Gastritis wie lange?

5 Antworten

Als ich vor einer ganzen Weile bei einem Arzt war wegen sehr starken Magen und Darmschmerzen, weil ich Nahrungsmittelunverträglichkeiten habe, da sagte ich ihm, ich habe bestimmt eine Gastritis...mit einem grinsen, weil ich mir über so was kein Kopf mehr mache. Der Arzt sagte zu mir, eine Gastritis hat heutzutage fast jeder...sogar ich. Also er. Bei vielen Menschen macht sich diese allerdings nicht wirklich bemerkbar. Vielleicht erst irgendwann. Bei anderen Menschen machen sich diese Reize stärker bemerkbar. Bei mir hatte das nichts direkt mit Gastritis zu tun sondern ich war überreizt aufgrund von meiner Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Ich hatte zu viel Neues probiert. Gastritis ist für mich nur eine Schublade...ein Name. Die Ursache ist im Griff zu bekommen, wenn man sie weiß. Und die Ursachen sind vielfältig. Von Stress durch Psyche, schlechte Ernährung bis Nahrungsmittelunverträglichkeiten und so weiter.

Wenn dein Magen rebelliert, dann achte bitte auf eine schonende Ernährung. Kein Zusatzstoffe oder andere Chemikalien, keine Kohlensäure, keine Medikamente, die auch noch die wichtige Magensäure hemmen oder andere Medikamente, kein Obst oder Rohkost für eine gewisse Zeit und keine Säuren. Nichts was den Magen bzw die Schleimhaut belastet.

Deine Lebensmittel sollten nicht zu heiß sein aber auch nicht zu kalt. Er sollte den Magen-Darm kein Stress machen. Schonend gekocht und alles frisch und selbstgemacht. Keine blähenden Sachen wie cool und so weiter. Bis ich das ganze beruhigt und du ein gutes Gefühl hast und dann kannst du langsam neue Sachen testen ob dein Magen-Darm damit klar kommt. Gute Öle nicht vergessen, denn die sind sehr wichtig für die Magen Darmschleimhaut.

Kohl nicht cool...

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Bei einer Gastritis sollten folgende Ernährungsregeln eingehalten werden: Nichts Süßes, Fettiges, Scharfes, Alkohol, Koffein oder Zigaretten. Also alles, was die Magensäureproduktion ankurbelt. Diese sollten bei einer vorliegenden Gastritis eine Weile eingehalten werden, auch wenn die Beschwerden wieder vorbei sind, um einen Rückfall zu vermeiden!

Bezüglich Erfahrungen zur Länge der Gastritis: Vor knapp eineinhalb Jahren hat meine Gastritis begonnen. Die Magenschmerzen waren nach 3 Monaten weg, jedoch habe ich jetzt immer noch Probleme z. B. in Form von gelegentlicher leichter Übelkeit. Mit dem Essen muss ich ebenfalls weiterhin aufpassen. Was hilft, ist beispielsweise Iberogast oder magenfreundliche Tees (Fenchel, Schafgarbe, Kamille...).

Eine Verwandte hatte im Jugendalter ebenfalls eine Gastritis, welche sie aber nach kurzer Zeit soweit auch überwunden hatte. Jedoch spürt sie auch jetzt, Jahrzehnte später, noch minimale Auswirkungen: So kann sie z. B. nicht mehr als ein Stück Kuchen auf einmal essen, da sich ansonsten der Magen meldet.

Wie bereits geschrieben ist die Dauer der Heilung individuell, aber eine schnelle Heilung ist bei einer chronischen Gastritis leider nicht so wahrscheinlich.

Dies ist nur bei einer akuten Gastritis der Fall: Eine Kollegin war mit einer solchen mit starken Schmerzen im Krankenhaus für eine Woche, jedoch waren jegliche Beschwerden danach innerhalb kürzester Zeit vollständig verschwunden.

Das wären jetzt ein paar persönliche Erfahrungsberichte. Ich wünsche Dir noch eine gute Besserung! 

