Zu hohe Leberwerte?

3 Antworten

Es gibt eine Reihe von Ursachen für eine Erhöhung der jGT.

Die häufigsten Ursachen :

Hepatitis ( akut oder chronisch , cholestatisch ) , Leberzirrhose, Fettleber, Pankreatitis ( akut oder chronisch ), Medikamente, Alkohol,

Du solltest schon mit Deinem Hausarzt sprechen und die Möglichkeiten durchsprechen und evtl. weitere Untersuchungen  ( Sonographie, ergänzende Laborchemie ) durchführen lassen

Sollte keine der Möglichkeiten zutreffen,empfehle ich eine totale Alkoholabstinenz für 4-6 Wochen und erneute Kontrolle.

Im äußersten Fall bringt auch eine Feinnadel-Gewebsprobe die Diagnose.

Auch dir danke ich ganz lieb für deine Antwort. Mit einer mehrwöchigen Alkoholabstinenz hätte ich kein Problem. :) Werde meinem Hausarzt meine Blutwerte vorlegen und lass mich überraschen was er macht.

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@Doreen

Du solltest Dich nicht nur überraschen lassen, sondern auch aktiv werden.

Es geht schließlich um Deine Gesundheit !!

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Ich hatte auch viel zu hohe Leberwerte, das kam von den Medikamenten die ich einnehmen musste, der Gamma GT Wert war um das 10 fache erhöht,

musste die Tabletten absetzten, seitdem achte ich darauf ob neue Tabletten als Nebenwirkung ein anstieg der Leberwerte hat.

Hast du schon mal bei deinen Tabletten nachgesehen.

Ausserdem gehe mit den Werten zu deinem Hausarzt, damit herausgefunden werden kann, woher das kommt



Vielen lieben Dank für deine Antwort. Also ich habe jetzt mal den Beipackzettel durch gelesen und nichts von erhöhten Leberwerten gelesen. Also denke ich, das es von den Tabletten schon mal nicht kommen kann.

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Hallo!

Äußert sich de Werksarzt, der die Werte bestimmt hat, nicht dazu? Diese hohen Werte werden ihm doch sicher auch aufgefallen sein. Dann sollte er eigentlich auch was dazu sagen.

Wenn du von ihm dazu keine weitere Auskunft bekommst, solltest du auf jeden Fall auch mal deinen Hausarzt aufsuchen.

Im Internet findet man zu einem erhöhten GGT-Wert z.B. dies:


Wenn Ihr GGT-Wert erhöht ist...

dann kann das viele Ursachen haben. Denn die GGT zeigt sehr empfindlich Erkrankungen des Leber-Galle-Systems an, oft schon bevor Symptome und Beschwerden auftreten. Erhöhte GGT-Werte findet man z. B. bei Leberentzündungen durch Viren oder Alkohol, bei Gallenstau oder bei einer Fettleber. Auch bei akuter Bauchspeicheldrüsenentzündung, Herzinfarkt, Störungen der Nierenfunktion, Diabetes mellitus u.a. Faktoren kann es zu einem erhöhten GGT-Wert kommen. Darüber hinaus führen manche Medikamente zu einem Anstieg der GGT, z. B. Phenytoin, Barbiturate, Schilddrüsenpräparate, männliche Hormone, Thiazide, Phenothiazine, Ifosfamid, Tuberkulosemittel, bestimmte Antibiotika, Methotrexat, Rheumamittel und Arzneimittel gegen Anfallsleiden.

Außerdem haben Wissenschaftler festgestellt, dass ein Zusammenhang besteht zwischen erhöhten GGT-Werten und der Wahrscheinlichkeit, schwerwiegende Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu entwickeln oder einen Schlaganfall zu erleiden. Insbesondere in Verbindung mit anderen Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Rauchen, erhöhten Cholesterin-Werten und Diabetes kommt hier dem GGT-Wert steigende Bedeutung zu.

Weil die GGT ein Frühindikator ist und Beschwerden nicht immer frühzeitig auftreten, ist es wichtig, dass Sie Ihren Arzt von Ihrem erhöhten GGT-Spiegel berichten. Er kann dann weitere Untersuchungen zur Klärung der Ursache durchführen.


Wenn Sie selbst etwas tun wollen...

dann geben Sie das Rauchen auf und sorgen Sie für regelmäßige körperliche Bewegung sowie gesunde Ernährung. Insbesondere Leber- und Gallenerkrankungen sind häufig auf langfristige falsche Ernährung zurückzuführen. So kann dauerhaft zu fettreiche Ernährung nicht nur die Entstehung von Übergewicht, sondern auch die Entwicklung einer Fettleber fördern. Langfristiger Alkoholkonsum führt ebenfalls häufig zur Leberverfettung, kann aber auch irreversible Schäden an der Leber verursachen. Halten Sie deshalb Ihre Leber und Galle gesund. Gehen Sie sparsam mit Alkohol und Fett um und befolgen Sie die Ratschläge allgemein gesunder, abwechselungsreicher Ernährung.

https://www.jameda.de/laborwerte/gamma-gt-im-blut/

An anderer Stelle findet man dies:

Ursachen für erhöhte Gamma-GT-Werte

Eine erhöhte GGT sollte differenziert betrachtet werden. Ist die GGT nur leicht erhöht, während sich die anderen Werte im Normalbereich bewegen, muss man nicht unbedingt eine Leberschädigung befürchten. Häufig ist das der Fall bei regelmäßigem, aber nicht übermäßigem Alkoholkonsum, bei ernährungsbedingten Störungen der Leberfunktion und der regelmäßigen Einnahme von Medikamenten. Eine leicht erhöhter GGT-Wert sollte aber zum Anlass genommen werden, lebergesünder zu leben.


