Röntgen oder Ultraschall wären in diesem Fall nicht indiziert, abgesehen davon würde sich die Zerrung (oder auch ein möglicher Riss eines Ligaments) nicht im Röntgen darstellen lassen.

Schonen, Kühlen und Hochlagern ist vollkommen ausreichend. Sie müssen sich aber auch gedulden. Auch eine Zerrung kann sich über mehr als nur ein paar Tage ziehen.

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Kurz und knapp:

Die Spritzen-Therapie ist unnötig und totaler Humbug.

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Wenn Sie nicht mehr in der Probezeit sind, kann Ihr Arbeitgeber Sie wegen eines Krankheitsausfalls nicht einfach so entlassen. Sind Sie noch in der Probezeit, das wissen Sie sicherlich auch selbst, kann der Arbeitgeber ohne Angaben von Gründen fristlos kündigen.

Die Entfernung der Gallenblase und auch die postoperative Phase ist völlig unkompliziert. Die üblichen Wundschmerzen verschwinden recht zügig, eine besonders große Einschränkung ist nicht zu erwarten. Mittlerweile werden solche Eingriffe minimal-invasiv, also im Schlüsselloch-Verfahren, durchgeführt, sodass Sie schon am gleichen Tag wieder vollständig mobil sind. Nach ein paar Tagen werden Sie dann auch aus dem Krankenhaus entlassen.

Rechnen Sie mit etwa 2-3 Wochen, dann steht auch einer höheren körperlichen Belastung nichts mehr im Weg. Schwimmen, je nach Wundheilung, sollte auch dann schon wieder problemlos möglich sein.

Viele Grüße

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Es wird schon seinen Grund haben, warum auch Sportler mit einem Bänderriss bzw. Anriss 2-4 Wochen ausfallen. Also stellt sich bei Ihnen die Frage, ob Sie nach einer Woche schon wieder Fahrrad bzw. Longboard fahren dürfen, überhaupt nicht.

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Hallo janamay,

warum man erst die Galle laparoskopisch und dann die Milz konventionell entfernen möchte, ist mir schleierhaft. Aber letztendlich auch nicht mein Bier. Was die Frage bzgl. Heilung, Aufenthalt und Schmerzen betrifft, kann ich mich ebenfalls recht kurz halten:

Schmerzen werden Sie haben, keine Frage. Das Ausmaß hängt auch von der Empfindlichkeit des Patienten ab. Prinzipiell erhalten aber alle Patienten nach einem operativen Eingriff entsprechende Schmerzmedikation, es wird sich also durchaus in Grenzen halten - laparoskopisch sind die Schmerzen um einiges geringer (logischerweise).

Stationärer Aufenthalt, da dürfen Sie mit 3-5 Tagen rechnen. In machen Fällen auch ein wenig länger. Man wird aber versuchen so kurz wie möglich zu halten - auch im Sinne des Patienten.

Was die Heilungsdauer betrifft, hängt vom Verlauf ab. Wenn es tatsächlich offen operiert wird, sollten Sie bis zur Beschwerdefreiheit mit 3-6 Wochen rechnen.

Etwas ganz anderes: warum überhaupt Entfernung der Galle und der Milz?!

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Von Haus zu Haus verschieden. In meinem alten Haus spielte es u.a. auch eine Rolle, welcher Abteilung die stationäre Behandlung zugeordnet war. Hier kostete ein Einzelzimmer (in der Chirurgie) 117,29 € pro Tag, ein Zweibettzimmer lag bei 53,16 € pro Tag. Die "günstigste" Abteilung war die Gynäkologie (mit gerade einmal 24€ und ein paar zerquetschten).

Sie müssten sich vorher mal bei dem Haus Ihrer Wahl erkundigen.

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Bandagen können über einen längeren Zeitraum genutzt werden, ohne sich neue kaufen zu müssen. Wenn Sie sich aber schon länger Knieprobleme haben, wäre es sinnvoller, wenn Sie sich bei einem niedergelassenen Kollegen vorstellen würden. Eventuell auch zur Abklärung, ob weitere Diagnostik (z.B. MRT) notwendig ist. Nicht immer hat die Bandage auch einen sinnvollen Nutzen - mit vermeintlich positivem Effekt. Desweiteren kann er Ihnen diese Bandage verordnen - wäre für Sie auf alle Fälle die günstigere Variante.

