Hallo alle zusammen, ich bin 29 Jahre und habe seid langem extreme Schmerzen im Rücken. Nun war ich im MRT, könnte mir jemand bitte den Bericht erklären ?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Eva,

Du hast einen Bandscheibenvorfall  der Bandscheibe zwischen den Halswirbelkörper 5 und 6 also untere Halswirbelsäule. Nun degeneriert heisst in dem Fall z.B. das die Bandscheibe deutlich an Wasser verloren hat.und auch sonst im schlechten Zustand ist

Die Folge ist das die genannten Wirbelkörper Kontakt haben! der ventralen Subarachnoidalraums liegt zwischen dem Rückenmark und den Wirbelkörpern (Richtung Bauch). Hier ist kein Platz mehr.

Bedingt durch den Bandscheibenvorfall erfolgt auch eine Eindellung des Rückenmarkes (Bauchseite). Wie stark die ist ob sie nur die Dura Mater betrifft?

Keine Verengung des Rückenmarkskanals genauso auch keine Schädigung bzw. krankhafte Veränderung  des Rückenmarkes.

Die Bandscheibe zwischen Halswirbelkörper 3 und 4 hat eine Vorwölbung sie ist genau so degeneriert also hat stark an Wasser verloren. wie die oben genannte! Das gleiche allerdings nicht in dem Umfang trifft auch auf die Bandscheibe zwischen Halswirbelkörper 6und 7 zu!

In dem Fall wird weder das Rückenmark noch die Nervenwurzeln beeinträchtigt!

Da hast eine Streckfehlhaltung im Übergangsbereich Kopfgelenk und Halswirbelsäule.  Also im besten Fall könnte man die Wirbelsäule mit drei S -Bögen vergleichen der oberste Bogen ist bei Dir etwas flach. Ich weis nicht was Du beruflich machst.......

Nun habe ich von Dir nur diesen Befund weis nicht ob Du Physiotherapie bekommst und in einer Schmerzambulanz behandelt wirst da solche Schmerzen mit der Zeit chronisch werden können. (Schmerzprotokoll einmal ausfüllen für einen Zeitraum .....).

Wenn es die Überlegung gibt zu einer OP ist es absolut wichtig genau hin zu sehen wie oft da schon eine HWS operiert worden ist  Ich kann Dir zur Not Kliniken nennen.

Ich weis nicht ob Du eine Wärmepackung hast - es gibt so Moorpackungen die man immer wieder aufwärmen kann. (ca. 10 €). Das löst etwas die Muskelverkrampfungen im Schmerzbereich.

Bevor Du irgendwelchen Übungen zu Hause machst solltest Du die Dir zeigen lassen. Das Problem wenn man die Übungen falsch macht kann es noch schlechter werden!

Gruss Stephan

Schmerzprotokoll - (MRT, HWS)

Hallo Stephan ich bedanke mich für deine Antwort. Ich befinde mich leider noch nicht in Therapie, denn mein Ärztin sieht keinen Handlungsbedarf. Ich war vor 4 Wochen im MRT der Brustwirbelsäule aufgrund extremer Schmerzen an der rechten Schulter und einer Stelle Höhe BWS:

Befund des MRT BWS:

Flache rechtskonvexe Skoliose der BWS. Residier eines Morbus Scheuermann.

Keine Thorakalkanalstenose. Keine Myelopathie. Der Conus medullare bei LWK1.

Rechtsbetonte Hypertrophie der ligg. flava BWK 10/11 und BWK 11/12 ohne Myelon zu bedrängen.

Mehrsegmentale degeneration der Bandscheiben.

Meine Ärztin meinte es wäre nix, nachdem ich ihr berichtet habe das meine Arme kribbeln hat Sie nun die HWS im MRT machen lassen!

Vielleicht könntest du mir auch hier nochmal erklären was das alles bedeutet

Bin etwas ratlos, wie es nun weiter geht!

Vielen Dank vorab Eva 

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@Eva1811

Hallo Eva ich kann Dir den Text übersetzen allerdings den Schluss daraus ziehen musst Du selbst.

Also Du hast eine rechtskonvexe Skoliose (Cobbwinkel bzw. Scheitelpunkt ? ) Die Skoliose ist flach es liegt also keine Torsion der Wirbelsäule im Bereich der Skoliose vor.

Die Frage ist wie ausgeprägt die Skoliose ist Hintergrund - > eine Skoliose hat andere Belastungsverhältnisse. Bei einer geraden Wirbelsäule liegt die Belastung gleichmässig auf der Bandscheibe verteilt im Idealfall.

Bei einer Skoliose sieht das Belastungsschema deutlich schlechter aus das heisst  eine deutlich kleinere Fläche muss das gleiche Gewicht tragen Wie man hier auf den Skizzen (Link) deutlich  sehen kann

http://www.medizinfo.de/ruecken/skoliose/cobb.shtml

Dann steht da  Residier (bleibend?)  eines Morbus Scheuermann.

https://www.dr-gumpert.de/html/morbus_scheuermann.html

Rechtsbetonte deutliche Vergrößerung des Bandes Flava (gelbe Bänder) sie halten Jeweils die Verbindung zwischen den Wirbelbögen und stabilisieren so die Wirbelsäule.

