Habe depressive Phasen, Frustessen und Schlafstörungen - was tun?

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2 Antworten

Dies hier ist eigentlich ein Forum für medizinische Fragestellungen. Eindeutig psychiatrische gehören hier nicht wirklich hin, deshalb erwarte Dir von hier keine Erleuchtung.

Dennoch ein paar Grundsätze aus persönlicher Beobachtung und Erfahrung: Krisen gehören zum menschlichen Leben und sind völlig normal. Ebenfalls völlig normal sind darauf folgende Frustrationsreaktionen wie Depressivität, Defätismus, Ess-, Schlafstörungen etc. So etwas erlebt  eigentlich jeder  einmal nach beruflichen Niederlagen, Verlusten, Problemen in Partnerschaft und Familie, Konflikten oder, wie in Deinem Fall, Ausgrenzungserfahrungen.

Die Kunst liegt nun darin, da wieder rauszukommen. Und den meisten gelingt dies auch ohne Hilfe von außen. Dazu gehört eine Menge Selbstdisziplin (geregelte Esszeiten, strenge Schlafhygiene, auch unbequeme Strategien- z.B. mal Schlafentzug für eine Nacht, um in der nächsten wieder in den regulären Biorhythmus zu kommen- konsequente Selbstverpflichtung zum lernen etc.), die in der Regel mit der Zeit leichter fällt, und das Suchen nach Aktivitäten oder allgemeiner Verhaltensweisen die Dir wieder Spaß, Zufriedenheit und Motivation vermitteln.

Solltest Du das nach mehreren Wochen nicht von allein schaffen- dann empfiehlt sich schlicht eine Psychotherapie. Da geschieht das gleiche, nur unter fachmännischer Anleitung und Aufsicht.

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Kommentar von Marino
16.07.2017, 19:09

naja das sind immerhin in paar brauchbare Ansätze.

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Wie Charite17 schon gesagt hat, gehören Auf- und Abs zum menschlichen Leben und die Kunst ist dort wieder herauszukommen. Dafür kann man sich aber Hilfe holen.

In deinem Fall bin ich der Meinung, dass alles irgendwie zusammenhängt. Durch den Stress und die persönlichen Schicksalsschläge machst du dir über alles Gedanken, das erhöht deinen Stressfaktor, du kommst nicht mehr zur Ruhe und hast dementsprechend Schlafstörungen, weil immer nur deine Gedanken über alles kreisen. So geht das weiter und zieht dich in einen Teufelskreis aus dem man schwer wieder herauskommt.

Erstmal würde ich dir raten, dass du deine Schlafprobleme wieder in den Griff bekommst. Dazu gibt es pflanzliche Mittel, die du in der Apotheke bekommst, die dir dabei helfen, deine innere Unruhe und den Stress zu bekämpfen und dadurch schläfst du auch wieder besser. Mit Sedariston habe ich zB. gute Erfahrungen gemacht. 

Danach musst du Prioritäten in deinem Leben machen, was dir wichtig ist und was nicht. Wenn das Studium nicht das richtige ist, dann ist es auch nie zu spät, etwas anderes anzufangen. Mache dir selbst keinen Stress, dass du das Studium in der Regelstudienzeit abschließen musst. Manche tun sich einfach schwerer beim lernen und brauchen dann 1,2-3 Semester länger, was aber auch kein Problem ist. So bringst du dich selbst wieder in die richtige Bahn und dann wird das auch mit den Freunden wieder werden. Fange neue Aktivitäten an, versuche neue Sportarten und du wirst sehen, dass du dort auch schnell neue Kontakte knüpfen kannst.

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