Kehlkopfentzündung durch Magensäure - trotzdem Antibiotikum?

Hallo!

Zur Zeit habe ich wieder mal massive Probleme mit Reflux und Sodbrennen. Auch die Magenentleerung scheint zur Zeit wieder mal langsamer zu sein, denn ich kann aktuell kaum was essen. Ich nehme schon regelmäßig Pantoprazol (2x40mg) und seit letzter Woche zusätzlich auch noch Suralfat.

Seit einer Woche habe ich jetzt wieder mal Probleme mit meiner Stimme. Seit Mittwoch ist sie so gut wie weg. Aber sonst habe ich keine Probleme, also keinen Schnupfen, keine Schluckbeschwerden etc. Nur ein immer wiederkehrendes Brennen im Hals und dadurch einen Reizhusten. Trotzdem ging mein Hausarzt erst von einem Infekt aus und verschrieb mir ein antibakterielles Halsspray. Das hat aber nicht geholfen und so hat er mich nun zum HNO geschickt.

Die HNO-Ärztin hat sich den Kehlkopf angesehen und gesagt, dass der Kehlkopf im unteren Bereich und auch der Übergang Kehlkopf-Speiseröhre massiv gerötet und verdickt sei. Das sei ein deutliches Anzeichen auf eine refluxbedingte Kehlkopfentzündung.

Sie wusste aber auch nicht, was man gegen den Reflux so noch machen könnte, da ich das PPI ja schon hochdosiert nehme. Das soll ich nochmal mit dem Hausarzt besprechen (ich habe auch in 3 Wochen wieder einen Besprechungstermin beim Gastroenterologen, wegen Karneval ging das leider nicht früher).

Dennoch meinte sie, dass sie mir gerne gegen die aktuelle Entzündung ein Antibiotikum (Amoxicillin) aufschreiben möchte. Ich habe dann zwar nachgefragt, ob das wirklich nötig sei, weil es sich dann ja um keine bakterielle Entzündung handeln würde, aber sie meinte, das sei trotzdem besser, das zu nehmen, da trotzdem auch Erreger vorhanden sein können oder sich leicht auf die bestehende Entzündung "draufsetzen" könnten. Sie würde es mir aufschreiben, aber letztendlich wäre es ja meine Entscheidung, ob ich das nehme oder nicht.

Ich bin da jetzt etwas verwirrt und weiß nicht so recht, was ich machen soll. Nehmen oder nicht. Einerseits bin ich nicht scharf auf die Einnahme andererseits ist das so ohne Stimme auch sch... wenn man sich kaum verständlich machen kann und ich will, dass das schnellstmöglich besser wird.

Alle anderen Maßnahmen gegen den Reflux (Ernährung, Bett hochstellen etc.) und bei Kehlkopfentzündung (inhalieren, Stimmruhe) habe ich ja sowieso schon berücksichtigt, von der Seite her kann ich auch nicht noch was ändern.

Bin da gerade etwas ratlos...

Liebe Grüße, Lexi

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Liebe "Lexi77",

obwohl ich generell kein Feind von Fernbehandlungen bin - ich verfüge unter anderem auch über einen MSC in Telemedizin - habe ich in diesem speziellen Fall eine etwas andere Meinung:

Unter diesen Umständen sollte diese Entscheidung wirklich nur von einem Facharzt gefällt werden, der Deine Schleimhäute auch real exploriert hat - kein Kollege und schon gar nicht ein Laie sollte hier seinen "Senf" dazugeben.....


Mein Rat:  Entweder Du vertraust Deinem Facharzt oder Du holst Dir eine Zweitmeinung von einem ebensolchen - aber bitte nicht via Fernbehandlung!

PS: bei einer "gewöhnlichen" Refluxlaryngitis erleidet man keinen Stimmverlust.

Gute Besserung und lieben Gruß vom Alois

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Hallo Loewen,

wenn du eine Thrombose bekommst, kann sich recht schnell eine lebensbedrohliche Lungenembolie entwickeln - dagegen ist das Risiko der Prophylaxe verschwindend gering.....

Das Problem bei dir ist, dass der Talus nur relativ schlecht von Gefäßen versorgt wird, sodass eine lange Heilungsdauer quasi vorprogrammiert ist.

Es kann bis zu 3 Jahren dauern, bis der volle Funktionsumfang wieder gegeben ist - und manchmal bestehen auch dauerhafte Einschränkungen.

Um dir Ratschläge zu geben, wie du die Heilung unterstützen kannst - ich kenne leider weder dich noch deine exakten Befunde;

daher wendest du dich mit dieser Frage idealerweise an deinen Arzt und Physiotherapeuten - bzw. an beide.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo LillyCooper,

wann immer so etwas wie eine "chronische" Dauererkältung auftritt, sollten zuerst immer die Zähne und die Nasennebenhöhlen von entsprechenden Fachärzten kontrolliert werden.

Wird hier nichts gefunden, kommt meist das sog. "schwache Immunsystem" ins Spiel:

Allerdings gibt es so etwas praktisch niemals ohne Grund - und es muss zwingend nach versteckten Entzündungsherden und unter Umständen auch nach weiteren Grunderkrankungen gefahndet werden.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo Natalina,

das ist ein klassischer Fall von Urticaria (sog. "Nesselsucht"); die Ursache kann physikalisch (Wärme, Kälte), chemisch oder aber auch eine "echte" allergische Reaktion auf bestimmte Substanzen sein.

Mein Rat: Aufsuchen eines Dermatologen zwecks Abklärung der Ursache - ansonsten besteht die Gefahr einer Verschlimmerung.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo Natalina,

Herpesnarben sollte man keinesfalls mit Salben oder Cremes "behandeln" sondern absolut (!) in Ruhe lassen (Gefahr der Reaktivierung der Viren);

sollten sie nach längerer Zeit kosmetisch störend sein, gibt es die Möglichkeit, sie lasern zu lassen sowie bestimmte Peelingmethoden - aber zunächst solltest du unbedingt abwarten, inwieweit sie sich durch Selbstheilungskräfte bessern.

Liebe Grüße, Alois 

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Hallo Kira200090,

nun, da dein Gehörgang ja ziemlich malträtiert wurde, sind solche Effekte nicht gerade ungewöhnlich;

bei meiner Ausbildung in HNO (damals ein sog. "Freifach") wurde mir übrigens beigebracht, dass man bei Vorerkrankungen der Ohren äußerst vorsichtig mit Spülungen sein sollte - eigentlich sollte man sie eher vermeiden.

Doch auch wenn diese Geschichte für dich mehr als nur unangenehm ist - binnen einiger Tage werden deine Symptome erfahrungsgemäß von selbst verschwinden - und es gibt eigentlich nichts, wovor du Angst haben müsstest.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo "sonne123",

normalerweise erholt sich der Körper innerhalb von etwa 3 Monaten nach Beendigung der Chemotherapie wieder - das Knochenmark schon nach einigen Wochen;

nur wenn man schon vorher geschwächt war, kann es noch etwas länger dauern.....

Übrigens ist die individuelle "Empfindlichkeit" sehr variabel und manchmal muss die Therapie auch abgekürzt oder gar -gebrochen werden.

Liebe Grüße,  Alois

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Hallo "R.",

ja, das ist eine Fraktur - deshalb wurde sie auch mit einem "Kunststoffgips" fixiert;

ist das Bruchstück im Verhältnis zur Gesamtgröße des Fortsatzes kleiner als etwa 50%, dann ist in mehr als 90% der Fälle keine OP nötig - auch nicht später.

Lieben Gruß vom Alois

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Hallo "gerdavh",

Levothyroxin-Natrium gibt es auch als Rezepturgrundstoff (z.B.„Fagron“); Der Wirkstoff ist zwar schwer wasserlöslich – aber ein guter Apotheker schafft das…..

Beispiel:

 

Levothyroxin-Natrium-Lösung100 µg/ml

 

Levothyroxin-Natrium 0,01 g

Wasserfreies Glycerol 40,0 ml

Methyl-4-hydroxybenzoat-Konzentrat 15 % (m/V) NRF S.34. 1,0ml

Gereinigtes Wasser zu 100,0 ml

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Ferner gibt es noch die Möglichkeit, eine Suspension aus denTabletten herzustellen, etwa:

 

Levothyroxin-Natrium-Suspension25 µg/ml

 

Levothyroxin-Natrium-Tabletten 0,1 mg 25 Stück

Wasserfreies Glycerol 40,0 ml

Gereinigtes Wasser zu 100,0 ml

 

Allerdings ist das von dir erwähnte Präparat eigentlich für Säuglinge und Kinder gedacht (?)

Liebe Grüße,  Alois



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Atemnot / Grippalen Infekt !?

hi,

seit Freitag leide ich unter Atemnot. ich fühl mich sehr Klapprich. wenn ich mich zu sehr anstrenge, bekomme ich Anspannung. so schlimm das ich nicht mehr zur ruhe komme. ich hab mich im Internet erkundigt. wie auch mein Hausarzt angerufen. denn wegen meiner Psyche kann ich nur mit Begleitung raus. wenn es klappt gehe ich morgen zum Lungenarzt, ansonsten geht es Montag zum Hausarzt. ich nehme seit heute auch mein Notfall Spree 4 mal in alle 4 Stunden. kann mir einer vielleicht sagen was ich mit der Unruhe machen kann. denn das ist echt Stress pur. gesten war ich kurz in der Klink und die wollten mich in die Psychiatrie einweisen. wegen der Unruhe. ich sagte das ich was mit der Luft habe, aber ich wurde nicht erhört. mit Beratung eines Freundes, bin ich wieder nach Hause. denn Psychisch geht mir recht gut. klar die wärme macht jedem zu schaffen. aber das gehört leider zu dem Sommer da zu. ich bin auch sehr müde, aber traue mich nicht schlafen zu legen. denn mein bedenken ist: das ich im Schlaf in einer anderen ebene komme und weg von Fenster bin. wegen meiner Luft. wie ich mich auch frage ob es okay ist wenn ich zur Unterstützung Diazepam nehme oder Promethazin. in Moment kann ich die Beine beim schreiben Ruhig halten, aber ich merke wie mein ganzer Körper vor Unruhe strömt. heute lag ich ein teil des Tages nur so im Bett ohne Decke. so war ich ruhiger. für mich ist dieser zu stand sehr anstrengen. bis hin nicht aus haltbar. ich liege oder sitze da und frage mich wie ich wieder zur ruhe komme. wie ich mich auch frage: ob ich schlafen darf oder nicht. sondern warten muss bis meine normale Medikamente nehme, wie jede Nacht. ich hoffe jemand kann mir weiter Helfen oder Rat geben, wie ich damit umgehe. denn den ganzen Tag zu sitzen oder zu liegen, ist echt anstrengend. laufe des Abend, kann ich nicht mal TV gucken oder andere anstrengende Sachen machen. außer Ruhe. ich kann nicht mal richtig laufen oder stehen, wenn ich Richtig Unruhig bin. wie gesagt Diazepam wirkt nicht gegen die Unruhe. die machen mich noch mehr müde und schlapp. auch wenn ich durcheinander geschrieben habe, hoffe ich das einer mir Helfen kann.

Lieben Gruß Strenwanderer

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Hallo "Strenwanderer",

wenn ich mir Deine Ausführungen so durchlese, dann sieht mir das ganze nach einer medikamenteninduzierten Geschichte aus: Was Du da beschreibst, habe ich genau so bei Patienten im KH erlebt;

Mit hoher Wahrscheinlichkeit bist Du entweder medikamentenabhängig oder die Psychopharmaka haben für sich nun gewisse Spätfolgen.

Mein Rat: Lasse Dich möglichst bald stationär an einer Klinik explorieren und medikamentös neu einstellen; Vermutlich sollte man sich im Sinne einer Nutzen-Risiko-Abwägung auch überlegen, ob unter diesen Umständen nicht überhaupt auf eine weitere Anwendung bestimmter Medikamente verzichtet werden sollte.

Gute Besserung und Liebe Grüße, Alois

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Hallo Pendling,

um deine eigentliche Frage zu beantworten - obwohl "Reaktivierung" nicht korrekt ist, verstehe ich, was du meinst:

Eine Arthrose schreitet kontinuierlich voran, wobei der genaue zeitliche Verlauf nicht vorhergesagt werden kann. Medizinisch bewiesene vorbeugende Maßnahmen sind leider nicht bekannt.

Eine Operation stellt nicht den ursprünglichen Zustand wieder her, sondern dient allein der Schmerzbekämpfung (und ggf. der Verbesserung der Beweglichkeit - besonders im Fall eines Prothesenersatzes).

Daher - ich glaube, den Rest kannst du dir denken.....

Liebe Grüße,  Alois

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Hallo Micha6,

Lyrica steht tatsächlich unter Verdacht, zu einer direkten Abhängigkeit zu führen - insbesondere bei Kombination mit anderen Medikamenten: Dies sind vor allem Opiate und Benzodiazepine, aber auch andere Schmerzpräparate - besonders die Kombination mit Alkohol trägt da auch stark dazu bei.

