Ist das das Herz? Oder was kann es sein?

Hallo,

ich habe ein großes Problem. Ich habe schon länger eine generalisierte Angststörung und Depression. Die Depression ist mittlerweile kein Thema mehr, die Angststörung größtenteils auch im Griff.

Eigentlich habe ich wieder Sport gemacht, dann wurde ich im April krank und hatte 6 Wochen Zwangspause. Fing dann langsam wieder an aber schon von Anfang an Herzstolpern. Also lieber nochmal gewartet. Das Herzstolpern war ab da immer wieder da, Treppensteigen, auch öfter mal in Ruhe usw. Einmal so schlimm, dass ich nicht die Treppe hoch kam. Bei jedem Schritt stolpern. Hatte tierische Panik. Weil das nicht besser wurde war ich im Krankenhaus einige Tage. EKG, Belastungs-EKG, Langzeit-EKG und Ultraschall sowie Blut waren i.O.

Meine Hausärztin schrieb die Symptome der Angst zu und verschrieb mit Citalopram (Habe bisher alles ohne Tabletten in den Griff bekommen). Die Tabletten nahm ich 2 Tage á 10mg, aber ich hatte aufgrund der Nebenwirkungen insbesondere der Gefahr von EKG-Veränderungen solche Angst diese Tabletten zu nehmen, dass ich abgebrochen habe.

Auf meine Angst und auch die Beschwerden die nach den 2 Tabletten schlimmer wurden ging meine Ärztin nicht ein. Auch kein EKG wurde gemacht (was andere Ärzte bei Citalopram grundsätzlich machen). Seither habe ich aber immer mehr Beschwerden.

  • Häufigeres Herzstolpern
  • Schnell aus der Puste, nach Treppensteigen
  • Habe insbesondere Nach Treppensteigen oder wenn ich in die Hocke gehe und aufstehe Herzstolpern
  • Habe ständig ein beklemmendes Gefühl in Brust und Hals
  • immer wieder das Gefühl das Atmen fällt schwer
  • Immer wieder Palpitationen (Spüre mein Herz sehr schwer schlagen)
  • Ständiges Kloßgefühl im Hals
  • Immer wieder das Gefühl das Herz schlägt schwer, unruhig, unregelmäßig und dabei so ein Kloßgefühl und beklemmendes Gefühl

Ich habe es am Wochenende nicht ausgehalten und war nochmal in der Ambulanz. EKG Blut waren normal. Der Assistenzarzt wies den Oberarzt zwar noch auf etwas lange T-Wellen hin, er tat das aber mit "ach bei einem junen Patienten nicht ungewöhnlich" ab.

Außerdem zeigt das EKG laut EKG-Ausdruck "Bild wie bei rechtsvertrikulärer Leitungsstörung". Das sprach der Arzt auch an, aber wäre nur ein Rechtsschenkelblock und ungefährlich.

Ich habe totale Angst.

Auf der einen Seite ständig diese Symptome. Ständig das Gefühl das Herz schlägt unregelmäßig, dann diese EKG-Unregelmäßigkeiten. Habe ständig das Gefühl gleich bleibt das Herz stehen oder ich bekomme Herzrythmusstörungen etc. Ist es bei all diesen Untersuchungen möglich etwas übersehen zu haben? Z.B. eine Veränderung am Herz die Herzrythmusstörungen auslöst? Oder ist es möglich, dass seit dem Besuch im KH vor 1-2 Monaten sich das Herz verändert hat und es deshalb jetzt schlimmer ist?

Würde mich freuen wenn mir jemand ein paar Tipps geben könnte und ob das Herzproblem ausgeschlossen ist trotz der Symptome und der EKG-Auffälligkeiten.

Vielen vielen Dank !!!!

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Ausgeschlossen sind ein Infarkt, eine Herzinsuffizienz und eine Myokarditis, 

Ja, ein Rechtsschenkelblock ist eher als normal zu werten, das haben viele junge Menschen.

Was man durchaus als ernstzunehmend sehen kann ist die verlängerte T-Welle. Diese kann durchaus Ursache ernsthafter Rhythmusstörungen sein. 

