Kann man eine Blinddarmentzündung simulieren?

2 Antworten

Wenn sie sehr glaubhaft rüber kommt, kann es tatsächlich passieren, dass sie trotz negativer Befunde operiert wird (wobei du als Mutter ja sowieso zustimmen musst). Einfach aus dem Grund, dass eine voreilige Operation weniger Risiken birgt als zu langes Abwarten.

Möglicherweise wird sie aber auch stationär aufgenommen und ein paar Tage überwacht.

Wie wäre es mit einer dreitägigen Kamillentee und Zwieback Diät? Wirkt manchmal Wunder ;-)

Starke Bauchschmerzen müssen nicht unbedingt auf den Blinddarm zurück zu führen sein, es kann sich auch um eine einfache Verstimmung der Darmregion, Menstruationsschmerzen, .... sein. Genauere Angaben über die Form des Schmerzes und dessen Ursprungsort sind nicht unerheblich. Treten die Schmerzen nur bei einer bestimmten Haltung oder Liegeposition, bzw. wandert er mit.... .

Aber nun zu deiner Frage, wenn nichts zu erkennen ist, wird sie zur Beobachtung da behalten und wird nach abklingen der Schmerzen wieder entlassen, wiederholen sich die Fälle öfters wird mit Medikamenten behandelt, treten die Schmerzen weiterhin auf, kommt es auf das Ermessen des behandelnden Arztes an. Diese kann unter Umständen zu einer OP führen, muss aber nicht. Falls die OP vollzogen wird, wird der Blinddarm evt. auch entfernt und nicht einfach wieder "zu" gemacht. Kann aber auch sein, dass sie wieder zu gemacht wird ohne was getan zu haben. Ich würde aber den behandelnden Arzt unter 4 Augen erzählen, dass deine Tochter Erfahrungen hat im simulieren von Krankheiten und den Verdacht eben dies sei der Fall hättest. http://www.wdr5.de/sendungen/leonardo/s/d/22.05.2012-16.05/b/service-gesundheit-wann-muss-wann-darf-der-blinddarm-raus.html

Nee die geben deiner Tochter je nach Schweregrad Tabletten, bevor die was rausnehmen, Hast du dich schonmal gefragt, warum sie simuliert, um nicht in die Schule zu müssen? Ich meine, wenn du dich drum gekümmert hast, hört sie vllt. auf zu simulieren und alle sind glücklich.

Ich denk mal nicht das sie große Probleme hat in der Schule.. Sie ist Hübsch und hat viele Freunde.. Ich denk mal sie ist einfach zu Faul.. denn ihre Noten sind In jedem Fach eigentlich durchschnittlich..Weißt du vielleicht wie man den Schweregrad einstuft?

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@ASDFGHk

Neben dem typischen Schmerz z. B. durch die Bestimmung bestimmter Blutwerte. Die Entzündungswerte sind meist deutlich erhöht.

Allerdings hat Sakana schon Recht, dass es womöglich einen seelischen Auslöser für das ständige Simulieren gibt. Ich sehe dich nicht als Rabenmutter, weil du es nicht merkst, aber ein bisschen, wenn du diesen Auslöser von vornherein wehement ausschließt.

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ich finde, du solltest deiner tochter klarmachen, dass eine op "kein pappenstiel" ist und die wirklich NUR gemacht werden sollte, wenn es NOTWENDIG ist.

JEDE OP birgt "gewisse" risiken in sich!

es sollte dem mädel bewußt sein, dass man so einen eingriff nicht vornehmen lassen sollte, wenn "in wirklichkeit garnichts ist"!! also red nochmal eindringlich mit ihr, ob sie TATSÄCHLICH diese starken beschwerden hat.

mit heranwachsenden hat mans wirklich nicht immer leicht > deshalb wird hier auch sicher niemand "schlecht" von dir denken.

alles gute!

Es kann natürlich sein, dass deine Tochter simuliert. Im Zweifel für den Angeklagten.

Pubertät ist gererell eine schwierige Zeit in der der junge Körper krassen Hormonveränderungen und deren körperliche und psychische Folgen ausgesetzt sind. Bei 10 % der Pubertierenden lösen solche krassen Hormonschwankungen eine Schilldrüsenerkrankung aus, den hashimoto. Da sind 30-40 unterschiedliche Symptome möglich. Das Umfeld wie auch die Ärzte können das schwerlich nachvollziehen und halten es für simuliert oder für psychisch bedingt. Ein ergebnisloser Ärztemarathon oder komplette Isolation aus dem unverständigen Umfeld sind die Folge. Mit etwas Pech werden auch eine ganze Reihe von (mehr oder weniger unnötigen) Operationen durchgeführt.

Gerade in der Pubertät wäre aber besonderer Handlungsbedarf, da Schulabschluß gefährdet ist und die körperliche und geistige Entwicklung stagnieren kann.

Dann würde ich mit deiner Tochter eher zum Radiologen gehen, insbesondere wenn Schildlrüsenerkankungen in der Familie sind. Vielleicht hast du ja auch eine.

http://derstandard.at/1233586884999/Schilddruese-Es-ist-eine-Puzzleteil-Diagnose

Wenn deine Tochter sich wohlfühlen würde, dann würde sie auch nicht klagen. Weshalb sie sich nicht wohlfühlt muß allerdings geklärt werden.

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