Xarelto und aufgelagertes Blut im Stuhl?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hi Sonne,

Ich hätte deinen Mann vorsichtshalber gleich ins Krankenhaus gebracht statt zum Bereitschaftsarzt da Xarelto ein doch nicht zu unterschätzendes Risiko darstellt. Es sind in Bezug auf das Mittel leider eine Vielzahl an Todesfälle bekannt durch entstandene Blutungen. Xarelto ist deswegen scharf in der Kritik geraten.

Es könnte natürlich auch Blut ausgehend von der Hämorrhoide sein, da diese aber nicht gesichert ist wär ich auf Nummer sicher gegangen. Ich denke ein Krankenhaus hätte sicher Verständnis gehabt wenn ihr dort erschienen wärt mit Wunsch zur Absicherung.

Stimmt es das im Falle einer starken Blutung nichts machen kann, weil es kein Gegenmittel gibt???

Meines Wissens gibt es tatsächlich kein Antidot auf Xarelto, möglicherweise wird soetwas in den kommenden Jahren verfügbar. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist dies nicht der Fall.

Habe selber Xarelto mal nehmen müssen, bis auf vermehrtes Zahnfleischbluten hatte ich jedoch keine Probleme mit dem Mittel. Bin trotzdem Froh dass ich´s los bin.

Alles Gute!

Er ist nun seit Donnerstag zu Hause und im 4-6 Wochen wird noch eine komplette Darmspiegelung gemacht. Diagnose: Divertikulitis mit Hämatochezie. Muss nun Antibiotika, Magenschutz und Medikament für den Darm nehmen und abends selber spritzen. Sollte noch einmal eine Blutung auftreten, wird in Erwägung gezogen ein Stück vom Darm zu entfernen. Das ist nun der neueste Stand der Dinge....LG 

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Dieser Beitrag ist ja bereits schon etwas älter, ich hoffe Deinem Mann geht es gut.

Zu Xarelto und Pradaxa, diese Medikamente stehen eigentlich bei Ärzten in einem "schwarzem Buch", da die Hersteller behaupten das ein sogenannter"Quick" unnötig wäre im Gegensatz zu Makromar. Tatsache ist aber, das bei allen dieser Medikamente Quicks gemacht werden müssen ob das nun drauf steht oder nicht. Übrigens, Deine Aussagen ist richtig, das man gegen innere Blutungen bei diesen Medikamenten nichts machen kann, da es kein Gegenmittel gibt, einzig bei Makromar gibt es ein Gegenmittel, dies wollen aber die meisten Leute nicht nehmen, da sie keine Lust haben zum Arzt wegen des Quick zu gehen.

Ich persönlich finde es unverantwortlich, das in Deutschland ein Medikamente zugelassen wird, in dem der Hersteller behauptet das man keinen Quick machen muss, dies jedoch eine glatte Lüge ist. Die 300 (bekannten) Todesfälle alleine durch Pradaxa sprechen für sich denn meist sind die Patienten älter und es wird keine Autopsy mehr gemacht somit dürfte die Dunkelziffer wesentlich höher sein.

Liebe sonne 123,

Blut im Stuhl und in großer Menge ist immer gefährlich. Ich denke auch, dass eine Einweisung besser wäre. Da steht er unter Beobachtung und es kann sofort was unternommen werden, wenn erneut Blut auftritt.

Alles Gute und hoffentlich wird alles gut!

Danke für die lieben Wünsche. Ich Versuche mich abzulenken. Muss auch noch rüber  zu meiner Mutter....


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@sonne123

Ihr werdet es schaffen, ich hoffe es sehr stark!

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Hämorrhoiden oder Darmerkrankung?