Nun kommen dafür unterschiedliche Ursachen in Betracht:

1. Eine Fehlmessung des EKG-Geräts

2. Ein Salz/Kalium-Mangel

3. Einnahme bestimmter Medikamente (wahrscheinlich auch Antidepressiva)

(!!!) 4. Genetische Erkrankungen, vor allem das Long-QT-Syndrom: https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Long-QT-Syndrom.111737.0.html

Ich würde Ihnen empfehlen, einen Kardiologen mit gezielter Fragestellung bezüglich der verlängerten QT-Strecke aufzusuchen. Leider läuft ein sog. "Angstpatient" immer Gefahr, nicht ganz ernst genommen zu werden. Eine verlängerte T-Welle ist aber ausreichend Grund zur näheren Untersuchung.

MfG

Charité17

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Der PHT kommt zwar plötzlich,aber nie grundlos. Ihr Herz war ganz bestimmt nicht gesund- es gab nur evtl keine oder nur leise Auffälligkeiten bei einer vorangegangenen Untersuchung. Das kann durchaus passieren.

Neben der klassischen verschleppten Herzmuskelentzüdung kommen noch einige sehr seltene, größtenteils genetisch bedingte Herzerkrankungen, wie beispielsweise Brugada oder das Long-QT-Syndrom, in Betracht, die sich lediglich durch plötzlich einsetzende, z.T. eben tödliche Rythmusstörungen ("Kammerflimmern") bemerkbar machen, vorher wenig bis keine Beschwerden verursachen und, wenn überhaupt, nur unspektakuläre EKG-Veränderungen verursachen, die von Ärzten meist als gesunde Abweichung von der Norm fehlinterpretiert werden (Selbst beim oben genannten LQT-Syndrom wird die verlängerte QT-Strecke, die EKG-Auffälligkeit, die für den Namen der Erkrankung verantwortlich ist, bei Routineuntersuchungen häufig übersehen.)

All diesen Ursachen ist aber etwas gemein: Sie sind sehr selten. Und sie sind annähernd nachweisbar, wenn man sie gezielt beim Kardiologen oder auch einem sehr erfahrenen Allgemeinmediziner anspricht. Eine unerkannte, tödliche Herzkrankheit in sehr jungen Jahren ist auf vielerlei Weise möglich- aber eben auch extrem unwahrscheinlich. Sich davor zu fürchten ist in etwa so berechtigt wie die Angst beim Waldspaziergang von einem wilden Eber überrannt zu werden.

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Das scheint doch eher das Harnsystem zu betreffen.

Ohne Ihnen Angst machen zu wollen: Warum suchen Sie kein Krankenhaus auf? Starke Schmerzen sind Grund genug, sich unverzüglich behandeln zu lassen, und da Sie, wie wahrscheinlich keiner hier im Forum, nicht riechen können, was hinter Ihren Beschwerden steckt, wird man Ihnen dort durchaus weiterhelfen. Es muss nichts schlimmes sein. Starke Schmerzen sollte man dennoch immer ernst nehmen, und es gibt keinen Grund sie aus Rücksichtnahme auf Ärzte lange ertragen zu müssen.

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Eine äußerliche bläuliche Verfärbung der Venen ist nur im Falle einer oberflächlichen Venenthrombose zu beobachten. Bei der deutlich gefährlicheren Tiefen Beinvenenthrombose verfärbt sich das Bein sehr spät oder  überhaupt nicht blau (spreche da aus eigener Erfahrung), da die tiefen Venen, wie der Name schon sagt, tief unter der Haut liegen und somit von außen nicht zu sehen sind. Vielmehr wird das Bein aufgrund des Blutstaus dicker, rötlich und wärmer. Schmerzen treten im Falle einer TVT tatsächlich sehr häufig als Erstsymptom auf, ebenfalls aufgrund des Blutstaus (auch hier kann ich von mir selbst berichten). Typisch ist ein ziehender Schmerz, der von Tag zu Tag schlimmer wird, unter Belastung und beim Durchstrecken des Beins am schlimmsten ist und sich beim Hochlegen bessert.

Ein Arztbesuch ist sicher sinnvoll- ich würde es gemäß Deiner Beschreibung aber weder für eine Thrombose (zumindest für keine existenziell bedrohliche) noch für gefährlich halten. 

