarz vor Augen" wenn ich aus der Hocke komme o.ä., ein grundsätzliches Niveau an Schwindel
  • durch den Tag Wahrnehmung wie "durch eine Wolke"
  • sehr schnelles Einschlafen/Kribbeln von Körperteilen, insb. Gliedmaßen, also Armen und Beinen (Bsp: nur kurzes Ausstrecken eines Armes -> direkt Kribbeln, eine Person ein paar Minuten auf den Schultern tragen -> kann Hand gar nicht mehr bewegen
  • verschwommene Sicht, extrem "angestrengtes" Sehen, oft Blinzeln
  • gelegentlich Kopfschmerzen, "Drücken" im und auf dem Kopf
  • "unsauberer" und "schwieriger" Stuhlgang

Habe deswegen schon alles ausprobiert. Ausführlicher Gesundheitscheck beim Hausarzt, samt Blut etc: keine Auffälligkeiten, Blut ok, Schilddrüse ok, alles gut. Ernährungsumstellungen auch schon probiert. Bringen nix.

Erst jetzt bin ich auf das Nasenspray gekommen. Der Zeitraum, seit dem die Beschwerden schlimmer wurden, stimmt in etwa überein. Eine kurze Internetrecherche nach "Budesonid Müdigkeit" bringt übereinstimmende Ergebnisse (sanego.de).

Mein akutes Problem: Durch die ständige Abgeschlagenheit kriege ich im Alltag kaum mehr was hin schlafe ewig ohne je ausgeruht zu sein. In den nächsten drei Wochen stehen aber meine Klausuren an.

Mitte August wäre mein HNO-Termin zur Besprechung der Anwendung des Kortison. Was ich bisher sagen kann: das Nasenspray bringt keine wirkliche Verbesserung nach crica 3 Monaten Anwedung.

Nun zu meiner Frage: Wäre es "ok", das Nasenspray einfach ab heute Abend abzusetzen, ohne vorzeitige Rücksprache mit HNO? Vorher lieber in der Sprechstunde vorbeischauen und nachfragen? Ich verzweifle im Moment vollkommen und ringe nach jeder Möglichkeit, die Aussicht auf Besserung verspricht. Sonst irgendwelche Ideen, wie ich meine Probleme bessern könnte? Bin männlich, noch keine 20 Jahre alt.

Beste Grüße & vielen Dank im Voraus.

Kopfschmerzen Augen HNO Müdigkeit Nasenspray Cortison Gleichgewicht Polypen
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Lumbalpunktion - Cortison - Benommenheit/ Gelenkschmerzen/ Nackenschmerzen - was ist los?

Hallo alle zusammen, Vorab: ich lebe im Ausland. Bedauerlicherweise bekam ich vor 3 Wochen gesundheitliche Probleme…ich dachte, es wäre ein Hitzschlag, ich hatte starke Kopfschmerzen, Fieber, Nackenschmerzen, Übelkeit. Zu Abend konnte ich mich kaum bewegen, daher sind wir ins Krankenhaus gefahren. Blutbild zeigte erhöhte Leukozyten (14.000). Es wurde eine Lumbalpunktion gemacht, da Verdacht auf Meningitis. Die Entnahme war sehr anstrengend für mich, ich bin mehrmals ohnmächtig geworden und habe mich auch übergeben. Vor der Lumbalpunktion wurde ein MRT vom Gehirn gemacht und alles war in Ordnung. Die Untersuchung zeigte, dass ich kein Meningitis habe (nur auffällig war, dass ich wenig Protein habe). Ich lag 1-2 Stunden noch im Krankenhaus und habe eine Infusion bekommen. Am nächsten Tag fing es mit den Beschwerden an: - Kopfschmerzen (nur im Stehen), - Taubheitsgefühle am rechten Bein und an der Hüfte - leichte Rücken - und Nackenschmerzen - Schmerzen an den Armen