Ansonsten stimme ich dem Rat von "Lexi77" in allen Punkten zu - und falls es dich interessiert: Der "Entzug" dauert maximal 1-2 Wochen.....

Liebe Grüße, Alois

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Hallo "sonne123",

im Grunde genommen ist aber genau das typisch für eine Tendovaginitis im Anfangsstadium.....

Mein Rat: Stell doch einmal testweise die betroffenen Stellen mit einer elastischen Binde ruhig - wird es dann besser, hast du nicht nur Gewissheit - sondern auch schon mit der Behandlung begonnen.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo spaetlese,

im Krankenhaus würde dir die Schwester eine Sauerstoffmaske verpassen - die Leitung dazu gibt es über jedem Bett und die Maske ist so ein winziges durchsichtiges blau-grünes Plastikding, das gerade über die Nase passt.

Für zu Hause gibt es mehrere Strategien, die du mit deinem Arzt besprechen kannst: Es gibt nämlich mehrere Wirkstoffe, die völlig anders als Salbutamol sind und dann problemlos zusätzlich genommen werden können.

Die wesentlichsten Hauptgruppen sind Cortison, Suprarenin und Theophyllin - aber es gibt noch wesentlich mehr davon, die verwendbar sind.

Liebe Grüße, Alois

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Innerer Konflikt, Gefühl von Panik, Cannabis

Hallo.

Ich habe seit einigen Monaten ein Problem und hoffe, jemand kann mir weiterhelfen.

Ich habe das letzte Mal vor 3 Monaten Cannabis konsumiert. Dazu noch Alkohol. Ich hatte gebrochen und mir ging es richtig schlecht, ich dachte, dass ich umgehe. Vor ca. einem Jahr fing alles an. Ich kiffte ab und zu, mit der Zeit bemerkte ich, dass ich mich im Normalzustand unwohl fühle. Ich hatte so ein komisches Gefühl in mir, wovor ich weggerannt bin. Doch nach jedem Konsum wurde die innere Unruhe in mir stärker, bis zum letzten Konsum vor 3 Monaten. Seitdem konnte ich mich kaum konzentrieren, hatte ständige Panik. Zudem leide ich an Depersonalisation und Derealisation, dies erwähne ich hier aber nur kurz, da es ja sowieso nur ein Begleitsymptom ist und verschwindet, wenn meine innere Unruhe weg ist.

Das Problem ist, dass ich sozusagen nicht mehr richtig in meinen Körper kann, ihn nicht mehr richtig annehmen kann, wegen dem Gefühl, was in mir Panik auslöst (unter dem Solar Plexus). Ich kann das Gefühl einfach nicht zu-oder loslassen. Ich habe eine ständige starke innere Unruhe, starke innere Konflikte. Mir kommt es so vor, als ob mein Körper mich wieder reinziehen will, ich aber wegen dem Gefühl nicht kann und blockiert bin. Deswegen werde ich auch sehr aggressiv.

Ich war auch bei einem Hypnosetherapeuten und er hat mich in eine tiefe Trance versetzt. Dies viel mir anfangs sehr schwer (sehr starkes Herzklopfen und Panik beim entspannen). Und er wendete Suggestionen an, dass ich mich wieder wohl und sicher und frei fühlen würde, meine Konzentration zurück kommen würde usw. Dies hat mir auch sehr geholfen. Doch das innere tiefe Gefühl ist immer noch nicht weg, bei der Hypnose konnte ich es auch nicht loslassen oder akzeptieren oder wie auch immer.

Jetzt frage ich mich, was genau ich denn habe. Eine andere Therapeuten, zu der mich mein Hausarzt verschrieben hatte, meine ja, sie könne mir nicht helfen. Sie wollte mir Doxepin verschreiben, habe es aber sofort abgelehnt.

Ich werde wohl nächsten Monat nochmal zur Hypnose gehen, denn es hat mir schon sehr geholfen, die DP und DR ist schon sehr stark zurück gegangen, ich fühle mich selbst mehr. Doch ich merke den inneren Konflikt noch sehr, wenn nicht sogar, jetzt intensiver.

Mich interessieren die Meinungen anderer hierzu, die mir Sicherheit geben und mir weiterhelfen, bzw. Kraft geben. Was denkt ihr, was genau mein Problem ist? Vor was könnte ich Angst haben? Ich denke ja einfach, dass mich die letzte Zeit, in der ich Cannabis konsumiert habe (früher mindestens 2-3x die Woche) sehr stark belastet hat und ich auch einige Abstürze während dessen hatte. Also zu viel geraucht und dann ANgst, dass ich umgehe, oder mein Herz stehen bleibt, habe dann einfach immer versucht durchzuhalten, bis ich wieder runter komme. Aber ich denke, genau diese Attacken haben mich sehr stark belastet.

Ich freue mich auf eure Antworten.

Liebe Grüße

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Hallo ItsRainingMen1,

also ich würde dir empfehlen, zuerst mit einem erfahrenen Facharzt für Psychiatrie zu sprechen, zwecks exakter Diagnose - er kann dir dann die Therapiemöglichkeiten aufzählen und bei Bedarf auch Psychotherapeuten empfehlen.

Es ist nämlich meist so, dass durch THC meist nur Dinge, die vorher versteckt waren, zum Vorschein bringt und verstärkt. Sollte dem wirklich ein Konflikt zugrunde liegen, dann hilft wirklich nur die richtige Psychotherapie; Medikamente und Hypnose verbessern zwar die Symptomatik, bekämpfen aber nicht den Konflikt selbst.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo Natally,

wäre durchaus denkbar; es gibt auch entsprechende Lampen für eine sog. Lichttherapie, um die fehlende Sonne zu ergänzen; vor einigen Jahren war das gerade ultramodern und mindestens ein Gerät stand fast in jeder Arztpraxis, um damit den Winterblues zu bekämpfen. Bei einigen war es durchaus wirksam - meistens leider nicht.....

Mein Rat: Bewege dich täglich mindestens 1 Stunde an der frischen Luft - bei jedem Wind und Wetter; ergänzend käme noch Sport oder Gymnastik hinzu - das verbessert das Ergebnis.

Wenn du diese Lichttherapie versuchen willst, sie wird ab und zu immer noch angeboten; entscheidend sind hier die Leuchtstoffröhren, die nicht gerade billig sind - als Heimgerät ein eher exklusives Vergnügen.

Bestehen vielleicht zusätzlich Unlustgefühle? - Dann gibt es doch sicher etwas, was du dir meistens aus Selbstdisziplin verkneifst - Tue es jetzt und belohne dich! Iss etwas Süßes, nimm ein Bad, lege dich mit einer Decke ins Bett und kuschle dich ein - stell dazu deine Lieblingsmusik an. Wolltest du schon immer ein bestimmtes Hobby ausüben - hast es aber aus dem einen oder anderem Grund nie getan? - Dann ist jetzt die ideale Zeit, damit zu beginnen.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo Lea1982,

es gibt sehr viele Strategien um Fußschweiß einzudämmen (ob er nun "riecht" oder nicht):

1) Achte darauf, dass die Schuhe atmungsaktiv sind

2) Lege dir ein 2.Paar zu und lasse eines immer vollständig austrocknen

3) Häufig mit kaltem Wasser abspülen

4) Fußcreme

5) Öfter mal barfuß laufen

6) Diverse schweißhemmende Schuheinlagen (z.B. mit Zimt-sollten aber auch gewaschen werden)

7) Verschiedene Arten von Fußbädern, z.B. mit Bullrichsalz

8) Spezielle(r)(s) Fußpuder

9) Ausschließlich Baumwolle zur "Fußbedeckung" verwenden

10) Eventuell bestimmte Medikamente (Arzt befragen)

UND:

Wenn absolut nichts mehr hilft, dann Sympathicolyse oder operative Sympathectomie.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo MissDiamond,

1) wenn du mit der Einnahme vorschriftsmäßig am 1.Tag der Periode begonnen hast, dann bist du vom ersten Tag an geschützt;

2) erfolgte die Ersteinnahme zu einem anderen Zeitpunkt - was man eigentlich besser nicht machen sollte - dann tritt der Schutz nach ca. 1 Woche ein. Die Sache wäre in diesem Falle also leicht grenzwertig und nicht 100%ig beurteilbar. Mit anderen Worten besteht dann doch eine - wenn auch ziemlich geringe Unsicherheit. In diesem Falle würde ich einen Schwangerschaftstest in Erwägung ziehen. Fall 2 gilt auch, wenn du die vorherige "Pille" durchgenommen hast und der Umstieg ohne Pause erfolgt ist.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo Akka2323,

eine Erkältung muss nicht zwangsläufig alle Symptome nach Lehrbuch zeigen - der "etwas dicke Kopf" ist aber schon ein Hinweis darauf; erhöhte Temperatur ist ein Zeichen, dass das, was allgemein Immunsystem genannt wird, sich mit einer Infektion bzw. Entzündung auseinandersetzt. Dabei werden verschiedene Abwehrstoffe gebildet, auch die sog. Pyrogene, die für Temperaturerhöhungen verantwortlich sind.

Fazit: In diesem Stadium spricht alles für eine Erkältung; sollte das Symptom binnen etwa 10 Tagen nicht verschwunden sein, dann richte dich bitte nach dem von dir erwähnten Rat deines Arztes.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo Sonnenkeks,

nein, da brauchst du dir keine Sorgen zu machen: Lorazepam und Diazepam gehören beide zur Gruppe der Benzodiazepine und vertragen sich recht gut miteinander; zwar wirst du vermutlich ein wenig müder sein als üblich, aber das gibt sich wieder.....

Weitere Auswirkungen auf deine Gesundheit sind nicht zu erwarten - in diesem Falle.

Für die Zukunft rate ich dir, mit deinem Arzt die Verhaltensregeln zu besprechen, wenn du einmal eine höhere Dosis zu benötigen glaubst oder tatsächlich brauchst.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo C.,

die Gefahr, andere Personen anzustecken beginnt etwa 2-3 Tage bevor man selbst Symptome entwickelt, erreicht während des Infektes ihren Höhepunkt und klingt erst nach der Heilung wieder langsam ab.

Auch wenn man selbst schon symptomfrei ist, scheidet man etwa noch 5-7 Tage lang Erkältungsviren aus.

Die genauen Werte sind jedoch individuell verschieden, hängen von Art und Menge der Erreger und von der Effektivität der Abwehr ab und können im Einzelfall nicht vorhergesagt werden.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo sheba,

generell gilt: Solange es noch stärkere Symptome gibt, sollte man sich beim Essen eher zurückhalten - gut geeignet sind klare Suppen und Zwieback; irgendwann ist der Darm eben auch "leer" - und dann kommt es erst wieder bei Nahrungszufuhr zu einer Entleerung - was du da beschreibst, ist also ganz natürlich. Es gibt keine wirkliche Regel, wie man die Kost wieder aufbaut: Du musst ganz einfach ausprobieren, was du gut verträgst und am Anfang eben nur löffelweise vorgehen.

Sollte die Geschichte aber länger dauern als etwa 5 Tage, empfehle ich dennoch einen Arztbesuch; wichtig ist eine ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit und Elektrolyten - Fertigsuppen und Zwieback sind dazu besser geeignet als Weißbrot.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo linddebergh,

nachdem hier wohl alle anderen Dinge ausgeschlossen wurden, vermute ich eine orthopädische Ursache:

Hier gibt es prinzipiell 2 Formen:

1) Durch degenerative Veränderungen der Brustwirbelsäule (= "BWS-Syndrom")

2) Es ist möglich, dass die Knorpel, welche die Rippen mit dem Brustbein verbinden, von Arthrose betroffen sind

Ein leicht erhöhter CRP-Wert hat für sich allein kaum Aussagekraft und alle weiteren Möglichkeiten stellen eher Raritäten dar.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo Pieter74,

das mit der Sehne kann ich so aus der Ferne nicht beurteilen, aber über den Rest kann ich schon etwas sagen bzw. schreiben:

Neben kosmetischen Folgen kann der Zeh ständig dick und unbeweglich bleiben - und es können sich später einmal je nach Knochenumbau auch starke Schmerzen hinzugesellen.

Ob dies tatsächlich eintritt und in welchem Ausmaß - das weiß ich wiederum nicht, denn leider bin ich kein Hellseher.

Allerdings habe ich schon viele Patienten erlebt, die es sich hinterher doch anders überlegt hatten und bei denen das betreffende Glied umständlich und schmerzhaft wieder gebrochen und zusammengefügt werden musste - vielleicht hilft dir diese Aussage ein wenig bei deiner Entscheidung.....

Liebe Grüße, Alois

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Hallo Micha6,

wenn du den M.Parkinson selbst meinst, dann lautet die Antwort "Nein"; denn in Ruhe und im Schlaf zeigt er keinerlei Symptome.

