MRT Befund HWS bitte um Erklärung

5 Antworten

Danke für eure Antworten.Ist schwierig für mich nachzuvollziehen, das es so schlimm ist, weil ich eigentlich keine schmerzen habe.Vor ca 10 Jahren hatte ich starke Probleme mit Rückenschmerzen und immer mal wieder einen schiefhals.Und einmal ein sehr langwieriges kribbeln in den Händen.Da fing ich dann mit Pilates und co an, nach kurzer Zeit waren alle Symptome weg und blieben auch weg.mit dem Krafttraining fing ich erst vor ca 1,5 Jahren an und ja, ich gebe zu einige Zeit hab ich das recht exzessiv betrieben.3-5x die Woche, hat halt Spaß gemacht.allerdings nicht mit sooo schweren Gewichten, ich dachte nicht, das das schlimm ist-hatte ja auch keine schmerzen.das fing erst letzten Dezember an, wieder mit schiefhals und kribbeln in arm.letzteres sind die Symptome die ich jetzt noch habe, bei manchen Bewegungen, Weiters ein eigenartig knirschendes Geräusch wenn ich den Kopf nach vorne oder seitlich beuge.Tut aber nicht weg und bewegungseinschränkung ist keine vorhanden. Ich will nur gern verstehen, was da passiert ist.ich achte meines empfinden nach immer sehr auf die signale meines Körpers, ist für mich schwer zu verstehen.:-( Was allerdings wirklich mir zu denken gibt.inwieweit kann massiver Stress das beeinflusst haben? Ich Rede von einigen ungewöhnlich traumatischen schicksalsschlägen in kurzer Zeit..kann das Einfluss gehabt haben, oder Saug ich mir da was aus den Fingern? Zum orthopäden und co werde ich natürlich demnächst gehen.

Hm wirklich auskennen Tu ich mich nicht.woher kommt das alles? Sportmässig trainierte ich in der kraftkammer mit Gewichten, aber auch Pilates,Yoga etc. Was ist mit meiner psyche-bitte Klartext reden, ich verkrafte das. schon. Ich bin nicht privat versichert und wohne in Österreich.meine Ärztin hat nichts von einer Klinik gesagt.ich soll Gesundheitsturnen machen, hiess es.

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Hallo albdreamgirl,

ich bin leider beim Sport von Dir nicht dabei, aber es ist oft eine Fehlbelastung hier der Halswirbelsäule. So allgemein kann ich das zumindest nur sagen. Ich weis nicht was Du speziell für Übungen machst die den Bereich Halswirbelsäule betreffen.

Um das aber einmal an anderer Stelle zu veranschaulichen an einem Kasten Limonade oder ... ich kann in die Knie gehen und auch mit den Oberschenkeln den Kasten heben. Ich kann aber auch stehen bleiben den Rücken etwas vorbeugen und den Kasten "aus dem Kreuz" hoch heben. Irgendwann jubelt die Lendenwirbelsäule heftig und es gibt massive Verschleißerscheinungen!

Was die Psyche angeht könnte ich Dir sagen alles ganz schlimm usw. und Sport geht auch nicht mehr. Das darf ich nicht. Du gehst zu Deinem Arzt und der sagt Dir vor Ort das ist Fakt und sonst nichts! Ich kenne ja nicht einmal Deine Schmerzsituation udgl. Ich möchte Dir auch nicht unbedingt das Wochenende versauen. Es stimmt es ist schwierig aber es ist Heute sehr viel möglich.

Auch wenn Du nicht privat versichert bist würde ich mich einmal hinsetzen und nachforschen ob es zufällig einen wirklich guten Orthopäden in Deiner Nähe hast wo Du einen Zweitmeinung holen kannst. Es gibt hier im Forum auch einen Arzt der mit den Namen Alois (Oben rechts über Suchen ..). Mit dem kann man reden..

Denn kannst Du auch einmal fragen er kommt aus AT evtl. kann er Dir einen richtig guten Tipp geben zu welchen Orthopäden Du gehen könntest. Das mit den Gesundheitsturnen ist zwar nett aber ob es wirklich hilft. Ich werde Dir noch einen Hinweis per Kompliment schicken wo Du Dich noch schlau machen kannst und dann muss Du ganz allein entscheiden was sollte ich tun was ist hier sinnvoll.

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@StephanZehnt

Vielleicht solltest Du dir auch eine 2. Meinung bei einem auf die Wirbelsäule spezialisierten Neurochirurgen einholen. So ein WS-Experte hat eine ganz andere Sichtweise auf die WS als jeder Orthopäde und ist mMn hierbei der optimale Anlaufpunkt!! LG

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Hallo A..,

Alterskorreliert deutliche Degeneration der kaudalen HWS. (Also der Halswirbelsäule Richtung Füsse). Intraforaminär links lokalisierte, kleine Diskusextrusion bei C4/C5 mit relativ deutlicher Neuroforamenobstruktion. Verdacht auf knöcherne Neuroforamenstenose bei C5/C6 rechts

In den Zwischenwirbellöchern durch die die Nervenwurzeln verlaufen kleine Diskusextrusion (Im Gegensatz zur Protrusion, bei der sich die Bandscheibe lediglich in den Wirbelkanal vor-. wölbt, zerreißt bei der Extrusion der Anulus fibrosus (Aussenring der Bandscheibe) und das Bandscheibenmaterial fällt in den Wirbelkanal vor.) in dem genannten kommt es bei C4/C5 zu einer relativ deutlichen Neurofarmenobstruktion (Verschluss teilweise oder vollständig des Zwischenwirbellochs).

