Röntgen oder Ultraschall wären in diesem Fall nicht indiziert, abgesehen davon würde sich die Zerrung (oder auch ein möglicher Riss eines Ligaments) nicht im Röntgen darstellen lassen.

Schonen, Kühlen und Hochlagern ist vollkommen ausreichend. Sie müssen sich aber auch gedulden. Auch eine Zerrung kann sich über mehr als nur ein paar Tage ziehen.

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Kurz und knapp:

Die Spritzen-Therapie ist unnötig und totaler Humbug.

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Wenn Leukozyten, CRP und Blutsenkung unauffällig waren, ist an eine Entzündung eigentlich nicht zu denken. Inwieweit eine erneute Laboruntersuchung (oder ergänzende Untersuchungen) erforderlich sind, müssen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt klären. Eine Peritonitis kommt jedenfalls nicht in Betracht.

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Hallo,

ignorieren Sie die im Beipackzettel genannten Nebenwirkungen. Dieser Zettel richtet mehr Schaden an, als er der Menschheit nutzt. Das mal vorweg. Wie heißt es so schön? "Wer überzeugt ist, Nebenwirkungen zu bekommen, wird wahrscheinlich auch welche spüren"... Und das liegt in sehr vielen Fällen noch nicht einmal am Präparat selbst.

Cannabis? Nein, können Sie nicht. Vorher gibt es noch eine recht große Palette an Präparaten, die man alternativ einsetzen kann. Ein Sprung von Ibuprofen auf Ihr gewünschtes (med.) Cannabis ist nahezu unmöglich.

Abgesehen davon:

Sie haben lediglich eine Vorwölbung. Da gibt es genügend Therapiemöglichkeiten neben schmerzadaptierter analgetischer Therapie.

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War der Crp 1,3 heute wurde wieder abgenommen da War er bei 2,7 , 0,5 ist normal.

und

Habe eine Entzündung am Fuß und hätte gestern eine Neckrotischer Abzess Entfernung

Erklärt doch eigentlich alles, wieso und weshalb ein erhöhtes CRP vorliegt.

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Wenn Sie nicht mehr in der Probezeit sind, kann Ihr Arbeitgeber Sie wegen eines Krankheitsausfalls nicht einfach so entlassen. Sind Sie noch in der Probezeit, das wissen Sie sicherlich auch selbst, kann der Arbeitgeber ohne Angaben von Gründen fristlos kündigen.

Die Entfernung der Gallenblase und auch die postoperative Phase ist völlig unkompliziert. Die üblichen Wundschmerzen verschwinden recht zügig, eine besonders große Einschränkung ist nicht zu erwarten. Mittlerweile werden solche Eingriffe minimal-invasiv, also im Schlüsselloch-Verfahren, durchgeführt, sodass Sie schon am gleichen Tag wieder vollständig mobil sind. Nach ein paar Tagen werden Sie dann auch aus dem Krankenhaus entlassen.

Rechnen Sie mit etwa 2-3 Wochen, dann steht auch einer höheren körperlichen Belastung nichts mehr im Weg. Schwimmen, je nach Wundheilung, sollte auch dann schon wieder problemlos möglich sein.

Viele Grüße

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Ab wann ist die Diagnose "Reizdarmsyndrom" sicher?

Hallo zusammen,

ich bräuchte bitte Eure moralische und fachliche Unterstützung :D

Ich habe mir letzten Juli einen Infekt (Fieber, eitrige Tonsillitis und sehr starken Durchfall) eingefangen. Daraufhin wurde ich mit 10-tägiger Antibiotikakur behandelt. Seitdem plagen mich fast täglich Magen- und Bauchschmerzen nach dem Essen sowie ein unnatürlich aufgeblähter Bauch (sieht aus, als wäre ich im 4.-5. Monat schwanger). Zu Beginn der Probleme hatte ich auch innerhalb drei Wochen fast 5 Kilo abgenommen (lag dann bei 52kg statt 57kg).

Ich bin daraufhin zum Gastroentereologen gegangen. Der nahm eine Stuhlprobe und klopfte meinen Bauch ab. Da die Stuhlprobe nichts ergab, habe ich abgewartet in der Hoffnung, es würde von alleine besser.