Allerdings gibt es auch das Parkinson-Syndrom: Darunter versteht man einen Komplex, der ähnliche Symptome hervorrufen kann wie die Erkrankung selbst - aber es gibt dennoch gewisse Unterschiede..... Leider werden diese beiden Dinge häufig verwechselt und/oder gleichgesetzt.

Ferner erhalten diese Patienten in der Regel auch Medikamente, wie Neuroleptika und Psychopharmaka; letztere können als Neben- und/oder Wechselwirkung auch ein Zittern im Schlaf hervorrufen.

Fazit: Die Grunderkrankung verursacht kein Zittern im Schlaf, aufgrund verschiedener Faktoren kann es aber als Begleiterscheinung vorkommen.

Liebe Grüße, Alois

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Liebe A.,

es ist tatsächlich so, dass ca. 2-3 Monate abgewartet wird, ob es von alleine besser wird (dies ist auch meist der Fall - genaue Zahlen kenne ich leider nicht); allerdings kommen während dieser Zeit schon auch abschwellende Tropfen/Salben sowie in schwereren Fällen auch Antibiotika im Sinne einer konservativen Therapie zum Einsatz.

Tritt keine Besserung ein oder besteht die Gefahr einer Verzögerung der Sprachentwicklung, dann wird danach meist operativ ein "Paukenröhrchen" gelegt - das ist für HNO´s, die auf Höhe ihrer Zeit sind, übrigens ein Routineeingriff - die älteren Methoden kommen nur noch selten und in wirklich schweren Fällen zum Einsatz.

Die exakte "Abwartefrist" hängt übrigens vom Befund ab, also was der Arzt konkret gesehen hat ist letztendlich entscheidend.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo Akka2323,

vermutlich handelt es sich hier um keine echte Grippe im Sinne einer Influenza - sondern um einen fieberhaften bzw. grippalen Infekt:

Dieser wird von diversen Viren ausgelöst und kann sehr unterschiedliche Symptome auslösen - unter anderem auch die deinen.

Im allgemeinen verläuft er wesentlich komplikationsärmer als die "echte" Grippe und ist meist durch allgemeine Maßnahmen wie genügend Flüssigkeitszufuhr sowie symptomlindernde Maßnahmen recht gut beherrschbar.

Liebe Grüße, Alois

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MRT Lendenwirbel Befund

Hallöchen zusammen habe gestern ein MRT der LWS gehabt aufgrund schmerzen im LWS und Beckenbereich. MRT für das Becken steht am 19.02.15 an und erst danach dann habe ich Termin bei der Orthopädin. Kann mir vielleicht jemand jetzt schon helfen was bei diesem Befund für mich rausgekommen ist? Sorry wegen dem langen Text...da ich nicht weiß was davon alles relevant ist.. Das Untersuchungsgebiet erstreckt sich von der Unterkante TH10 bis koronar überwiegend erfasste Iliosakralgelenke. Keine Fraktur. Etwa 6,5 mm messende Ventrolisthese L5 gegenüber S1 mit bilateralen Bogenlysen. Kräftige lumbosakrale Lordose der 5-gliedrigen LWS ohne laterale Fehlhaltung. Keine Zeichen der Myelopathie im erfassten thorakalen Myelon. Konusstand in Höhe L1. Flache intraspongiöse Diskusherniationen der Grund-und Deckplatten (Schmorl'sche Knoten) der distalen BWS. Regelrechter Hydratationszustand der Bandscheibenräume ohne Bandscheibenverlagerung TH10/TH11 bis L4/L5 jeweils ohne Beeinträchtigung nervaler Strukturen. Intervertebralraumverschmälerung mit zum Teil T1-gewichtet hyperintensen fettäquivalenten, zum Teil STIR signalreichen ödemäquivalenten Markraumveränderungen der gegenüberliegenden erosiv konturierten Abschlussplatten (Modic 1/2) L5/S1 Im Segment L5/S1 biforaminales Disc-Bulging mit geringe bilaterale Spondylarthrosen. Konsekutive bilaterale Foramenstenose mit L5 Wurzelkontakt beidseits, keine Wurzelkompression. Geringe bilaterale Spondylarthrosen mit beidseits kleinen paraartikulären Synovialzysten an den Facettengelenken L4/L5. Geringer bilateraler Facettenerguss L3/L4. Keine Knochenmarködem der Gelenkfortsätze/ Facettengelenke. Keine pathologischen paravertebralen Weichteilauffälligkeiten

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Hallo Strubbel,

die "Kurzfassung" wäre:

Relativ starke Abnützungserscheinungen der unteren Brust- und Lendenwirbelsäule mit mehreren Bandscheibenvorwölbungen ohne höhergradige Einengungen der Nervenkanäle.

Allerdings können die subjektiven Beschwerden dennoch recht stark ausgeprägt sein - denn diese gehen keineswegs stets konform mit den Befunden.....

Liebe Grüße, Alois

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Hallo Grandmam,

hier ist die Klinik, vereinfacht gesagt, die Symptomatik entscheidend:

Durch die Substitution werden nämlich zwar die Symptome gebessert, die Krankheit (an der Schilddrüse) selbst bleibt aber bestehen.

Vom Gesamtregelkreis her gesehen ist aber eine leicht schwächelnde Schilddrüse für den Organismus immer noch günstiger als eine stillgelegte durch eine Hormonzufuhr! Haben die Beschwerden aber ein bestimmtes Ausmaß erreicht und sind wesentlich mehr als nur lästig - dann und nur dann (!) sollte auch bei leichteren Unterfunktionen eine Substitution erfolgen.

Leider glauben viele Laien, eine frühzeitige nur genügend hohe Gabe von Schilddrüsenhormon hätte ihre Erkrankung aufgehalten - ein weitverbreiteter Irrtum, das Gegenteil ist nämlich der Fall!

Liebe Grüße, Alois

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Hallo "Strenwanderer",

so wie Du das beschreibst, handelt es sich vermutlich um Symptome im Rahmen einer Angststörung - siehe z.B.:

http://angstforum.info/phpbb3/viewtopic.php?t=650

Kurzzeitig sind dagegen Entspannungsübungen aller Art nützlich - langfristig hilft aber wohl nur die Behandlung der Grundkrankheit, also der Angststörung.

Liebe Grüße, Alois

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Meine liebe Strenwanderer,

um Kälte und Wärme optimal regulieren zu können, empfehle ich das sog. Zwiebelschalenprinzip, das manchmal auch "Schichtenmodell" (oder so ähnlich) genannt wird - siehe auch:

http://de.wikipedia.org/wiki/Zwiebelschalenprinzip_(Kleidung)

Liebe Grüße, Alois

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Radiusfraktur - einrenken mit oder ohne Narkose?

Radiusfraktur war verschoben und musste eingerenkt werden. Leider war es der Arm wo die Lymphknoten ausgeräumt wurden und die Finger nicht ganz gerade gehen ohne Schmerzen. Dem Arzt alles berichtet und um eine Sedierung beim Einrenken gebeten. Wurde abgelehnt, dauert nur wenige Minuten. Schmerzmittel haben bei mir seit meiner Chemo keine Wirkung mehr, trotzdem wurde Infusion mit Analgin gegeben, die keinerlei positive Wirkung zeigte. Meine Finger wurden in den sogenannten "Mädchenfänger" geklemmt und der Oberarm mit 3 kg belastet. Im Internet habe ich nachgelesen, dass man das unter Vollnarkose macht. Das Drama begann schon damit, dass die Schwester und der Pfleger nicht wussten, wie das Gerät an der Liege befestit wird. Nach 3 Versuchen und 2maligen Neubefestigen der Finger ging es dann endlich und ich dachte ich bin im Mittelalter bei einer Folter. Das Strecken sollte ich 20 Minuten aushalten und dann kam der Arzt und hat den Bruch eingerenkt. Ich glaube, mein Schreien hat man kilometerweit gehört. Es hat mehrere Minuten gedauert und ich war der Ohnmacht nahe, dann habe ich gesagt, wenn er nicht aufhört zu drücken, beiße ich ihn. Ich war so fertig, dass ich seitdem Alpträume habe und mir in der zweiten Nacht den Gips abreißen wollte, weil ich geträumt habe, mir beißt ein Krokodil den Arm ab. Ist so etwas denn noch normal? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Hallo Ihr Ärzte hier, hättet Ihr das auch so gemacht? Am Schluss der ganzen Behandlung sollte ich noch ein Rezept für Schmerzmittel bekommen, der Arzt, der wahrscheinlich fast nichts verstand, meinte noch Ibuprofen und Analgin währe völlig das Gleiche. Ich sagte ihm, dass mir das völlig neu wäre, meines Wissens hat Analgin den Wirkstoff Metamizol und Ibuprofen ist auf Basis Isobutylphenylpropinsäure. Ich fühlte mich total verarscht. Für Eure Antworten danke ich schon mal.

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Hallo "alegna796",

auch ich kenne diese Geschichte so, wie von "Nic129" beschrieben wurde; allerdings hatte ich anfangs auch noch die "alte Schule" durchlaufen: Dabei wurde ein Lokalanästheticum in den Bruchspalt injiziert und sehr vorsichtig manuell an den Mädchenfingern gezogen; der Zug wurde langsam verstärkt und nach etwa 1-3 Minuten war die Fraktur reponiert (der Schmerz lässt dann fast augenblicklich nach) und wurde unter Zug eingegipst. Ja, ich weiß schon, dass es eine Tortur ist - aber vom Ergebnis hängt eben auch die spätere Funktionsfähigkeit der Hand ab.....

Liebe Grüße, Alois

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Hallo brido,

kurz gesagt: JA!

Da dieses Mittel unter anderem Psychosen auslösen kann, ist es zwecks Prophylaxe auch längst nicht mehr das Mittel der Wahl - außer vielleicht beim Militär.....

Liebe Grüße, Alois

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Hallo Dornroeschen803,

meiner Meinung nach besteht hier der Verdacht auf eine Prostatitis.

Mein Rat: Ich empfehle eine alsbaldige Urologische Abklärung .

Liebe Grüße, Alois

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Hallo Dornroeschen803,

aus ärztlicher Sicht ist von allen Grapefruitprodukten abzuraten, wenn man Medikamente einnimmt: Der Blutspiegel steigt zu rasant an und fällt hinterher zu rasch wieder ab.....wenn es denn aber unbedingt sein muss, so empfehle ich, die Produkte stark zeitversetzt einzunehmen, also mit mehreren Stunden Abstand zwischen AD und diesem Extrakt.

Nehme übrigens verwundert zur Kenntnis, dass das Zeug wieder modern geworden ist (wofür oder wogegen soll es denn diesmal wirken??? - klärt mich bitte mal auf !)

Liebe Grüße, Alois

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Wegen Übelkeit H2-Atemtest abgebrochen

Hallo allerseits,

Bin zum ersten Male in diese Site gestossen und möchte hier über mein Problem erkundigen. Wie bereits meine Frage hindeutet, hatte ich heute einen H2-Atemtest Termin. Ich weiss nicht op man diesen Test so nennt, wo man in ein Gerät hinein- und herauspusten soll. Ich hoffe Ihr wisst was ich meine.

Schon der Anfang des Testes war schwer für mich, ich musste tief einatmen danach für 6 sekundenlang stark auspusten. Das habe ich aber mit vielen Versuchen hinbekommen. Danach musste ich normal weiteratmen, bekam plötzlich aber beim Einatmen und Ausatmen einen üblen Brechreiz. Ich habe versuch dagegen zu kämpfen, doch ohne Erfolg und der Arzt hat den Test abgebrochen, weils mir eben nicht gut ging.

Ist diese Reaktion normal? ( habe den Artz gefragt er kann sich dass nicht erklären)

Einige Informationen über mich :

Ich bin männlich, 18 und kämpfe schon zwei Jahre lang gegen Brechreiz/Rückfluss von Magensäuren und starken Husten. Habe sehr oft einen starken Hustenreiz. Ich hatte schon eine Magenspiegelung. Das Ergebnis war ein entzündeter Magen. Hatte auch Helicobacteria oder wie die Magen/Darm Infektion heisst.

Falls ihr mehr über Informationen über mich braucht sag ruhig bescheid. Ich hoffe ihr seit nicht so streng mit meinem Deutsch. Deutsch ist nicht so meine Stärke. Ihr könnt gerne meine Grammatik verbessern wenn ihr wollt und falls das hier auf einem falschen Thread gepostet wurde, bitte entschuldigt diese Unannehmlichkeit.

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Hallo kern25,

bei einer Gastritis dieser Art ist eine derartige Reaktion keineswegs ungewöhnlich - ICH kann mir das also sehr wohl erklären und auch der Husten kann (muss aber nicht) damit in Zusammenhang stehen.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo sonne123,

das klassische Mittel ist, sich auf den Boden zu setzen, seine Zehen zu ergreifen und diese in Richtung Schienbein zu ziehen - danach streckt man die Beine aus, steht auf, steht kurz vornübergebeugt, schüttelt die Beine aus und geht etwas umher - es ist normal, wenn danach noch ein leichtes Ziehen verspürt wird.