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Auch wenn diese von Ihnen beschriebenen "Phänomene" tatsächlich gravierend erscheinen, können Sie tatsächlich von einer überempfindlichen Wetterfühligkeit herrühren, zumal Sie ja, wie ich Ihrer ersten Frage entnehmen konnte, ohnehin einige Probleme in der Vergangenheit mit dem Innenohr hatten, dies kann auch die Verschlimmerung dieses "Wetterschwindelgefühls" erklären. Wir verstehen das Phänomen "Wetterfühligkeit" leider nicht zur Gänze, wissen aber, dass rund 16% der Gesamtbevölkerung unter derart einschneidenden Wetter- und Luftdruckswechselbedingten Beschwerden leiden, dass sie tatsächliche Einschränkungen im Alltag erfahren. Die Leiden reichen dabei vom leichten Kopfschmerz bis zu bedrohlich wirkender Kurzatmigkeit. Schwindel ist ein sehr häufiges 'Symptom'.

Wichtig ist einfach, dass Sie aufmerksam auf weitere Hinweise achten, die auf tatsächliche Krankheitsbilder zurückführen könnten. Achten Sie auf Schwächegefühle in den Extremitäten, auf Bluthochdruck, Herzrasen oder -arrythmien, Druckgefühl im Innenohr oder andere Beschwerden, die Licht ins Dunkel bringen könnten. Ansonsten und bis dahin müssen Sie eventuell Strategien entwickeln, wie Sie Ihre Schwindelattacken und vor allem die Ohnmachtsgefahr in Ihren Alltag weitestgehend integrieren können.

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Habe depressive Phasen, Frustessen und Schlafstörungen - was tun?

Ich studiere derzeit mein zweites Semester.

Im Ersten war ich noch hochmotiviert, hatte meinen Verein, war relativ gut im Stoff(dachte ich) und hatte zu Anfang auch einen mit dem ich was unternahm(Radfahren und so).

Dann ab dem zweiten Semester beginn gingen die Probleme los. Ich hatte 3 von 4 Modulen Sprich 6 Klausuren nicht geschafft.

Dazu kam, dass in der Whatsapp Gruppe Mobbing gegen mich los ging, weshalb ich 2 Wochen nicht dort war.

Das richtete sich vor allem gegen meine ADHS und das ich mir nichts gut merken kann.

Nachdem das rechtlich gestoppt wurde, folgte 2 Monate später das nächste Ding. Ich hatte im Verein was dummes gemacht, weswegen ich alleine nicht rausgeflogen wäre, aber es kamen mehrere und hängten mir Dinge an, die ich nicht gemacht hatte.

Da dort mein letzter Schulfreund drin war, der sich nun abgewendet hat, habe ich nun praktisch niemanden außer Eltern, da der eine, den ich hatte, aufgehört hat.

Ich bin auf dem besten Wege, die Hälfte dieses Semesters ebenfalls nicht zu schaffen(Schreibe nächste Woche).

Irgendwie ist das Leben grundsätzlich gegen mich.

Inzwischen ist das schon so weit, dass ich Nächte nicht oder wenig schlafe, mir teilweise am Tag 2 Tüten Chips reinstopfe und anstatt zu lernen nur über all das nachdenke.

Irgendwie sehe ich auch keine Zukunft wie:" In drei Jahren will ich das haben, das machen und dort hin ziehen."

Es ist eher so eine Art:" Schaum wa ma."

Wie kann ich denn den Schlaf wieder hinbekommen?

Und wie kann ich mit diesen Essen aufhören?

Vor allem: Wie kann ich diese Depressiven Phasen loswerden?(Dauern immer länger an)

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Dies hier ist eigentlich ein Forum für medizinische Fragestellungen. Eindeutig psychiatrische gehören hier nicht wirklich hin, deshalb erwarte Dir von hier keine Erleuchtung.

Dennoch ein paar Grundsätze aus persönlicher Beobachtung und Erfahrung: Krisen gehören zum menschlichen Leben und sind völlig normal. Ebenfalls völlig normal sind darauf folgende Frustrationsreaktionen wie Depressivität, Defätismus, Ess-, Schlafstörungen etc. So etwas erlebt  eigentlich jeder  einmal nach beruflichen Niederlagen, Verlusten, Problemen in Partnerschaft und Familie, Konflikten oder, wie in Deinem Fall, Ausgrenzungserfahrungen.

Die Kunst liegt nun darin, da wieder rauszukommen. Und den meisten gelingt dies auch ohne Hilfe von außen. Dazu gehört eine Menge Selbstdisziplin (geregelte Esszeiten, strenge Schlafhygiene, auch unbequeme Strategien- z.B. mal Schlafentzug für eine Nacht, um in der nächsten wieder in den regulären Biorhythmus zu kommen- konsequente Selbstverpflichtung zum lernen etc.), die in der Regel mit der Zeit leichter fällt, und das Suchen nach Aktivitäten oder allgemeiner Verhaltensweisen die Dir wieder Spaß, Zufriedenheit und Motivation vermitteln.

