MRT Befund

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Aber gerne doch, gerne immer wieder:

Kann mir jemand den Befund erklären.... -Steilstellung der HWS : Die Halswirbelsäule macht in normaler Form einen ventralen Bogen (Lordose ), also nach vorn biegend. Steilstellung bedeutet nun, dass der Bogen weg ist, die HWS ist zu gerade. Dies aus der seitlichen Draufsicht. -rechtkonvexe Scoliose : Die Wirbelsäule ist, - dieses mal aus Sicht von hinten -, normal schön gerade. Eine Skoliose ist eine Verbiegung zur Seite. Rechtkonvex ist die Verbiegung nach rechts außen, also so: ) . -Dehydrierung der Bandscheiben der gesamten HWS : Eine Dehydrierung bedeutet Flüssigkeitsverlust der Knorpelzellen. Die Bandscheiben sind dabei nicht nur dünner, sondern auch spröder, also weniger elastisch. mediale Bandscheiden Protrusion HWK 5/6, 6/7 : HWK = Halswirbelkörper, 5/6 = Bandscheibe zwischen 5. und 6. HWK, usw. Protusion = Vorwölbung ( kein Prolaps = Bandscheibenvorfall ), medial = mittig gelegen, oder in mittlerer Ausichtung. -kein hinweis auf Bandscheibenprolaps : s.o. -Neuroforamen nach frei : Neuroforamen ist ein knöcherner Kanal durch den die Nervenwurzel verläuft. Diese Foramina befinden sich links und rechts außen an den Wirbelkörpern. Da Deine Protusion medial liegt, also zur Mitte führend in Richtung Rückenmark, sind die Foramina li. und re. Davon nicht betroffen, also frei. D.h., keine Nervenwurzelreizung. Sonst hättest Du ausstrahlende Schmerzen oder neurale Fehlfunktionen.
-Spondylarthrose mit vorwiegend ventralen Randkantenanbauten: Die jungen Wirbelknochen sind üblicherweise an den Kanten schön glatt gerundet. Wird der Mensch älter und zeigt erste Bandscheibendegenerationen, dann bildet der Körper kalkige, zackenartige Anbauten an diese glatten Ränder. Diese knöchernen Zacken kannst Du Dir so ähnlich vorstellen wie die Stalagmiten und Stalaktitten einer Tropfsteinhöhle, sorry, so hart der Vergleich auch ist. Das Vorhandensein dieser „Anbauten“ merkt der Mensch, wenn es beim Kopfdrehen so schön knirscht oder richtig knackt. Ventral = gibt eine Richtung zur Körpervorderseite an. Liebe Carola, falls Du 72 Jahre alt bist, ist das ganz ok, da gibt es schlimmeres. Solltest Du 1972 geboren worden sein, dann solltest Du spätestens jetz anfangen, den Luxuskörper gut zu pflegen. Wie, das ist ein anderes Thema. Alles Gute, Herbert

ich bin geboren 1972 und werde mich gut pflegen jetzt... und danke für die ausführliche antwort....Herbert !!!! muss ich mir gedanken machen oder kann ich dieses jahr noch bäume reissen....grins gruss die patientin

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@carola72

Hallo nochmal, also lass die Bäume besser stehen. Ich will Dir nur ungern Angst machen, aber diese ventrale Protusion kann auch stärker werden und das Rückenmark dermaßen komprimieren, dass Du ernsthafte Probleme bekommst. Von der nächsten Ausbaustufe ganz zu schweigen, das wäre dann der Prolaps (Bandscheibenvorfall). Spätestens dann geht der Spass richtig los, bis hin zur Rücken-OP. Also lieber das Grünzeug wachsen lassen, den Rücken (dessen Muskulatur ) stärken, lass Dir von einem erfahrenen Physiotherapeuten zeigen wie Du Dich Wirbelsäulen freundlich bewegst. Und lass Dir vor allem zeigen, welche belastungstechnischen Fehler Du nicht machen solltest. Dabei denke ich bewusst an den kompletten Rücken! Denn wer an der HWS Probleme hat, hat immer auch Probleme an der LWS. Ich wette, auch Du. Oft sind die LWS-Probleme die ersten, die HWS kommt danach dran, etwas zeitversetzt. Alles Gute, Herbert

