Kohl - Unverträglichkeit, was steckt dahinter?

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Ich habe den Eindruck, die bisherigen Antworten gehen an Deiner Frage vorbei.

Es war wohl nicht die Frage, was gegen Blähungen und Durchfall nach Kohlgenuss zu tun sei, sondern warum Du unter zunehmender Unverträglichkeit leidest. So zumindest habe ich es verstanden.

Du solltest wohl mal das Leber-/Gallesystem untersuchen lassen. Einige Kohlsorten enthalten reichlich Senfölglykoside, diese belasten die Leber und bringen den Gallefluss in Wallung. Auch Lauch, Knoblauch und Zwiebeln sind dann häufig problematisch. Vielleicht hast Du damit ein immer stärker aufkommendes Problem. LG

Hallo Winherby,

vielen Dank für Deinen Beitrag, Du hast richtig erkannt was meine Frage ist.

Lauch, Knoblauch und Zwiebeln kann ich noch ohne Probleme verzehren, Knoblauch und Zwiebeln verwende ich fast täglich.

Meine Leberwerte wurden erst vor Kurzem getestet und für gut befunden.

Was die Ärzte betrifft, so habe ich momentan gerade wieder mal genug und meide die Praxen so gut es geht. Aus diesem Grund besorge ich mir morgen auch den "gelben Enzian-, Löwenzahn-, Melisse- und Cholinsaft" zur Unterstützung der Leber und hoffe, dass ich eine positve Wirkung davon erwarten kann. Außerdem habe ich mir ein ganzes Programm zusammen gesucht, vielleicht komme ich damit weiter.

Omega3 - wegen zu hohem Cholesterinwert 390

Coenzym Q10

Vitamin B complex und Vitamin B12

Vitamin K

1/2 l Tee aus Fenchel, Kreuzkümmel und Koriander

Magnesium

Taurin

vom Arzt verordnet:

Candesartan (Blutdrucksenker)

Tromcardin complex

Crataegutt novo 40 mg

VitaminD 3

Ich weiß, das ist viel, aber das meiste sind Nahrungsergänzungsmittel und Vitamine. Wenn ich eine Weile Q10 genommen habe, probiere ich Crataegutt auszuschleichen.

Besorge mir auch noch grünen Hafertee, der soll u.a. für einen normalen Blutdruck sorgen. Vielleicht kann ich dann ja auch noch irgend wann auf den Blutdrucksenker verzichten. Aber das wird wohl noch eine ganze Weile dauern.

Nochmal ganz lieben Dank für Deine Antwort.

Liebe Grüße

Sallychris

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Kohl verursacht oft Blähungen, die mehr oder weniger unangenehm werden. Aber auch Gallenpatienten bekommen sehr oft Probleme mit Kohlsorten. Nehme doch mal nach dem Essen von Kohl das Espumisan. Es blockiert etwas die Blähungen oder die Entstehung von Blähungen.

Wenn es mangelnder Galle liegt, könnte Löwenzahn helfen. Bei mir helfen bereits 3 kleine Blättchen, gut gekaut.

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Vielleicht hast du eine Allergie gegen Kreuzblütler? Weiteres Essbares aus dieser Pflanzengruppe sind z. B. Rüben, Kohlrabi, Rettich, Radieschen, Senf, - macht dir das auch Probleme?

Danke,

all diese Sachen vertrage ich sehr gut.

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Vermehrt Übelkeit nach dem Essen ... was kann die Ursache sein?

Ich beobachte in letzter Zeit bei mir vermehrt, dass mir NACH dem Essen kurzzeitig richtig schlecht ist. Gestern z.B. hatte ich in der Früh ein Müsli (danach hatte ich keine Probleme), mittags habe ich mir drei kleine Scheiben Vollkornbrot mit magerem Schinken gemacht. Die habe ich mit gutem Appetit gegessen - aber als ich fertig war, hatte ich eine kurze, aber heftige Übelkeitsattacke. Erst als ich etwas Wasser getrunken hatte, ging es besser. Nachmittags war es wieder gut - und beim Abendessen (Nudelauflauf mit Schinken) wieder das gleiche: eine mittelgroße Portion mit Appetit gegessen - und dann dieser Übelkeitsschwall. Erst als ich ein paar Löffel Joghurt gegessen hatte, war das wieder weg.