Nach einem halben Glas Koffein sind meine Kopfschmerzen plötzlich verschwunden. Mir ging es ab dem Tag etwas besser, doch die Nackenschmerzen verschlimmerten sich und ich hatte weiterhin hin und wieder Schmerzen an der Hüfte. Ich war dann bei einer Neurologin und sie sagte, dass die Nerven und Reflexe am Bein keine Auffälligkeiten zeigen. Am Rücken gibt es auch nichts auffälliges, die Einstichstelle tut nicht weh und ich spüre in dieser Region auch nichts auffälliges. Sie gab mir Cortison (Synacthen 100mg). Ich bin nun mittlerweile zurück aus dem Ausland und war auch bei einem Internisten: - Leukozyten: 17.500 - EKG und Lungentest in Ordnung, aber erhöhter Bluthochdruck - Reflexe an den Armen und Beinen in Ordnung - Unterberger-Test: Abweichung von ca 90 Grad nach rechts, bei Wiederholung 50 Grad

Die Cortison-Spritze ist nun 2 Wochen her. Auffällig war eben, dass meine Leukozyten erhöht sind (er vermutete, dass ich eine Depot-Spritze bekam, scheinbar doch nicht) und dass ich beim Unterberger-Test nicht an derselben Stelle stand. Ich soll nun zum Neurologen und das abklären, eventuell sei irgendetwas mit meinem Gleichgewicht. Die Lumbalpunktion liegt nun genau drei Wochen zurück. Meine derzeitige Situation ist: - Rücken - und Nackenschmerzen besser geworden - Ich habe seit dem Besuch bei der Neurologin das Gefühl, ich wäre in einem Traum. Ich will nicht sagen, dass die Dinge unreal sind, das wäre zu übertrieben,…es ist nur als sei ich neben der Spur und nicht ganz bei mir - Ich habe Gelenkschmerzen, vor allem während des Schlafens

Bis vor 6 Tagen hatte ich auch das Problem, dass ich für einige Stunden einen komischen Anfall bekam,...es fühlte sich an, als ob jemand an meine Nerven am Nacken und Hinterkopf ziehen würde, es fühlte sich wie ein Brennen an und ich war total benommen und unfähig. Das ist nun zum Glück nicht mehr da.

Die Frage ist nun: Was ist mit meinem Körper los? Ich soll morgen noch mal ein Bluttest machen, um zu sehen, ob die Leukozyten noch so erhöht sind.

Schmerzen Cortison Lumbalpunktion
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Niereninsuffizienz oder doch nicht?

Moin Leute ich habe mal eine Frage an euch:

Ich fang mal etwas weiter vorn an.

Seit über einem Jahr habe ich(16) gelegentlich mal plötzliche Juckreiz Attacken welche sich anfühlen wie 1000 Nadeln auf einmal die meist an verschiedenen Stellen am Körper einen stechenden schmerz verursachen welcher meist nur max. 15-30min anhält meist aber viel viel kürzer.

Es ist die absolute Hölle auf Erden sag ich euch. Egal was man grade macht - man kanns vergessen. Nichts geht mehr. Sich unter Kontrolle zu halten gleicht einem Versuch ein wildes Pferd mit den Händen zu zähmen.

Es tritt sehr "random" auf aber oftmals dann, wenn ich unter Stress bin oder Schwitze. Manchmal aber auch einfach so beim nichts tun. Dazu sei gesagt, ich habe mein ganzes Leben lang schon Neurodermitis: leicht bis mittel. Meine Haut gleicht größten Teils einer Wüßte im Hochsommer.

Kratz Technisch hat es sich aber in den letzten Jahren immens gebessert sodass, ich eigentlich so gut wie keine offenen Stellen mehr habe.

Nehme immer mal wieder Kortison für meine Hände. Hab ich versehentlich mal zu schnell abgesetzt? Nebenniereninsufizenz? Und wie soll ich das alles meinem genervtn Hausarzt erklären?

So. Das erstmal dazu. Jetzt zum Rest. In den letzten Jahren hatte ich öfter mal immense Kuliken in der Flanke mal links mal rechts. Diese brachten mich stets in die Notaufnahme: gefunden wurde trotz Aufnahme gar nichts. Immer ein Verdacht auf Nierensteine.

Dann habe ich seit geraumer Zeit einen Bluthochdruck welcher allerdings nicht erklärt werden kann und auch angeblich nicht permanent geschweige denn besorgniserregend sei.

