Also von "keine Wirkung" kannst du ja nicht sprechen, denn du schreibst ja selber, dass die Schmerzen etwas weniger sind.

Kennst du diese Schmerzskala von 0-10? 0 ist kein Schmerz, 10 der für dich schlimmstmögliche, nicht auszuhaltende Schmerz. Wo liegst du da auf der Skala? Wo vor Einnahme und wo nach Einnahme?

Wenn es ein Retardmedikament ist (du hattest in deiner anderen Frage von Valoron geschrieben), dann ist es auch so, dass im Körper erst ein Wirkspiegel aufgebaut werden muss, d.h., die volle Wirkung merkst du erst nach einiger Zeit, wenn der Spiegel da ist. Es ist wichtig, die Tabletten dann auch in einem festen Zeitschema einzunehmen. Das ist ja kein Bedarfsmedikament. Deshalb ist es eigentlich nicht möglich, schon nach einmaliger Einnahme zu beurteilen, ob es hilft oder nicht. Das ist nicht so wie z.B. bei einer Kopfschmerztablette, die man im Akutfall nimmt und dann (im besten Fall) sofort wirkt.

Wenn du dennoch glaubst, dass die Schmerzlinderung nicht ausreichend genug ist, sage es deinem Arzt. Der muss dann entscheiden, ob du noch abwarten sollst, ob die Dosis erhöht werden soll oder ob du evtl. ein anderes Präparat bekommen sollst.

Grundsätzlich ist es - insbesondere bei solch starken Mitteln - immer besser, so wenig wie irgendwie möglich zu nehmen.

Gute Besserung!

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Ich nehme schon viele Jahre Tilidin, aktuell auch in der Dosierung 50/4. Ich hatte nie irgendwelche Nebenwirkungen davon.

Falls du Übelkeit als Nebenwirkung bekommst, frage am besten deinen Arzt, was du dann dagegen machen kannst/sollst.

Mir hilft bei Übelkeit (egal welcher Ursache) am besten Vomex. Das gibt es in verschiedenen Darreichungsformen freiverkäuflich in der Apotheke, z.B. als Zäpchen, Sirup oder Tabletten.

Gute Besserung!

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Ich brauche keinen Jahreswechsel um irgendwelche "Vorsätze" zu fassen, irgendwas zu ändern o.ä. Nur weil es auf einmal nicht mehr Dezember sondern Januar heißt und die Jahreszahl um 1 steigt, ist ja sonst nichts anders als vorher.

Vor allem, wenn es um die Gesundheit geht, dann mache ich das auch unabhängig von irgendwelchen Daten etc. sondern dann, wenn es notwendig ist.

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Hallo! Warst du denn in dem einen Jahr seitdem du die Beschwerden hast noch gar nicht beim Arzt? Hast du wenigstens mit deinen Eltern (oder anderen Vertrauenspersonen) mal darüber gesprochen? Was hast du in der Zwischenzeit schon unternommen, damit es besser wird?

Falls du das alles bisher nur mit dir selbst ausgemacht hast, und dich alleine irgendwie da durch gequält hast, solltest du dringend mit jemandem darüber sprechen und dich vom Arzt untersuchen lassen.

Die Schmerzen im Darm können z.B. einfache - aber mitunter sehr schmerzhafte - Blähungen sein. Die Beschreibung, es würde sich was zusammenziehen könnte dazu passen, es könnte ggf. auch etwas Verstopfung sein (wie ist dein Stuhlgang?), es kann aber auch eine entzündliche Darmerkrankung dahinter stecken. Du siehst, ich schreibe viel von "kann". Denn was genau deine Beschwerden hervorruft, kann man erst dann genau sagen, wenn du untersucht wurdest. Und nur dann kann man auch gezielt etwas dagegen machen.