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Krankengymnastik abwarten. Wenn hier auch keine Besserung eintreten sollte, wäre ein operativer Eingriff der nächste sinnvolle Schritt. Ein MRT-Befund ist schön und gut, gibt aber keine sichere Auskunft über das wirkliche Ausmaß. Das kann man erst dann zur Kenntnis nehmen, wenn man ein Blick ins Innere geworfen hat.

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Selbst wenn eine Fraktur vorliegen würde, ändert es nichts an der Therapie. Ihnen bleibt vorerst nur Schonen und Schmerzmittel. Lassen Sie es aufgrund der Schmerzen nicht zu einer Schonatmung kommen. Eine Prellung ist in den meisten Fällen jedoch mit weitaus mehr Beschwerden verbunden - das erklärt auch Ihr Befinden.

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Hallo Gummibaer96,

unter Motilität versteht man die Beweglichkeit, die noch einmal in drei kleinere Kategorien geteilt werden. 

- 45% zeigen keine Beweglichkeit;

- 25 % nur lokal ("Kreisschwimmer")

- 30 % zeigen eine schnelle Beweglichkeit

Die Morphologie:

- 11% zeigen eine normale Form (zu wenig, es sollten mind 15% sein)

- 89% zeigen Defekte an verschiedenen Stellen (oder mehrfach)


Viele Grüße

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Hallo Annabella1488,

erfolgte diesbezüglich schon eine Vorstellung beim Hausarzt? Wenn ja, wurden schon Untersuchungen durchgeführt? (Welche?)

Leider kann man bei Beschwerden im Bauch nicht einfach etwas sagen. Die Liste an möglichen Diagnosen ist, im Gegensatz zu anderen Beschwerden, sehr lang.

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Sie werden schon nicht tot umfallen. Nicht heute und auch nicht morgen. Zumindest nicht davon. Durchaus würden Sie aber besser fahren, wenn Sie während der antibiotischen Therapie auf Alkohol verzichten würden...

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Habe mittlerweile "herausgefunden", dass der Arbeitgeber beim Arbeitnehmer Einsicht in die Krankenakte "fordern" kann, allerdings muss der Arbeitgeber dies ja nicht bewilligen und es ist völlig legitim dies abzulehnen. 

Gibt es durchaus. Solche Läden schimpfen sich auch zum Beispiel "Bundeswehr". Die Mehrheit der Arbeitgeber geht es jedoch einen feuchten Kehricht an, was in Ihrer Krankenakte steht.

Wenn man aber einwilligt, entbindet man den Arzt ja von der Schweigepflicht, ist das richtig? 

Korrekt. Immer wenn Sie ein Formular unterschreiben, in dem es um die Weitergabe von Daten, Befunden, Bildern, ect. geht, entbinden Sie Ihren behandelnden Arzt von der Schweigepflicht.

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Hallo Ela1980,

ein Leistenbruch ist eher unwahrscheinlich, kann man aber natürlich aber nicht 100%ig ausschließen. Aber der Beschreibung nach hört sich das, wenn es überhaupt aus der Leistenregion kommt, allerhöchstens nach einer Zerrung des Leistenbandes an. Eine Zerrung kann durchaus sehr schmerzhaft werden.

Auch wenn es keine besonders hohe Dringlichkeit hat, sollten Sie sich zur Abklärung mal einen Termin bei Ihrem Arzt holen bzw. bei ihm vorbei gehen.

Viele Grüße

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Recht einfach. Man möchte präoperativ eine Infektion verhindern, da man gerne in einem entzündungsfreien Intervall schneiden möchte. Das ist aber generell - z.B. auch bei Fisteln im/am Ohr - so.

Und ja, es kann unter Umständen auch mal notwendig sein, über einen längeren Zeitraum ein Antibiotikum einzunehmen.

Kurz und knapp: man möchte weitere Komplikationen verhindern.

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Wie Sie sehen unterscheidet sich die Privatleistung nicht von einer Kassenleistung. Dementsprechend macht es auch keinen Unterschied, ob Sie nun Privat- oder Kassenpatient sind. Es heißt nicht, dass Untersuchungen länger andauern und/oder gründlicher sind.