Zuletzt habe ich seit mehr als 2 Monaten verstärkt diese Symptome gehabt:

-Müdigkeit -Appetitverlusst -Übelkeit -Kopfschmerzen -Bauchschmerzen -Angst -Panik -Realitätsverlust (Neben mir stehen, alles unwirklich) -Oft krank (Erkältung) -Kalte Füße und Hände -allgemeine Kälte -Brennen nach Wasserlassen ( Seit JAHREN bekannt vermutlich Koplikationen durch OPs) -Abgeschlagenheit -Herzrythmus Störungen x1 -Kurzatmigkeit (Peakflow und LuFu ok) -Magenbeschwerden (Verdauung) -leichte Depression (glaube ich) -Psychische Veränderungen -Persönlichkeitsveränderung -Entzündungen -Verspannungen (Hals/Schultern/Rücken) -Leistenschmerzen -Prostata Beschwerden -Psychische Belastungen -Stress -Kreislauf Störungen -Konzentrations Probleme ...

Ja ich weiß is ne Menge. Dinge wie Müdigkeit oder Konzentrations Probleme entwickelten sich langsamm. Appetitverlusst und Übelkeit hingegen kammen erst vor einigen Wochen dazu und sind mittlerweile auch größten Teils wieder weg.

Der Rest bleibt eigentlich bestehen. Ich sag nochmal dazu das ich in den letzten 2-3 Monaten psychisch sehr instabil war weil ich ständigen Gesundheitlichen Problemen ausgesetzt war. Habe eine bestehende Kieferhölenentzündung seit mehr als 5 Monaten

Wäre eine schleichende Nieren Unterfunktion eine Möglichkeit? Was meint ihr?

Lg

nieren Psyche Cortison Nierenversagen
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Wie werde ich meine Nasennebenhöhlenentzündung los?

Kann mir jemand helfen. Ich habe seit über 4 Wochen eine Nasennebenhöhlenentzündung und alles schon probiert - verschiedene Antibiotika, Erkältungssalbe, Eukalyptusölkapseln, Sinupret, Ibuprofen - nichts hilft! Nur zäher Schleim, Druck in den Nebenhöhlen, kein Geruchssinn seit 4 Wochen und das schlimmste - die Benommenheit, die macht, dass ich nicht arbeiten kann und bald meinen Job verliere! Dazu eine geschwollene Lympfknote als Zeichen dass der Körper gegen etwas kämpft. Bisher war der Schleim immer durchsichtig, aber heute ist er gelb geworden und mehr Schleim ist wieder geworden und das obwohl ich gerade Doxycyclin nehme, was wohl nicht hilft. Der Schleim reizt jetzt auch den Hals, dadurch fängt er auch wieder an weh zu tun. Ein böser Kreislauf.

Was kann helfen? Hat jemand Erfahrung mit Cortison gemacht? Komischerweise hatte ich vor ein paar Tagen nach dem Duschen mit einem Peeling, große rote Ausschläge als allergischer Reaktion. Anscheinend spielt gerade mein Immunsystem verrückt. Könnte da vielleicht Cortison Tabletten helfen? Oder kann / muss man gar operieren um den enzündlichen Schleim zu entfernen, da er ja durch alle anderen Mittel nicht verschwindet?

Zur Info, falls relevant, möchte ich noch hinzufügen dass ich eine Pollenallergie habe und manchmal Kontaktallergie gegen verschiede Kosmetika.

Ich war schon bei zwei verschiedenen HNO Ärzten und habe am Donnerstag einen Termin bei einem dritten HNO Arzt weil mir keiner helfen kann.

Bitte helfen, will endlich gesund werden, habe Angst dass ich nie wieder gesund werde und dass ich meinen tollen Job verliere :(

LG Carina

Allergie HNO Cortison Nasennebenhöhlenentzündung
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Starke Urtikaria - Cortison als Dauerlösung?

Hallo,

ich leide seit Anfang April 2016 an Urtikaria. Zunächst waren es ab und zu einzelne Quaddeln, immer durch Stress ausgelöst. Bin leider erst zum Arzt gegangen, als es richtig schlimm wurde.. seit 09.06.16 habe ich die Nesselsucht täglich. Und von Tag zu Tag wird es immer schlimmer.