Hallo, ich weiß hier sind keine Spezialisten aber vielleicht hatte jemand von euch schon das gleiche. Vor 10 Tagen ist mir das erste mal aufgefallen das ich Blut im & auf dem Stuhl hatte, begleitende Beschwerden waren Rückenschmerzen vom Steißbein bis zur Lendenwirbelsäule wenn ich eine Weile saß die aber nach gelassen haben wenn ich lag oder gelaufen bin, das ging bis vor 5 Tagen immer so vom Stuhlgang & den Schmerzen hatte halt auch beim ablassen immer wieder Schmerzen im Mastdarm bis zum Ausgang, ich empfand es eher als harmlos & dachte es sind sicher nur kleine Hämorrhoiden Blutungen. Am 5 Tag Abends hat sich dann die Menge des Blutes erhöht & floss nach, die Schmerzen zogen bis zum Nierenbereich genauso bis zum 7. Tag am Ende des 7. Tages kam Blut allein schon nur beim Wind lassen in hoher Menge. Am 8. Tag allein beim Wasserlassen & das in erhöhter Menge. Am Morgen des 9. Tages war der Blutverlust noch höher & mir war kotzübel, war leichenblass & total neben der Spur, am 9. Tag bin ich zum Arzt er hat mir eine Salbe aufgetragen & mir eine Überweisung zum Internisten mitgegeben wie auch ein Rezept für Zäpfchen (das die Apotheke bestellen musste die ich erst am 10. Tag dann hatte), hat auch Blut abgenommen weil er was anderes als Hämorrhoiden nicht ausschließen konnte, hatte nämlich kein brennen, nässen oder jucken im Analbereich. Am Abend des 9. Tages konnte ich dann wieder ohne Bluten auf die Toilette, jedoch abends waren kleine Blutspuren auf dem Papier zu sehen. Am 10 Tag konnte ich obwohl ich musste nicht aufs Klo um ein großes Geschäft machen damit haben die Schmerzen zugenommen, lediglich konnte ich Wasserlassen, habe mich seit dem Arztbesuch geschont & war nur am Abend des 10. Tages für 1 Std. Lebensmittel einkaufen (musste nichts tragen & keinen Einkaufswagen schieben) nach ca. 30 Minuten habe ich so Schmerzen gehabt bis hoch zu den Schulterblättern das ich beinahe geweint hätte & nicht mehr laufen konnte, danach habe ich zuhause was gegessen & ich musste nach dem Essen x-mal aufstoßen also wirklich heftig, und die Schmerzen zogen hoch bis zu den Schultern, manche Bereiche am Rumpf haben heftig geglüht & ich konnte weder links noch rechts oder auf dem Rücken ohne Schmerzen liegen, ganz heftig war es bei jeder Bewegung. Die Nacht habe ich gewärmten Wasserbett verbracht & es war weich, am heutigen Morgen wo ich noch lag hatte ich kaum mehr Schmerzen aber direkt nach dem aufstehen & Zähneputzen fingen die Schmerzen wieder an bis hoch zur Lendenwirbelsäule & der Bauch fühlt sich an als hätte ich Muskelkater wie den Tag zuvor, bis jetzt konnte ich heute noch nicht ablassen und die Schmerzen lassen nicht nach werden eher wieder stärker obwohl ich seit dem Arztbesuch keine Blutung mehr hatte. Bin am überlegen ins Krankenhaus zu gehen aber habe Angst das es wegen nichts ist, das es evtl. der Abheilungprozess ist mit Muskelkater da die Tage die Muskeln so beansprucht wurden.

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niedriger Quickwert

Meine Tochter (12) bekam von Sonntag auf Montag nacht plötzlich starke Bauchschmerzen auf der rechten Seite. Morgens ging ich dann mit ihr zum Arzt. Dort bekam sie dann erst einmal einen Einlauf verpasst, da sie sich nicht mehr erinnern konnte, wann sie das letzte Mal Stuhlgang hatte. Nachdem die Schmerzen nicht besser wurden und sie auch leichtes Fieber ( 38 C) bekam, kam sie dann am Montag Nachmittag mit V.a. Blinddarmentzündung ins Krhs. Dort ergab die Ultraschalluntersuchung lediglich, dass sie viel Flüssigkeit im Darm hatte und auf der rechten Seite (wo auch die Schmerzen waren) die Bauchlymphknoten geschwollen waren. Die Ärztin vor Ort tippte daher auf einen Infekt. Lt. dem Blutbild waren die Entzündungswerte leicht erhöht. Was aber auffiel war, dass der Quickwert zu niedrig war. Daraufhin bekam sie erneut einen Einlauf und Blut abgenommen, da ja die Quickwertermittlung sehr fehleranfällig ist. Die 2. Blutabnahme führte jedoch zu dem gleichen Ergebnis. Die Ärzte einigten sich dann am Dienstag morgen, dass es nicht der Blinddarm war, sondern ein Infekt. Meine Tochter erhielt eine zweimalige Schmerzmitteltherapie mit Novalgin und Buscopan. Desweiteren erfolgte eine einmalige Gabe von Konakion 5 mg intravenös. Die Bauchschmerzen liessen nach. Gestern mittag wurde sie nun entlassen. Das letzte Blutbild ergab dann erneut eine leichte Erhöhung des CRP von 27,4 mg/l ( Tag der Einweisung 24,8 mg/l) und einen zu niedrigen Quickwert von 58% ( Tag der Einweisung 50%). Ich soll jetzt den Verlauf beim Kinderarzt kontrollieren und evt. die Ursache diagnostizieren lassen. Jetzt meine Fragen: Meine Tochter hat bis zu diesem Krankenhausaufenthalt noch nie Blut abgenommen bekommen. Kann es sein, dass sie eigentlich schon immer einen zu niedrigen Quickwert hatte?? Kann der Quickwert durch diesen Infekt erniedrigt sein??? Im Prinzip ist ja die Blutgerinnung zu langsam. Kann dies sehr gefährlich sein?? Ich wollte nämlich noch ein paar Tage bis zum Kinderarztbesuch warten, in der Hoffnung, dass wenn meine Tochter wieder ganz fit ist, sich auch die Werte wieder normalisieren.
Seit gestern nachmittag hat sie keine Bauchschmerzen mehr und wieder ganz normale Körpertemperatur. Sie hat riesigen Appetit und würde am liebsten ständig essen. Lediglich ein bisschen müde ist sie zwischendrin (im Krhs. hat sie allerdings auch kaum geschlafen). Kann ich es nun verantworten mit der erneuten Blutkontrolle bis ca. Mitte nächster Woche zu warten. Und wenn ja, kann sie Sport machen??

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