hallo heute bekam ich folgenden MRT Befund.....

2 Antworten

Hallo Achim,

(1.) Atlas superior mit ventraler 2 chondrose in allen Etagen

(1a.) oberer Atlas mit Atlantoaxialarthrose (Atlas -Axis -Athrose) an der Vorderseite sprich zur Bauchseite hin. Die Chondrose - degenerativ bedingte Veränderungen des Knorpels, also letztlich Abnutzungserscheinungen. Etagen hier Halswirbelsäule.

http://www.montazem.de/deutsch/html/halswirbelsaule.html

(2.) kleine mediale Bandscheibenprotrusion im segment HWK 2/3

(2a.) Bandscheibenvorwölbung Bandscheibe zwischen Halswirbel 2 /3

(3.) Osteochondrose im segment HWK 5/6 mit teilweise knöchern überbautem, breitbasigem Prolaps mit leichter Impression des Myelon ohne Myelopathie sowie mit links betonter Einengung beider Neuroforamina

(3a.) Veränderter Bandscheibenknorpel und knöcherner Anbauten der Wirbelkörper.(Osteochondrose) Halswirbelkörper 5 / 6 mit teilweise knöchern überbauten breitenbasigen also auf der ganzen Breite bestehender Bandscheibenvorfall.

Dies mit leichter Eindrückung des Myelon (Rückenmarks) ohne Schädigung des Rückenmarks (Myelopathie) sowie linksbetonter Einengung beider Zwischenwirbellöchern (Neuroformina) durch die Zwischenwirbellöchern verlaufen die Nervenwurzeln.

In dem Fall würde ich mir Physiotherapie verschreiben lassen. Nur dort kann man Dir real Übungen zeigen die den Zustand der Halswirbelsäule stabilisieren können. Nun unter Umständen reicht da schon ein Theraband (Preis ca. 3 €).

Aber nicht so schnell einmal etwas selbst probieren sondern wie gesagt nachfragen was da sinnvoll ist. Ob zum Beispiel ein Pezziball etwas bringt. In den Physiotherapiepraxen werden auch sogenannte Rückenschulen angeboten bezahlt die Krankenkasse . Dort lernt man wie man sich Rückengerecht verhält.

VG Stephan

Vielen lieben Dank Stephan für Deine sehr Verständlichen Ausführungen, sie waren wirklich sehr Hilfreich für mich !!!

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Hallo bauerachim!

Aus eigener Erfahrung (bei meinem Mann) kann ich @StephanZehnt´s Ausführungen nur bestätigen. Gymnastische Übungen sind immens wichtig, sollten aber wirklich nur nach vorheriger fachlicher Anleitung durchgeführt werden! Sonst kann man auch viel falsch machen. Lass Dir erst einmal Krankengymnastik verschreiben und sinnvolle Übungen zeigen. Mit ein wenig Übung dann regelmäßig zu Hause, wirst Du sicher bald eine Besserung merken.

Alles Gute wünscht walesca

Lieben Dank Walesca, ich werde dies mit meinem Artzt abklären ;-)

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HWS befund bitte überstzen

Streckfehlhaltung der HWS und rechtskonvex skoliotische Fehlhaltung im zervikothorakalen Übergang. Geringe Typ Modic2- Osteochondrosen bei HW5/6 und HW6/7. Begleitende ventral betonte spangenbildende Spondylosis deformans. Geringe Facettengelenkarthrosen.Geringe Uncovertebralarthrosen. Bei HW4/5 links mediolateral betonter Prolaps mit kompression der C5-Wurzel links recessal.Kontakt zum Myelon. Keine Myelopathie. bei HW5/6 breitbasiger Prolaps.Kontakt zur C6-Wurzel beidseits intraforaminal. Bei HW6/7 links mediolateral betonter Prolaps mit kompression der C7-Wurzel links und Kontakt von Bandscheibengewebe zur C7-Wurzel rechts Bei HW7/BW1 rechts lateral betonter Prolaps mit Kontakt zur C8-Wurzel rechts, grenzwertig zur Kompression. Keine Spinalkanalstenose. Kein Anhalt für Entzündung oder Malignität. Keine Fraktur. Keine Listhese. Umgebene Weichteile unauffällig

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Frage zu MRT Bericht?

Hallo zusammen, ich war gestern nach einem Sturz aufs Steißbein, und schon vorherigen Problemen mit den Bandscheiben, beim MRT. Das kam dabei raus und ich wollte fragen ob mir das jemand übersetzen könnte, da ich erst in 2 Wochen einen Orthopädentermin habe.