Auch das von dir beschriebene Sodbrennen / Reflux (so nennt man das Zurücklaufen von Magensäure) sollte ärztlich abgeklärt werden. Auch da kann und muss man dann - nach entsprechender Diagnostik - gezielt was gegen unternehmen. Das ist zwar für dein Alter eher ungewöhnlich, aber trotzdem, oder auch gerade deswegen, muss das ärztlich abgeklärt werden.

Eventuell kann auch ein allergisches Geschehen dahinter stecken, da du ja auch von Lungenproblemen schreibst.

Wie sieht es denn bei dir mit Stress aus? Ist in der Schule, in der Familie oder mit den Freunden alles o.k.? Denn auch Stress kann sich durch Bauchbeschwerden und Kopfschmerzen äußern.

Wenn diese von dir beschriebenen Beschwerden unbehandelt bleiben (wie offensichtlich andere Erkrankungen vorher auch), dann wird es wahrscheinlich immer nur noch schlimmer. Deswegen fass den Mut und sprich mit deinen Eltern oder jemandem, dem du vertraust und bitte sie, mit dir zum Arzt zu gehen. Der erste Weg sollte zum Kinder- oder Hausarzt sein. Diesem solltest du ganz genau schildern, welche Beschwerden du hast. Falls du Angst hast, in der Aufregung etwas zu vergessen, dann mach dir vorher einfach einen "Spickzettel", damit du auch alle wichtigen Dinge denkst. Der Arzt wird dich dann erstmal orientierend untersuchen, ggf. deinen Bauch und die Lungen mit dem Stethoskop abhören und evtl. Blut abnehmen. Vielleicht hat er dann schon eine Idee, was es sein könnte, vielleicht überweist er dich dann aber auch zu einem Gastroenterologen, das ist der Spezialist für Magen-Darm-Erkrankungen. Falls eine Magenspiegelung gemacht werden musst, brauchst du aber gar keine Angst davor zu haben. Du bekommst eine Spritze mit einem Schlafmittel und wenn du wach wirst, ist alles vorbei und du wirst nichts gemerkt haben. Aber dann weiß man genau, ob in deinem Bauch alles o.k. ist oder nicht und was man ggf. unternehmen kann, damit es dir schnell wieder besser geht.

Wenn du noch fragen hast, dann kannst du dich gerne nochmal melden.

Ich wünsche dir alles Gute und drücke die Daumen, dass es schnell besser wird! LG

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Das ist sehr individuell unterschiedlich. Man nimmt auch nicht nur sichtbar am Körper ab, sondern es kommen auch viele verschiedene andere Symptome dazu.

Als ich wegen meiner Magenerkrankung sehr stark abgenommen hatte, habe ich es zuerst daran gemerkt, dass ich den Gürtel immer enger machen musste, damit die Hose nicht rutscht. Ich bin also zuerst am Bauch dünner geworden. Auch z.B. meine Armbanduhr wurde immer lockerer am Arm. Und die Leute haben immer gesagt, ich wäre auch im Gesicht immer schmaler geworden. (Jetzt wo mein Gewicht auf gutem Level stabil ist (ca. 60 kg), sagen auch viele man würde am Gesicht sehen, dass es mir besser geht, ich würde viel besser aussehen.)

Als nächstes habe ich dann nur gemerkt, dass ich schneller gefroren habe, mir eigentlich ständig kalt war. Ich hatte massive Kreislaufprobleme, habe Herzrasen bekommen und bin hin und wieder sogar kollabiert. Außerdem war ich weniger leistungsfähig und alles hat mich angestrengt. Irgendwann wurden mir dann meine BHs zu groß/weit.