Solltest Du das nach mehreren Wochen nicht von allein schaffen- dann empfiehlt sich schlicht eine Psychotherapie. Da geschieht das gleiche, nur unter fachmännischer Anleitung und Aufsicht.

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Ich will Ihnen um Gottes Willen keine Angst machen, aber ich würde Ihnen dringend empfehlen, die Bauchspeicheldrüse näher untersuchen zu lassen. Der brennende Schmerz, der Schmerzpunkt links über dem Bauchnabel und die Abgeschlagenheit könnten auf ein Problem an dieser Stelle hinweisen. Eine vergrößerte Milz (der Fachmann spricht von einer Splenomegalie) weißt meist auf einen Entzündungsprozess im Körper hin. Eigenartig, wenn das MRT (glücklicherweise) unauffällig war, lassen Sie aber die BSD nochmal näher unter die Lupe nehmen.

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Ich weiß nicht mehr weiter...? Was stimmt mit mir nicht?

Ich wollte mich eigentlich nie ans Internet wenden... Aber ich seh im Moment keinen anderen ausweg. Vielleicht hat jemand das gleiche und weiß mehr.

Symptome: Müde/ abgeschlagen Andauernd schmerzen... In Gelenken, im Hals und ein stechen auf der Haut... Ab und zu hab ich sehschwierigkeiten ich seh dann nicht alles scharf. Bei mir bilden sich oft Furunkel. Panikattacken. Verdauungsprobleme. Ab und zu nach dem essen Herzrasen... Bei keinen bestimmten Mahlzeiten Übelkeit. Muskelzucken aber weniger richtiges zucken... Es fühlt sich dann mehr so an als würde jemand mit 2 Fingern meine Muskeln massieren. Je nach dem wie ich meinen Kopf bewegen ist mir kurz schwindelig. Beine schlafen schnell ein...

Es fing alles vor 3 Jahren an, ich hatte ein bisschen übelkeit und durchfall und einen gewichtsverlust von 30 KG... Ich habe es auf die Psyche geschoben da is wieder weg ging und ich wieder etwas zugenommen hatte... Danach hatte ich auch keinen Gewichtsverlust mehr. Es wurden devierse Sachen untersucht... Bluttests alles normal und unauffällig. Immunsystem normal. HIV test negativ. Stuhlprobe alles in Ordnung... Ich weiß nicht mehr weiter. Ultraschall im Frühling unauffällig bis auf viel Luft im Bauch. Ich weiß echt nicht mehr weiter. Habe mittlerweile Angst zu sterben... Bin erst 19. Ich habe Angst, das es Krebs sein könnte. Mich macht diese ungewissheit echt fertig... Ich merke das mit meinem Körper sehr stark nur keiner findet was. Vielleicht weiß einer von euch weiter. MfG Niklas:)

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Das sind keine Krebssymptome, vielmehr sind dies alles Störungen des vegetativen Nervensystems. Die von Dir beschriebenen "Zuckungen" sind wahrscheinlich Zuckungen kleiner Muskelbündel, sogenannte Faszikulationen- ein typisches Nervositätssymptom, genauso wie Luft im Bauch, Herzrasen, Übelkeit und Gelenkschmerzen.

Das kann absolut psychisch bedingt sein, besonders in Deinem Alter. Von medizinischer Seite bleibt aber eine neurologische Untersuchung zur Abklärung offen. Psychiatrie und Neurologie liegen sehr nah beieinander, psychische Störungen können auch durch neurologische Erkrankungen ausgelöst werden. Du solltest also sicherheitshalber zum Neurologen- die Ursache ist aber mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit organisch nicht gefährlich.

Zu sagen bleibt, dass psychogene Symptome einen immensen Leidensdruck für die Betroffenen verursachen können, da es handfeste Beschwerden sind, die genauso von organischen Erkrankungen verursacht werden könnten. Stellt sich dann (wie so häufig) keine Erkrankung der Organe heraus, ignorieren Ärzte leider zu oft die bestehenden Beschwerden und die damit verbundene eingeschränkte Lebensqualität der Patienten- was ich damit sagen will: Suche einen vertrauenswürdigen, erfahrenen Arzt, der Deine Leiden ernst nimmt und Interesse hat, Dir zu helfen. Auch wenn sie keine gefährlichen Ursachen haben.