Hinweis: Insofern kein wirklicher Elektrolytmangel besteht (wie z.B. nach starkem Schwitzen) ist nicht zuletzt eine Umstellung der medikamentösen Therapie in Erwägung zu ziehen - auch Psychopharmaka haben nämlich nicht selten dieses Phänomen als Nebenwirkung.

Allerdings ist die Ursache nicht selten auch idiopathisch (= "unbekannt") - dies ist immerhin fast bei der Hälfte aller Fälle so - und etwa 40% der Bevölkerung hat diese Krämpfe gelegentlich.....

Liebe Grüße, Alois

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Probleme mit Talgzysten

Hallo,

Mein Problem liegt darin das ich seit Jahren Probleme mit meiner Akne habe ich bin nun 17 Jahre alt und es hat sich einiges verändert ,mit bis 16 Hatte ich starke Akne im Gesicht und von 15-16 ca fing es auch an der Brust und Rücken Schulter an. Mit 15 bekam ich meinen ersten Abzess am Inneren Oberschenkel Danach folgten an beiden Innenseiten mehrere die auch ziemlich dick anschwollen. Es kamen dann dazu noch welche in den Achselhöhlen. Ich habe dann letztes Jahr Weihnachten angefangen abzunehmen und meine Ernährung komplett umzustellen (hatte ein Gewicht von 138 Kilo) und bin nun bei 102 kg Tendenz sinkend ca 1-2kg pro Woche. Ich habe eigentlich alle Vitamine durch andere Ernährung zu mir genommen und dadurch wurde meine Akne im Gesicht und Rücken schon viel besser auch die Abzesse wurden weniger und kleiner. Dann habe ich angefangen Iso Galen (Wirkstoff Isotretinoin) zu nehmen und habe nun im Gesicht gar keine Akne mehr. Was ich auch noch erwähnen sollte ich habe jetzt 3 Jahre Geraucht und rauche seit 2 Wochen nichtmehr (Endlich geschafft).

Mein derzeitiges Problem ist Ich habe unter den Armen keine Abzesse mehr nur auf der einen Seite einen wiederkommendes kleines Furunkel was aber nicht mein hauptproblem ist. Mein Hauptproblem ist auf meiner Brust und Rücken kommen plötzlich keine Pickel mehr sondern nurnoch Talgzysten und zwar viele ca auf Brust 7-8 und Rücken 6-7 sie sind nicht groß aber entzünden sich plötzlich und man kann sie nicht ausdrücken sind nur rot. Dazu habe ich eine Talgzyste am Steißbein. Nach ein paar Tagen sind sie wieder klein und nur weiße Hubbel aber immernochnicht ausdrückbar. Jetzt habe ich heute Abend einen Abzess oder Mega Talgzyste an den Riuppen kleines Stück unterm Latisimus bekommen und dachte einfach, ob vielleicht jemand ähnlich sowas in seiner Jungend hatte oder was man den noch tun kann? Ich bin zum Chirurgen der sagte mir ich soll abwarten und abunzu mal in die Sonne gehen das würde meiner Haut gut tuen. Und wenn es gar nicht besser wird manche per Op entfernen lassen, aber ist das wirklich notwendig ? Bitte Hilfe

Meine Maßnahmen bisher : Gewichtsreduktion, Isotretinoin nehmen, Zink Tabletten nehmen, gesunde Ernährung ( Nur Putenfleisch viel Gemüße wenig Kohlenhydrate wenig Obst keine Süßigkeiten nur stilles Wasser.) ,Wundverbände mit Betaisodona und grüner Heilsalbe abwechselnd.

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Hallo Bokay21,

Ferndiagnosen und -therapien sind bei Hautveränderungen praktisch nicht möglich; sollte es sich aber wirklich um Talgzysten handeln, so bleibt letztendlich immer nur die fachgerechte operative Entfernung - darauf sind eigentlich Hautärzte spezialisiert; und außer Abwarten und "in die Sonne gehen" gilt vor allem, die Dinger absolut in Ruhe zu lassen und jegliche Manipulation daran zu vermeiden! Und wenn sie entzündet sind, sollte auch ein lokales Antibiotikum zum Einsatz kommen (Arzt/Dermatologe).

Liebe Grüße, Alois

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Hallo Noffz1990,

hier werden Verkalkungen an Schien- und Wadenbein sowie eine winzige Ausbuchtung an der Gelenkskapsel beschrieben - Prozesse, die nach derartigen Verletzungen als absolut normal zu werten sind.

Beurteilung: Alles im grünen Bereich!

Liebe Grüße, Alois

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Hallo sandro1983,

das kommt ganz darauf an, ob du zu einer Risiko- oder gar Hochrisikogruppe gehörst:

Risikogruppen nach etwa 5 Jahren, Hochrisikogruppen je nach Bedarf öfter (wird im Einzelfall entschieden).

Ansonsten erfolgt überhaupt keine Auffrischung, da sie im Normalfall unnötig ist.....

Liebe Grüße, Alois

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Hallo Lexi77,

die Standardtherapie ist hier Metronidazol (3 x 500 mg.) oder Vancomycin (4 x 125 mg) i.v. - und zwar für ca. 10 Tage - leider sieht das für den Urlaub wohl nicht gut aus.....

Diese Infektion wird zwar (unter anderem) durch bestimmte Breitbandantibiotika mitindiziert, die Therapie erfolgt jedoch mit ganz anderen Typen (siehe oben).

Und eine Clostridieninfektion in dieser Form ist eigentlich schon eine Darmentzündung, und zwar nicht gerade ein Leichtgewicht.....

Liebe Grüße und gute Besserung, Alois

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Hallo Chris290880,

wie ich eben feststelle, hast du die Frage erneut eingestellt (?);

obwohl eigentlich schon alles geschrieben wurde, schlage ich vor, bei einem Neurologen ein EEG zur Abklärung einer epileptischen Prädisposition durchzuführen; war es das Propofol, so muss der Anästhesist vor jeder OP darauf aufmerksam gemacht werden - aber all dies wurde ja bereits von anderen Usern angeführt, nicht wahr?

Liebe Grüße, Alois

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Fingerendglied Knochenabsplitterung kleiner Finger - wie lange Schiene und Schonung?

Vor knapp drei Wochen ist bei einem Fahrradunfall am rechten kleinen Finger am Endglied ein Stück Knochen abgesplittert. Das Kontrollröntgen ergab, dass ich keine Schraube brauche (nur gering disloziert), weil sich das Knochenstück zum Glück nicht weiter entfernt hat. Nun bin ich aber etwas verunsichert: Wie lange dauert es denn, bis so ein Riss wieder "zukalkt"? Mein Hausarzt wollte mir schon nach zwei Wochen die Schiene wegmachen, wirkte aber in Sachen Fraktur nicht sehr erfahren auf mich (sonst hat er mein vollstes Vertrauen!) und ich hab bei dem Gedanken regelrecht Panik bekommen, meinen Finger ohne Schutz zu haben und mich geweigert. Da mein Finger noch oft pulsiert, so dass ich die Hand freiwillig nach oben halte und versehentliche Berührung noch mächtig schmerzt, frage ich mich nun zum einen, wann die Schiene ab und wann ich wieder ganz normal hantieren kann, ohne dass ich wieder von vorne anfangen muss? Ich sollte eigentlich dringend wieder in die Arbeit (hatte in der Woche vor der Fraktur erst einen hartnäckigen Virus ...), kann mir aber irgendwie auch noch nicht vorstellen, wie ich arbeiten soll, wenn jede Berührung weh tut und jeder Handgriff doppelt und dreifach dauert und ich unter Zeitdruck arbeiten muss... Zusätzlich hab ich jetzt auch noch am linken Handgelenk eine Sehnenscheidenentzündung bekommen. (Tippen darf auch grad meine Tochter...) Was soll ich nur tun? Hausarzt sagt zwei Wochen Schiene, befreundete Krankenschwester sagt vier bis sechs Wochen, befreundete Physio sagt bis zu acht Wochen. Ich will so schnell wie möglich wieder arbeiten, da ich da noch nicht lange bin (noch Probezeit), aber ich will natürlich auch nicht, dass der Knochen wieder abspringt, weil er noch nicht fest ist und der ganze Mist wieder von vorne losgeht. Oder soll ich einfach Schmerzmittel nehmen und das arbeiten versuchen? Hat jemand von euch Erfahrung mit so einer Sache? Danke für´s Lesen und ich freu mich auf Meinungen!

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Hallo Rainbow1,

eine sog. "Knochenabsplitterung" ist wie eine Fraktur zu bewerten (die sie ja auch ist) und bedarf per se schon einmal 6 Wochen Ruhigstellung - da fährt die Eisenbahn drüber!

Was die Tendovaginitis betrifft - da kann ich leider aus der Ferne nichts Genaues sagen.....allerdings würde ich an deiner Stelle mal den Arzt wechseln, und zwar bald.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo Xekinai,

normalerweise halte ich mich aus derartigen Diskussionen eher raus, aber Glaubuli als Krebsvorsorge - das geht entschieden zu weit!

Zunächst mal möchte ich darauf hinweisen, dass Medizin eher eine Experimentalwissenschaft ist - nicht zuletzt deshalb gibt es ja auch die vielgerühmten Leitlinien, die sich gegenseitig zu überflügeln suchen....

In Wahrheit ist die Carcinogenese weitgehend völlig unbekannt; aber da es hier um Forschungsmittel in ungeahnter Höhe geht, werden die Ergebnisse stets falsch übertrieben dargestellt: Teerprodukte haben beispielsweise bei rasierten Ratten eine cancerogene Wirkung - beim Menschen kommen sie dermatologisch zum Einsatz und haben eine positive Wirkung - nur wegen der Wäscheverschmutzung werden sie selten eingesetzt..... Außerdem wurden selbst seltenste Krebsarten schon bei ägyptischen Mumien gefunden - sozusagen zu Zeiten ohne Chemie, Umweltverschmutzung und freie Radikale.

Die Säulen der Krebsvorsorge sind:

1) Kein Alkohol und Nikotin

2) Auf das Normalgewicht achten

3) Der seelischen Gesundheit einen anderen Stellenwert einräumen und sich auch richtig entspannen können

4) Eine ausgewogene Ernährung ohne partiellen Totalverzicht

5) Keine Sonnenbäder und auch keine Solariumsexzesse

6) Regelmäßig zur Krebsvorsorge - möglichst schon, bevor die Kassen zahlen und auch über das 69. Lebensjahr hinaus

7) Regelmäßige allgemeine Gesundheitschecks

und last but not least

8) Viel und regelmässige körperliche Bewegung!

Wenn du das alles einhältst, dann hast du statistisch gesehen dein Risiko minimiert - alles andere bringt meiner Erfahrung nach leider nichts.

Liebe Grüße, Alois

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Frage zur Selbstbehandlung von Krampfadern im Unterschenkel, um Thrombose zu vermeiden

Was fällt Euch dazu ein? Möchte nach Möglichkeit den Besuch bei einem Phlebologen vermeiden, weil das mit logistischen Schwierigkeiten verbunden ist.

Was ich nicht möchte:

  • Stützstrumpfhosen (ich hasse Strumpfhosen!)
  • Venen veröden lassen oder sonstwie behandeln, da ja dann die andern Venen mehr arbeiten müssen (habe schwaches Bindegewebe).

Was ich bis jetzt tue:

  • Kastanientinktur (70%): Kann man damit die Beine einreiben? Oder ist der Alkohol schlecht?
  • nehme sie auch innerlich - weiß jemand die Dosis? Ich erhöre nun täglich um 1-2 TRopfen, um zu sehen, was passiert. Die Saponine sollen ja negativ auf die Haut einwirken (nehme vorbeugend B-Vitamine)
  • Beine kalt duschen, ab und zu hoch lagern, nicht zu lange sitzen
  • Kaffee meiden, Schokolade soll nun auch noch gestrichen werden :-)
  • Strümpfe meiden, trage nur lockere selbstgestrickte Wollsocken, Wade ist immer ziemlich warm (seit Jahren schon)

Was fraglich ist:

  • Wie sieht es mit dem Liegen auf der Seite aus? Kann dann das obere Bein zu sehr auf das untere drücken und da Schaden anrichten? Mein rechtes Bein sieht schlimmer aus (bin Rechtsschläfer).
  • Wollunterbett bei Kälte: Werden vieleiecht die Beine zu warm? Schadet das?
  • kalte Güsse: schaden die, wenn nach einiger Zeit die bessere Duchblutung kommt? Werden die Venen dann zu weit?
  • Magnesium: Entspannt die Muskulatur ... kann man das brauchen, oder macht das die Venen noch schlaffer? Habe öfters mal Krämpfe in den Waden.