Mein Hautarzt hat mir erst Loratadin verschrieben - kaum Wirkung. Dann Cetirizin - erst etwas besser gewirkt, aber nach wenigen Tagen trotz 4 Tabletten von Kopf bis Fuß mit Quaddeln übersät. Die Tabletten habe ich irgendwann abgesetzt, da der Arzt sagte, es wäre eine Allergie und daher muss erst Allergietest gemacht werden. Ich setzte die Tabletten also ab, um endlich eine Ursache zu finden. Dann wurde es richtig schlimm - Auge, Hände und Füße schwollen mir an! Juckreiz unerträglich! Daher fing ich dann wieder mit Cetirizin an.

Beim letzten Termin verschrieb mir der Arzt Kortisontabletten Predni H 20 mg, welche ich seit 05.07.16 nehme, nachdem die Schwellungen unerträglich wurden.

Der Arzt meinte, oft ginge die Nesselsucht nach 6-8 Wochen Cortisoneinnahme weg... Ist es wirklich die Lösung??

Es wurden bis jetzt gar keine Untersuchungen gemacht! Nur weil ich ohne die Tabletten momentan nicht kann...

Zudem kommt, dass trotz Cortison die Beschwerden nur abgeschwächt werden, von 13 bis 21 Uhr bin ich quaddelfrei, restliche Zeit leider nicht :((

Bitte gebt mir einen Rat :( Ich werde nur mit Tabletten abgefertigt und es finden null Untersuchungen statt :( Bin fertig mit den Nerven!!! Zudem habe ich Magenschmerzen von den Predni H :(

Danke im Voraus!

Urtikaria Cortison Nesselsucht
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Komplikation beim Setzen von Zahnimplantaten oder Medikamentennebenwirkung?

Hallo Ratgeber-Freunde,

ich habe schon vor Wochen berichtet, dass es Komplikationen beim Setzen meiner Zahnimplantate im rechten Oberkiefer gab. Es bildeten sich Eiterbläschen, die der ZA aufgestochen, ausgedrückt und versorgt hat. Nach dem einsetzen bekam ich Antibiotika die habe ich 10 Tage genommen, nach dem ABsetzen bildeten sich die Eiterbläschen. Da ich mir zeitgleich eine Plantarsehnenentzündung angelacht habe und mein Arthroseknie Beschwerden machte, verordnete mir der Arzt Arcoxia 90. Die haben geholfen, aber nach drei Wochen bekam ich Muskelschmerzen und Magenbeschwerden und setzte sie ab. Da zwischenzeitlich durch die Schonhaltung beim Laufen mein Rücken schmerzte, verordnete der HA Kortison, Prednisol acis 10 mg. Die nehme ich seit 10 Tagen und es hilft Knie und Rücken, aber jetzt habe ich Schmerzen bei den Implantaten. Die Schmerzen beginnen am Nasenflügel und gehen bis zum Auge hoch. Heute morgen waren sie so unerträglich, dass ich beim ZA vorstellig wurde. er hat geröngt und sah--nichts. Keine Entzuendung, kein Schatten , ales bestens. Auch der Zahn daneben war ohne Befund. Jetzt hat er das vordere Implantat vorzeitig freigelegt und so na art Schraube reingedreht. Es gab keinerlei Hinweis auf ENzuendungen. Jetzt muss ich wieder Antibiotika nehmen. Wenn es sich im Laufe der Woche nicht bessert, will er das Implantat wieder ausnehmen. Wißt ihr einen Rat? Kann es eine Kortisonnebenwirkung sein, die die Schmerzen auslöst.? Ich bin durch den Wind. Danke

Medikamente Zähne Nebenwirkungen Zahnmedizin Cortison
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Nebenwirkung von Prednisolon und Frage zur Einnahme

Hallo zusammen! Ich habe teilweise sehr starke Ischiasbeschwerden durch eine Bandscheibenvorwölbung (paramediane Diskusprotusion L5/S1 mit Tangieren der prox. S1-Wurzel re).

Zu Beginn der Behandlung haben wir es mit Akupunktur, Bestrahlung und KG versucht. Da dadurch die Schmerzen, insbesondere im Bein, sich eher verstärkt und noch gar nicht verbessert haben, meinte der Orthopäde, dass die Nervenwurzel, die von der Bandscheibe bedrängt wird, wohl leicht entzündet wäre und verordnete mir daraufhin Prednisolon 20 mg mit einer ganz besonderen Einnahmevorschrift (1. Tag 3 Tabl., 2.+3. Tag 2 Tabl., 4.-7. Tag 1 Tabl. ab 2. Woche 1/2 Tabl.).