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Ich fasse mich kurz: Ich bin ein Jahr jünger als Du, männlich, und habe seit einem Jahr zahlreiche Herzprobleme, u.a. auch die von Dir beschriebenen. Anmerken muss ich, dass ich im August letzten Jahres einen schweren Infekt und eine Thrombose im Oberschenkel unbekannter Ursache hatte. Im Februar diesen Jahres folgte überraschend eine Herzmuskelentzündung, die relativ schwer verlief und von Deutschlands bester Uni-Klinik, der Charité, behandelt wurde. In Zuge dessen habe ich abgesehen von einer einer Biopsie alle Untersuchungen des Herzens durchlaufen, die man machen kann und in unserem Alter eigentlich nicht so ohne weiteres bekommt, u.a. Herzkatheter und ein Kardio-MRT. Ergebnis: Alles in Ordnung.

Ich kann nicht behaupten dass ich vollkommen gesund bin, das ist nach fünf Krankenhausaufenthalten mit tatsächlichen Erkrankungen binnen acht Monaten nicht möglich- ich kann aber zumindest ziemlich sicher sagen, nachdem mich zwei Krankenhäuser und vier ambulante Kardiologen begutachtet haben, dass ich zumindest kardial gesund bin. Soll heißen: Ja, derartige Störungen können ohne erkennbare Ursachen auftreten. Sie können aber auch, wie wahrscheinlich in meinem Fall, ein Hinweis auf eine ganz andere organische Störung/Krankheit sein.

Alles Gute!

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Geschwollene Lymphknoten. Wenn dies, wie Sie beschreiben, immer wieder vorkommt, weist das auf wiederkehrende Entzündungsprozesse im Brustbereich hin. Eine ärztliche Abklärung macht da mit Sicherheit Sinn.

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Was soll ich tun, bei innerliche Unruhe/Herzrasen

Hallo Leute, Und zwar liegt mir was auf dem Herzen was mich körperlich und seelisch echt kaputt macht, ich hoffe ihr könnt mir helfen.

Ich bin 20 Jahre alt und arbeite in einen Altersheim (Ausbildung) Ich habe seit ich 13 Jahre alt bin jeden Tag andere schmerzen, ich hatte bis letztes Jahr Probleme mit meinen Darm, also ich hatte jedesmal schmerzen auf der rechten Unterseite wo der Blinddarm liegt. Natüchrlich kriegt man da Angst und geht ins KH. Leider war/bin ich Stammgast dort und die haben nie was gefunden...vor paar Monaten habe ich eine Magen/Darmspieglung bekommen und da war alles super....seit dem habe Ich da kaum schmerzen. Seit einiger Zeit bin ich am weinen von nichts. Also mich bedrückt auch nichts. Bei mir läuft alles super Privat wie auch auf der Arbeit. Naja, seit paar Tagen habe ich komisches Herzrasen(was ich als Rasen spüre) und innerliche Unruhe von nichts. Es kam aufeinmal und habe dadurch auch ne Panik Attacke bekommen. Ich war auch gestern Beim Hausarzt der nichts gefunden hat und heute war ich wieder im Kh da es mir wieder so dreckig ging. EKG war unauffällig....ich habe es momentan durchgehen ich weis nicht was ich machen soll ich bin einfach nur am verzweifeln.... habe auch Tabletten für innerliche Unruhe bekommen, was aber bis jetzt nichts bringt.

Jeder sagt ich soll mir keinen kopf machen was aber leider nicht geht weil ich echt Angst habe das mit mir nicht was stimmt....

Ich würde mich auf jede jegliche Hilfe freuen..

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Abgesehen von hormonellen Störungen, die noch ausgeschlossen werden könnten, weist das Beschwerdebild alles in allem auf psychische Ursachen hin. 

Das "grundlose" Weinen, die Herzprobleme und die Schmerzen sind mitunter Symptome einer "larvierten Depression". Das bedeutet, der Betroffene fühlt sich im Gegensatz zu anderen depressiv Erkrankten nicht oder nur mäßig psychisch niedergeschlagen, das seelische Leid äußert sich überwiegend oder ausschließlich "somatoform", also in Form von körperlichen Beschwerden- Herzprobleme sind dabei einer der häufigsten Beschwerdebilder. Der larviert Depressive weiß also zunächst nichts von seiner Depression: Er fühlt sich krank, nicht depressiv.