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Wie lange Deine Gastritis dauert wird Dir keiner vorhersagen können. Der Verlauf und die Stärke der Gastritiss ist abhängig von der Ursache.

  • Gastritis, Magenschleimhautentzündung - Helicobacter pylori, Infektion mit Bakterien, Viren oder Pilzen - z. B. Herpes-Viren, Zytomegalie-Viren, dem Hefepilz Candida albicans
  • Häufige oder hoch dosierte Einnahme von Medikamenten, z. B. so genannte nichtsteroidale Antirheumatika (z. B. Azetylsalicylsäure = Aspirin, Diclofenac), Kortison, Zytostatika
  • Übermäßiger Alkoholkonsum
  • Nikotin
  • Starker Konsum Magen reizender Lebensmittel, z.B. Kaffee oder scharfe Gewürze
  • Lebensmittelvergiftungen, z. B. verdorbenes Soft-Eis
  •  Strahlentherapie
  • Verschlucken von Säuren oder Laugen
  • Psychische Belastungen, z.B. Stress
  • Körperliche Belastungen, z. B. Langzeit-Beatmung, Kreislaufschock, Schädel-Hirn-Trauma, Verbrennungen
  • Leistungssport (Runner's Stomach)

Nun kannst Du Dir etwas aus der Liste "aussuchen" ;-))

Jetzt meine Frage, wie lange hat die Gastritis bei euch gedauert und ist es normal dass es nach so langer Zeit nicht weg ist?

Nachdem Du nun weißt, wieviele Ursachen eine Gastritis haben kann, wird Dir wohl auch klar sein, dass eine Prognose bzgl. der Dauer unmöglich ist. Gute Besserung

Woher ich das weiß:Recherche

Mein Körper spielt verrückt und ich vielleicht auch... (Gastritis oder Depressionen, oder beides?)

Moin zusammen,

meine Geschichte:

Von April bis Juni letzten Jahres war ich aufgrund von Depressionen (Erschöpfung & Müdigkeit) in einer Psychiatrie. Bis kurz vor Weihnachten habe ich Antidepressiva genommen, seither komme ich mehr oder weniger ohne zurecht.

Leider habe ich nun seit einigen Wochen (6-7) körperliche Beschwerden [Schmerzen am ganzen Körper - Muskelzucken, Schmerzen in den Schultern, im O-Schenkel, in der Leistengegend, im unteren/mittleren (auch seitlich) Rücken, Bauch: Völlegefühl, Druck im Oberbauch (keine Schmerzen), Luft im Bauch, Blähungen, ständiges Aufstoßen (kein Sodbrennen), ständig erkältet], die mich psychisch so stark belasten, dass ich mittlerweile von einem Arzt zum nächsten renne... Wirklich helfen kann mir allerdings niemand. Seit ich diese Beschwerden habe, nehme ich immer weiter ab. Momentan ist es noch überschaubar (ca. 3-4 Kg), aber noch mehr Pfunde dürfen nicht purzeln...

Folgende Untersuchungen wurden bei mir bereits durchgeführt:

Magenspiegelung (leichte Gastritis - Magenschleimhautentzündung), Röntgen vom Thorax bzw. der Lunge (ohne Befund), Ultraschall vom Bauch, von der Schilddrüse und von den Hoden (ohne Befund), MRT vom Bauch mit Kontrastmittel (ohne Befund), MRT mit Kontrastmittel vom Kopf (ohne Befund)

Meine Blutwerte (6 x in 8 Monaten waren - bis auf die letzte Untersuchung (Leukozyten [10.8] etwas erhöht durch Erkältung, und zwei unwichtige Werte [u. a. wegen Muskelkater] - immer in Ordnung.

Ihr seht, ich habe einiges untersuchen lassen... Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Gastritis von den Depressionen bzw. von der dieser ganzen Grübelei kommt.

Was sagt ihr dazu? Warum spielt mein Körper so verrückt? Warum nehme ich weiter ab? Wurde irgendwas bei den Untersuchungen übersehen?

Über Antworten freue ich mich.

Lieben Gruß

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