Das war jedoch nicht der Fall, sodass ich nach einigen Monaten einen zweiten Gastroenterologen aufsuchte. Dieser nahm mich zumindest ernst, überprüfte meine Schilddrüse und machte auch einen Ultraschall vom Bauch. Abgesehen von einer latenten Schilddrüsenunterfunktion kam nichts heraus. Er diagnostizierte aufgrund dieser zwei Untersuchungen ein Reizdarmsyndrom.

Ich habe mich damals mit der Diagnose zufrieden gegeben. In d. Zwischenzeit habe ich mich allerdings ein bisschen eingelesen & in fast jedem Artikel zum Reizdarmsyndrom steht, dass man dieses erst diagnostizieren kann, wenn andere Ursachen (Lebensmittelallergien, Probleme mit Bauchspeicheldrüse) ausgeschlossen wurden.

Da bei mir außer einer Stuhlprobe und Ultraschall jedoch nichts untersucht wurde, stehe ich nun vor der Frage: Habe ich evtl. gar kein Reizdarmsyndrom?

Ich will nicht mein Leben lang diese Schmerzen herumtragen, bloß weil ich (vorschnell?) mit Reizdarmsyndrom abgestempelt wurde. Zumal zwar einige meiner Beschwerden auf Reizdarm schließen lassen, andere aber nicht. Ich habe z.Bsp. keinerlei Auffälligkeiten beim Stuhlgang - weder Durchfall noch Verstopfung. Ich habe auch keine Krämpfe, eher stechende Schmerzen und oft auch Übelkeit. Zudem habe ich öfter Magenschmerzen - der Magen wäre aber ja vom Reizdarmsyndrom gar nicht betroffen oder? Irgendwie passt das aus meiner Sicht alles nicht so recht zusammen :() Aufgrund der Zweifel würde ich gerne noch zu einem dritten Arzt gehen. Um Sicherheit zu haben und andere mögliche Krankheiten auszuschließen.

Doch ehrlich gesagt komme ich mir langsam blöd vor. Vor dieser ganzen Angelegenheit bin ich so gut wie nie zum Arzt gegangen und nun dieses "Ärztehopping". Ich habe Angst, dass man mich als Hypochonder abstempelt oder vielleicht sogar die Krankenkasse mal anfängt zu meckern...

Was würdet Ihr tun? Würdet ihr an meiner Stelle noch zu einem dritten Arzt? Hat einer von Euch auch Reizdarmsyndrom? Wenn ja, welche Untersuchungen wurden gemacht, bevor diese Diagnose stand?

Liebe Grüße und schonmal Danke :)

(sorry dass der Text so lang geworden ist)

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Ein Reizdarmsyndrom ist eine reine Ausschlussdiagnose. Also Darmprobleme unbekannter Genese. Eine Darmspiegelung ist, bevor die Diagnose "Reizdarmsyndrom" gestellt wird, Pflichtprogramm. Keine Darmspiegelung, keine Diagnose namens Reizdarmsyndrom.

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Sie können bzw. sollten nicht einfach das Präparat abrupt absetzen. Die Gefahr eines Absetzsyndroms (SSRI-Discontinuation Syndrome) ist bei Einnahme eines SSRI's recht hoch. Die Dosis muss schrittweise reduziert werden.

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Es wird schon seinen Grund haben, warum auch Sportler mit einem Bänderriss bzw. Anriss 2-4 Wochen ausfallen. Also stellt sich bei Ihnen die Frage, ob Sie nach einer Woche schon wieder Fahrrad bzw. Longboard fahren dürfen, überhaupt nicht.

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Hallo janamay,

warum man erst die Galle laparoskopisch und dann die Milz konventionell entfernen möchte, ist mir schleierhaft. Aber letztendlich auch nicht mein Bier. Was die Frage bzgl. Heilung, Aufenthalt und Schmerzen betrifft, kann ich mich ebenfalls recht kurz halten:

Schmerzen werden Sie haben, keine Frage. Das Ausmaß hängt auch von der Empfindlichkeit des Patienten ab. Prinzipiell erhalten aber alle Patienten nach einem operativen Eingriff entsprechende Schmerzmedikation, es wird sich also durchaus in Grenzen halten - laparoskopisch sind die Schmerzen um einiges geringer (logischerweise).