Vielleicht weiß ja jemand Rat zu einem Teil meiner Fragen - bin dankbar für alle Hinweise!

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Liebe "Hooks",

sämtliche Standardtherapien nach den Leitlinien sowie Empfehlungen sind ja von vornherein ausgeschlossen - wie reizend!

Nun, dann musst du aber auch eine gewisse "Härte" mitbringen:

1) Täglich 20Km Überland mit dem Rad mit mindestens 15km/h oder eine entsprechende Einstellung auf dem Hometrainer

2) "Richtig" schwimmen lernen mit Kopf unter Wasser bei jedem Zug (sonst Gefahr von Rückenschäden und Nackenversteifungen) und 2X wöchentlich 1km (langsam auf diese Distanz steigern) mit abwechselnden Stilrichtungen zügig schwimmen (das sind etwa 20 Längen im Frei- und 40 im Hallenbad)

Zu deinen Ausführungen:

1) Roßkastanienextrakte in genügend hoher Dosierung wirken äußerlich leider bald entzündungsfördernd und innerlich wird die Magen- und Darmschleimhaut ziemlich "angegriffen" - nach einigen Jahren sind sogar Geschwüre möglich

2) Kaltwassergüsse wirken positiv auf die Venenpumpe, jedoch müssen deine Beine vorher warm sein und hinterher warm gehalten werden

3) Spezielle Sitz- und Liegepositionen haben prinzipiell keinen Einfluss - auch das mit den übereinandergeschlagenen Beinen und so ist mittlerweile längst überholt - wird aber sicher noch lange durchs Netz geistern.....

4) Warm und locker halten sowie hochlagern ist immer gut und sollte sooft wie möglich durchgeführt werden - ebenso wie der Grundsatz "Liegen und Gehen - nicht Sitzen und Stehen" immer im Auge behalten werden sollte

5) Kaffee und Schokolade sind zwar explizit keine vollwertigen Nahrungsmittel, ihr Einfluss auf Varizen ist jedoch eher fraglich

6) Magnesium ist wirkungslos (Wirkt nur auf die Muskulatur, die Krämpfe bei KRAMPFadern haben jedoch eine völlig andere und funktionelle Ursache

7) Anstelle von Rosskastanie empfehle ich eine selbst hergestellte Arnikasalbe auf Schweineschmalzbasis (kein Witz): 10 Gramm Blüten auf 100 Gramm Schweineschmalz 30 Minuten leicht köcheln und über Nacht ruhen lassen - am nächsten Tag leicht erwärmen, bis eine leicht zähe Salbe entsteht - 3X täglich leicht kreisend dünn auftragen und sanft einmassieren

(PS: Quarkwickel helfen nur bei entzündeten Varizen)

Viel Erfolg und liebe Grüße vom Alois

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Mundtripper

Hallo,

erst einmal bedanke ich mich dafür dass es diese Seite überhaupt gibt, super von euch. Doch nun zum Thema: Ich (männlich) hatte vor ca. 10 Wochen Sex mit einer unbekannten Frau (Oralverkehr ungeschützt, Geschlechtsverkehr mit Kondom). Ich habe kein Blut geschmeckt, noch welches auf dem Kondom gesehen. Deshalb denke ich mal, dass das HIV Risiko gering ist. Trotzdem bin ich ca. 10 Tage danach zum Arzt. Er hat mich untersucht (Mund, Rachen usw.) und gesagt, dass er keine Anzeichen für eine Geschlechtskrankheit sieht, hat mit vorsichtshalber (und zur Beruhigung) Syphilis, HIV und Hepatitis B Tests verschrieben. Für einen Tipper-Test sah er keine Notwendigkeit. 5 Wochen nach dem Kontakt habe ich die Tests durchgeführt. Alles negativ, gegen Hepatitis B wirkt außerdem noch eine frühere Impfung. 8 Wochen nach dem Kontakt habe ich den HIV Test wiederholt. Wieder negativ. ca. 7 Wochen nach dem Kontakt habe ich einen geröteten Hals und geschwollene Lymphknoten am Hals bekommen - jedoch keine Halsschmerzen! Der Arzt hat sich das angesehen. Für ihn war das eine harmlose Erkältung. Heute, nach 4 Wochen sind meine Lymphknoten immer noch geschwollen und der Hals immer noch entzündet - jedoch immer noch keine Schmerzen. Auch sonst fühle ich mich gesund.

Nun meine Frage: Kann die Entzündung etwas mit dem Oralverkehr zu tun haben (z.B. Mundtripper). Ich habe jedoch gelesen, dass sich dieser entweder symthomlos oder durch starke Halsschmerzen bemerkbar macht. Wie verläuft ein Mundtripper denn? Habe gelesen, dass dieser in der Regel nach wenigen Wochen von selbst ausheilt.

Danke für Eure Antworten.

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Hallo MaierreiaM,

gleichgültig, ob es nun eine Gonokokken-Pharyngitis ist oder nicht - die Sache gehört abgeklärt:

Zunächst sollte mal durch den Zahn- sowie HNO-Arzt eine Herdsuche erfolgen; wird nichts gefunden, sollte ein Rachenabstrich mit anschließendem Antibiogramm angefertigt werden - erst dann hast du endlich Ruhe.

Ich selbst glaube hier eher nicht an eine Gonorrhö des Pharynx - aber glauben heißt nix wissen, daher sollte wie empfohlen verfahren werden.

Liebe Grüße, Alois

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Meine liebe Strenwanderer,

nun, die häufigsten Ursachen sind hier Unverträglichkeiten durch zu grobe Textilien oder Kunstfasern (besonders bei sehr trockener Haut), eine Schwangerschaft sowie Hormonumstellungen aus physischen und psychischen Gründen.

Dann kommen allergische und pseudoallergische Reaktionen auf Kosmetika, Waschmittel oder Weichspüler infrage

und schließlich (selten) noch viele Haut- und andere (noch seltenere) Erkrankungen.

Mein Rat: Auch wenn die meisten Ursachen relativ harmlos sind, empfehle ich Dir dennoch, Dich mal mit einem Arzt in Verbindung zu setzen, sollten die Beschwerden anhalten.....

Liebe Grüße vom Alois

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Hallo sonne123,

in diesem speziellen Fall (Antacida) mache ich mal eine Ausnahme vom ärztlichen Standardvorgehen:

Ich empfehle dir Heilerde oder Bullrichsalz - ein Präparat aus der Naturheilkunde.....

Durch die Tonmineralien wird der Ionenaustausch unterstützt und überschüssige Magensäure neutralisiert - ohne den fragwürdigen Aluminiumzusatz! Du solltest es jeweils 2 Stunden nach den Mahlzeiten einnehmen.

Aber: Eigentlich müsstest du der Ursache der Beschwerden mal auf den Zahn fühlen - sprich doch bitte mal mit deinem Arzt darüber, ja?

Liebe Grüße, Alois

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Hallo Tigerauge,

Gemäß gesetzlicher Verordnungen dürfen spezielle Heilbehandlungen einschließlich bildgebender Untersuchungen sowie operative Eingriffe bei einem Menschen, der das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat nur mit Zustimmung des gesetzlichen Vertreters durchgeführt werden. Nicht erforderlich ist dessen Zustimmung aber dann, wenn die Behandlung dringend notwendig ist, so dass die Einholung der Zustimmung das Leben des Minderjährigen gefährden würde oder mit der Gefahr einer schweren Schädigung der Gesundheit verbunden ist.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo Senfbrot,

es gibt durchaus Medikamente, die das Schlafbedürfnis derart hoch ausfallen lassen - wenn dich das allzu sehr stört, so musst du mit deinem Arzt sprechen: Oft hat auch der gleiche Wirkstoff in verschiedenen Präparaten abweichende Eigenschaften - daran lässt sich sicher etwas ändern. Wenn du allerdings gut eingestellt bist, solltest du dir gut überlegen, ob es das wert ist - jedenfalls kommt dieser Umstand sicher nicht von deiner Schlafapnoe allein zustande.....

Liebe Grüße, Alois

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Hallo jane3,

grundsätzlich könntest du zwar mit deiner Vermutung richtig liegen, aber so eine Diagnose kann nicht einfach aufgrund dieser Symptome allein gestellt werden, denn dafür ist zumindest die Messung der NLG, also der Nervenleitgeschwindigkeit nötig - eigentlich noch etwas mehr. Ob operiert wird bzw. werden muss, hängt von der Ursache sowie von Faktoren ab, die ich aus der Ferne leider nicht beurteilen kann. In der Regel ist es jedoch so, dass man zuerst versucht, konservativ zu behandeln, meist durch Polsterung, Schienung, Verhaltenstraining und andere Maßnahmen bis hin zu Medikamenten.

Mein Rat: Vorstellung beim Neurologen

Liebe Grüße, Alois

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Hallo Xantype (hehe, guter Nick),

solange es keine Komplikationen gibt, bleibt das Ding drin - und zwar für immer..... Allerdings ist es schon möglich, das Band wieder zu entfernen, doch macht man damit klarerweise alles wieder rückgängig und die allermeisten Patienten nehmen hinterher wieder rapide zu.

Liebe Grüße, Alois

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ich weiß gerade gar nicht was mit mir abläuft !

hi ihr lieben,

ich bin in Bett und habe 1 1/2 tage so gut wie durch geschlafen. ich habe selbst meine Tabletten neben bei vergessen. zu ins Bett gehen, da habe ich Sie genommen. aber ich musste ja noch mal zwischen durch was einnehmen. wo ich dann Richtig wach wurde, hatte ich das Gefühl, als ob beide Arme und Beine Ameisen über mein Körper laufen. also machte ich noch mal die Augen zu schlief noch ein wenig. wenn ich ehrlich bin, ich bin immer noch müde. ich werde irgendwie nicht wach. ich war nach dem aufstehen unter der dusche. beim duschen merkte ich gleich, das ich zittere und kaum stehen kann. somit kam Anspannungston. so doll, das es unangenehm wurde. ich entschied das ich auf mein Besuch warte um zum Orthopäden fahre. die konnten mich nicht behandeln. erst am 16.12. . ich okay, dann gehe ich zur Hausärztin, wo ich eigentlich nie hin gehe. ich erzähl ihr wegen das Problem. sie verschrieb mir Ibuflam + Pantoprazol-Actavis. was ich noch nicht genommen habe. weil ich keine Schmerzen verspüre. nun bin ich zur Hause. meine rechte Gesichtshelft, da laufen jetzt auch so ne Art Ameisen spazieren. so langsam macht es mich im Gesicht unruhig. weil es sich nicht angenehm an fühlt. teil könnte ich weinen, weil es mich so fertig macht, das ganze.

ich habe schon nachgedacht. mit dem Rücken, das habe ich von meine Eltern wohl Vererbt. das mit dem Körper hm, das könnte von mein Ex damals gewesen sein. da er zu mir Seelisch nicht gerade nett war. denn er hatte mir Verlustangst, das er mich verlassen könnte ausgelöst. wie das auch, das ich vom PC nicht mehr weg komme. seit da an, kann ich ja nicht mehr meine Hobbys nach gehen. wie meine Handarbeit oder lesen... . die mir immer viel Spaß gemacht haben. es macht mich das sehr sauer. genauso wegen mein Betreuer, das er einiges bei mir nicht so ernst nehmt oder so. somit dauern einige Termin sehr lange. ich freue mich das ich am 09.12 nach Kiel darf zum Vorstellungsgespräch, in einer Einrichtung für Traumatisierte Frauen. nur ich frage mich was soll ich da sagen und werde ich an genommen. was kommt auf mich zu. dann nervt meine Katze mich sehr. ob es an mir liegt oder an Ihr. keine Ahnung. kann wohl auch an beides liegen. liegt wohl auch daran, weil ich schnell reizbar bin. wie auch kaputt und müde. Ängste verspüre ich eher weniger. was ich aber merke, das ich sehr unter Stress bin. zu mindest, ist beidseitig, beide Ohren sehr laut Tinnitus zu hören. eher ein Paramenten rauschen ohne pause. wenn ich schlafe und wach werde, dann ist es immer sehr heiß unter der Decke. einmal hat meine Katze mich so doll und viel geweckt, das ich wieder Albträume von 2 Weltkrieg in Erinnerung kam. wo ich eigentlich seit 10 Jahren meine Ruhe habe. mir wurde mal gesagt, das die Kriegs träume von Trauma her rühren.sorry jetzt flimmern wieder meine Augen. ach ja nicht zu vergessen, auf meine Arme kann ich nicht schlafen. weil sie schnell einschlafen. wie auch auf den Elbogen nicht ab stützen kann.

