Wielang kann man Thrombose spritzen, was für Risiken entstehen, Was kann ich unterstützend zu meiner Genesung beitragen?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Loewen,

wenn du eine Thrombose bekommst, kann sich recht schnell eine lebensbedrohliche Lungenembolie entwickeln - dagegen ist das Risiko der Prophylaxe verschwindend gering.....

Das Problem bei dir ist, dass der Talus nur relativ schlecht von Gefäßen versorgt wird, sodass eine lange Heilungsdauer quasi vorprogrammiert ist.

Es kann bis zu 3 Jahren dauern, bis der volle Funktionsumfang wieder gegeben ist - und manchmal bestehen auch dauerhafte Einschränkungen.

Um dir Ratschläge zu geben, wie du die Heilung unterstützen kannst - ich kenne leider weder dich noch deine exakten Befunde;

daher wendest du dich mit dieser Frage idealerweise an deinen Arzt und Physiotherapeuten - bzw. an beide.

Liebe Grüße, Alois

Vielen lieben Dank Alois für die schnelle Antwort. Das macht mir nicht gerade Hoffnung... Würde ich denn den Heilungsprozess beschleunigen, wenn ich einer OP zustimme?  So das die Absplitterung entfernt wird und der Reiz - / Entzündungsherd entfernt ist. 

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@Loewen

Ja, davon gehe ich aus.....

LG, Alois

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Das Problem ist, dass es kaum Langzeituntersuchungen für die Anwendung von niedermolekularem Heparin oder Arixtra gibt, da diese Medikamente ja gewöhnlich nur wenige Wochen nach einer OP verordnet werden. Das Spektrum der möglichen Nebenwirkungen ist je nach Präparat verschieden, Arixtra gehört zu den "sichersten" Medikamenten zur Thromboseprophylaxe, aber wie erwähnt, liegen kaum Daten zur Langzeitanwendung über 30 Tage hinaus vor. Die Umstellung auf Vit K-Antagonisten oder neue orale Antikoagulantien wäre in Ihrer Situation ebenfalls ein "off-label-use".

Lieben Dank GeraldF. Besteht die Möglichkeit mir die Ihrerseits angesprochenen Umstellung zu erklären. 

 Mein Blutbild und MRT werden am Montag ausgewertet... 

 

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@Loewen

Sie meinen die Umstellung auf Vit-K Antagonisten oder neue orale Antikoagulantien ? Das ist eine theoretische Option, die nicht durch entsprechende Studien unterlegt ist und auch von den Herstellern dieser Medikamente nicht empfohlen wird. Marcumar (Vit-K Antagonist) ist gar nicht für die Primärprophylaxe einer tiefen Venenthrombose (TVT) zugelassen. Da existiert nicht einmal ein definierter Bereich für die Kontrollwerte bei dieser Indikation. Ich habe keine Idee, wie sich Ihr Hausarzt das vorstellt. Die neuen oralen Antikoagulantien sind sämtlich für die Primärprophylaxe einer TVT zugelassen, aber auch hier existieren bei dieser Indikation keine Langzeiterfahrungen. Bedingt kann man hier auf die Erfahrungen bei der Langzeitgabe aus anderen Indikationen zurückgreifen, wobei dabei i.d.R. eine andere Dosis genommen wird.

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"""Wieland kann ich die Thrombosespritzen problemlos nehmen..."""

Sehr lange.....Mach' Dir keine Gedanken darüber. Macumar nach einer Thrombose ist schlimmer.

Danke für die schnelle Antwort. Marcumar wurde bereits schon von meinem Arzt angesprochen...

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@Loewen

Darauf darfst Du gerne verzichten. Ich musste es wegen einer Thrombose, bei der die Spritzen zu früh abgesetzt wurden, 6 Monate lang nehmen, ständig zur Kontrolle (Blutabnahme) und musst mich mit der Ernährung darauf einstellen.

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@kreuzkampus

Oh darauf würd ich liebend gern verzichten. Darf ich fragen was das für eine Ernährungsumstellung zur Folge hat?

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@Loewen

Das weiß ich nicht mehr. Aber ich durfte etliche Sachen nicht essen, die Einfluss auf meine Blutgerinnung gehabt hätten. Ob ich das eingehalten hatte, konnte bei jeder Blutabnahme erkannt werden. Das hatte dann zur Folge, dass die Macumar-Dosierung verändert werden musste. Ach ja: Ein Thrombosestrumpf war auch monatelang fällig!

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Anhaltende Beschwerden nach Bänderriß und Sprunggelenkstrauma

Ich hatte Ende August 2012 einen schweren Sturz, bin einen Abhang mit umgeknicktem Fuß hinuntergefallen (dann noch auf Schotter, wo kein Anhalten mehr möglich war). Im Krankenhaus wurde ein schweres Sprunggelenkstrauma festgestellt, der Bänderriß wurde leider nicht erkannt, dies erfolgte aber nach ca. 10 Tagen bei einem Chirurgen, der den Bänderriß diagnostiziert hatte. Leider bekam ich weder Krankengymnastik noch sonst welche lindernden Therapien verschrieben, so dass ich mich selber um Hilfe bemühte. Parallel trug ich fast 8 Wochen eine Aircastschiene und ging, aufgrund der extremen Schwellung, heftigen Blutergüsse und sehr starken Schmerzen (auch in der Wade!) über 6 Wochen an Krücken, dabei habe ich versucht zumindest leicht zu belasten. Die Schmerzen waren sehr stark. Selbst danach habe ich noch sehr lange gehumpelt, bekam Beschwerden in den Knien und Becken, dazu heftig Rücken durch die ständige Schonhaltung. Noch heute kann ich nicht 100%ig laufen wie vorher.

Mittlerweile sind 5 Monate vergangen und im Dez.2012 wurde endlich (nach zig Arztbesuchen und anhaltender Schmerzen, sowohl im gerissenen Bandbereich als auch Sprunggelenk) ein MRT gemacht. Dort stellte man Flüssigkeit im Sprunggelenk fest sowie eine schwere Reizung im abheilenden Bandbereich (Querband).

Ich muss dazu sagen, dass ich in meiner Freizeit sehr viel auf den Beinen bin (habe eine Hundeschule) und zu wenig geschont habe (hat mir auch die Radiologin bestätigt). Trotzdem halten nach 5 Monaten die Schmerzen im Sprunggelenk und teilweise das Brennen im gerissenen Bandbereich immer noch an. Ich spiele dazu Volleyball (derzeit natürlich nicht) und würde gerne im März wieder anfangen, traue mich ich aber schon fast nicht mehr aus Angst, wieder zu fallen bzw. umzuknicken.

Meine Frage ist, können Beschwerden nach so einer schweren Verletzung so lange anhalten? Wie lange kann das ggf. noch dauern? Ich mache schon parallel Reha-Sport um die Muskeln wieder aufzubauen.

Bin langsam etwas verzweifelt, da ich ein sehr aktiver Mensch bin und das ständige Runterfahren müssen geht langsam an die Nerven.

Danke euch!

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Wie lange dauert die Ausheilung einer Nasenprellung?

Ich hatte Ende August einen kleinen Autounfall und habe mir dabei meine Nase geprellt. Zum Glück ist nichts weiter passiert. Jetzt sind aber doch schon drei Wochen vergangen und ich habe immer noch ab und an Beschwerden. Meistens bekomme ich Kopfweh, wenn ich eine Brille trage und auch ohne Brille habe ich häufig Kopfweh beziehungsweise Nasenweh. Wie lange dauert die Ausheilung einer Nasenprellung?

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