Wie wir aus Untersuchungen wissen, werden bei einer Depressionen die gleichen Areale im Gehirn aktiviert wie beim Empfinden körperlicher Schmerzen. Bei einer lavierten Depression äußert sich diese Aktivität für den Betroffenen auch in genau diesem subjektiven Befinden.

Dass Sie sich häufig aus Angst in ärztliche Hände begeben ist ein weiterer Hinweis- eine Angststörung ist der natürliche Begleiter einer larvierten Depression, und zwar völlig nachvollziehbarerweise-  schließlich bemerken Sie zurecht, dass etwas nicht stimmt. Nur sind die Ursachen für dieses fast immer bedrohlich wirkende Missempfinden dann nicht in Ihrem Körper zu finden.

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Damit das Kontrastmittel vollständig ausgeschieden werden kann, sollte man tatsächlich nach einem MRT viel (ca. 1,5 l) trinken- die Probleme, die aus einer mangelnden Ausscheidung resultieren könnten, würden Sie aber sicher nicht im Kopf sondern am ehesten in Ihren Nieren (durch eine Verklumpen und Anstauung) bemerken. Und wenn Sie vor zwei Monaten die Untersuchung hatten und seitdem keine Beschwerden beklagen- ja, dann ist das natürlich gar nicht schlimm. Und Hirnschäden bekommen Sie selbstverständlich auch nicht.

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Da fehlen eine ganze Menge Informationen:

-Weswegen nehmen Sie denn überhaupt Ramipril? Nur wegen BHD oder wegen einer kardialen Erkrankungen?

- Was ist es für ein Husten? Trocken oder produktiv? Haben Sie Auswurf? Wenn ja, welche Farbe hat dieser?

-Ist das morgendliche Herzrasen rhythmisch oder arrythmisch? Wie hoch ist denn der Puls beim Herzrasen? Und wie hoch ist dann ihr Blutdruck?

-Wann haben Sie sich das letzte Mal an einen Arzt gewandt?

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Ich tippe auf zwei unterschiedliche Probleme:

Der Oberbauchschmerz, der Durchfall und das Aufstoßen klingt eher harmlos nach einem Reizmagen, auch eine Übersäuerung kommt in Frage, besonders nach dem Verzehr von Alkohol.

Die Hitzewallungen und die Errektionsprobleme... Wenn Sie zudem häufiger depressiv verstimmt und abgeschlagen sind, einen verminderten Bartwuchs haben und/oder unter Schlafproblemen leiden, dann klingt das für mich ziemlich eindeutig nach einem Testosteronmangel. Und ja, sowas kann auch in Ihrem Alter vorkommen. Lassen Sie das mal bei einem Urologen abklären... Kleine Warnung: Die Kosten dafür müssen Sie selbst übernehmen.

Was den Bauchspeicheldrüsenkrebs angeht: 

1. Ein BSDK in Ihrem Alter ist so wahrscheinlich wie eine plötzliche Invasion Deutschlands durch die Niederlande. 

2. Ein Pankreaskarzinom verursacht (wenn überhaupt) gürtelförmige Schmerzen, die meist besonders stark in den Rücken ausstrahlen und auch nachts spürbar sind. Wesentlich häufigeres Erstsymptom sind allerdings Gelbsuchtsymptome: Gelbfärbung der Haut und des Augapfels, und, ja- dunkler Urin, und heller Stuhl. Das allein ist aber noch keine Gelbsucht und noch lange kein Hinweis auf einen BSDK

Keep cool.

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Eine wiederholte Anmerkung zum Thema Hirntumor:

1. Wenn ein Tumor Kopfschmerzen verursacht, ist der Schädeldruck stark angestiegen. Dieser Druck verursacht für gewöhnlich Strukturschäden des Großhirns- Singulierte Kopfschmerzen ohne weitere neurologische Symptome (je nach Lokalisation Sehstörungen, Missempfindungen, Lähmungen etc.) sind ein sehr seltenes Erstsymptom eines Hirntumors.