Eure Strenw

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Meine liebe Strenwanderer,

obwohl derzeit viel um die Ohren habe ich Deine Ausführungen soeben studiert - muss allerdings zugeben, nicht alles 100%ig verstanden zu haben..... Insgesamt habe ich jedoch den Eindruck, dass Du derzeit einfach psychisch überlastet bist. Es scheint Dir ähnlich einer Mutter zu gehen, die zwar das Sorgerecht hat, der jedoch von anderen Instanzen immer wieder hineingepfuscht wird; und dies vielleicht sogar noch auf mehreren Ebenen, wie zum Beispiel Vater, Jugendamt, Pflegefamilie oder Ex-Partner - nur als Beispiel für einen Mehrfrontenkrieg, versteht sich.

Mein Rat: Du musst auch mal Verantwortung abgeben können, auch dann, wenn es dann ein wenig schlechter läuft - denn wenn Du ganz ausfällst, ist damit der Krieg sicher auch nicht gewonnen. Und vielleicht bist Du auch etwas zu sehr virtuell unterwegs - gewisse reale Komponenten wird das Netz leider nie ersetzen können.

Liebe Grüße vom Alois

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Hallo Friedhilde,

sämtliche Details zu diesem Thema findest du hier:

http://www.micura.de/pflege-zeiten-urlaub-pflegereform_61_90_543.php

jedoch: Rein zufällig werden viele AN kurz nach Beendigung der "Befreiung" gekündigt.....

Liebe Grüße, Alois

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Hallo Autsch,

laut der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ 2012) ist dafür ein Satz von durchschnittlich 64,68 Euro bis hoch zu knapp unter 100 Euro (bei exakt 500 Punkten) für Privatversicherte vorgesehen; bei Selbstzahlern kann der Betrag aber auch locker auf 200 Euronen hochschnellen, denn es gibt eigentlich nicht wirklich eine gesetzliche Grenze dafür, sondern lediglich "Empfehlungen".

Die instrumentelle Funktionsanalyse wird extra berechnet;

und da in der Ausbildung das Gebiet "CMD" lediglich am Rande berührt wird, können (und dürfen) hier Spezialisten ziemlich viel verlangen - wenn sie es wollen.....

Liebe Grüße, Alois

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Hallo SalzundPfeffer,

leider trifft die zweite Möglichkeit zu.....zwar wächst ein Tumor generell mit zunehmendem Lebensalter deutlich langsamer, das Risiko einer Neuerkrankung nimmt jedoch mit dem Alter ständig zu.

Im Jahre 2002 gab es einen Mehrparteienentscheid im Bundestag, der das Standardscreening auf 50-69 Jahre in 2-jährlichen Abständen festgelegt hat und der bis heute grundsätzlich gültig ist.

Hat ein Arzt allerdings einen begründeten Verdacht in dieser Richtung, dann wird das Screening (noch.....) bezahlt.

Und da sich in letzter Zeit kritische Stimmen in Bezug auf die Sinnhaftigkeit dieses Screenings eher gemehrt haben - denn Rest kannst du dir vermutlich denken.....

Liebe Grüße, Alois

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Hallo FranzBo,

Hoffnung gibt es immer: Denn keineswegs muss es sich dabei unbedingt um bösartige Metastasen handeln, auch wenn diese Möglichkeit zunächst nicht ausgeschlossen werden kann.....

Zunächst mal könnten es auch gutartige Tumoren sein; außerdem besteht noch die Möglichkeit einer Vaskulitis oder diversen anderen Entzündungen; und schließlich gibt es noch so einige zwar seltene, aber dennoch vorkommende Erkrankungen, wo solche Herde ebenfalls aufzutreten pflegen.

Mein Rat: Warte einfach mal die bronchoskopische Biopsie ab!

Und immer daran denken: Statistiken sind im Einzelfall nur wenig relevant.....

Liebe Grüße, Alois

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Hallo Caillin,

es muss "fassadär" heißen: So bezeichnet man in der Psychiatrie einen Patienten, der unter starkem Leidensdruck steht - aber dennoch versucht, nach außen hin seine Fassade zu wahren.....allerdings wird das Wort sicher nicht mit "ph" oder einem "s" geschrieben - vermutlich ein Tribut an die Schreibkraft, glaube ich.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo Huntaway,

die größten Gefahren sind ein epileptischer Anfall, das Delirium tremens sowie ein totaler Kreislaufzusammenbruch infolge Elektrolytentgleisung.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo Unstet87,

mal abgesehen davon, dass es "die" mediterrane Kost eigentlich gar nicht gibt, haben spätere Studien längst gezeigt, dass der Mittel- und Nordeuropäer kaum von dieser Ernährungsweise profitiert........außerdem wurde überhaupt nie untersucht, ob die Ernährung oder der Lebensstil für die positiven Effekte verantwortlich ist.

Allerdings wird in den betreffenden Ländern auch so manche Sitte gepflegt, die hier weniger bekannt sein dürfte: So wird das Brot stets pur ohne Belag genossen, man lässt sich beim Essen jede Menge Zeit, es werden große Mengen Gemüse auch ohne Fett verzehrt und tagsüber werden mehrfach größere Pausen eingelegt - dies dürfte vermutlich ebenfalls für die verringerte Anfälligkeit in Bezug auf Herz- und Gefäßerkrankungen verantwortlich sein.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo sonne123,

Nitrolingual wird sublingual angewendet, also UNTER die Zunge gesprüht; deine zweite Frage ist allerdings wesentlich komplizierter:

Nitrolingual wirkt sich zwar auf die meisten Infarkte positiv aus, die Gabe ist aber bei einem Rechtsherz-HI leider katastrophal....... Daher ist allgemein eher davon abzuraten und das Mittel sollte im Infarktfalle nur bei gesicherter Diagnose des Infarkttyps zur Anwendung kommen!

Liebe Grüße, Alois

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Hallo Heyho,

meist ist hier der sog. Locus Kiesselbachi schuld, eine Schwachstelle an einem Gefäßfenster; ein gut ausgestatteter HNO-Arzt behebt so etwas durch Verödung in Sekundenschnelle - ansonsten wird es auch ambulant an entsprechenden Kliniken durchgeführt.

Seltener können auch andere Erkrankungen die Ursache sein, leider wesentlich mehr und ernstere als die Hypertonie.....schon allein deshalb rate ich dir dringend, deshalb unter allen Umständen einen Arzt zu Rate zu ziehen.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo BananenCupcake,

das Femidom ist deutlich schwieriger zu handhaben als das herkömmliche Kondom - weshalb es unter anderem auch nicht selten von Gynäkologen(innen) eingesetzt wird.....von der Sicherheit her ist es leider auch auf der Verliererseite im Vergleich mit dem Präservativ, was aber durch konsequent richtige Handhabung im vertretbaren Rahmen gehalten werden dürfte.

Erfahrungsberichte gibt es massenhaft im Netz, beispielsweise hier:

http://m.ciao.de/Erfahrungsberichte/Femidom_Kondom_fur_die_Frau__1101210

Liebe Grüße, Alois

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Hallo Rebka,

diese Kombination ist aus heutiger Sicht sinnvoll - auch dann, wenn keine neuen Metastasen aufgetreten sind.......um die Heilungschancen weiter zu verbessern, ist in letzter Zeit sogar eine Dreierkombination aus Tyverb, Xeloda und Faslodex keine Seltenheit mehr.

Von jeglichen alternativmedizinischen Methoden und Ernährungsrichtlinien muss ich dir dringendst abraten, da sie in deinem Falle nichts bringen - außer Geld und Nerven zu kosten.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo BBienchen,

da Loperamid nicht resorbiert wird, tritt praktisch auch keine Gewöhnung auf; leider gibt es in deinem Fall auch keine Alternative, aber - es gibt viele Patienten mit Colitis ulcerosa, die dieses Präparat lebenslang einnehmen, um ein halbwegs normales Leben zu führen, ohne an irgendwelchen Folgen zu leiden. Wesentlich ist, dass die Einnahme unter ärztlicher Kontrolle erfolgt und ein Arzt aufgesucht wird, sobald der Bauch sich bläht bzw. der Stuhlgang ganz ausbleibt.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo Bimbel,

ich glaube, es ist allgemein nicht so bekannt, welchen Belastungen man als Arzt ausgesetzt ist; Überstunden dürfen nur z.T. dokumentiert werden - und ein guter Chirurg arbeitet etwa 60-80 Stunden pro Woche. Zwar darf man manchmal den Erfolg einer Therapie verkünden - doch 5 Minuten später muss man einem Menschen mitteilen, dass er bald sterben wird - und wie der Arzt sich selbst dabei fühlt, wird garantiert nicht hinterfragt. Ferner wird der Anteil der Verwaltungsarbeit immer größer, und für die Patienten bleibt immer weniger Zeit - was wiederum den Ärzten selbst zugeschrieben wird, anstatt die Realität zu sehen.

Damit habe ich nur einige von vielen Punkten angesprochen, warum diese Berufsgruppe starkem Stress ausgesetzt ist - und daher ähnlich wie auch anderes medizinisches Personal auch stärker suchtgefährdet ist.

Und abgesehen davon - jeder ist wohl auch bis zu einem gewissen Grad eigenverantwortlich - egal, welche "Vorbilder" man gerade in Erwägung zieht.....

Liebe Grüße, Alois

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Hallo RatlosS2011,

diese Effloreszenzen sehen mir ehrlich gesagt verdammt nach Schafblattern aus; diese werden durch das Varizella-Zoster-Virus verursacht und landauf- landab meist "Windpocken" genannt. Leider zeigen deine Bilder aber keine Stelle, die von dir nicht "bearbeitet" wurde - mehr oder weniger - daher bin ich mir leider hier nicht ganz sicher.....

Mein Rat: Aufsuchen eines Arztes, die Dinger absolut (!!!) in Ruhe lassen und kalte Kompressen auflegen, falls sie jucken sollten.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo SternburgBier,

vermutlich liegt hier ein Frenulum breve vor - denn nur das Vorhautbändchen sieht von außen wie eine Naht aus.....auf deutsch: das Ding dürfte zu kurz sein. Daher solltest du tatsächlich einen Urologen aufsuchen, um die Sache in Ordnung bringen zu lassen. Ansonsten könnte bei zu ruppigem Zurückziehen der Vorhaut das Frenulum auch abreissen - was nicht gerade angenehm ist. Hinsichtlich der Therapie gibt es mehrere Möglichkeiten - bis hin zur Frenulumplastik, wobei es sich um eine Verlängerung mit Eigenhaut handelt.

Liebe Grüße, Alois

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Ich bin total Ratlos. kein mir bitte einer weiter Helfen?

Hallo Ihr lieben,

mein Problem und Anliegen ist: meine Hände + Harme und Füsse + Beine, habe ich Krämpfe, Anspannung. wie auch Krippeln. heute habe ich sogar nach dem Aufwachen, habe ich eine Ellenbogen Versteifung. das heißt ich kann es nicht ganz grade strecken.

es wird mir oft gesagt es liegt an meiner Psyche und Traumas. das ich einer nach den anderen in die Psychiatrischen Kliniken gehe und keiner kann mir Helfen. wie auch, das ich oft den Notarzt rufe und selbst die sind Ratlos.

wenn die Symptome extrem Stark sind, dann kann ich mit der Faust auf dem Bein schlagen. wie auch das ich fast nur noch auf dem Rücken schlafe. sonst halte ich es nicht aus. ich Schlaf nicht mal die Nacht durch. wache immer wieder auf.

ich habe es schon mit sehr starken Beruhigungsmittel versucht. keine Besserung.

ich stehe deswegen sehr unter Stress und Ängste. ich bin ach Akro, weil es mich so sehr Belastet. selbst Kontakte kann ich nicht ausreichend Pflegen. es wird mir schnell zu viel und es Kreist nur um dieses Thema.

es haben sich schon viele von mir abgesahnt. weil sie deswegen extrem genervt sind. weil es keine Besserung gibt.

im google habe ich das hier gefunden: Unter Obdormition (von lat. obdormitio das Einschlafen) versteht man Missempfindungen (Parästhesien) wie „Kribbeln“ und „pelziges Gefühl“ der Haut, die durch Druck auf einen Nerv entstehen können. Diese Missempfindungen können beispielsweise beim Übereinanderschlagen der Beine auftreten, aber auch im Schlaf dadurch, dass man beispielsweise zu lange auf einem Arm schläft. Dies kann zur Folge haben, dass man den Arm nicht mehr fühlt und diesen auch nicht mehr bewegen kann. In der Umgangssprache wird dies als Einschlafen der Glieder bezeichnet. Dabei wird der Nerv in der Regel nicht geschädigt und die Missempfindungen sind reversibel. Das taub gewordene Glied wird bald nach der Entlastung des Nerves wieder „spürbar“, dieser Vorgang ist meist mit einem unangenehmen Kribbeln verbunden. Durch langanhaltenden Druck auf einen oder mehrere Nerven können diese jedoch geschädigt werden, so dass die Parästhesien häufiger oder dauerhaft auftreten. Beispiele dafür sind die Engpasssyndrome, zum Beispiel Karpaltunnelsyndrom und Ulnarisrinnensyndrom, oder die so genannte Parkbanklähmung.

denn am Anfang meiner Medikamenten einmahne, hatte ich das Problem das immer recht schnell einige Körperteile Einschliefen.

ich nehme das Medikament: Mirtazapin Stada 15mg Filmtabletten

Lieben dank für Eure Helfe

lieben Gruß Eure Strenwanderer

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Meine liebe Strenwanderer,

Mirtazapin ist in einschlägigen Kreisen dafür bekannt, Parästhesien als häufige Nebenwirkung zu haben.....wenn diese Zustände nicht auftraten, bevor das Medikament zur Anwendung kam, so wäre dies ein weiteres Indiz. Mein Rat: Kontaktiere doch bitte deinen Arzt zwecks Umstieg auf ein anderes Präparat.

