Bekomme ich Krankengeld, wenn ich wegen Problemen mit den Füßen nicht mehr zur Arbeit kann?

4 Antworten

Du musst erstmal zum Arzt gehen und dich krankschreiben lassen, wegen deiner Beschwerden. Er wird dich dann auch weiter überweisen oder entsprechende Maßnahmen einleiten. 6 Wochen bekommst du Lohnfortzahlung, dann Krankengeld von der Kasse.

Wenn dein Arzt dich wegen der Schmerzen in den Füßen krank schreibt, bekommst du natürlich Krankengeld, aber erstmal eine Lohnfortzahlung, die Dauert 6 Wochen und wenn du noch weiter krank bist, zahlt die Krankenkasse.

Wie Bronko bereits erwähnt, ist es sehr gut möglich, dass das Problem durch die Einlagen behoben wird. Wenn Sie sich in einem festen Arbeitsverhältnis befinden und vom Arzt krankgeschrieben werden, erfolgt Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber in den ersten 6 Wochen. Bei länger andauernder Krankheit erhalten Sie Krankengeld von der Krankenkasse.

In der Probezeit ist bei Krankschreibung allerdings zu beachten:

Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall?
Ein Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall des Arbeitnehmers besteht nach § 3 Abs. 3 EFZG (Entgeltfortzahlungsgesetz) erst, wenn das Arbeitsverhältnis mindest 4 Wochen untunterbrochen besteht.
§ 3 Abs.3 EZFG
“Der Anspruch nach Absatz 1 entsteht nach vierwöchiger ununterbrochener Dauer des Arbeitsverhältnisses.�?
Wird der Arbeitnehmer also in den ersten 4 Wochen der Probezeit krank, dann braucht der Arbeitgeber keine Lohnfortzahlung leisten und der Arbeitnehmer muss sich an die Krankenkasse wenden. Der Anspruch auf Krankengeld besteht von Anfang an (§ 44 SGB V) und wird nur für den Fall der Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber überlagert. Dies bedeutet, dass der Arbeitnehmer, der noch innerhalb der ersten 4 Wochen des Arbeitsverhältnisses erkrankt, einen Anspruch auf Krankengeld gegenüber der Krankenkasse hat.

Wichtig ist, dass dies auch gilt, wenn keine Probezeit vereinbart wurde, da das Gesetz (Entgeltfortzahlungsgesetz) allein an das Bestehen eines Arbeitsverhältnisses anknüpft und nicht an eine vereinbarte Probezeit.

Kündigung bei Krankheit in der Probezeit?
Ein häufiges Mißverständnis besteht darin, dass viele Arbeitnehmer glauben, dass diese während der Krankheit nicht gekündigt werden können. Dem ist nicht so. Der Arbeitgeber kann- auch während der Krankschreibung des Arbeitnehmers – das Arbeitsverhältnis kündigen.

siehe http://rechtsanwaltarbeitsrechtberlin.wordpress.com/2011/10/29/krankheit-wahrend-der-probezeit-was-nun/

Falls Sie Ihren Beruf aufgrund Ihrer Krankheit nicht mehr ausüben können, kann Ihr Arbeitgeber Ihnen eine alternative Stelle anbieten, falls dies möglich ist. Ansonsten wäre auch eine Kündigung möglich. Wenn Sie feststellen, dass Sie Ihren Beruf definitiv nicht mehr ausüben können, sollten Sie sich daher umorientieren.
Aber wie gesagt: Es ist sehr gut möglich das die Einlagen Ihr Problem lösen.

Krank am ersten Arbeitstag - Wie geht’s weiter?

Hallo ihr Lieben. Ich bin im Moment ziemlich ratlos. Vielleicht kann mir jemand von euch auf die Sprünge helfen? :-)

Kurz zur Ausgangslage: Ich bin seit Anfang Februar im Krankengeldbezug (nach Kündigung in der Probezeit). Insgesamt bin ich seit Ende Januar krankgeschrieben.

Heute (01.03.) sollte meine Arbeit bei einem neuen AG beginnen. Aufgrund von wiederkehrenden Beschwerden, musste ich leider erneut meinen Hausarzt aufsuchen. Er stellte mir eine AU bis einschließlich 31.03. aus. Den neuen Arbeitgeber habe ich unverzüglich informiert.

Meine Chefin weiß nichts von meiner vorangegangenen Krankheit. Sobald sie die AU in den Händen hält, wird sie lesen, dass meine gesundheitlichen Probleme schon länger bestehen. Kündigungsgrund? Ehrlich gesagt, habe ich mich nicht in der Pflicht gesehen, sie im Vorstellungsgespräch darüber zu informieren.

Am Liebsten wäre es mir, wenn wir das Arbeitsverhältnis nach diesem Einstieg beenden könnten. (Meine Chefin war zurecht sauer und enttäuscht. Es steckt schließlich Arbeit dahinter, alles zu organisieren) Nach einem Telefonat mit der KK, riet mir diese von einer Kündigung und einem Aufhebungsvertrag ab. (Krankengeldverlust) Sie meinte auch, dass das Arbeitsverhältnis noch gar nicht besteht, da ich meine Arbeit heute nicht angetreten bin. Wie meint sie das?

Gibt es einen Ausweg aus dem Arbeitsverhältnis, ohne einen Krankengeldverlust zu riskieren?

Besten Dank und liebe Grüße!

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