MRT-befund erklären und welche weitere Behandlung möglich?

1 Antwort

HWS 4 bis 6 zwei Bandscheiben-Vorwölbung , bei C5/6 werden 
die linken Nervenbündel durch Einengung bedrängt, wodurch natürlich
auch auf Dauer Entzündungen entstehen werden.

Vor allem morgendliche Kopfschmerzen und Schwindel kommt in der
Tat von den HWS-Problemen.

Hier könntest du ansetzten in dem du der HWS nächtliche Dauer-
fehlhaltungen ersparst. Achte darauf das der Halswirbel in der
Nacht die natürliche, entspannte Haltung hat und nicht verbogen
wird.

Also wäre ein gutes HWS-Kissen eine Lösung, es darf nicht
zu hoch, aber auch nicht zu niedrig sein und so das die HWS
trotzdem gestützt  wird.

Ich würde Dir wenn du auf Matratze schläfst (nicht Wasserbett)
ein höhenverstellbares HWS-Kissen und
mit Hohlkehle (für den Rückenschlaf) empfehlen.
Es soll aber auch nicht zu hart sein.

Wichtig wäre natürlich auch eine gute Entlastung der Schulter
- dann braucht man in der Regel kein so hohes Kissen.
bei harten Matratzen dann wiederum ein höheres Kissen und
beim reinen Rückenschlaf wiederum ein flacheres.   n Schlaf führt.

    
Hast du einen Lattenrost mit Schulterabsenkung ? und in der
Matratze dort eine Weichzone ?
Wenn du das erreichst (Haupt-Ursache zu bekämpfen) werden die
täglichen Probleme auch wieder besser.

Gerne versuche ich Dir eine kleine Stütze zu sein und wünsch Dir alles Gute und gesunden Schlaf.  

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

Wow Rucklas

Hherzlichen Dank für deine Ausführliche informative Antwort. Das hilft mir schon mal sehr.

Bin nun gespannt was der Orthopäde sagt und wie eine eventuelle Behandlung ausschaut.

Leider sind die Kopfschmerzen ein ständigerBegleiter und gehen selbst mit Schmerzmittel nie ganz weg.

Ich habe ein Boxspringbett kann da nix verstellen, werde mal nach so einem Kissen schauen dann.

Danke dir auch einen erholsamen Schlaf.

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Bezug nehmend auf meine Frage vom 14.07.2014 frage ich mich, wie das mit meiner Wirbelsäule wohl weitergehen soll?

Seit meiner Frage in 2014 unternommen: Ostheopatie, Chirogymnastik (führte zur Verstärkung). Was mir zur Zeit wirklich hilft, ist Ruhe/ständige Positionswechsel. Hatte 2 OPs. Was tun? An Medikamenten nehme ich Oxycodon 20mg 3x täglich (in der Klinik eingestellt) und 800er Ibus (schnell wirkende, keine Retard).

MRT 03.01.2017: 1. Unauffälliges Signal der lSG, im Vergleich zur VU progrediente links-konvexe Torsionsskoliose mit Streck-/Fehlhaltung, rechts-exzentrisch Osteochondrose Typ I nach Modic, in Höhe L2/L3 neu aufgetretene Osteochondrose Typ II nach Modic, L3/L4 rechts-exzentrisch, progredient auch in Höhe LS/S1.

  1. Multisegmental caudal-betonte fortgeschrittene, teils ankylosierende Spondylosis deformans, die thoracolumbalen Bandscheibenfächer sind unterschiedlich T2 SI-und höhengemindert. Die Betonung liegt in Höhe L2/L3 und L4/L5. ln Höhe L4/L5 Osteochondrose Typ II nach Modic.

  2. In Höhe Th12/L1 keine Stenose des rechten Neuroforamens, links teils intra-, teils extraforaminal breiterflacher BSV. Von einer Wurzelirritation Th12 muss hier links ausgegangen werden. Das Neuroforamen ist konsekutiv deutlich eingeengt. Nicht aktive Spondylarthrose.

  3. L1/L2: Links teils intra-, teils extraforaminal breiter flacher BSV, keine eindeutigen Zeichen einer intra- oder extraforaminalen Wurzelalteration. Retrolisthese L1 gegen L2 als Ausdruck einer Gefügelockerung.

  4. L2/L3: Ebenfalls Bild einer Gefügelockerung, bulging disc, dorsale biintraforaminale, knöchern unterfangene BS-Protrusion, Stenose der Neuroforamen beidseits ohne Zeichen einer intraforaminalen Wurzelkompression, linksseitig zusätzlich teils intra-, teils extraforaminal breiter flacher BSV.

  5. L3/L4: Bulging disc, rechts teils intra-, teils extraforaminaler breiter flacher BSV, es besteht Kontakt zur Nervenwurzel L3, von einer Alteration kann hier ausgegangen werden, linksseitig keine Wurzelkompression. Sagittale Spinalkanalweite bei vermehr.tem dorsalen epiduralen Fettgewebe 8 mm. Einriss des dorsalen Anulus fibrosus.

L4/L5 Bulging disc, breite dorsale, knöchern untedangene biintraforaminale BS-Protrusion. Zusätzlich links teils intra-, teils extraforaminal breiter flacher BSV, deutliche Stenose des linken Neuroforamens, von einer intraforaminalen Wurzelalteration L4 kann links ausgegangen werden. Bei Status nach Bandscheiben-OP Befund wie der Z. n. linksseitiger Hemilaminotomie und Resektion des Ligamentum flavum, der Spinalkanal ist hier nicht absolut eng, bilateral deutlich aktive Spondylarthrosen. Teilatrophie der tiefen Rückenmuskulatur.

In Höhe LS/S1 breite flache dorsale BS-Protrusion. Darüber hinaus werden die Neuroforamen beidseits durch knöchern unterfangenes Bandscheibengewebe eingeengt, von einer Wurzelirritation insbesondere L5 kann links ausgegangen werden.

lm Vergleich zur VU progrediente Stenose des rechten Neuroforamens L3/L4. Der pathologische Bandscheibenbefund links-exzentrisch in Höhe Th12/L1 stellt sich ähnlich wie bei der VU dar.

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