Als es dann nach Komplikationen (Not-OP) noch extremer wurde (hatte nur noch 43 kg bei 1,70 m) habe ich es am ganzen Körper gemerkt. Als ich mich nach der OP das erste mal wieder im Spiegel gesehen habe, war ich nur noch Haut und Knochen und hab gedacht ich sehe aus wie ein KZ-Häftling. Das fand ich so schrecklich, dass ich danach lange nicht mehr in den Spiegel geguckt habe, bis sich mein Gewicht endlich wieder gesteigert hatte. Ich konnte mich kaum noch selber auf den Beinen halten. Mir ging es richtig schlecht, wollte am liebsten gar nichts machen, nur liegen und schlafen, weil einfach alles nur noch anstrengend war.

Rückblickend kann ich sagen, dass die Zeit, in der ich im Untergewicht war, so ziemlich die schlimmste Zeit meines Lebens war. Ich tue alles dafür, mein Gewicht so stabil wie möglich zu halten (schaffe das leider nur mit zusätzlicher künstlicher Ernährung), damit ich so einen Zustand nicht nochmal erleben muss.

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Du bist auf keinen Fall ein Fall für die Notaufnahme. Du hast deine Beschwerden - wie du in der anderen Frage schon geschrieben hast - jetzt seit ca. 2 Monaten. Da werden sich die Krankenschwestern / Ärzte sehr "freuen", wenn du damit dann in der Notaufnahme antanzt. Denn wie der Name schon sagt, ist die nur für echte Notfälle!

Wenn du wirklich so ängstlich bist, dann hättest du schon viel früher auf deine Beschwerden reagieren und handeln sollen. Da hilft es auch nicht, jetzt, nach so langer Zeit auf einmal Panik zu schieben.

Geh am Montag zum Hausarzt, das wird sicherlich reichen. Die Übelkeit kann auch davon kommen, dass du dir jetzt (auf einmal) große Sorgen machst. Also lenk dich ab und befasse dich mit was Schönem, dann wird das sicher auch besser.

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Ich würde mal zu einem anderen Hautarzt gehen und dort eine zweite Meinung einholen. Vielleicht wohnst du ja auch in der Nähe einer Klinik mit einer dermatologischen Abteilung. Dann könntest du dich informieren, ob ggf. dort auch Sprechstunden angeboten werden.

Viel Erfolg!

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Du hast seit 2 Monaten täglich(!) Blut im Stuhl und Bleistiftstuhl und warst noch nicht damit beim Arzt? Du weißt aber schon, dass das absolut nicht normal ist und auch Hinweis auf ernste Erkrankungen sein kann? Auch wenn du noch sehr jung bist! Ich kann das ehrlich nicht verstehen, dass man sowas so lange hinnimmt...

Was das für ein Knubbel ist, können wir dir natürlich nicht sagen. Schließlich können wir dich bzw. den Knubbel nicht untersuchen und ansehen. Das ist also noch ein weiterer Grund, zum Arzt zu gehen.

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Google doch einfach mal nach Blutwerten. Es gibt viele Seiten, auf denen die verschiedenen Blutwerte erklärt werden. Dazu gibt es dann auch Infos, woran es liegen kann, dass die Werte zu hoch oder zu niedrig sind.

Sieh z.B. mal hier: https://www.netdoktor.de/laborwerte/

Andere Seiten findet man auch ganz leicht über Google!

Wichtig ist es aber immer, sich nicht nur den individuell gemessenen Wert anzusehen, sondern man muss den immer in Relation zu den Referenzwerten sehen, die normalerweise immer mit im Befund stehen. Diese Referenzwerte können sich von Labor zu Labor ein bisschen unterscheiden.

Die Angaben "niedrig" oder "erhöht" sind so nicht aussagekräftig. Sind sie nur niedrig/erhöht aber noch innerhalb der Referenzwerte? Oder liegen sie darunter/darüber? Selbst wenn sie knapp unter/über den Referenzwerten liegen, muss das noch keine krankhafte Ursache haben. Wir Menschen sind keine Maschinen und so können auch Blutwerte immer ein bisschen schwanken.

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Ein dunkler Fleck auf Haut...