Ich habe das jetzt seit Samstag genommen. Seit gestern (Sonntag) habe ich wieder vermehrt Magenschmerzen und Übelkeit (habe sowieso auch eine chron. Gastritis). Kann das mit dem Prednisolon zusammenhängen oder ist das eher Zufall, dass es jetzt zu einer Verschlimmerung der Magensymptomatik kommt? Den nächsten Termin beim Arzt habe ich erst am Mittwoch, so dass ich den vorher nicht fragen kann...

Und noch eine Frage: In der Packungsbeilage steht, dass man die Tabletten morgens zwischen 6 und 8 Uhr nehmen soll. Warum ausgerechnet in dem Zeitraum? Hat das was besonderes zu sagen? Das würde mich einfach mal interessieren.

Danke schon jetzt für die (hoffentlich hilfreichen) Antworten!

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nervös+aufgedreht – dann plötzlich müde, hungrig und erschöpft?

Hallo Leute,

Irgendetwas ist nicht in Ordnung mit mir, aber ich weiß nicht genau, was es ist.

Zu mir: weiblich, 21 Jahre, 1,62m groß, 54kg. Mache seit Kindesalter Leistungssport (turnen), hatte eine Pause von 15-18 Jahren, trainiere aber seit 2 Jahren wieder regelmäßig zirka 15 Stunden pro Woche. Mache das allerdings nicht wettkampforientiert sondern mehr zum Spaß. Ich studiere, läuft alles super, habe nie sonderlich viel Stress, esse gesund, ausgewogen und ausreichend, schlafe 8-9 Stunden, rauche und trinke nicht und bin so gut wie nie krank.

Nun zu meinem Problem:

Dieses Problem besteht seit zirka 1 Jahr, wird aber in letzter Zeit immer intensiver und ist seit 4 Monaten ganz schlimm. Für einige Wochen laufe ich richtig auf Hochtouren und zwar ständig. 24 Stunden lang. Ich fühle mich immer innerlich nervös, habe keine Geduld, möchte am liebsten immer herumhüpfen und mich bewegen. Ich bin kaum müde und ganz egal wann ich schlafen gehen, wache ich JEDEN Morgen zwischen 7 halb 8 Uhr auf. Ich habe auch ständig so ein flaues Gefühl im Magen, was ich sonst eben nur kenne, wenn ich vor einer Prüfung sehr nervös war und muss ziemlich oft aus Klo und mein Stuhlgang ist eigentlich immer sehr weich, allerdings nicht richtig Durchfall. Hunger habe ich nicht wirklich, esse aber natürlich trotzdem genug. Generell stört mich das eigentlich nicht, da ich halt einfach irgendwie sehr "aktiv" und aufgedreht bin und kaum erschöpft, was super im Training ist.

Aber nach einigen Wochen legt sich das. Dann ist aber auf einmal komplett das Gegenteil. Ich bin in der früh, obwohl ich 10 Stunden oder mehr schlafe, wie erschlagen. Ich könnte den ganzen Tag schlafen. Ich werde nicht richtig wach, könnte immer und überall einschlafen. Außerdem hab ich ständig ein Hungergefühl. Verstopfung hab ich zwar keine, aber sehr oft kann ich dann nicht aufs Klo.

Ich habe schon EKG, Laktattest, Schilddrüse, Magenspiegelung machen lassen, aber alles ok.

Ich dachte jetzt eventuell das die Schilddrüse ab und zu runterfährt oder so? In einem Bluttest waren die Werte nämlich ziemlich schlecht, da ging es mir gerade nicht gut. Als ich dann bei der Untersuchung war, war alles ok und super Werte, da ging es mir allerdings gerade wieder mal sehr gut bzw. war nervös und auf Hochtouren.

Oder vl die Nebenniere? Kann es sein, dass da für eine Zeit lang einfach zu viel Cortisol ausgeschüttet wird, weil ich viel trainiere und dann "kann" sie nicht mehr und schaltet total zurück?

Hab mit dem Arzt jetzt ausgemacht, dass ich mal in einer Episode vorbeikomme, wenn es mir gerade schlecht geht und er wird Blut abnehmen, vl kann man da was sehen.