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Wer kann den MRT Befund der HWS erklären?

hallo, kann mir vielleicht einer bei der übersetzung helfen von meinem mrt-befund?. Befund: c5/c6: links mediolateraler bandscheibenprolaps, der das rückenmark berührt. er hat eine craniocaudale ausdehnung von 9 mm und überragt die hinterkante der wirbelkörper um 4 mm. die transversale ausdehnung beträgt 8 mm. keine signaländerung des rückenmarkes. keine einengung des neuroforamina.

c6/c7: deutlicher, medianer bandscheibenprolaps mit geringer betonung der rechten seite, der das rückenmark breitflächig berührt. dorsal des rückenmarks ist noch ein liquorraum vorhanden. keine signaländerung des rückenmarkes. der prolaps hat eine craniocaudale ausdehnung von 11 mm und überragt die hinterkante der wirbelkörper um 5 mm. seine transversale ausdehnung liegt bei 14 mm. keine einengung der neuroforamina. regelrechte weite des spinalkanales und der neuroforamina unterhalb von c6/c7. beurteilung: - streckfehlhaltung der hws bei degenerativer bandscheibenveränderung zwischen c5 und c7. -links mediolateraler bandscheibenprolaps c5/c6 - ausgedehnter rechts paramedianer bandscheibenprolaps c6/c7 mit deutlicher spinalkanalstenose - kontakt zum rückenmark ohne myelopathie

für die hilfe der übersetzung bin ich sehr dankbar.

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Kann mir jemand meinen MRT Befund übersetzen?

Hyperlordose der LWS. Geringe, degenerativ bedingte Ventrolentrolisthesis im Segment L4/L5 um 3 mm bei Spondylarthrose. Regelrecht endender Konus-Kauda-Ubergang in Höhe L1. Kein intraspinaler Tumor. Relativ Signal Arme Wirbelkörper passend zu gesteigerter Hämatopoese. In den Segmenten TH12-L3 geringfügige Anulus fibrosus Lockerung mit leichter Duralsack Pelottierung. lm Segment L3/L4 Anulus fibrosus Lockerung, sagittaler Eindringtiefe 1 mm. Leichte Duralsack-Pelottierung. Einengung des Duralschlauchs auf 9 mm bei kurz angelegten Bogenwurzeln. Ausgeprägte, hypertrophe Spondylarthrose. Dadurch Einengung des Neuroforamens von kaudal auf der linken Seite mit möglicher Irritation der linksseitigen Nervenwurzel L3.

Im Segment L4/L5 degenerativ bedingte Ventrolisthesis mit teils Pseudoprotrusion teils Protrusion der Bandscheibe durch Anulus fibrosus Lockerung. Dadurch Ausbildung einer Spinalkanalstenose mit Kompression des Duralschlauchs auf 5 mm mit verwaschener Kontur der Neurofilamente als Hinweis auf relevante Stenosierung. Ausgeprägte, hypertrophe Spondylarthrose beidseits. Hochgradige Einengung beider Neuroforamen von kaudal durch Bandscheibengewebe von dorsal durch Spondylarthrose mit Abgrenzbarkeit der austretenden Nervenwurzeln L4 beidseits.

lm Segment L5/S1 nur minimale Anulus fibrosus Lockerung, sagittaler Eindringtiefe 1 mm. Leichte Duralsack-Pelottierung. Ausgeprägte, hypertrophe Spondylarthrose beidseits mit Einengung der Neuroforamen von dorsal. Hierdurch mögliche Irritation der Nervenwurzeln LS beidseits, links mehr als rechts.