Aber mal ehrlich: wie sollen wir was dazu sagen können, wenn du noch nicht mal dazu schreibst, an welcher Stelle das ist, seit wann du es hast, ob es einen Auslöser gab, ob es weh tut oder nicht etc. pp.

Wenn man vernünftige Antworten bekommen will, muss man sich auch die Mühe machen, eine verünftige - aussagekräftige - Frage zu stellen.

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Nein, da kann nichts passieren, wenn du sofort gut gelüftet hast.

Ich hatte mal eine so eine große Plastik-Rührschüssel auf einer Herdplatte stehen und habe aus Versehen die falsche Platte angemacht, es aber nicht sofort gemerkt.

Es hat so fürchterlich gequalmt, dass ich, als ich das Fenster aufgerissen habe, gedacht habe, wenn das einer sieht, der ruft die Feuerwehr. ;-)

Aber mir ist nichts passiert!

Also solange du nicht sofort Atemnot und Husten hattest, und es dir gut geht, brauchst du dir keine Gedanken machen! Hak es ab und gut ist.

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Plötzlich auftretende Darmschmerzen, Schwindel, Übelkeit, etc... Etwas ernstes oder nur eine Verstopfung?

Hallo,

will nur sicher gehen und lieber nachfragen, weil ich so etwas wie heute, in diesem Ausmaß wirklich noch nie hatte.

Seit einiger Zeit hatte ich keinen Stuhlgang mehr, was mich aber nicht weiter kümmerte. Bis jetzt hat sich die Sache nach ein paar Tagen immer von selbst gelöst. Manchmal hatte ich bis jetzt auch schmerzhafte, plötzliche Darmschmerzen/Darmkrämpfe, die nach ca. einer Minute wieder verschwanden.

So auch am Vortag. Kurz leichte Schmerzen im Darmbereich. Ich wusste also es war leicht verstopft und bald sollte die Erlösung kommen.

Heute früh stehe ich dann auf und ich fühle mich völlig normal. Ziehe mich an und bin auf dem Weg in die Arbeit. Alles perfekt. Während ich dann in der Straßenbahn sitze, merke ich, wie ich einen Darmkrampf bekomme. Ich hoffe es bleibt bei einem leichten Drücken und dass es gleich wieder vorbei ist.

Es wurde aber schlimmer. Es entwickelte sich zu einem sehr starken Darmkrampf, der extrem weh tat. Plötzlich wurde mir auch ziemlich übel. Ich weiß nicht mehr was dann schlimmer war, der Schmerz oder die Übelkeit. Währenddessen verschlechterte sich auch meine Sicht. Mir wurde langsam immer schwärzer vor den Augen. + Schweißausbruch + schnelle Atmung. Ich war schon klatschnass am ganzen Körper. Bis hierhin sind vielleicht zwei Minuten vergangen. Ich dachte wirklich ich werde an Ort und Stelle Ohnmächtig. Mir war fast völlig schwarz vor Augen.

Kurz danach war schon meine Station. Am restlichen Fußweg zur Arbeit bekam ich noch einmal diesen Zustand und konnte fast nicht mehr stehen und gerade gehen, wieder völlig schwarz vor Augen, dass ich dachte gleich liege ich auf der Straße.

Hat sich eine Minute später auch wieder langsam gebessert.

Mit Müh und Not habe ich es dann in die Arbeit geschafft und bin sofort aufs Klo gerannt. Dort hatte ich gefühlt Stuhlgang von drei Wochen. Riesig, sag ich nur.

Nach einer halben Stunde am Klo habe ich mich wieder relativ normal gefühlt. Etwas schwach insgesamt vielleicht aber sonst ganz normal. Über den Tag hatte ich noch ca. drei Mal Durchfall, aber das hat jetzt am Abend auch schon aufgehört.

Könnte wirklich nur diese Verstopfung der Auslöser dafür gewesen sein? Kann so ein Darmkrampf diese Symptome hervorrufen? Von "Mir geht es perfekt" zu "Ich liege gleich am Boden" in 2 Minuten?