Hoffe, ihr habt Tipps!

Schilddrüse Cortison Erschöpfung
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Schilddrüsenunterfunktion und Hashimoto bei Ramadan

Hallo liebe Lese und Leserinnen,

Wir haben jetzt den Monat Ramadhan (Fastenmonat). Seit knapp 2,5 - 3 Jahren habe ich eine Schilddrüsenunterfunktion, nehme dafür 88 Thyroxin,anfangs waren es noch 75mikrogramm. Wenn ich faste,habe ich meist trockenen Mund, oft niedrigen Blutdruck,müdigkeit (ist aber normal), aber mein Kopf brummt nicht nach Hunger , letztes Jahr war das eigentlich schwerer. Sollte ich das Fasten lieber sein lassen, zudem hat meine MUTTER HASHIMOTO, sie nimmt auch 88er Thyroxin und fastet ebenfalls. Wie siehts mit Ihr aus,darf sie Fasten,spricht sich was dagegen? Schilddrüse/Nebenniere bezogen

Ich habe im Internet nur folgendes entdecken können: Zitat: "Damit Schilddrüsenhormone richtig verarbeitet werden können, benötigt der Körper das Stresshormon Cortisol. Cortisol wird in den Nebennieren (genauer: Nebennierenrinde) ausgeschüttet, vor allem in Stresssituationen. Bei Schilddrüsenpatienten sind meistens die Nebennieren geschwächt, so dass zusätzlicher Stress - wie es das Fasten für den Körper darstellt - die Nebennieren noch mehr belastet und entweder nicht genügend Cortisol zur Verarbeitung der Schilddrüsenhormone oder zur Stressbewältigung zur Verfügung steht. Diese Situation ist für den Betroffenen extrem schlecht, da dieser Zustand Symptome hervorruft. Kopfschmerzen ist z. B. nur ein Symptom. Du solltest also unbedingt auf das Fasten verzichten und regelmäßige Mahlzeiten zu Dir nehmen!" Zitat ende, Quelle : http://www.gutefrage.net/frage/fasten-b ... erfunktion

Ist es wirklich so schlimm, so dass die Eigenproduktion sich lahmlegen würde etc..,weil man keine Nahrung und Flüssigkeit zu sich genommen hat zwischen einm Zeifenster von 05:00- 22:00 Uhr, bei einer Fastenzeit von 30 Tage.

ich bedanke mich im voraus

Fasten Hashimoto Schilddrüsenunterfunktion Cortison Nebennieren Ramadan
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Ist es üblich bei der Diagnose reizdarm Budenofalk verordnet zu bekommen?

Hallo,

Alles hat angefangen mit Antibiotika 2x in kurzen Abständen eingenommen und ich bekam die durchfälle und magenschmerzen meines Lebens. Nach absetzen der Antibiotika musste ich erstmal 1 Monat oder länger Florabakterien in Form von Kapseln zu mir nehmen damit es EINIGERMAßEN gut ging. Seitdem habe ich die fähigkeit verloren scharfe speißen zu genießen oder eben auch Alkohol zu trinken. Ich werde sehr schnell betrunken und habe deutliche verdauungsbeschwerden von zB. Bier und das hatte ich wirklich nie gehabt. Seitdem lebe ich absitent ohne alkohol und ohne scharfe gerichte.

Darmspiegelung, Magenspiegelung die dazugehörigen biopsien, Stuhlproben, Blutproben, Ultraschall, Gluten, Glukose, Fructose,Soja, hefe und Laktosetest haben nur eine geringe Fettleber ergeben, eine minimal geöffnete magenklappe und es wurde eine Laktoseintoleranz festgestellt obwohl ich mein ganzes Leben lang immer gerne und viel Milchprodukte konsumiert habe.

Nach dem verzicht auf Laktose habe ich keinen explosionsartigen wässrigen Durchfälle mehr aber ich habe auch keinen geformten stuhl. Er stinkt faulig, ist gelb,schaumig,breiig und zerfällt einfach. Mein Gastroenternologe meint es sei ein Reizdarm, das legt sich meistens von alleine wieder. Meine Internistin denkt das jedoch nicht und verordnete mir Budenofalk (ein kortisonpräperat) für 2 1/2 Wochen.