Leichte Schmerzen müssen nicht immer auf etwas hindeuten, sondern treten durchaus auch mal sporadisch auf. Sicherlich aber nicht über mehrere Tage und Wochen hinweg. Es ist auch immer eine Frage der Definition. Wie sind die Schmerzen? Wann treten sie auf? Wie können sie verstärkt und wie können sie verbessert werden? Wo treten die Schmerzen auf? Das alles sind Fragen, mit denen man sich als Arzt und Patient auseinandersetzen muss. Das kann in schwierigen Fällen oft richtungsweisend sein.

Ein Ultraschall gibt keine Sicherheit, aber der Befund kann bei Auffälligkeiten ein Anhalt sein, wie und wo man genauer schauen muss. Jede Untersuchung hat irgendwo auch seine (technische) Grenze.

Wie lange eine Untersuchung dauert, ist sehr variabel. Manche benötigen für ein Ultraschall des Bauches ein paar Minuten, andere brauchen länger. Das ist aber u.a. auch Erfahrungssache. Ich persönlich nehme mir lieber Zeit, schaue mir die Stellen genauer an, andere verlassen sich auf den ersten oder zweiten Blick. So können aber nun einmal auch Kleinigkeiten durchrutschen - sicherlich aber nichts gravierendes.

Wenn Sie das Gefühl haben, es wurde nicht ordentlich geschaut, sprechen Sie es an. Ansonsten stellen Sie sich bei einem anderen Arzt vor. Es nützt keinem etwas, wenn Sie nicht zufrieden sind.

Noch ein kleiner Ratschlag:

Lassen Sie Privatleistungen sein. In den meisten Fällen profitieren Sie nicht davon. Man sieht dort auch nicht mehr, als bei einer gewöhnlichen Kassenleistung. Diese "Unterbauch-Sonographie" als IGEL-Leistung ist unnötig.

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Guten Morgen,

nein, ein Anzeichen für einen Darmverschluss ist das nicht. Grundsätzlich muss auch hier bei einem Darmverschluss zwischen zwei Arten unterschieden werden. Egal welche Form, bei beidem klagen Patienten über Stuhl- und Windverhalt. Die weitere Symptomatik gestaltet sich dann nach der Art - ob mechanisch oder paralytisch.

Divertikel lokalisieren sich in vielen Fällen im Bereich des Sigma, also eher linksseitiger Unterbauch. Im rechten Oberbauch sind sie seltener bis fast gar nicht vorzufinden - zumindest meiner Erfahrung nach. Wenn sich in diesen Ausstülpungen eine Entzündung bildet, dann spricht man von einer Divertikulitis.

Was Ihre lauten Darmgeräusche betrifft, schließt das im Grunde beide Formen des Darmverschlusses aus. Paralytisch wären überhaupt keine Darmgeräusche vorhanden (da überhaupt keine Darmtätigkeit vorhanden), beim mechanischen wären sie sehr klingend (da der Darm gegen ein Hindernis arbeitet).

Gegen einen Darmverschluss spricht auch die Dauer der Beschwerden. Sie schreiben, Sie leiden seit mehreren Wochen an Bauchschmerzen. Ein Darmverschluss zieht sich nicht über einen so langen Zeitraum, sondern kommt nahezu aus dem Nichts.

Schauen Sie mal bei Ihrem Hausarzt vorbei, berichten darüber. Aber etwas ganz dramatisches (wie Sie aktuell denken), wird dort vermutlich nicht dahinterstecken.

Alles Gute.

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Schmerzen nach Krafttraining

Hallo,

ich trainiere im Fitnesscenter öfters an einer Beinpresse (1-2 mal die Woche) und habe davon leider Schmerzen an den Fußgelenken bekommen. Die Schmerzen treten besonders beim Laufen und an den darauffolgenden Tagen auf und erst seitdem ich auf ein zweites (vom äußerlichen her) identisches Gerät ausgewichen bin und eigentlich auch nur wenn ich an speziell diesem zweiten Gerät trainiere. Vom Gefühl her ist die Bewegung auf den zwei Geräten auch etwas unterschiedlich, wie unten beschrieben. Die Schmerzen sind an den Gelenken an der Vorderseite, also so als wenn das Gewicht eben ungleich auf das Gelenk verteilt wird. Aber so viel kann man da beim trainieren doch jetzt auch nicht falsch machen? Ich habe es auch schon versucht die Lehne des Sitzes weiter nach unten/oben zu verstellen aber das hatte irgendwie auch nicht geholfen. Ich habe zwar Knick- Senk- Spreizfüße aber dann müsste es sich ja auch schon in der Zeit bemerkbar gemacht haben als ich noch auf ersterem Gerät trainierte.