Stationärer Aufenthalt, da dürfen Sie mit 3-5 Tagen rechnen. In machen Fällen auch ein wenig länger. Man wird aber versuchen so kurz wie möglich zu halten - auch im Sinne des Patienten.

Was die Heilungsdauer betrifft, hängt vom Verlauf ab. Wenn es tatsächlich offen operiert wird, sollten Sie bis zur Beschwerdefreiheit mit 3-6 Wochen rechnen.

Etwas ganz anderes: warum überhaupt Entfernung der Galle und der Milz?!

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Von Haus zu Haus verschieden. In meinem alten Haus spielte es u.a. auch eine Rolle, welcher Abteilung die stationäre Behandlung zugeordnet war. Hier kostete ein Einzelzimmer (in der Chirurgie) 117,29 € pro Tag, ein Zweibettzimmer lag bei 53,16 € pro Tag. Die "günstigste" Abteilung war die Gynäkologie (mit gerade einmal 24€ und ein paar zerquetschten).

Sie müssten sich vorher mal bei dem Haus Ihrer Wahl erkundigen.

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Halswirbelsäule und Schulter können durchaus zu Problemen (wie z.B. Kopfschmerzen) führen. Eigentlich gibt es für Sie keinen Grund, die Aussage Ihres Arztes in Frage zu stellen. Ob es nun einen direkten Zusammenhang zwischen Ihren Kopfschmerzen und der Hörminderung gibt, ist fraglich. Auch ein harmloses Cerumen, also ein Ohrschmalzpfropf) kann für eine Hörminderung verantwortlich sein - hier ggf. auch mal einen HNO konsultieren, andere Möglichkeiten (wie z.B. Entzündungen) sollten HNO-fachärztlich abgeklärt werden.

Der Arzt läuft nicht weg, dort können Sie sich auch morgen noch vorstellen. Eine Krankenhausvorstellung halte ich der Beschreibung nach für völlig überzogen

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Hallo,

zusammenfassend:

  • 2006 Leisten-OP (mit Netz? ohne Netz?)
  • 2006/2007 Blinddarmentfernung
  • 2014 Leisten-OP (mit Netz? ohne Netz?)

Im Operationsbericht von der Appendektomie (Entfernung des Wurmfortsatzes) wurde nebenbefundlich ein kleines Leistenhernienrezidiv festegstellt, richtig? Sie haben letztes Jahr durch den Operationsbericht davon Kenntnis genommen, richtig?

Prinzipiell obliegt es dem Operateur ob über ein intraoperativ festgestellten Befund berichtet werden muss oder nicht. Besser gesagt, ob eine Mitteilung an den Patienten erforderlich ist. Das hängt zum einen davon ab, wie ausgeprägt der Befund ist... zum anderen aber auch, wie relevant es im Fall ist.

Einen Anwalt können Sie durchaus in Anspruch nehmen, Ihre Chancen stehen jedoch bei 0,0%. Einfache Begründung: ein Hernienrezidiv, also ein erneutes Auftreten der Hernie, ist eine mögliche Komplikation. Über diese wurden Sie aufgeklärt.

Falls Sie wegen der Befundgeschichte einen Anwalt möchten, sind auch hier die Aussichten nicht ganz rosig. Die Appendektomie liegt mehr als 3 Jahre zurück. Sie haben aber nur 3 Jahre Zeit einen Behandlungsfehler zu behaupten.

Wenn auf Ihrem Ausdruck des Operationsberichtes ein Datum steht (bei vielen Programmen in der Fußzeile), könnten Sie jedoch nachweisen, dass Sie erst am Tag XYZ Kenntnis darüber erlangt haben. Dann würden die 3 Jahre ab Tag der Kenntnisnahme beginnen.

Sie müssen also faktisch nachweisen, dass Sie erst vor kurzem Kenntnis darüber erlangt haben. Können Sie das nicht, ist der Zug - auch wenn es hart klingt - abgefahren.

Generell kann man aber Ihre Chancen als sehr schlecht einschätzen. Die Chancen stehen dann besser, wenn es zu einer Umkehr der Beweislast käme. Hierfür brauchen Sie aber Nachweise.

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