Beurteilung: Hyperlordose und konstitutionell schmale Anlage des Spinalkanals durch kurz angelegte Bogenwurzeln mit Ausbildung einer absoluten Spinalkanalstenose im Segment L4/L5 bei zusätzlichen degenerativ bedingten Ventralgleiten und Spondylarthrose. Im Übrigen degenerative Veränderungen wie oben ausführlich beschrieben mit möglichen Irritationen der Nervenwurzeln in den Segmenten L4/5 und L5/Sl

Ist hier eine OP erforderlich?

Vielen Dank im vorraus. ET

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Hilfe beim MRT Befund (LWS)

Guten Abend Zusammen, ich benötige bitte Eure Hilfe. Leider muss ich noch auf den nächsten Termin warten, würde aber gerne schon wissen, was mein MRT Befund bedeutet. Kann mir jemand helfen?

Flache linkskonvexe Fehlstellung der LWS, etwas verstärkter Lordose mit Sacrum arcuatum. Form- und Signalgebung der Wirbelkörper regelrecht. Erhaltene Höhe der Zwischenwirbelräume bei physiologischer Signalgebung der Zwischenwirbelscheiben. Kein Bandscheibenprolaps, keine klinisch relevante Protrusion. Kein Spinal- oder Foraminalstenose. Initiale Degeneration der kleinen Wirbelgelenke L4/5 und L5/S1. Normal weiter Spinalkanal mit unauffälliger Darstellung des Conus und der Cauda equina.

Beurteilung: Geringe Fehlhaltung. Geringe initiale Spondylarthrosen L4-S1. Kein Bandscheibenprolaps

Danke im voraus.

Liebe Grüße

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Befund MRT HWS-brauche Rat,Info und Tipps?

Wer kann mir den Mrt Befund erklären, habe bereits kraftminderung und krippeln und zeitweise Taubheit in Händen und auch füssen, hauptsächlich rechts mehr wie links sowie jetzt öfter auch Kopfschmerzen.seit heute tut mir die Schulter weh, kann den Arm schlecht heben. Mein Arzt kommt erst in 3 Wochen wieder.

Befund HWS: Steilstellung. Leichte spondolytische Neuroforamenstenose bei C3/4 rechts. Bei C4/5 bis C6/7 fortgeschrittene Osteochondrose mit ZWR-Verschmälerung, breitbasigen Diskusprotrusiones und Begleitspondylose, mit Einengung bis Obliteration des prämedullären SAR sowie rechtsbetonte Neuroforamenstenosen mit C5_ und C6 Affektion rechts. Kein Bandscheibensequester.

Befund LWS/BWS Physiologische BWS kyphose

Habe Probleme beim sitzen und aufstehen und bückensowie die Taubheit im fuss

Ware nett, wenn ich eine Meinung zu den Befunden, meinen Beschwerden und was ggf. Gemacht werden kann bzw, muss von euch erhalte.übrigens ich bin 54 und weiblich und arbeite im Büro.

Lg feli1609

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HWS - MRT Befund!! Bitte ''übersetzen''

Hallo zusammen! :-)

Ich hab ja schon mitbekommen, daSs es hier einige ''Dolmetscher'' gibt, die MRT Befunde übersetzen können.

Diesmal brauch ich eure Hilfe, da ich heut ein HWS - MRT hatte....

...mit folgendem Befund: Streckfehlhaltung mit einer angedeuteten paradoxen Kyphosierung mit Scheitel bei C4 - C6. Beginnende Zeichen der dehydratativen Diskopathie C4 - C6. Die Bandscheiben C4 - C6 zeigen eine geringe Signalabsenkung in der T2-gewichteten Spinechosequenz, sämtliche Bandscheiben der Halswirbelsäule sind jedoch normal hoch.

Ich bedanke mich schon mal für die Antworten! :-)

Liebe Grüße, Regenbogen

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