2. Der Kopfschmerz, der bei Tumoren auftritt, unterscheidet sich subjektiv von Spannungskopfschmerzen und Migräne: Meist tritt er nachts auf, erreicht seinen Höhepunkt in den frühen Morgenstunden und verliert im Laufe des Tages an Intensität. Er wird mit der Zeit immer stärker (also ist eine schleichende, über Wochen, Monate andauernde Schmerzzunahme typisch, kein plötzliches Einsetzen) und wird von Tumorpatienten als "anders", "neu" und "fremd" beschrieben- Schmerzen, die aus einem Schädeldruckanstieg resultieren, wirken immer alarmierend und ungewöhnlich.

3. Sehr viele Patienten haben Kopfschmerzen; und viele davon haben Angst vor einem Hirntumor; Meine Empfehlung: Entspannen Sie sich und vergessen Sie den Schmarren. Das hilft gegen die Kopfschmerzen.

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Vermutung 1:Eine verzögerte Ejakulation weist häufig auf einen Testosteronmangel hin. Das kommt auch bei uns jungen Männern gar nicht mal so selten vor. Wenn Du häufiger mal Hitzewallungen verspürst, Du hin und wieder abgeschlagen oder depressiv verstimmt bist und/oder Schlafprobleme hast ist das die wahrscheinlichste Ursache. 

Vermutung 2: "Kein Gefühl" könnte natürlich auch auf nervliche Schäden hinweisen- das abzuklären ist aber sehr aufwendig und auch eher unwahrscheinlich, vor allem in Deinem Alter. Das Problem hierfür würde dann am ehesten in Wirbelsäule zu finden sein.

Vermutung 3: Wahrscheinlich, aber erst nach Ausschlussdiagnose sicher, sind psychische Blockaden. Statistisch gesehen ist das das häufigste Potenzproblem bei jungen Männern. Die Ursachen hierfür würden aber natürlich ganz in Deiner Hand liegen.

Fazit: Lass als erstes einen Testosterontest beim Hausarzt oder Urologen machen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass, falls eine organische Störung vorliegt, sie damit zu finden ist.

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Auf dem Foto ist das schwer zu beurteilen, aus der Distanz könnte es eine Krampfader sein. Eine Thrombose halte ich für sehr unwahrscheinlich- erstens sind Sie dafür etwas zu jung (auch wenn ich meinerseits meine erste mit 15 hatte, das hatte allerdings im Gegensatz zu Ihnen eine Vorgeschichte...), zweitens sind die Symptome einer Thrombose anders: Ein ziehender, mit der Zeit zunehmender Schmerz, der unter Belastung auftritt und sich in Ruhe bessert, eine Schweregefühl im Bein, eine Schwellung, eine Rötung und ein fühlbarer Temperaturunterschied sind die Leitsymptome; Atemnot und Herzrasen leider als nächstes, da die meisten Thrombosen schon kleinere Lungenembolien verursachen... Ein "Hubbel" am Bein ist auch für eine oberflächliche Thrombose atypisch. 


Um die genaue Ursache abzuklären (was für uns mit dem Foto nicht ganz einfach ist, offen gestanden), sollten Sie einfach Ihren Hausarzt befragen. Machen Sie sich aber deshalb keinen Kopf...

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Das ist zwar ein tatsächlich sehr kurzer Zeitraum, aber die Pulssenkung nach dauerhafter sportlicher Betätigung ist völlig normal: Das Herz wird, besonders bei Ausdauersportarten, mittrainiert, auf die Belastung, der es ausgesetzt wird, reagiert es wie jeder andere Muskel: Es wird stärker. Der Effekt ist, dass der kräftigere Herzschlag die Anzahl der nötigen Herzschläge, um den Körper ausreichend mit Blut zu versorgen, senkt. Deshalb wird auf jeder noch so dilettantischen Website, die sich mit dem Thema Puls auseinandersetzt, darauf verwiesen, dass Sportler einen Ruhepuls um die 50, Spitzensportler teilweise bis zu 40 Schlägen p.M. aufweisen können.

Sorge müssen Sie sich erst dann machen, wenn Ihnen während den Ruhephasen schwindelig ist oder Sie starke Konzentrationsprobleme bemerken- das ist ein Zeichen, dass der Körper (in dem Fall das Gehirn, das macht sich immer als erstes bemerkbar) nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Wenn es Ihnen dabei gut geht, ist das, ganz im Gegenteil, ein sehr gutes Zeichen, Ihr Körper kommt mit einem niedrigen Puls wunderbar aus (was Ihnen statistisch betrachtet ein längeres Leben beschert)

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