Zu meiner Ernährung: Seit ca. 6 Monaten esse ich fast täglich McDonalds. Ich werde auch bald aufhören, das ist gar kein Thema, aber könnte es vielleicht auch damit zusammenhängen?

Will mich einfach nur versichern, dass es nichts ernstes ist.

Vielen, vielen Dank!

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Du kennst die Ursache deiner Beschwerden (ständig FastFood) und stellst es trotzdem nicht ab? Du quälst dich seit längerem mit Verdauungsproblemen und Krämpfen und kümmerst dich bisher nicht darum, da was gegen zu tun?

Natürlich wird eine regelmäßige (ausschließliche?) Ernährung mit Fast Food sich früher oder später auf den Körper und die Gesundheit auswirken. Das hast du ja jetzt auch selber gemerkt.

Du solltest nicht bald damit aufhören, sondern sofort!

Was du brauchst, ist eine ballaststoffreiche Ernährung, viel frisches Obst und Gemüse, viel trinken - aber ausschließlich Wasser oder ungesüßten Tee. Keinerlei Softdrinks, Energydrinks, Säfte oder Alkohol! Und dazu am besten noch viel Bewegung. So wirst du deinen Darm schnell wieder in Gang bekommen.

Wenn du allerdings trotz dieser Erfahrung immer noch nicht auf deinen geliebten Fraß verzichten willst, dann wird das gestern nicht das letzte Mal gewesen sein. Irgendwann bleibt es dann auch nicht mehr nur bei einer einfachen Verstopfung!

Also: du hast es in der Hand sofort etwas an deiner Situation zu ändern, zum Wohle deiner (Darm-)Gesundheit. Es ist deine Entscheidung!

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Das scheint mir eher eine rechtliche Frage als eine gesundheitliche Frage zu sein. Erkundige dich da am besten bei deinem Dienstherren, nur er wird dir wahrscheinlich eine konkrete Antwort geben können.

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Das muss auf jeden Fall ärztlich abgeklärt werden! Wenn du nicht selber zum Arzt kommen kannst, dann ruf bei deinem Hausarzt an und frag, ob er einen Hausbesuch bei dir macht.

Besser wäre es jedoch, du würdest es irgendwie schaffen, in die Praxis zu fahren (aber auch dann vorher anrufen, damit du dort nicht allzu lange warten musst). Kannst vielleicht einen Freund/Freundin, Nachbarn, Bekannte o.ä. fragen, ob die dich hinfahren können. Denn dort in der Praxis könnte dann z.B. ein Ultraschall gemacht werden. Und in den meisten Praxen kann auch ein Urin-Schnelltest gemacht werden, ob da alles in Ordnung ist. Beides geht bei einem Hausbesuch natürlich nicht. So dass du dann für weitere Untersuchungen doch noch irgendwo hin müsstest (Praxis oder Krankenhaus).

Gute Besserung!

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Meines Erachtens ist jeder radikale Weg falsch! Damit würdest du dir auf Dauer nur andere, neue Probleme schaffen.

Erstmal wäre ja die Frage, wie groß und wie schwer bist du überhaupt?

Gibt es tatsächlich die Notwendigkeit abzunehmen? Oder hast du nur ein schiefes Körperbewusstsein / eine falsche Körperwahrnehmung und findest dich selber nur zu dick, bist es aber tatsächlich gar nicht? Dann wäre jeder Tipp, wie du am besten abnehmen kannst schädlich und die Gefahr einer Essstörung erheblich.