Liebe Grüße vom Alois

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Hallo bastian,

im Durchschnitt beträgt die Heilungsdauer hier gute 3 Monate - leider! Allerdings sind die Schmerzen auch dann noch nicht ganz verschwunden, wenn auch wesentlich geringer ausgeprägt - doch "spüren" tut man sie schon noch einige Zeit.....

Liebe Grüße, Alois

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Hallo Annja,

nun, das kommt ganz darauf an, wofür oder vielmehr wogegen man die Creme eigentlich verwenden will..... Ist man jung und hat keine speziellen Probleme, kann man natürlich für alle Stellen dieselbe verwenden - wobei es bei Handcremes allerdings auch extrem teure Tiegelchen gibt, die man nicht unbedingt auf die Füße schmieren müsste..... Neigt man aber beispielsweise zu Schrunden, ist eine speziell dafür ausgerichtete Fußcreme natürlich besser.

Liebe Grüße, Alois

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Liebe Lexi77,

am effektivsten kann dies in einer darauf spezialisierten Schmerzklinik erfolgen; an 2.Stelle wären die darauf geschulten neurologisch-psychiatrischen Abteilungen zu nennen. Dann kommt erst mal lange nichts - und schließlich erheben auch noch internistische und andere Abteilungen den Anspruch, so etwas professionell durchführen zu können.

Allerdings ist dies natürlich auch von Dosis, Behandlungsdauer sowie von zahlreichen weiteren Faktoren abhängig - jedoch ist es niemals ein Fehler, so etwas stationär durchführen zu lassen, denn dann ist zumindest immer jemand erreichbar, falls etwas passieren sollte.

Liebe Grüße, Alois

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Liebe Lexi77,

bei diesem "Test" geht es darum, ob der Patient wirklich bewusstlos ist: Simuliert er beispielsweise, so fängt er seinen Arm vor dem Gesicht natürlich ab.....was ich persönlich von derartigen "Tests" halte - nun, das schreibe ich hier besser nicht.....

Lieben Gruß vom Alois

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Hallo pannacotta,

für nicht steriles Verbandsmaterial, welches ausschließlich der Befestigung dient, gilt dasselbe wie für Sicherheitsnadeln oder Befestigungsklammern jeglicher Art: Solange die Wunde zusätzlich steril abgedeckt ist, kannst du sie solange verwenden, bis es dir vor dem Anblick selbst graust, wobei die Hemmschwelle natürlich individuell verschieden stark ausgeprägt zu sein pflegt.....und übrigens: Ja, du kannst sie auch waschen oder chemisch reinigen lassen - falls danach noch etwas übrig bleiben sollte, kannst du es natürlich verwerten - äh verwenden, wollte ich schreiben.......

Liebe Grüße, Alois

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Hallo Jacky2013,

PV ist eine Erkrankung der blutbildenden Zellen im Knochenmark. Obwohl bei der PV in der Regel eine Vermehrung aller drei blutbildenden Zellreihen vorliegt (Vorstufen der roten Blutzellen, weißen Blutzellen und der Blutplättchen), steht im Allgemeinen die chronische Überproduktion der roten Blutzellen (Erythrozyten) im Vordergrund.

Im Internet und leider auch von schlecht informierten Ärzten werden PatientInnen bisweilen allerdings mit unangemessenen und schockierenden Angaben zur Lebenserwartung (Prognose) konfrontiert, die verständlicherweise Angst und Verunsicherung auslösen.

Tatsächlich kann die Lebenserwartung auch normal sein.

Aber das Alltsgsleben ist natürlich dennoch beeinträchtigt und du solltest dich schonen(!)

Obwohl die Erkrankung unheilbar und chronisch ist, hat sie doch bei optimaler Behandlung keine allzu schlechte Prognose; besonders eine Knochenmarktransplantation kann im fortgeschrittenen Stadium sehr hilfreich sein.

WAS DU TUN KANNST:

•Gewichtsnormalisierung bei Bedarf

•Kein Nikotin

•regelmäßige Bewegung

• regelmäßig und viel trinken (Wasser, Kräutertee etc.)

•Vermeiden von langem Sitzen

•regelmäßige Blutuntersuchungen (Thrombosegefahr rechtzeitig erkennen)

•Effektive Behandlung von kardiovaskulären Risikofaktoren (leider gehört dazu auch der hohe Blutdruck, der bei dieser Erkrankung recht häufig ist und dringend eingestellt werden sollte.....)

Liebe Grüße, Alois

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Liebe((r)) Benutzer19,

leider kann ich hier nur schwer beraten, da ich weder die Vorgeschichte noch die Diagnose(n) kenne; es hat jedoch den Anschein, als würde es sich um eine Erschöpfungsdepression durch Stress und Überforderung handeln. Ferner habe ich den Eindruck, dein ausgeprägtes Pflichtbewusstsein spielt hier auch eine Rolle und du möchtest Entscheidungen treffen, fühlst dich aber dazu nicht in der Lage.

Leider kann ich hier nur allgemeine Hinweise geben:

1) Versuche, mehr Pausen zu machen - ohne schlechtes Gewissen

2) Sei gut zu dir: Achte und wertschätze dich selbst und belohne dich regelmäßig mit Dingen, die dir Spaß machen, die du aber vermeidest, weil sie dick machen oder mit anderen negativen Beigeschmäckern assoziiert sind

4) Nimm ein warmes Bad, stelle leise Musik an, kuschle dich ein und versuche dich zu entspannen

5) Nimm professionelle Hilfe soweit wie möglich in Anspruch

6) Schließe dich einer Selbsthilfegruppe oder einem entsprechenden Forum an - du wirst staunen, wie vielen es ähnlich ergeht und welche Lösungsmöglichkeiten sie parat haben

7) Höre nicht immer auf dein Pflichtgefühl: Denke auch mal einfach nur an dich, tu dir etwas Gutes und vermeide Stress und Überforderung - so gut es eben geht

8) Habe Träume: Auch du darfst welche haben und dir Ziele setzen, die nicht immer nur im Interesse von anderen liegen, sondern nur dir ganz allein dienlich sind

Viel Erfolg beim Umdenken, gute Besserung

und liebe Grüße, Alois

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Hallo Anne41,

leider sind die Dinge in der Medizin nicht ganz so einfach wie im Netz dargestellt: Das Onkozytom der Niere zählt zwar seit längerem zu den benignen Tumoren mit guter Prognose - das heißt aber noch lange nicht, dass noch nie eines doch noch maligne geworden wäre.....

Ausschlaggebend für die weitere Therapie ist stets der exakte histologische Befund, der in der klinischen Pathologie erstellt wird: Der erfahrene Untersucher beurteilt die Sache persönlich und schlägt anschließend eine Therapie vor; seine morphologischen Zellbeurteilungskriterien sind aber praktisch von anderen Leuten kaum nachvollziehbar - denn nur er ist auf so etwas spezialisiert. Es gibt nämlich nicht einfach nur gut- und bösartig, sondern auch sehr viele Übergänge.

Zwar ist die Prognose in diesem Falle gut - aber eine weitere Beobachtung zur Sicherheit wurde empfohlen.

Liebe Grüße vom Alois

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Hallo TerrySpencer,

ich antworte dir, weil du "noch eine Antwort, bitte" angekreuzt hast:

Aufgrund deiner Beschreibung nehme ich mal stark an, dass die Tunica albuginea am Schwellkörper lädiert ist; umgangssprachlich sozusagen ein "Penisbruch en miniature", denn die geplatzte "Ader" ist sicherlich nichts anderes als ein Teil der Schwellkörper selbst.

Mein Rat: Suche unverzüglich einen Urologen auf, denn nur eine frühzeitige Operation kann gg.falls verhindern, dass doch noch Komplikationen auftreten, ja?

Liebe Grüße, Alois

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Liebe Lexi77,

diese exakt 26Cent sind für die Apotheke - als Entgelt für den ganzen Papierkram; die Gebühr ist seit 1978 unverändert geblieben; und alle Kassen sind generell der Ansicht, dass sie damit nichts am Hut haben - weil es nämlich nicht in ihren Verträgen steht.....

Liebe Grüße vom Alois

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Bandscheiben MR Befund

kann mir bitte jemand helfen den MR befund zu verstehen wurde schon 2 mal operiert! Und habe Angst voe einer neuen op.

m Vergleich zur Voruntersuchung am 15.01.2013 zeigt sich unverändert, vielleicht etwas regredient eine breitbasige Rest-/Re-Diskusprotrusion im Segment L5/S1 mit Tangierung der absteigenden Nervenwurzel S1 links. Das Neuroforamen L5/S1 links ist hochgradig eingeengt, nach Kontrastmittelgabe zeigt sich eine ausgeprägte peridurale/epidurale Fibrose mit typischem KM-Enhancement. Die darüber liegenden Segmente sind intakt bei flacheM Diskusbulging unverändert in L4/L5. Deskription aller bildgebend erfassten Pathologien – Varietäten - Ausschlussdiagnosen Untere BWS: Degenerierte, regelrecht dorsal abschließende Bandscheibe. L1-L4: Degenerierte, regelrecht dorsal abschließende Bandscheiben. L4/L5: Minimale dorsomedian betonte Diskusvorwölbung ohne Affektion nervaler Strukturen. L5/S1: Es besteht ein Status-post mehrfacher Diskus-Extraktion, wobei eine im November 2012 durchgeführt wurde und eine Re-Extraktion am 15.02.2013. Bei der heutigen Untersuchung liegen im Vergleich zur Voruntersuchung am 15.01.2013 eine geringgradige breitbasige Rest-/Re-Diskusprotrusion vor. Im Vergleich zur Voruntersuchung ist diese vielleicht diskret weniger, insgesamt jedoch noch deutlich erkennbar. Die absteigende Nervenwurzel S1 links wird tangiert. Rechts ist das Neuroforamen völlig frei. Linksseitig zeigt sich eine hochgradige, spondylogen/diskogen bedingte Neuroforamenstenose. Nach Kontrastmittelgabe zeigt sich ein ausgeprägtes narbig-fibrotisches, peridurales/epidurales Kontrastmittelenhancement im Operationsgebiet.

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Hallo karin1976,

die Essenz dieses Befundes ist leider die, daß keine der beiden Operationen letztendlich sehr erfolgreich war - so leid es mir auch tut.....

Übrigens ist die Erfolgsquote bei diesen Operationen in Wirklichkeit stets viel geringer als angegeben - Verschlechterungen nach Entlassung sowie neue Prolapse, die mit der OP zusammenhängen werden nämlich sicherheitshalber erst gar nicht in die Statistik aufgenommen.....

Liebe Grüße, Alois

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Hallo Grashuepfer,

der Schmerz kommt von der Verkrampfung des Zwerchfells; es gibt zahlreiche Hausmittel dagegen:

Meist handelt es sich um längeres Luftanhalten mit zudrücken von Nase und Ohren, herausstrecken der Zunge, trinken von Flüssigkeit in ganz kleinen Schlucken bis hin zu "nervlichen" Ablenkungsmanövern (von sanften Reizen bis zum Schock.....)

Aber Achtung: Chronisch schmerzhafter Schluckauf kann auch ein Symptom von ernsthaften Erkrankungen sein, und zwar nicht nur des Gastrointestinaltraktes - u.U. könnte ein Checkup beim Arzt nicht schaden.....

Liebe Grüße, Alois

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Hallo HWanna,

da gibt es grundsätzlich 3 Möglichkeiten:

1) Die Tönung ist zu schwach bzw. von minderer Qualität - besorg.´ dir besser eine vom Friseurgeschäft!

2) Irgendwie ist Silikon im Spiel - dieses wird in allen möglichen Haarpflegeprodukten verwendet.....

3) Die Struktur deiner Haare ist bereits nachhaltig geschädigt, zumindest äußerlich - Tönungen dringen nämlich nicht wie Färbungen in das Haar ein, sondern legen sich gewissermaßen außen drum herum.....

Liebe Grüße, Alois

P.S.: eigentlich ist das hier aber kein Beauty-Forum, oder?