Hier noch eine kurze Beschreibung der Geräte: Man legt sich in eine Sitzvorrichtung und schiebt mit den Beinen eine Platte die an einer Art Krakarm befestigt ist von sich weg schräg nach oben. Der Krakarm macht im Bewegungsabschnitt wenn man das Gerät von der Seite betrachten würde eine minimal runde Kreisbewegung übertrieben dargestellt ähnlich wie bei einem Riesenrad auf dem Volksfest. Auf dem ersten Gerät scheint die Bewegung (der Beine) etwas geradliniger vom Körper weg nach vorne erfolgen während es bei dem Gerät an dem die Schmerzen begonnen haben eher so zu sein scheint, dass die leichte Abrundung während der Bewegung stärker ausgeprägt ist, so als wenn der Krakarm (von der Seite betrachtet) einen engeren Kreis ziehen würde.

Wie würdet Ihr das einschätzen wo das Problem liegen kann? Die Schmerzen sind jetzt schon eine Weile da und bessern sich bei Schonung ohne dass sie aber ganz weggehen. Was könnte denn an den Stellen sein, dass es immer noch weh tut?

Wäre für hilfreiche Antworten sehr dankbar!

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Reizung und/oder (beginnende) Entzündung der Sehnen(-ansätze) wäre eine Möglichkeit unter vielen. Es ist nicht sonderlich klug, trotz der Beschwerden das Trainingsprogramm weiter fortzusetzen. Bei Beschwerden ist körperliche Schonung in vielen Fällen sinnvoll (und notwendig), damit es überhaupt zu einer vollständigen Beschwerdefreiheit kommen kann.

Sie sagten, Ihre Beschwerden seien schon eine Weile präsent. Dann sollten Sie eventuell auch eine medizinische Abklärung in Erwägung ziehen, um überhaupt klären zu können, ob Ihre Beschwerden nun vom Training kommen oder nicht.

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Spricht eher für eine Adduktorenzerrung, weniger für die Leiste. Bei Ihnen ist es sogar das ganz typische Bild. Schonen Sie sich ein, zwei Wochen, danach sollte Fußball kein Problem mehr sein. Wenn die Beschwerden zunehmen, stellen Sie sich bei Ihrem Arzt vor.

Im Anhang sehen Sie die Muskelgruppe farblich dargestellt

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Ganz ehrlich:

Entweder wollen Sie gesund werden (ggf. auch mit allen möglichen Konsequenzen und Nebenwirkungen) oder sie leben einfach weiter in Ihrer Welt.

Übrigens können Sie sich mit in der derzeitigen Situation einen Ausbildungsstart vergessen. Wer attestiert Ihnen denn bitteschön eine psychologische und physiologische Unbedenklichkeit bei vorhandener Angststörung und Depression?! Ein halbwegs verantwortungsvoller Mediziner wird Ihnen die jedenfalls nicht ausstellen. Es sei denn, Sie haben sich in Gegenwart des Arztes nicht zu Ihren Problemen bekannt. Wie es auch immer ist, es wird früher oder später zu Problemen führen.

Sie sollten weniger im Internet lesen und einfach mal Vertrauen zu Ihren Behandlern aufbauen. Das ist nämlich weitaus wichtiger, als sich immer mit irgendwelchen Nebenwirkungen zu beschäftigen - die ohnehin nur sporadisch auftreten und nicht jeden Patienten betreffen.

Heißt kurz gesagt: Sprechen Sie mit Ihrem Behandler und klären Sie das nicht auf einer Online-Plattform. Erfahrungsberichte sind schön und gut, aber sie dürfen nicht so weit gehen, dass eine laufende Behandlung (inkl. das Vertrauensverhältnis) massiv zerrüttet werden.

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