mrt befund der hws

1 Antwort

Hallo Lilly,

Man spricht von eine Streckfehlhaltung wenn die Halswirbelsäule von der normalen Form (S) als natürliche Lordose die die gesamte Wirbelsäule hat abweicht. Nun heißt Kyphos übersetzt "Buckel". Bei Dir spricht man allerdings von einer angedeuteter Kyphosierung (HWK 4 -HWK 6) Halswirbelkörper .

Asymmetrisch heißt von der normalen Symmetrie abweichend rechts (mediolateraler - in der Mitte seitlich abweichend ) .. ( intraforaminäre Discusextrusion) innerhalb des Foramens ist gleich - Loch ). Eine Discusextrusion ist ein Prolaps also ein Bandscheibenvorfall (Discusprolaps)

Mäßige Spondylose (spinale Osteoarthritis, Osteochondrose) ist eine degenerative Erkrankung, welche Verlust der normalen Struktur und Funktion der Wirbelsäule bedingt

.Retrospondylophyten sind kleine Knochenanbauten am hinteren Ende der Wirbelkörper. Sie entstehen an den Grund- und Deckplatten und treten oft im Zusammenhang mit Verschleißerkrankungen auf.

Cranial bedeutet Kopfwärts gerichtet bzw. nach oben.

Eine Irritation einer Nervenwurzel HWK 6 sowie Engerstellung des Neurofamens Engerstellung des Zwischenwirbellochs (jeweils paarig li. /re) und damit Verengung durch die eine Nervenwurzel verläuft

Diskusprotrusion. ist eine Vorwölbung der Bandscheibe (median -mittig) ja und ( mediolateral wie oben schon beschrieben in der Mitte - seitlich)

Also zusammenfassend ein Bandscheibenvorfall (c5c6) dabei mäßige Spondylose sowie Engerstellung es rechten Neuroformens. C6/c7:/ Irritation der Wurzel c6 rechts

Ich weis nicht in wie weit Du dadurch schon Schmerzmittel nehmen musst ? Hier heißt es Physiotherapie die Therapeutin fragen was Du zu Hause tun kannst (Übungen). Um eine weitere Verschlechterung möglichst zu vermeiden. (was Wassergymnastik -schwimmen bringen da man die Halswirbelsäule nie allein sehen kann müsstest Du einmal die Therapeutin fragen....).

Ich hoffe Du kannst damit etwas anfangen - ein Arzt würde das sicher etwas besser formulieren mit selben Sinn ...

VG Stephan

Hallo Stephan! Ich danke dir für diese Übersetzung. Schmerzen habe ich schon seit 3 Jahren, habe es schon mir Infiltration und heilgymnastik probiert. Seit ca. einen Jahr habe ich große Schmerzen, wenn ich mit den Händen über Kopf arbeiten muss. LG Lilly

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@lilly73

Hallo Lilly ,

ich kann Dir nur sagen tue etwas für die Wirbelsäule. Solltest Du auf die Idee kommen da etwas chirurgisch machen zu lassen fahre lieber ein paar 100 Kilometer ... Ja und frage unbedingt vorher lieber "15 Mal" ob das in welcher Klinik sinnvoll ist . Das dies eine sehr heikle Geschichte ist brauche ich ja nicht zu sagen. Bis zur Altersrente sind es noch "ein paar Tage" .....

VG Stephan

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@StephanZehnt

Hallo Stephan! Was meinst du mit " heikle Sache" ????

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@lilly73

Hallo Lilly,

kürzlich war ein Beitrag zu diesem Thema im Fernsehen (Klinik in Gardelegen) der Arzt der da operiert hat hat ausschließlich an sein Einkommen gedacht.

Wenn so Jemand dann an der Halswirbelsäule operiert kann das im Rollstuhl enden. Darum wenn man selbst so etwas vor hat unbedingt andere in ähnlicher Situation fragen wie gut oder schlecht war Dein Arzt . Kann der auch einmal nein sagen wenn es zu gefährlich wird . Dann würde ich auch einmal 400 km fahren wenn ich weis da ist die Möglichkeit sehr groß das es gut geht. Denn einen Rollstuhl ....

Wenn es einmal so weit ist sage ich Dir etwas mehr dazu!

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@StephanZehnt

Hallo Stephan!!!! Muss heute zu meinen Orthopäden. Mal schauen was er sagt. Lg lilly

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Befund Erklärung MRT HWS?

Hallo,

könnten Sie mir bitte meinen Befund erklären? Ich habe leider erst im Nov einen Termin bei meinem Neurologen.

Ich bin weiblich und 58 Jahre alt. Ich leide seit Jahren, an täglichen Kopfschmerzen und Migräne. Die Migräne tritt so ca 1-2 mal im Monat auf. Meinen Kopf kann ich nur noch schwer zur rechten Seite drehen, auf der Seite beginnen auch immer die Kopfschmerzen.

Ich habe ich seit 2 Monaten ca im rechten Bein, einen pochenenden und brennenden starken Schmerz beim aufstehen, im liegen und sitzen. Beim gehen nicht sooft. Sowie ständiges Armeisenkribbeln in beiden Armen, Händen und Beinen. Im linken Bein ständig, im rechten Bein weniger.

Erwähnen möchte ich noch, dass ich 2012 eine Dorsoventrale Stabilisierung LWK 2-5 hatte, und erneut 2014 eine Revisionsoperation L4/5 und L5 bds. durch Schraubenlockerung.

Hier mein aktueller HWS Befund vom 17.08.2018

Teilweise Bewegungsartefakte mit eingeschränkter Beurteilbarkeit.

  1. Im Verlauf progrediente Osteochondrose und Unkarthrose hauptbefundlich in C5/6 und C6/7 sowie geringergradig in C4/5 mit zusätzlichen ventrolateralen spondylophytären Anbauten. Begleitend zeigt sich eine mäßige beidseitige multisegmentale Spondylathrose, rechts etwas mehr als links. Darunter Bild einer aktivierten Osteochondrosis im Segment C5/6.

2. Nur milde Diskusprotusionen betont C5/6 und C6/7 ohne Nachweis einer Spinalkanalstenose.

Unter Bewegungsartefakten kein greifbares Myelopathiesignal.

3 Konsekutive und zur Voruntersuchung neu abzugrenzende Neuroforamenstenose rechts in C4/5, C5/6 sowie initial in C6/7.

4.Streckfehlstellung der HWS ohne Gefügestörung.

Mfg

Bettina

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