Mein Frage, ist das eine normale vorgehensweiße bei eine reizdarm ein kortisonpräperat zu verschreiben oder sollte ich das auf keinen fall nehmen?

Gesundheit Entzündung Durchfall Medizin Reizdarm Verdauung Cortison Stuhlgang Darmentzündung
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Knochenhautentzündung will nicht weg!!!

Hallo Leute,

Ich bin langsam echt am verzweifeln. Ich habe seit Oktober eine Knochenhautentzündung. (Vorher hatte ich eine Zerrung, nach dem ich echt sch*** Einlagen bekommen habe fangen an dem Bein wo ich die Zerrung hatte die Schmerzen an. Wochen danach kam das andere Bein hinzu.)

Ich begab mich in Hände eines Spezialisten doch Aniflazym(Entzündungshemmendes Mittel) und einer Spritzentherapie und neuer professioneller Einlagen wurde es einfach nicht besser. Die Beschwerden am tibialis Anterior wurden so stark das ich nicht mehr gehen konnte ohne heftige Schmerzen zu haben.

Dann meine Idee von Physiotherapie und Krankengynastik(dadurch werden zumindest die Beschwerden am tibialis anterior besser), des weiteren kamen Stoßwellentherapie, Ultraschall und Kinesio taping hinzu. Die Einnahme von traumeel und arnica hat augenscheinlich noch nicht viel gebracht,

Wenn ich die Beschwerden nicht bald in den Griff bekomme bin ich in jungen Jahren bald arbeitslos. Ich hörte von Cortison was zugegebener Weise nicht das Mittel erster Wahl ist aber eine nicht dauerhafte Einnahme führt häufig auch nicht zu Nebenwirkung ( im Gegensatz zur regelmäßigen Einnahme über mehrere Monate oder Jahre).

Hat jemand Erfahrung mit der Einnahme?. Da es nicht sehr lokal mittlerweile ist tendiere ich zu der Einnahme von Cortison Tabletten. Das werde ich mit meinem Arzt noch besprechen aber ich bitte schon mal um Erfahrungen mit Cortison bei Knochenhautentzündungen.

Oder vllt gibt es noch andere Lösungen??? Ich wäre euch für Antworten dankbar!!!

lg Mcfly123

Behandlung Arzt Physiotherapie Therapie Cortison Knochenhautentzündung
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Allergie gegen Ibuprofen&Clarithromycin gilt das nun auch für Paracetamol usw?

Hallo@all!!! Vorab ich weiß das dies hier nur eine Frage Plattform ist und ihr alle keine Ärzte seid, jedoch weiß der ein oder andere ja doch auch vieles durch eigene Erfahrungen, oder durch das hören/lesen etc..... Wäre für jeden tipp/Hilfe dankbar.

Nun zu meiner Kleinen Story mit Frage

Mein Freund hatte vor 14 tagen eine allergische Reaktion auf eine Tablette er hatte eine Nasennebenhöhlen Entzündung und hatte vom Arzt ein Antibiotika bekommen ( Clarithromycin) das hat er am 5 tag abends vergessen und am nächsten tag nach genommen +Ibuprofen da er Kopfschmerzen hatte. Nach einer halben stunde bekam er starke Hitzewallungen+Hautausschlag in form von krebsroter haut mit Bläschen und Quaddeln die stark gejuckt haben.

Er hatte als wir 15 min später im Krankenhaus ankamen immer noch erhöhte Temperatur&hohe Herzfrequenz. dann haben sie ihm Kortison und noch was anderes gespritzt und nach 30 min war alles wieder vorbei. Die Ärzte stellen ihm nun einen Allergie ausweiß mit diesem Wirkstoff Clarithromycin aus.

Eine Woche später ( sprich vor 3 tagen) nahm er abends eine Ibuprofen gleiche Allergische Reaktion wie oben beschrieben, jedoch diesmal nur leichter Ausschlag starkes jucken und keine vitalen Nebenwirkungen ( erhöhter puls,hitze,Luftnot). Er bekam wieder Cortison und die Sache war wieder erledigt. Jetzt ist meine angst das das bei Paracetamol,Asperin und was es da noch alles gibt auch passiert habt ihr da Erfahrungen mit?

