Was macht man, wenn man von einem Arzt zum nächsten geschickt wird und keiner was macht

PEG 1 - (Schmerzen, Arzt, Behandlung) PEG 2 - (Schmerzen, Arzt, Behandlung) so sieht der Verband nach wenigen Stunden aus - (Schmerzen, Arzt, Behandlung)

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Lexi, wurde denn bereits ein mikrobiologischer Erregernachweis mit Kultur ( Abstrich) gemacht? Vielleicht entwickelt sich auch ein Pilz ( rechte Seite). Welchen Verband benutzt Du denn ? Am besten sind Schlitzkompressen ( normal oder Schaum) mit nur wenig Spielraum. Ein zu großer Spielraum ist zu vermeiden,weil durch die Peristaltik des Magens die Sonde im Stomakanal ungewollt bewegt wird,wodurch weitere Reizungen bzw. eine Vergrößerung des Stomakanals entstehen kann . Bei einer Entzündung des Stomas muss die Wunde unbedingt von außen nach innen gereinigt wird. Somit wird eine Vergrößerung der Wunde vermieden. Ggf die Punktionsstelle mit warmem Wasser abduschen & gut trocknen lassen. Keine Salben ( wenn nötig Tinkturen) verwenden,um die Kontaktzeit zur PEG zu verringern. Hast Du denn den Tipp mit dem Schwarztee versucht? Kannst du ruhig öfter am Tag machen. Am Ende muss evtl über eine chirurgische Sanierung, ggf PEG Neuanlage nachgedacht werden.

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Hallo!

wurde denn bereits ein mikrobiologischer Erregernachweis mit Kultur ( Abstrich) gemacht?

Ja, es wurde ein Abstrich gemacht. Es ist kein MRSA nachgewiesen worden, allerdings MSSA, aber da sagte man mir, den hätten viele auf der Haut, das hätte nichts zu sagen. Ob auf andere Keime getestet wurde, weiß ich nicht.

Welchen Verband benutzt Du denn ? Am besten sind Schlitzkompressen ( normal oder Schaum) mit nur wenig Spielraum.

Bisher hatte ich spezielle PEG-Verband-Sets mit Vlies-Schlitzkompressen, das ist das, was auch im Krankenhaus verwendet wurde. Jetzt habe ich so Schaumverbände verschrieben bekommen. Ich hatte schon mal zu Beginn, als das anfing mit dem ständigen Sekret, antimikrobielle Schaumverbände, jetzt habe ich eigentlich normale Schaumverbände verordnet bekommen, da die aber nicht lieferbar sind, habe ich seit heute wieder die antimikrobiellen. Ich achte auch immer darauf, dass ich die Halteplatte entsprechend fest mache (aber natürlich auch nicht zu fest). Das hat ja in den letzten 2 Jahren auch immer alles gut geklappt.

Ggf die Punktionsstelle mit warmem Wasser abduschen & gut trocknen lassen. Keine Salben ( wenn nötig Tinkturen) verwenden,um die Kontaktzeit zur PEG zu verringern.

Nach dem Duschen lasse ich das immer ganz trocknen. Zwischendurch reinige ich das auch mal mit Kochsalzlösung und Octenisept (wie von den Spezialisten empfohlen). Salben o,ä. verwende ich sicherheitshalber nicht. Da ist auch mein Arzt sehr zurückhaltend. Wobei mein Osteopath heute meinte, ich solle es mal mit kolloidalen Silber versuchen, ich weiß aber noch nicht, ob das kompatibel wäre.

Hast Du denn den Tipp mit dem Schwarztee versucht? Kannst du ruhig öfter am Tag machen.

Ja! Da ich morgens sowieso immer schwarzen Tee zum Frühstück trinke, ist das ja auch kein zusätzlicher Aufwand. ;-) Und auch zwischendurch ist das ja schnell gemacht. Aber bisher leider auch ohne Effekt.

Am Ende muss evtl über eine chirurgische Sanierung, ggf PEG Neuanlage nachgedacht werden.

Das wäre zwar der super-GAU, aber im Moment wäre mir selbst das egal. Aber ich denke, dass es für meine Ärzte, insbesondere die Spezialisten, aktuell nicht als nötig erachtet wird, da hat noch nie einer von gesprochen.

Danke! LG

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@Lexi77

Hallo, vielleicht könntest Du Dich beim Wund & Sanierungsmanagement in zB Uniklinik Münster informieren, da gibt es eine Wundheilung,Phlebologie &MRSA/MSSA-Ambulanz.

UKM Hautklinik – Wundambulanz und Tagesklinik OA Dr. Tobias Görge & Team (83-58632) tobias.goerge@ukmuenster.de

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@Beavis99
Hallo, vielleicht könntest Du Dich beim Wund & Sanierungsmanagement in zB Uniklinik Münster informieren, da gibt es eine Wundheilung,Phlebologie &MRSA/MSSA-Ambulanz

Danke für den Tipp. Aber leider ist Münster 200 km entfernt. Und da ich zur Zeit lieber nicht Autobahn fahre und auf die Bahn angewiesen bin, wäre das fast eine Tagesreise. Das ist halt das Problem, wenn man auf dem platten Land lebt.

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@Lexi77

Hmm, aber Du könntest ja trotzdem anrufen & nach Tipps fragen. Vielleicht kann man Dir da auch eine näherliegende Addresse vermitteln. Letztendlich wirst Du selber entscheiden müssen was für Dich zumutbar ist. Ich selber nehme lieber eine längere Fahrt auf mich, als "zu leiden". Ich finde jetzt 200 km gar nich soo viel. Vielleicht kann Dich ja auch jmd fahren... Da wirst Du wohl etwas kreativ werden müssen, wenn Du - so wie ich auch- auf dem Lande wohnst.