Verdacht auf knöcherne Neuroforamenstenose bei C5/C6 rechts. Eine Stenose ist ebenfalls eine Verengung bzw. ein Verschluss.hier Zwischenwirbellochs C5/C6 rechts.

Zudem hier Spinalkanalstenose mit Irritation des Myelons von ventral sowie auch diskale linksseitige Neuroforameneinengung durch eine breitbasige Protrusion.

Zudem hier Verengung des Spinalkanals mit Irritation des Rückenmarks von ventral (bauchwärts) aber auch diskale (Bandscheibe ) linksseitige Zwischenwirbellochverengung durch eine breite Bandscheibenvorwölbung.).

Eine weitere flache Extrusion bei C6/C7 paramedian links mit Irritation des Myelons von ventral und geringer diskaler Neuroforameneinengung ( eine flache Extrusion (Erklärung s.o.) bei C6/ C7 seitlich von der Mitte mit Irretation des Rückenmarks von (Richtung Bauchseite ) und geringer Verengung des Zwischenwirbellochs durch Bandscheibe.

Nicht aktivierte Osteochondrose im Segment C5/C6 jeweils lateral. ( Osteochondrose ist die vermehrte mechanische Belastung bei Chondrose.(Regressive Veränderung an der Bandscheibe also Austrocknung , Rissbildung udgl.) Die angrenzenden Grund- und Deckplatten der Wirbelkörper werden in den degenerativen Prozess mit einbezogen. Als Folge: Vermehrte subchondrale Sklerosierung (Verdichtung von Knochengewebe) und exophytäre Randzackenbildung , Instabilität des Bewegungssegmentes.

Nun für Dein Alter ist das schon ein wenig heftig. Wenn Du Sport machst welchen ? heißt das für Dich einen wirklich wirklich guten Orthopäden zu finden der sich dei Sache anschaut und Dir deutlich sagt das ist möglich oder nicht und was Deinen Sport angeht ..! Das kann aber nur ein Arzt vor Ort Dir sagen.

Jetzt hier irgend etwas ..würde Deine Psyche heftig... ! Ja und wenn der Arzt sagt OK schwierig aber machbar drehst Du mir den Hals um. Wie auch immer wenn Du privat versichert bist und zufällig in Großraum Süddeutschland wohnst würde ich Dir Prof. Dr. Harms empfehlen der in der Klinik ETHIANUM in Heidelberg arbeitet. bzw. praktiziert.

Ich könnte Dir auch noch vier andere Kliniken nennen die nicht privat sind Aber siehe ganz genau hin wo Du hin gehst! Wenn Du das nicht tust könntest Du das wirklich bitter bereuen!

Alles Gute Stephan

PS. das kostet mindestens einen Kaffee oder so (lach).

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Jetzt habe ich doch etwas vergessen bei der Osteochondrose im Segment = Wirbel) C5/C6 jeweils lateral. (seitlich) Nicht aktiviert (also es verbessert bzw. verschlechtert sich nichts im Moment Sorry!

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@StephanZehnt
das kostet mindestens einen Kaffee oder so (lach).

Lieber Stephan! Für Deine fundierten und so ausführlichen "Doktorarbeiten", die Du hier immer wieder schreibst, solltest Du eigentlich nicht nur einen Kaffee kriegen, sondern eher einen dicken ORDEN!!! LG

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LG

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Ich habe ich seit 2 Monaten ca im rechten Bein, einen pochenenden und brennenden starken Schmerz beim aufstehen, im liegen und sitzen. Beim gehen nicht sooft. Sowie ständiges Armeisenkribbeln in beiden Armen, Händen und Beinen. Im linken Bein ständig, im rechten Bein weniger.

Erwähnen möchte ich noch, dass ich 2012 eine Dorsoventrale Stabilisierung LWK 2-5 hatte, und erneut 2014 eine Revisionsoperation L4/5 und L5 bds. durch Schraubenlockerung.

Hier mein aktueller HWS Befund vom 17.08.2018

Teilweise Bewegungsartefakte mit eingeschränkter Beurteilbarkeit.

  1. Im Verlauf progrediente Osteochondrose und Unkarthrose hauptbefundlich in C5/6 und C6/7 sowie geringergradig in C4/5 mit zusätzlichen ventrolateralen spondylophytären Anbauten. Begleitend zeigt sich eine mäßige beidseitige multisegmentale Spondylathrose, rechts etwas mehr als links. Darunter Bild einer aktivierten Osteochondrosis im Segment C5/6.

2. Nur milde Diskusprotusionen betont C5/6 und C6/7 ohne Nachweis einer Spinalkanalstenose.

Unter Bewegungsartefakten kein greifbares Myelopathiesignal.

3 Konsekutive und zur Voruntersuchung neu abzugrenzende Neuroforamenstenose rechts in C4/5, C5/6 sowie initial in C6/7.

4.Streckfehlstellung der HWS ohne Gefügestörung.

Mfg

Bettina

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