Darf er jetzt gar nix mehr in der Richtung nehmen? das komische ist auch er hat Ibuprofen 20 Jahre ohne Nebenwirkungen vertragen und jetzt sowas.

Angst Medikamente Allergie Krankheit Cortison Ibuprofen
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Nebennierenschwäche oder was anderes?

Hallo an alle Leser dieses Forums,

Ich möchte euch mal meine Geschichte erzählen und erhoffe mir ein paar Ratschläge von euch, ich versuche mich kurz zu fassen. Ich bin mittlerweile 20 und habe seit ich 16 mit irgendwelchen Problemen zu kämpfen und mein Schilddrüsenarzt möchte mich nicht auf eine Nebennierenerkrankungen testen, einen Speicheltest auf eigene Kosten habe ich bereitsgemacht, dessen Ergebnis ich am Ende des Threads veröffentlichen werde.

Mit 16 fing alles an, ich betrieb exezissven Kraftsport, aß viel Fastfood, trank Alkohol und hatte zu wenig Schlaf, daraufhin bekam ich eine sehr heftige Akne die sich durch Salben nicht stoppen lies, also bekam ich das heftige Medikament Aknenormin mit dem Wirkstoff Isotretion. Soweit so gut nach der Anwendung waren meine Pickel natürlich komplett verschwunden. Soweit ich mich erinnern kann, habe ich mich seit den ersten Tablette die ich eingeworfen habe nie mehr richtig ausgeschlafen gefühlt, sie sollen auch hohen Stress auf den Körper ausüben. Mitten in der Behandlung bekam ich dann noch eine Nebenhodenentzündung, welche mit Antibiotika behandelt wurde.

Ca. 1 Jahr nach der Behandlung wurde bei mir eine Schilddrüsen- Unterfunktion diagnostiziert mit einhergehenden Vitamin D Mangel. Die Werte sahen zu diesem Zeitpunkt wie folgt aus:

Hausarzt (08.06.2011): 03.06.2011 TSH 7,24 IU/ml 0,27-4,2

Nuklearmediziner (20.06.2011): FT3 3.26 pg/ml 2,3-4,1 FT4 0,93 ng/dl 0,56-1,31 TSH 4,52 k. IU/ml <0,35-3,5 anti- TPO <40 Vitamin D 9,2 ng/ml 10-51,9

Nach der kurzen Anfangsverbesserung durch Thyroxin bekam ich folgende Symptome: Plötzlich bekam ich aus dem nichts herraus sehr starken Haarausfall und meine Kopfhaut schuppte sich und juckte, der Haarausfall schwächte ab und kommt schubweise aber die Schuppen kehren immer mal zurück. Dafür habe ich jetzt einen Ausschlag im gesicht und in der Schweißrinne bekommen (welche deutlich heller Pigmentiert ist als meine Brustpartie... Vitiligo?), er ist rot und schuppt und ist mal mehr und mal weniger sichtbar. Dazu habe ich noch seit ein paar Monaten Verdauungsprobleme.

Im Dezember letzten Jahres vergaß ich die Einnahme von Thyroxin und mein TSH-Wert sank auf 6,06. Ab da wurde der Ausschlag schlimmer. Ich begann wieder mit der Einnahme von Thyroxin und meine Werte befinden sich derzeit bei:

FT3 3.14 pg/ml 2,3-4,1 FT4 0,93 ng/dl 0,56-1,31 TSH 0,75 IU/ml <0,35-3,5 anti- TPO <40

Nun bin ich durchs Internet auf das Thema Nebennierenschwäche gekommen, da bei mir sehr viele Symptome zu treffen und habe einen Speicheltest auf eigene Kosten gemacht:

Ergebnis als Diagramm http://s7.directupload.net/images/131009/wolowq2m.jpg

Cortisol Morgenwert: Referenzbereich 1800 - 14500 pg/ml 8779 pg/ml

Cortisol nach 2 h: Referenzbereich 1300 - 10300 pg/ml 5165 pg/ml

Cortisol nach 5 h: Referenzbereich 700 - 5700 pg/ml 1865 pg/ml

Cortisol nach 8 h Referenzbereich 600 - 4700 pg/ml 2228 pg/ml

Cortisol nach 12 h Referenzbereich 300 - 3300 pg/ml 1013 pg/ml

Stress Schilddrüse Cortison Nebenniere Thyroxin
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