Falls du tatsächlich Übergewicht hast, dann wäre nicht ein Verzicht auf Essen der richtige Weg, sondern bewusstes und gesundes Essen. Z.B. Verzicht auf Fast Food, Softdrinks, Säfte stattdessen Wasser und ungesüßten Tee, viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukte etc. Und natürlich ein bisschen auf die Menge achten. Dann am besten abgewogen kochen. Dann kommt man nicht in die Gefahr, damit nichts überbleibt die möglicherweise verbliebenen Reste auch noch zu essen, obwohl man eigentlich satt ist. Bei Bedarf kann man sich auch an eine Ernährungsberatung wenden, die können oft auch sehr gute Tipps geben.

Das Problem ist aber auch, dass du nicht gezielt an einzelnen Stellen abnehmen kannst. Man kann keine Diät speziell für einen flachen Bauch oder z.B. dünnere Oberschenkel machen. So gezielt lässt sich das nicht beeinflussen.

Hier sollte man vielleicht lieber über ein gezieltes Trainings-/Sportprogramm für die Bauch- (und Rücken!)muskulatur nachdenken.

Viel Erfolg

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Nein, du bekommst keine Krücken. Zumindest hatte ich die nach keiner meiner 4 Zeh-OPs (und da wurde auch 2x bis an die Nagelwurzel operiert).

Ja, das kann schon ordentlich weh tun, aber deshalb soll man an den ersten beiden Tagen den Fuß auch möglichst hoch lagern und so wenig wie möglich laufen.

Sobald du den Fuß runter hältst läuft mehr Blut in den Fuß, dann fängt das stark an zu pochen und zu schmerzen, deswegen, sowie es eben geht hoch lagern.

Ich bin immer so gelaufen, dass ich am operierten Fuß nur mit der Ferse aufgetreten bin. Das ging ganz gut.

Gegen die Schmerzen solltest du dir ein Schmerzmittel verordnen lassen.

Alles Gute für die OP!

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Keine Panik! Da kann nichts passieren.

Wenn Desinfektionsmittel so gefährlich wäre, meinst du, dann würde medizinisches Personal das immer wieder anwenden (auch wenn sie es leider oft seltener machen, als sie sollten - aber das ist ein anderes Thema). Oder andere Personen, die darauf angewiesen sind?

Ich muss z.B. mindestens 3x/Tag Desinfektionsmittel nutzen, da ich Infusionen zubereiten muss und möglichst steril arbeiten muss. Für die Hände habe ich ein flüssiges Desinfektionsmittel um die Hände damit einzureiben. Für alles andere (Anschlüsse der Infusion und insbesondere Anschluss am Port) habe ich ein Spray. Und das wird auch in Gesichtsnähe angewendet. Natürlich drehe ich nach Möglichkeit meinen Kopf ein bisschen weg, aber man kann es kaum verhindern minimal was vom Sprühnebel einzuatmen. Trotzdem bin ich dadurch nicht vergiftet oder krank geworden.

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Cefuroxim ist ein Antibiotikum. Das sollte man eigentlich nicht einfach so im häuslichen Medizinschrank haben und schon gar nicht einfach so nehmen - ganz unabhängig vom Ablaufdatum.

Ein Antibiotikum soll man immer nur dann nehmen, wenn der Arzt es einem verschrieben hat, z.B. aufgrund einer bakteriellen Infektion. Und nicht einfach mal so auf Verdacht.

Und wenn man ein AB verschrieben bekommt, dann soll man eigentlich immer die Packung zuende nehmen, auch wenn es vorher schon zu einer Besserung der Symptome kommen sollte. Ansonsten riskiert man Resistenzen auszubilden.

Es dürften also keine Reste über bleiben.

Du schreibst nicht, warum du es jetzt nehmen möchtest. Aber wenn du die Vermutung hast, eine bakterielle Infektion zu haben, dann geh morgen früh zum Arzt und lass dich untersuchen. Wenn der Arzt es für nötig hält, wird er dir ein (frisches) Antibiotikum verschreiben. Ein normaler grippaler Infekt z.B. ist keine Indikation für ein Antibiotikum.

Gute Besserung!

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