Muss ich Angst vor dem Ergebnis einer Magenspiegelung haben?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Haargenau die Symtome hatte ich auch. Die Schmerzen unter dem Rippenbogen kamen von einer schlechten Sitzhaltung gepaart mit beginnenden Problemen mit der Wirbelsäule. Die hat über Nervenbahnen und Faszien Verbindung zum Bauchraum, was dort zu untypischen Schmerzen führen kann. Das fabd der Osteopath bei mir raus, nachdem ich 2 Jahre von Arzt zu Arzt gerannt bin und mir keiner helfen konnte.

Nein micrich, niemand von uns hat Röntgenaugen und kann in deinen Magen gucken. Es wäre möglich, dass du eine Gastritis hast, eine Magenschleimhautentzuendung. Das ist gut in den griff zu kriegen. Möglich wäre auch ein Bakterium namens Helicobacter pylori, der solche Beschwerden macht. Auch das ist mit Antibiotika hinzukriegen. Mach dir keine  Sorgen, Versuchs bis dahin mit iberogast aus der Apotheke oder frag den Apotheker, was er empfiehlt. Es gibt noch gastrovegetal, Tabletten, die helfen oft auch.

Gute Besserung

Das wovor du möglicherweise Angst hast (Krebs) tut normalerweise nicht weh. Das ist ja das gemeine daran, aber in deinem Fall vielleicht eher beruhigend.

Was bei der Magenspiegelung herauskommen kann, ist zum Beispiel eine Magenschleimhautentzündung (Gastritis) oder ein Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür (Ulkus). Dafür werden meistens Gewebeproben genommen, die dann zur weiteren Untersuchung eingeschickt werden. Eine genaue Diagnose gibt es meistens erst wenn die Ergebnisse der Gewebeproben da sind.

Es kann auch sein, dass dein Magen mit dem Bakterium Helicobacter pylori besiedelt ist. Das kann man entweder mit einem Schnelltest herausfinden, oder bei der Untersuchung der Gewebeproben. Wenn das Bakterium Probleme macht, kann es mit einer Antibiotikakombination behandelt werden (Eradikation).

Natürlich ist es auch gut möglich, dass bei der Magenspiegelung überhaupt nichts auffälliges herauskommt. Dann muss weiter nach Ursachen geforscht werden, zum Beispiel nach einer Nahrungsmittelunverträglichkeit.

Wenn am Ende bei jeder möglichen Untersuchung nichts gefunden wird, muss zu guter letzt auch an eine psychosomatische Ursache gedacht werden. Auf psychische Belastungen reagiert jeder Mensch anders, manche bekommen Kopfschmerzen, andere Rückenschmerzen und wieder andere haben eben mit dem Magen oder der Verdauung Probleme. Das ist aber immer eine Ausschlussdiagnose, das heißt es muss vorher alles andere ausgeschlossen werden.

Du mußt keine Angst haben. Da meine Mutter an Magenkrebs gestorben ist und ich auch Magenprobleme habe, lasse ich regelmäßig alle zwei bis drei Jahre eine Magenspiegelung machen. Du wirst sediert und merkst überhaupt nichts. Bei mir kommt immer heraus, dass ich eine chronische Magenschleimhautentzündung habe. ich nehme meine Tabletten,Pantoprazol, und kann damit leben.

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