Ich habe sonst keine Beschwerden, weder Magenschmerzen noch sonstwas, und frag mich, was das sein kann? Gibt es Lebensmittelunverträglichkeiten, die sich so äußern? Habt ihr eine Idee? Danke euch :-)

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Chronischer Schnupfen, keine Ausdauer, schlechte Atmung, Magenprobleme?

Hallo,

ich möchte mehrere Probleme gemeinsam beschreiben, da ich das Gefühl habe, dass sie zusammenhängen könnten. Vorweg sollte ich noch anmerken, dass ich noch nie geraucht oder andere Dinge genommen habe, von denen man abhängig werden kann. Seit 3 Monaten esse ich keine Süßigkeiten mehr und ich trinke seit Jahren nur noch Wasser. Ich bin oft sehr gestresst von der Umwelt.

Ich habe inzwischen seit 4-5 Jahren einen chronischen Schnupfen. Es ist seitdem wirklich kein einziger Tag mehr vergangen, an dem ich keine Taschentücher benutzt habe, wenn oft auch nur wenige. Ich kaufe alle 1-2 Monate eine 300-Tücherpackung. Noch ein paar Jahre davor habe ich auch Allergien entwickelt, nachdem ich jahrelang Neurodermitis hatte, anschließend 1 mal Gürtelrose und Nesselsucht. Bei einem nachfolgenden Allergie-Test kamen „Gräser, Bäume, Pollen“ heraus. Ich merke auch, wenn ich im Sommer-Herbst mal allergisch reagiere. Selten bekomme ich dann Ausschlag oder muss öfters innerhalb kurzer Zeit niesen und dann läuft die Nase wirklich für 30 Minuten ohne Unterbrechung. Aber zu dem chronischen Schnupfen, der jetzt 4-5 Jahre dauerhaft besteht, sehe ich keinen richtigen Zusammenhang. Ich bekam 2 mal von meinem Hausarzt spezielle Nasensprays. Ich weiß ärgerlicherweise nicht mehr, wie sie hießen. Die sollen für Allergiker gewesen sein, aber geholfen haben sie gegen den chronischen Schnupfen nicht. Homöopathie habe ich auch eine Behandlung gegen die richtige Allergie versucht, die nichts gebracht hat. Gegen allergische Reaktionen helfen mir immerhin Ceterizin.

Während einem Klinikaufenthalt wegen meiner Wirbelsäulenverkrümmung wurde unter anderem meine Atmung getestet und es kam heraus, dass diese schon etwas zu schwach ist. Vor 3 Monaten habe ich mit Joggen angefangen. Obwohl ich seit Jahren teilweise 1-3 Stunden in einer guten Geschwindigkeit ohne Pause Strecken gehen kann, ohne Ausdauer/Atemprobleme zu haben, ist das beim Joggen ganz anders. Bereits nach 5-10 Minuten habe ich meistens keine Ausdauer mehr und daran hat sich in den 3 Monaten nichts gebessert. Ich fange nach kürzester Zeit damit an, durch den Mund zu atmen. Das Ein- und Ausatmen dauert dann zusammen nicht mehr länger als 2-3 Sekunden. Und da macht sich dann auch wieder der chronische Schnupfen bemerkbar. Wenn ich plötzlich in Bewegung bin, fängt die Nase an zu laufen, was mich neben den eigenetlichen Atmungsschwierigkeiten nochmal mehr vom konstanten Laufen abhält und ich ständig zu Tüchern greifen muss. Zuletzt habe ich seit mehreren Jahren sehr oft nur noch eher weicheren Stuhlgang. Mein Magen fühlt sich vorher innerlich oft komisch an. An den Tagen, an denen ich Laufe, ist das garantiert. Neben den Hausarztbesuchen war ich vor einigen Monaten auch in einer Psychiatrie, aber da habe ich keiner Weise Hilfe bekommen. Die Arztbesuche kommen mir auch immer oberflächlicher vor.

Wie soll ich diese Probleme deuten und behandeln? Ist ein Zusammenhang eher unwahrscheinlich?

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