Diese Vergrößerung betrifft die untere Brustwirbelsäule also von Brustwirbel 10 bis 12  dabei wird das Rückenmark nicht bedrängt!

https://www.behance.net/gallery/20510699/Ligamentum-Flavum-Anatomy

Auch hier gibt es deutliche degenerative Veränderungen der Bandscheiben also nicht nur einer sondern einer ganzen Reihe!

Der Conus medullaris ist schlicht das Ende des Rückenmarkes. Das heisst  danach beginnt der Plexus lumbosakralis also ein Nervengeflecht dabei der Nervus ischadius (Ischiasnerv).

Also Du hast eine Skoliose - Morbus Scheuermann in Anfängen wenn ich das richtig verstanden habe. Also Du hast nicht nur ein Problem für Dich ist es gerade zu zwingend das Du etwas tust.

Physiotherapie aber auch selbst Übungen die man Dir zeigen sollte. Im Moment läuft dies nach dem Motto ob es Heute oder Übermorgen schlechter wird nicht unser Problem. Wenn man etwas tun würde kann man Probleme zumindest hinauszögern.

Wenn ich versuche die Muskeln im Umfeld der Probleme zu stärken kann ich damit einiges abfangen. Es könnten sich Schmerzen verringern. Allerdings sind Schmerztabletten billiger!

Wenn Du nun die genannten Probleme hast. Wäre es wichtig das Du sagst ich muss etwas tun und das laut und deutlich gegenüber der Ärztin sagst.  Oder dann halt die Konsequenzen ziehst.  Ja und  Dir eine / n anderen Orthopäden suchst.

Das ist sicher nicht lustig man hat Schmerzen usw. und muss sich dann auch noch mit den Ärzten streiten um die richtige ärztliche Versorgung.

Alles Gute Stephan

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@StephanZehnt

Hallo Stephan heute war Befund-Auswerung und was soll ich sagen, ich bin depremiert! Ich habe nichts, der Bandscheinvorfall ist nix, die Vorwölbungen sind nicht zu erkennen und die weiteren Auffälligkeiten sind auch lächerlich...

Ich habe nach langem verhandeln eine Überweisung zum Neurochirugen bekomm en. Keine Schmerzmittel, keine physio-nichts. Ich kann es nicht glauben das sie sich die Bilder nicht angeschaut hat, erst auf Drängen von mir viel der Ärztin doch auf das da was ist. Sie hat noch nicht mal auf dem Überweisungsschein geschrieben, dass ich 1 Vorfall habe. Einzig habe ich flüchtig radikuläre Sympthome, führend Aufbrauchen des subarachnoidaler Reserveraum

Ich hoffe auf Hilfe beim Neurochirugen!

Sorry fürs auskotzen herzliche Grüße 

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Gib doch einfach mal die Wörter ein bei einem medizinischen Wörterbuch, dbei lernst Du eine Menge über Deinen Körper. Ich finde immer, jeder Patient sollte zu einem Lerner werden.

Deine Bandscheibe zwischen 5. und 6. Halswirbel ist degeneriert (deutet auf schlechte Ernährung hin, lernte ich in der Kur; kümmere dich mal um "vitalstoffreiche Vollwertkost"), dort gab es einen Vorfall. Darüber und darunter scheint es eine Vorstufe davon zu geben.

Außerdem hältst Du den Kopf falsch, Fehlhaltung an der oberen Halswirbelsäule. Da weiß man nicht, was war zuerst da, die Fehlhaltung oder die Bandscheibenstörung.

Kümmere Dich unbedingt um gute Haltung, aber auch um ständiges Abwechseln! Es ist nie gut, eine dauernd gleiche Haltung einzunehkmen, DIE gute Haltung gibt es nämlich nicht. Wir sind auf Bewegung angelegt.

Vermutlich sitzt du viel, bewege wenigstens die Schultern dabei, nach hinten kreisen, hochziehen und fallenlassen, Anspannungsübungen nach "isometrischem Training" bringen Kraft da hinein.

Spätestens (!) nach einer Stunde für einige Minuten aufstehen und Bewegungsübungen machen.


Chronische Rückenschmerzen, was kann es noch sein?

Ich leide seit Mai 2017 fast durchgängig Rücken Beschwerden, wobei diese an manchen Tagen stark ausgeprägt sind, an anderen wiederum kaum/weniger Stark.

Die störenden Schmerzen sind dabei zu 90% Rechtsseitig.

Die Schmerzen haben im laufe der Zeit etwas nachgelassen sind aber nach wie vor sehr belastend und schmerzhaft. Dabei sind die Schmerzen im oberen Bereich(u.g.) am stärksten.

Unter dem rechten Schulterblatt nah der Wirbelsäule ist der Hauptspot.