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Hallo Ela80,

es wäre möglich - halte ich aber eher für unwahrscheinlich; zwar tritt dieses Symptom auch bei psychischen Störungen auf - meist jedoch eher bei Angststörungen oder starkem Stress.

Mein Rat: Bevor eine psychische Komponente angedacht wird, sollten zunächst mal ärztlicherseits alle organischen Ursachen abgeklärt werden - und die sind so zahlreich, dass sie hier beim besten Willen nicht aufzählbar sind.....

Liebe Grüße, Alois

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Liebe AnnSophie,

nun, da gibt es 3 Typen von:

1) Äußere Schmerzen - bei Schwangerschaft eher unwahrscheinlich, da das Gewebe besser durchblutet wird als normal und die Vagina i.d.R. auch feuchter ist; falls sie dennoch auftreten, liegt meist ein Harnwegsinfekt vor, der behandelbar ist(Arzt)

2) Krampfartige Schmerzen im Uterus selbst - meist liegt die Ursache an der physiologischen Verdickung der Gb-Muskulatur

3) Ziehende bis krampfartige Schmerzen im Unterleib - bedingt durch den sich umbauenden Halteapparat der Gebärmutter (umgangssprachlich meist "Mutterbänder" genannt)

Mein Rat: Je nachdem, um welche Art von Schmerz es sich handelt, ist die Vorgangsweise etwas unterschiedlich; am ehesten hilft allerdings mehr Zartgefühl seitens deines Partners inklusive der Bereitschaft, den GV zu stoppen - bei allen 3 Hauptformen......im übrigen: das heranwachsende Kind ist dadurch nie gefährdet, da es sozusagen in der Fruchtblase schwimmt und dadurch vor Zug- und Druckeinwirkungen sehr gut geschützt ist.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo taenzerherz,

bin mal kurz von "Kosmetikfrage.net" rübergewechselt: Laut Ökotest ist Haarspray schädlicher, und zwar für die Umwelt und bei ev. Allergien oder Asthma des Anwenders.

Die Schädlichkeit in Bezug auf die Haare hält sich bei beiden in relativ engen Grenzen und ist dosierungsabhängig etwa gleich stark; laut meinen Beobachtungen dauert die Anwendung von Haarspray etwas länger - wenn es ums reine Volumen geht.....

Lieben Gruß, Alois

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Hallo Hendren,

in solchen Fällen empfiehlt es sich, die Tablette in einem großen Löffel Marmelade einzubetten - das flutscht ! - ich habe bisher noch keinen einzigen Fall erlebt, wo diese Methode versagt hätte.....

Liebe Grüße, Alois

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Hallo timsgloeckchen,

"Sojajoghurt" ist ein umgangssprachlicher Begriff und darf innerhalb der EU gar nicht unter diesem Namen verkauft werden; es gibt jedoch durchaus Sojaprodukte, denen Probiotika zugesetzt werden - meist handelt es sich jedoch hierbei um recht teure Getränkepulver und -mischungen.

Mein Rat: Wenn du "normalen" Joghurt schon schlecht verträgst, würde ich die Finger von Pro- und Präbiotika lassen - der diesbezügliche Boom ist wissenschaftlich nicht umsonst mehr als umstritten.....

Liebe Grüße, Alois

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Hallo dublin,

ja, durchaus: Die Galle fließt nämlich primär über den Ductus choledochus (meist Gallengang genannt) in den Dünndarm und die Gallenblase ist sozusagen als Reservoir dazwischengeschaltet; es ist gängige Praxis, kleinere Steine (vor allem in den Gallengängen) endoskopisch in den Darm zu verschieben (z.B. mit einer Schlinge), wo sie dann ausgeschieden werden.

Die Steinchen verlassen den Darm dann auf natürlichem Wege und machen i.d.R. dabei keinerlei Probleme, ja?

Liebe Grüße, Alois

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Lieber Ranger,

Sehnen und Bänder können chirurgisch rekonstruiert werden - was normalerweise auch standardmäßig geschieht; das Problem sind aber die Nerven: Diese müssen sozusagen selbst wieder zueinanderfinden, was durch die starken Verzweigungen in diesem Bereich für die Natur etwas schwierig ist.

Da ich leider keine Ferndiagnose stellen kann..........es ist sozusagen eine ziemliche Glückssache, ja?

Liebe Grüße, Alois

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Erklärung von MRT Befund

Hallo, ich hätte gerne eine Erklärung von meinem MRT Befund. L4/L5: Chondrose L4/L5 beginnender Verschmälerung des Discusraumes sowie Signalminderung als Folge degenerativ bedingten Wasserverlustes. Initiale Protursion der Bandscheibe L4/L5 ohne Nachweis signifikanter Einengung der Neuroforamina ebendort. L3/L4: Incipiente Signalminderung der Bandscheibe L3/L4 im Rahmen degenerativ bedingten Wasserverlustes. Keine signifikante Discushöhenreduktion erkennbar. L5/S1: Als auffallender Befund zeigt sich ein über 13 mm messendes sequestriertes Bandscheibengewebe links intraforaminell, p.max auf Höhe der Grundplatte von LWK5 mit hochgradiger Einengung des Neuroforamens links sowie Kompression der Nervenwurzel insbesondere L5 links, vermutlich auch zusätzliche Tangierung von S1 links. Die Bandscheibe insgesamt imponiert breitbasig nach dorsal vorgewölbt. Initial arthrotisch veränderte Facettengelenke ebendort mit zusätzlich beginnender Einengung der Neurofaramina von dorsal. Beurteilung: Hochgradige Chondrose L5/S1 mit bandförmiger Fettmarkkonversion ebendort. Sequestrierte Bandscheibenherniation L5/S1 mit 7 mm messendem, beginnend separiertem, Banscheibensequester LL5/S1 links intraforaminär mit vermutlich höhergradiger Kompression der Nevenwurzel L5 links sowie auch V.a. Tangierung der Nervenwurzel S1 bei cochgradige Einengung des Neuroforamens links ebendort. Zusützlich initiale Facettarthrosen L5/S1 mit beginnender Einengung der Neuroforamina zusätzlich von dorsal. Incipiente Chondrose der Bandscheibe L3/L4 sowie L4/L5 Über eine Antwort würde ich mich freuen. Viellen Dank! okstoks

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Hallo okstoks1,

die Kurzfassung wäre "Bandscheibenvorfall zwischen 3. und 4. Lendenwirbel sowie zwischen 5.Lenden- und 1.Kreuzbeinwirbel, hochgradige Veränderungen im Sinne einer Arthrose in ebendiesen Bereichen mit Einengung der Nervenkanäle".

Der Druck auf die Nervenaustrittswurzeln dürfte bei dir vermutlich als Schmerz und/oder Mißempfindungen im unteren Rückenbereich imponieren.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo TigerCoburg,

beide Allergiehaupttypen auf Ramipril stellen biochemisch keine echte allergische Reaktion dar, obwohl dies klinisch keinen Unterschied macht. Sie werden mit den pharmakologischen Wirkungen begründet, wobei es unter anderem zu einem erheblichen Anstieg des vasoaktiven Peptids Bradykinin kommt. Später erfolgt Toleranzentwicklung und die "Allergie" tritt somit nicht mehr auf.

Mit anderen Worten: Es gab nie Antikörper gegen Ramipril im Sinne einer allergischen Reaktion - auch wenn deine Symtome als solche imponierten.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo JOSHI,

nun, da gibt es generell 4 Möglichkeiten:

1) Die Anamnese, die von Arzt und Patient gleichermaßen einen fast detektivischen Spürsinn abverlangen kann.....

2)) Der Hauttest (sog. in vivo - Verfahren)

3) Diverse Labortests, einfachheitshalber meist "Bluttest" genannt

4) Und last but not least die klinische Diagnostik: Hier gibt es mittlerweile eine beachtliche Anzahl von Diät- und Provokationstests

Mein Rat: Sprich doch bitte mal mit dem Arzt deines Vertrauens - es könnte nämlich auch gut sein, dass dein Problem einfach nur eine Laktoseintoleranz ist - und sonst nichts....

PS:** Ein** Test reicht sicher nicht.....

Liebe Grüße, Alois

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Halllo polar66,

nun, da fallen mir spontan eigentlich nur 2 Erkrankungen ein:

I. und am wahrscheinlichsten wäre die Marschfraktur zu nennen, also ein Ermüdungsbruch, der sich auch nur durch einen kleinen Riß äußern kann - dieser kann so winzig sein, dass er nur von einem erfahrenen Arzt mittels CT erkannt werden kann; typisch sind dafür Bewegungsschmerzen unterschiedlicher Heftigkeit, die in Ruhe wieder verschwinden.

und

II. wäre da noch die von "berta" angesprochene Arthrose; auch diese kann initial genau mit dieser Symptomatik imponieren; in der Anfangsphase sind hier Röntgenaufnahmen unter Belastung nötig, um die Diagnose stellen zu können - sonst ist nämlich überhaupt noch nichts zu erkennen.

Die weiteren Ursachen wie beispielsweise Knochencysten oder gar -tumoren seien hier nur am Rande erwähnt - das wären dann doch eher Raritäten.....

Wenn der Patient sich nicht röntgen lassen möchte, wird es natürlich schwierig, hier zu einer Diagnose zu kommen - u.U. könnte aber schon eine Zurichtung des Schuhwerks im Falle einer beginnenden Arthrose sozusagen Wunder wirken, ja?

Lieben Gruß vom Alois

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Hallo Uranusz,

höchstwahrscheinlich ja, denn dies gehört sozusagen zum Standard jedes Krankenhauses; und wenn der HNO-Spezialist zur Mandelentfernung rät, dann solltest du diese auch durchführen lassen.....

Zwar spielen die Dinger eine Rolle bei der Infektabwehr, aber wenn sie selbst zur Bakterienschleuder werden, so ist das nicht ganz ungefährlich;

Jedenfalls fällt die etwas erhöhte Erkältungsanfälligkeit im Vergleich zu beispielsweise einer Herzinnenwandentzündung (Endokarditis) und einigen anderen unangenehmen Dingen wohl kaum ins Gewicht - und der Eingriff ist auch weder besonders kompliziert noch sonderlich gefährlich.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo PeterPan88,

dass eine Behinderung der Nasenatmung zu Geruchs- und damit auch Geschmackssinnstörungen führen kann, ist medizinisch und auch bei Laien bekannt.....

Da nun deine Operation noch nicht sehr lange zurückliegt, besteht mit ziemlicher Sicherheit noch eine gewisse postoperative Schwellung der Nasenmuscheln, welche für deine Symptomatik verantwortlich ist.

Sollte sich dies in absehbarer Zeit nicht bessern, so empfehle ich dringend, zwecks Kontrolle einen HNO-Spezialisten aufzusuchen.

Und das Rauchen beeinträchtigt den Geschmackssinn mit Sicherheit - wenn auch reversibel.....

Liebe Grüße, Alois

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Lieber donnie,

stimmt, vor der 5. Schwangerschaftswoche kann man praktisch noch nichts erkennen - daher wird vorher auch gar kein Ultraschall gemacht - jedenfalls nicht wegen des Feten.....

Liebe Grüße, Alois

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Hallo Jaguar,

zunächst mal gehört die Therapie nach 2-3 Wochen wiederholt.....

Ansonsten würde ich zunächst einmal Autoinfektionen ausschließen (Fingernägel, kontaminiertes Bett bzw. Matratze oder Tierkontakt?)

Am wahrscheinlichsten ist es jedoch, dass es in deiner näheren Umgebung eine kontaminierte Kontaktperson gibt, die selbst beschwerdefrei ist - notfalls müssten sich die Personen in deiner Umgebung untersuchen lassen - unter Umständen führt kein Weg dran vorbei.....

Liebe Grüße, Alois

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Hallo Toelpel1714,

ja, ich rate dir, dich einem guten Psychiater anzuvertrauen - er kann dich nicht nur untersuchen und gg.falls behandeln, sondern dich auch beraten und dich professionell begleiten - auch die Überweisung zu einem Psychotherapeuten ist möglich.

Was dich selbst betrifft, so empfehle ich, jetzt keine wichtigen Entscheidungen zu treffen, zu versuchen, etwas Sport zu betreiben anstelle ständig zu grübeln.

Vielleicht gibt es etwas, was du immer schon gerne tun wolltest, aber dann aus diesem oder jenem Grund gelassen hast? - Tu es jetzt.

Versuche auch geduldig mit dir selbst zu sein und dich mit kleinen Dingen zu belohnen - dazu fällt dir sicher das eine oder andere ein.

Aufgrund deiner Schilderung fände ich es auch nützlich, wenn du aus dieser Tretmühle mal herauskommen würdest - gerade in diesem Punkt könnte ein Psychiater hilfreich sein - vielleicht sogar durch einen Aufenthalt in geschützter Umgebung?

Liebe Grüße und die besten Wünsche vom Alois

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