Plötzlich neues Muttermal? Hautfleck? Melanom?

Hallo, ich habe vor ca.5-6 Wochen beim anfassen meines Oberschenkel (hinten) einen kleinen "hubel" bemerkt. also hab es nur angefasst, wollte es dann leicht "aufkratzen", dachte das ein haarfolickel eingewachsen ist, passiert halt zwischendurch. Hab mir also erstmal nichts dabei gedacht, aber hab es dann doch nicht aufgekratzt oder damit rumgespielt . Vor 3 Wochen habe ich dann erst beim eincremen mir das mal genauer angeschaut und gesehen, dass es größer geworden ist und aussieht wie ein Muttermal. Ich bin mir aber ziemlich sicher das ich solch einen Muttermal vorher nie hatte. Allgemein habe ich nicht sehr viele muttermale und die die ich habe,sind im Vergleich viel kleiner. Kann aber sein, dass ein sehr kleines Muttermal sich vergrößert hat oder das es komplett neu entstanden ist ? Durchmesser ungefähr 5 mm. Ist erhaben, also nicht glatt. Juckt nicht. In der Mitte ist es etwas dunkler erkennt man nicht so gut auf dem Foto.

Am Mittwoch gehe ich in die offene Sprechstunde meines Hautarztes.

Dennoch würde ich gerne eure Meinungen hören (weiß das hier niemand eine Diagnose treffen kann aber naja. Vielleicht hat jemand Erfahrungen mit sowas gehabt ?)

Hab natürlich gegoogelt und bin auf malignes Melanom gestoßen, sprich schwarzer Hautkrebs ? Würde sagen das ich einen hellen bis mittleren Hautton hab. Auf die Sonnenbank bin ich auch zwischendurch gegangen. In den Sommermonaten seltener als die restlichen Jahreszeiten (im Schnitt 1 -2 mal alle zwei Monate). Bin 24 Jahre alt.

Das Foto ist aktuell .

Plötzlich neues Muttermal? Hautfleck? Melanom?
Hautkrebs, Muttermal, Flecken, Melanom
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Wann muss ein Melanom entfernt werden?

Gibt es dafür feste Regeln oder Vorgaben, an welche sich ein Hautarzt halten SOLLTE ? Kurz meine Erfahrungen geschildert: vor ca 10 Jahren habe ich noch in einer anderen Stadt gelebt. Als ich dann mal einen Termin zur Melanom-Vorsorge vereinbart habe, war der Hautarzt der Meinung 6 oder 7 Muttermale müssten entfernt werden und hat mir gleich einen OP-Termin gegeben. Das Ganze habe ich dann auf die lange Bank geschoben und bin erst nach meinen Umzug wieder in einer anderen Stadt, bein einem anderen Dermatologen, zur Melanom-Vorsorge gegangen. Ergebnis: dieser Hautarzt war der Meinung, es müsste überhaupt kein Muttermal entfernt werden! Dann bin ich jedes Jahr wieder zur Vorsorge gegangen. Nie hat der Hautarzt etwas gefunden, was seiner Meinung nach bedenklich war. Er hat sogar potentielle kritsche Stellen fotografiert und auf dem Computer gespeichert, um sie dann im nächsten Jahr vergleichen zu können. Nun ist dieser Hautarzt letztes Jahr in den Ruhestand gegangen. Sein Nachfolger war der Meinung eines meiner Muttermale müsste entfernt werden. Nach ca 2 Wochen kam das Ergebnis der Pathologie: ohne Befund. Das heißt, die Operation des Muttermals war völlig unnötig. Nun bin ich wieder zu einem anderen Hautarzt gegangen. Dieser hat sich mit einer Art Lupe ein größeres Muttermal angeschaut und war der Meinung, dieses sollte wohl sicherheitshalber entfernt werden. Anschließend habe ich meinen Hausarzt gefragt (welcher auch an kürzlich irgendeiner dermat. Fortbildung teilgenommen hat) um seine Meinung zu diesem Muttermal gebeten. Ergebnis: er hält eine OP für überflüssig. Inzwischen habe ich den Eindruck, die meisten Hautärzte entfernen Muttermale nicht nach sachlichen Kriterien, sondern eher nach Lust oder Laune, oder wenn Sie mit der OP Geld verdienen wollen. Meine Frage: gibt es denn keine wasserdichten Kriterien, nach denen man beurteilen kann, wann ein Muttermal entfernt werden muss und wann eine solche OP überflüssig ist? Für hilfreiche Antworten: danke im Voraus!

Dermatologie, hautarzt, Melanom
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