Angst vor der Schule, was soll ich nur machen?

5 Antworten

also, dass du trotz all den Schwierigkeiten an deinem Ziel festhältst, ist schon mal eine richtig klasse Leistung!

Und wenn man Angst hat, werden erwiesenermaßen auch die intellektuellen Möglichkeiten eingeschränkt.

Man kann die Schule ja irgendwie aussitzen, allzu lange wird sie ja für dich hoffentlich nicht mehr dauern.

Trotzdem wäre es sicher sinnvoll, vor allem auch mit Blick auf die Zukunft, wenn du dir von außerhalb Hilfestellung holen würdest: bei deinen Eltern oder einem Menschen deines Vertrauens.

Aber professionelle Hilfe wäre vielleicht am besten: Du solltest dich vielleicht doch überwinden, deinem Hausarzt dein Problem zu schildern, damit er dir eine Überweisung zu einem Psychologen ausstellt.

Zu einem solchen Menschen hast du mehr Distanz und kannst freier reden und er wird - hoffentlich - zweckmäßigere Dinge sagen als die meisten anderen mit ihrer Küchenpsychologie :)

Hallo, ich könnte mir vorstellen, dass Du Dich nicht konzentrieren kannst und nicht so gut bist, weil Du Angst hast. Deine Angst blockiert Dich. Lehrer sind auch nur Menschen, warum hast Du nur so Furcht vor denen? Vielleicht würde es Dir helfen, wenn Du vorübergehend eine Psychotherapie machst. Es ist schon etwas unüblich, dass eine 18jährige junge Frau Angst vor Lehrern hat. Vielleicht könnte ein guter Therapeut durch Gespräche mit Dir an Deinem Selbstverwertgefühl arbeiten. Besprich Deine unangemessenen Ängste - vor allem dass Du sogar weinen musst - mit einer Ärztin Deines Vertrauens. Das muss Dir nicht peinlich sein, erzähle ihr, dass Du starke Depressionen hast und sie wird Dir bestimmt eine Überweisung geben. Alles Gute. Gerda

Wie gut kenne ich das von meiner Zeit als Schüler... Mich schleifen dorthin keine 100 Pferde mehr. Probier eine Selbsthypnose. Habe die Selbsthypnose mit Hypnose stärken von Eisfeld und die höre ich immer wenn ich ein Tief habe und so gut wie kein Selbstwertgefühl mehr besitze. Danach bin ich wie geladen und bin total selbstsicher und kommt mir so vor, als ob ich dadurch meine Energie tanke.

Seit Jahren nur traurig und einsam, langsam gehts nicht mehr...

Hallo, ich halte es nicht aus, ich muss das einfach mal irgendwo hinschreiben. Kindergarten und Grundschule waren noch okay, obwohl ich schon da gemerkt habe, dass ich keine richtigen Freunde habe. Dann fuenfte Klasse auf Gymnasium war auch einsam, aber normal. In der sechsten Klasse ging es dann los. Ich wurde gemobbt, hatte keine Freunde mehr und verstummte immer mehr. Seitdem bin ich nicht mehr ich selbst. Seitdem denke ich sehr oft an Selbstmord und ich ritze mich. In der siebten Klasse konnte ich endlich die Schule wechseln, bin dann auf die Realschule gegangen. Dort wars auch nicht besser. Gemobbt und ausgeschlossen und noch schuechterner geworden. Klasse gewechselt. Da war es zwar dann okay, aber ich hatte keine Freunde. Jetzt bin ich in der elften Klasse auf einer neuen Schule. Da bin ich jetzt schon seit ca. vier Wochen, alle in der Klasse sind alleine in die Klasse gekommen und haben schon jetzt alle eine Clique und gute Freunde gefunden. Nur ich nicht. Ich kann nicht mit den Leuten reden, bin traurig, wenn ich sie so glücklich sehe, kann mich niemandem anschließen. Das weiß nur niemand. Ich kann auch nicht mit meiner Familie reden, ich schäme mich dafür, dass ich so bin. Mein groesster Wunsch ist es ja, ein Austauschjahr zu machen (ich will weg von hier, ich will selbstständig und offener werden, will wieder Freunde und Spaß haben), aber das ist zu teuer bzw. ich habe meine Eltern noch nicht rumbekommen. Und wenn, das wäre erst nächsten August und das wäre noch ein Jahr Einsamkeit und Traurigkeit... Ich weiß nicht mehr weiter. Ich fresse alles in mich hinein, ich bin so schüchtern, ich kann nicht mit Menschen reden. Und die "Ich-bin-so-glücklich"-Maske kann ich auch nicht mehr lange tragen.. Seit sechs Jahren bin ich kaputt und ich werde immer kaputter..

Was soll ich tun?

Danke fürs 'Zuhören'. Hat ein bisschen geholfen.

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