Ist die Gamma-GT im Blut allerdings stark erhöht und/oder werden gleichzeitig bei den anderen Leberparametern hohe Werte ermittelt, zeigt diese Konstellation Leberschäden an. Je höher die Werte liegen, desto stärker sind die Leberzellen geschädigt. Hohe Gamma-GT-Werte sagen jedoch nichts über die konkreten Ursachen aus, diese müssen mithilfe anderer Blutwerte untersucht werden.

Grundsätzlich kommen folgende Ursachen für hohe Gamma-GT-Werte infrage: 

Lebererkrankungen: Leberentzündung (Hepatitis), Fettleber, Leberzirrhose, Lebertumoren, Verschluss oder Stauung der Gallenflüssigkeit (Cholestase) zum Beispiel durch Gallensteine und Entzündung der Gallenwege (GGT in der Regel stark erhöht), Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis), chronischer Alkoholmissbrauch

Bei weiteren Erkrankungen (unter anderem Herzinfarkt, Hirntumoren, Hirnblutungen) werden ebenfalls oft erhöhte GGT-Werte gemessen. [...]



Ständig erhöhte Gamma-GT-Werte sind zudem ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall, vor allem wenn diese in Kombination mit Diabetes, Bluthochdruck und einem erhöhten Cholesterinspiegel auftreten.

http://www.lifeline.de/diagnose/laborwerte/gamma-gt-ggt-id151130.html

 

Auch wenn du sagst, du trinkst nur am Wochenende Alkohol, sagt das ja noch nichts über die Menge... ;-) Vielleicht versuchst du mal bis zum Arzttermin den Alkohol ganz weg zu lassen. Übrigens hat auch Alkohol einiges an Kalorien, was einen am Abnehmen hindern kann!

Überhaupt solltest du auch dein Gewichtsproblem mit dem Arzt besprechen, dass er dir vielleicht noch Tipps geben kann, wie du dein Gewicht reduzieren kannst (das wäre auch positiv für die Leber). Oder erkundige dich mal nach einer professionellen Ernährungsberatung.

Viele Grüße, Lexi

Vielen lieben Dank für deine Antwort. Nein der Werksarzt sagt leider nichts dazu. Wir bekommen dann immer nur so ein Kärtchen mit Benutzercode und Kennwort, wo man unter Arbeitsmedizin.de nach seinen Befunden gucken kann. Werde sie mir ausdrucken und dann meinen Hausarzt die nächsten Tage noch aufsuchen. Ich trinke so 4-6 Flaschen Bier pro Abend (entweder Freitags oder Samstags oder manchmal an beiden Tagen). Wenn es bei mir wirklich am Alkohol liegen sollte, dann möchte ich nicht wissen, was die richtigen Alkoholiker, die jeden Tag trinken, für Werte haben. ;)

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@Doreen

Es gibt deutliche Unterschiede in der " Alkoholverträglichkeit " der Leber !!!

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Die Werte im einzelnen (Wert jeweils bei Aufnahme / am 3. Tag / am 5. Tag):

GOT (=AST): 32 / 20 / 45+ (angegebener Referenzwert <35 U/l)

GPT (=ALT): 34 / 21 / 61+ (angegebener Referenzwert <35 U/l)

g-GT: 41+ / 30 / 46+ (angegebener Referenzwert <40 U/l)

Ansonsten war auch die Lipase die ganze Zeit leicht erhöht (43+ / 47+ / 44+ - angegebener Referenzwert <38 U/l) und auch das g-Globulin, das nur einmal bestimmt wurde, war mit 20,8 (angegebener Referenzwert 10,3-19,6%) leicht erhöht.

Es wurde zwar während des Aufenthaltes die Medikation geändert, ich habe aber im Beipackzettel des neuen Medikaments nachgelesen, da steht bei den Nebenwirkungen nichts von der Leber. Alle anderen Medikamente sind gleich geblieben und auch die parenterale Ernährung wurde nicht verändert.

Vielleicht kann mir ja jemand von euch sagen, ab wann man von deutlich erhöhten Werten spricht, bzw. ab wann man reagieren müsste. Ich werde das natürlich nächste Woche auch noch mit meinem Hausarzt besprechen, möchte mir aber gerne vorher schon ein bisschen Hintergrundwissen aneignen.

Danke und viele Grüße, Lexi

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