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@Beavis99
Ich selber nehme lieber eine längere Fahrt auf mich, als "zu leiden".

Da hast du natürlich recht, so denke ich auch. Deswegen bin ich ja auch bei einem Magenspezialisten, der ca. 100 km entfernt ist. Und da bin ich immer schon 2 Std. (eine Strecke) unterwegs. Aber das ist ja auch nicht so oft, dass ich da hin muss. Aber zu so einer speziellen Wundbehandlung muss man doch öfter, oder nicht? In meinem derzeitigen Zustand ist mir manchmal schon die Fahrt zur Krankengymnastik (20 km) zu viel... :-( Aber anrufen werde ich da auf jeden Fall mal.

Heute habe ich auch mit meiner Therapiemanagerin, die die Portversorgung macht, darüber gesprochen. Die ist ganz neu aber wirklich super und sehr engagiert. Die meinte auch, dass das so kein Zustand wäre und dringend was gemacht werden muss. Sie hat sich die Stelle auch angesehen und auch die Fotos, die ich in der letzten Zeit davon gemacht habe. Sie will sich jetzt mit den Ärzten in Verbindung setzen ("Ich rufe da gleich sofort an") und denen ein bisschen "Feuer unterm Hintern" machen. Bin mal gespannt...

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@Beavis99

Ja, das wünsche ich Dir auch von Herzen. Es freut mich zu hören, dass Du jetzt eine so engagierte Therapiemanagerin bekommen hast. Aber ich glaube nicht, dass Du zu dieser speziellen Ambulanz in Münster oft fahren müsstest. Die können sich das doch ansehen, und dann entsprechende Therapieempfehlungen an Deinen Arzt schicken. Dann kann der doch in Zusammenarbeit alles weitere ausführen. . Es sei denn, er weigert sich das zu machen! (solche Ärzte soll es ja leider auch geben) So habe ich es z.B. auch mit einem Bonner Orthopäden und einem Fußspezialisten gemacht - klappt bestens! Da brauche ich nicht ständig wieder die 200 km zu fahren, denn auch wir wohnen "am A... der Welt" in dieser Beziehung. LG

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Liebe Lexi!

Ich kenne das Problem mit der eiternden PEG Sonde nur zu gut.Bei mir geht es jetzt schon ein ganzes Jahr so. Und es belastet einen schon sehr. Aber ich habe grünes Sekret. Allerdings bin ich seit einiger Zeit bei einem ganzheitlichen Mediziner nebenbei in Behandlung und der lasert mir den Sondenkanal immer. Seit dem sind zumindest die Entzündungen und die Schmerzen weg. Was bei mir geblieben ist, ist das grüne eitrige Sekret. Aber ehrlich gesagt, da tut auch keiner was.Der Ganzheitliche Mediziner kann es nicht, und die im Krankenhaus kratz es nicht. Ich weiß auch nicht mehr weiter. Möchte doch so gern wieder einmal baden oder schwimmen gehen.Hat vielleicht hier noch jemand eine Idee dazu.

Hallo Lexi, nun noch mein Senf dazu, hätte da mal 2 Ideen.

Die erste die mir spontan einfiel ist der Australische Honig, der soll z. T. besser als manche Antibiotika wirken, hier zum Einlesen: https://www.ukb.uni-bonn.de/42256BC8002AF3E7/vwWebPagesByID/9844AA06BBC91D7FC12571B9001E66C2

Die zweite Möglichkeit sind die Einnahme von Enzymen, die Entzündungen allerlei Art abheilen lassen. Trypsin und Chymotrypsin, zwei proteolytische Enzyme, werden aus den Sekreten der Bauchspeicheldrüse gewonnen. Diese Enzyme beschleunigen den natürlichen Entzündungsablauf, indem sie Zelltrümmer und in der Wundumgebung anfallende Plasmaproteine sowie Fibrin (Protein der Blutgerinnung) abbauen. Zusätzlich aktivieren sie die Fresszellen der Immun-Abwehr (Phagozyten) und beschleunigen den Abtransport der Abbauprodukte über den Blut- und Lymphweg. Die dabei entstehende abschwellende Wirkung vermindert den Gewebedruck auf die Nervenzellen, sodass es auch zu einer Schmerzlinderung kommt. Bei diesen Beschwerden können Enzyme helfen:

  • Schwellungen nach operativen Eingriffen
  • Wundheilungsstörungen
  • begleitend bei Krebserkrankungen
  • chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn)
  • Harnwegs- und Prostata-Entzündungen
  • Venenentzündungen
  • entzündliche Zahnerkrankungen

Dies sind aber nur einige genannte Entzündungen, quasi Stellvertreter für weitere Entzündungen.

Soweit ich weiss sind aber weder der Honig, noch die Enzyme verschreibungspflichtig, musst also vermutlich selber zahlen. Bei Marcumareinnahme darfst Du die Enzyme aber nicht nehmen. Mir hat früher Wobenzym bei diversen Zahnwurzelentzündungen immer bestens geholfen, besser als ein sauteures AB von Pfizer. Ich weiss im Moment auch nicht, ob die o.g. Enzyme in WOB-Enzym enthalten sind, sicher ist aber Papain und Trypsin drin. Ein Apotheker kann Dich eh viel besser beraten wie ich.

Vielleicht aber, hast Du beides bereits versucht, alles Gute wünscht Dir Winherby

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