Leichte Steilhaltung thorakolumbal. Unverd. Knochenstruktur der LWK. Am Sacrum deutliches Knochenmarködem im 5. Segment und geringer im 1. Cocygealen Segment; keine eindeutige Frakrut/Korikalisstufe.

Paravertebrale Weichteile unauffällig.

Spinalkanal normal weit, Myelon, Konus und Cauda unauffällig.

Im thorakolumbalen Übergang Dehydratation und Schmorl'schen Knoten.

Desgleichen bei L1/2. Bei L2/3 diskrete Abschlussplatten Unregelmäßigkeiten und kleine subligamentäre Prolabierung medial, kleinste subligamentäre mediane Prolabierung nach kaudal findet sich auch bei L3/4, bei L4/5 geringe Abschlussplatten Unregelmäßigkeiten und minimale Spondylose/Protrusion.

Bei L5/S1 deutliche Osteochondrose mit Markraum, Lipomatose Spondylosis und kleine subligamentärer rechts paramedianer Prolabierung.

Im Untersuchungsgebiet kein Nachweis einer foraminalen Einengung.

Beurteilung:

1. Residuen einer gerin ausgeprägten juvenilen Osteochondrose

2. Chondrose/diskrete Osteochondrose mit geringer Spondylose und Protrusionen/kleinsten subligamentären Prolabierungen multisegmental

3. Kleine chronisch imponierende rechts paramediane Prolabierung L5/S1 bei hier deutlicher Osteochondrose.

4. Kontusion S5 und C1.

Herzlichen Dank vorab :)

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Habe Probleme mit dem rücken und war im MRT, wer kann mir das erklären?

In Höhe LWK 4/5 beginnende Chondrose und ventrale Spondylose und geringgradie dorsale Bandscheibenprotrusion ohne Nervenwurzelirritation. Im Segment LWK 5/SWK1 ausgeprägte Osteochondrose mit nahezu komplett aufgehobenem Zwischenwirbelraum und mit klammerbildender ventraler bis ventrolateraler Spondylose.

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Wer kann den MRT Befund zu HWS übersetzen?

Hallo Doshinkan, besten Dank für die hilfreiche Erklärung.

Könntest Du bitte den ganzen Befund Erklären (sorry das dieser etwas lang ist):

Die partiell miterfassten endokraniellen Strukturen kommen soweit beurteilbar unauffällig zur Darstellung, regelhafter kraniozervikaler Übergang, keine myelopathischen Signalveränderungen.

Wie in der konventionellen Voruntersuchung persistierende Streckfehlstellung an der HWS, weiterhin kein Nachweis einer höhergradigen Alignementstörung bei bekanntermaßen osteochondrotischen und teils spondylotischen Degenerationen HWK 5/6, beginnend auch HWK 6/7.

Die kleinen Wirbelgelenke erscheinen weitestgehend altersentsprechend ohne Nachweis höhergradiger spondylotischen Degeneration, miltisegmental zeigen sich jedoch teils beginnende unkovertebralarthrotische Umbauten. An der HWS kein Nachweis einer höhergradigen SKS.

Im Segment HWK 3/4 bilateral beginnende Engstellungen an der Neuroforamina im Rahmen des knöchernen Umbaus, rechts auch bei nach lateral gerichteter Bandscheibenprotrusion.

Im Segment HWK 4/5 ebenfalls beginnende degenerative Engstellung am rechtsseitigen Neuroforamen im Rahmen des knöchernen Umbaus, das Bandscheibenmaterial hier unauffällig.

Im Segment HWK 5/6 mäßig ausgeprägte breitbasige subligamentäre Bandscheiben Protrusion mit Nachweis eines kleinen rechts intraforaminalen BSV bei auch leichter Vorwölbung des Bandscheibenmaterials nach links laterorecessal, konsekutiv insbesondere rechtsseitige NFS.

Im Segment HWK 6/7 breiter subligamentärer BSV mit Vorwölbung des Bandscheibenmaterials nach beidseits lateroforaminal linksbetont mit hier konsekutiv deutlicher NFS.

Die zervikothorakale Überganssegment kommt unauffälig zur Darstellung.

Besten Dank im Voraus.

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Was bedeutet der Befund?

Geringe Streckfehlhaltung.Initiale multisegmentale nicht erosive Osteochondrose mit breitbandigen Bandscheubenprotrusionen HWK 4\5 und HWK 5/6 bei diskreter Retrolisthesw HWK 5 auf HWK 6. Kein Prolaps, keine neuroforaminale Enge cervilal keine relevanten Auffälligkeiten.

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