Von dort zieht der Schmerz weiter, in den Hinterkopf (massiv störend und Stechend), manchmal komplett über den Kopf bis zum rechten Auge.

Gefühlt ebenso in die rechte Hand, Kleiner- und Ring -finger.

Es besteht dabei ein hohes Spannungsgefühl in der gesamten rechten Körperhälfte.

Ein weiterer Hauptspot ist rechtsseitig oberhalb des Beckens/Po Bereich.

Dieser Schmerz zieht bei intensiver Schmerzausprägung durch das rechte Bein bis in den rechten Fuß/Ferse.

Gefühlt sind es drei Hauptschmerzpunkte, die fast immer zusammen hängen, beginnend zwischen unter der Schulter rechts nah der Wirbelsäule.

Bei starker Schwermzausprägung merke ich den Schmerz oft in meiner gesamten rechten Körperhälfte, wobei der Schmerz unter dem rechten Schulterblatt und am Hinterkopf am stärksten ausgeprägt ist.

Weiterhin kommt es oft zu willkürlichen Verspannungen im gesamten Körper.

Medikament das den Schmerz im Hinterkopf einigermaßen blockiert ist Amitriptylin.

Ohne Wirkung waren Ibbuprofen, Katadolon, Gabapentin und Aspirin sowie Muskelentspanner.

Entspannende Übungen(Yoga, Pilates,Eigengewicht, Terraband) (Tägliche Übungen) reduzieren die Beschwerden bis zu einem bestimmten Maß. Bei starker Schmerzausprägung erziele ich auch damit keine Besserung.

Therapien:

PRT Therapie HWS 5/6 mehrfach ohne Erfolg.

Osteophatie ohne Erfolg.

Chiropraktiker ohne Erfolg.

Orthopädie ohne Erfolg.

Quaddeln im Rücken ohne Erfolg.

Einwöchiger Krankenhausaufenthalt mit starker Medikation schaffte temporär Linderung.

Akupunktur bringt Linderung und nimmt Spannung aus dem Körper.

Regelmäßig alle zwei Wochen (seit10) Behandlungen.

Diagnotiziert(Anfang 2017)

BWS

BWK3/4/5 rechts betonte Facettenarthrose

BWK6/7 9/10 links betonte Facettenarthrose

BWK 7/8 Osteochondrose Bandscheibenprotrusion mit Einriss des Anulus und winziger subligamentärer Prolabierung

Keine Nervenwurzelkompression

HWS

HWK 3/4 Facettenarthrose links, leichtgradig foraminale Enge C4 mit vereinbarer Wurzelirritation

HWK 5/6 Rechts Paramedianer kleiner Diskusprolaps im Rahmen von Osteochondrose und Retrospondylose sowie Diskusbulging. Verschälerung des Liquoraums

HWK 6/7 geringers Diskusbulging und Retrospondylophythäre Anbauten. Leichtgradig foraminale Enge für C7 links

LWS

LWK1 Conus Medullaris

LWK 3/4 diskrete Fasseringvorwölbung

LWK 4/5 diskrete flachbogige Fasseringvorwölbung

LWK 5 SWK 1 kleiner zungenförmiger umschriebener Bandscheibenvorfall welcher die rechte S1 Wurzel bei ihrem Austritt aus dem Dualsack berührt.

Ich habe in der Aufzählung alle negativ Diagnosen weg gelassen.

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MRT bitte um Übersetzung

Befund: Sämtliche lumbalen Bandscheiben sind dehydriert. Höhrnminderung der Bandscheiben TH12/L1, L1/L2, L4/5 und L5/S1. L1/2:Kein Prolaps. Freie Neuroforamina L2/3: Auch hier kein Prolaps. Freie Neuroforamina. L3/4: Deutliche torsion nach links. Kein Prolaps. Freie Neuforamina. Keine spinale Enge. L4/5: Diskrete Anterolisthesis L4 gegenüber L5.Es zeigt sich eine Vorwölbung der Bandscheibe median sowie bilateral intraforaminal. Das Neuroforamen ist in der Höhle beidsiets abgeflacht Die wurzel L4 wird stärker als rechts, tangiert, der epidurale Fettsaum ist aber noch erhalten. Keine relevante spinale Enge. Asymmetrie der Facettengelenke mit Hypertrophie. Leichte Einfaltung der Ligamenta flava. L5/S1: Aufgehobenes Bandscheibenfach, Vorwölbung der Bandscheiben linksseitig lateral sowie intra-und extraforaminal. Hochgradiger Höhenminderung des Neuroforamens links, Wurzel L5 links langstreckig intra-und extraforaminal von der Bandscheibe tangiert wird. Keine wesentliche Facettenhypertrophie. Keine spinale Enge.

       Nach kurzen stehen oder gehen schläft meine große linke Fußzeh bis zum 
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       der Ärtze.
       Was nicht so recht genau was ich machen soll.
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       Robin114
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ich habe volgenden CT Befund vorliegen ( welcher durch MRT bestätigt wurde )

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mfg

manni

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