Kehlkopfentzündung durch Magensäure - trotzdem Antibiotikum?

Hallo!

Zur Zeit habe ich wieder mal massive Probleme mit Reflux und Sodbrennen. Auch die Magenentleerung scheint zur Zeit wieder mal langsamer zu sein, denn ich kann aktuell kaum was essen. Ich nehme schon regelmäßig Pantoprazol (2x40mg) und seit letzter Woche zusätzlich auch noch Suralfat.

Seit einer Woche habe ich jetzt wieder mal Probleme mit meiner Stimme. Seit Mittwoch ist sie so gut wie weg. Aber sonst habe ich keine Probleme, also keinen Schnupfen, keine Schluckbeschwerden etc. Nur ein immer wiederkehrendes Brennen im Hals und dadurch einen Reizhusten. Trotzdem ging mein Hausarzt erst von einem Infekt aus und verschrieb mir ein antibakterielles Halsspray. Das hat aber nicht geholfen und so hat er mich nun zum HNO geschickt.

Die HNO-Ärztin hat sich den Kehlkopf angesehen und gesagt, dass der Kehlkopf im unteren Bereich und auch der Übergang Kehlkopf-Speiseröhre massiv gerötet und verdickt sei. Das sei ein deutliches Anzeichen auf eine refluxbedingte Kehlkopfentzündung.

Sie wusste aber auch nicht, was man gegen den Reflux so noch machen könnte, da ich das PPI ja schon hochdosiert nehme. Das soll ich nochmal mit dem Hausarzt besprechen (ich habe auch in 3 Wochen wieder einen Besprechungstermin beim Gastroenterologen, wegen Karneval ging das leider nicht früher).

Dennoch meinte sie, dass sie mir gerne gegen die aktuelle Entzündung ein Antibiotikum (Amoxicillin) aufschreiben möchte. Ich habe dann zwar nachgefragt, ob das wirklich nötig sei, weil es sich dann ja um keine bakterielle Entzündung handeln würde, aber sie meinte, das sei trotzdem besser, das zu nehmen, da trotzdem auch Erreger vorhanden sein können oder sich leicht auf die bestehende Entzündung "draufsetzen" könnten. Sie würde es mir aufschreiben, aber letztendlich wäre es ja meine Entscheidung, ob ich das nehme oder nicht.

Ich bin da jetzt etwas verwirrt und weiß nicht so recht, was ich machen soll. Nehmen oder nicht. Einerseits bin ich nicht scharf auf die Einnahme andererseits ist das so ohne Stimme auch sch... wenn man sich kaum verständlich machen kann und ich will, dass das schnellstmöglich besser wird.

Alle anderen Maßnahmen gegen den Reflux (Ernährung, Bett hochstellen etc.) und bei Kehlkopfentzündung (inhalieren, Stimmruhe) habe ich ja sowieso schon berücksichtigt, von der Seite her kann ich auch nicht noch was ändern.

Bin da gerade etwas ratlos...

Liebe Grüße, Lexi

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Liebe "Lexi77",

obwohl ich generell kein Feind von Fernbehandlungen bin - ich verfüge unter anderem auch über einen MSC in Telemedizin - habe ich in diesem speziellen Fall eine etwas andere Meinung:

Unter diesen Umständen sollte diese Entscheidung wirklich nur von einem Facharzt gefällt werden, der Deine Schleimhäute auch real exploriert hat - kein Kollege und schon gar nicht ein Laie sollte hier seinen "Senf" dazugeben.....


Mein Rat:  Entweder Du vertraust Deinem Facharzt oder Du holst Dir eine Zweitmeinung von einem ebensolchen - aber bitte nicht via Fernbehandlung!

PS: bei einer "gewöhnlichen" Refluxlaryngitis erleidet man keinen Stimmverlust.

Gute Besserung und lieben Gruß vom Alois

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Hallo Loewen,

wenn du eine Thrombose bekommst, kann sich recht schnell eine lebensbedrohliche Lungenembolie entwickeln - dagegen ist das Risiko der Prophylaxe verschwindend gering.....

Das Problem bei dir ist, dass der Talus nur relativ schlecht von Gefäßen versorgt wird, sodass eine lange Heilungsdauer quasi vorprogrammiert ist.

Es kann bis zu 3 Jahren dauern, bis der volle Funktionsumfang wieder gegeben ist - und manchmal bestehen auch dauerhafte Einschränkungen.

Um dir Ratschläge zu geben, wie du die Heilung unterstützen kannst - ich kenne leider weder dich noch deine exakten Befunde;

daher wendest du dich mit dieser Frage idealerweise an deinen Arzt und Physiotherapeuten - bzw. an beide.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo Kira200090,

nun, da dein Gehörgang ja ziemlich malträtiert wurde, sind solche Effekte nicht gerade ungewöhnlich;

bei meiner Ausbildung in HNO (damals ein sog. "Freifach") wurde mir übrigens beigebracht, dass man bei Vorerkrankungen der Ohren äußerst vorsichtig mit Spülungen sein sollte - eigentlich sollte man sie eher vermeiden.

Doch auch wenn diese Geschichte für dich mehr als nur unangenehm ist - binnen einiger Tage werden deine Symptome erfahrungsgemäß von selbst verschwinden - und es gibt eigentlich nichts, wovor du Angst haben müsstest.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo "sonne123",

normalerweise erholt sich der Körper innerhalb von etwa 3 Monaten nach Beendigung der Chemotherapie wieder - das Knochenmark schon nach einigen Wochen;

nur wenn man schon vorher geschwächt war, kann es noch etwas länger dauern.....

Übrigens ist die individuelle "Empfindlichkeit" sehr variabel und manchmal muss die Therapie auch abgekürzt oder gar -gebrochen werden.

Liebe Grüße,  Alois

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Innerer Konflikt, Gefühl von Panik, Cannabis

Hallo.

Ich habe seit einigen Monaten ein Problem und hoffe, jemand kann mir weiterhelfen.

Ich habe das letzte Mal vor 3 Monaten Cannabis konsumiert. Dazu noch Alkohol. Ich hatte gebrochen und mir ging es richtig schlecht, ich dachte, dass ich umgehe. Vor ca. einem Jahr fing alles an. Ich kiffte ab und zu, mit der Zeit bemerkte ich, dass ich mich im Normalzustand unwohl fühle. Ich hatte so ein komisches Gefühl in mir, wovor ich weggerannt bin. Doch nach jedem Konsum wurde die innere Unruhe in mir stärker, bis zum letzten Konsum vor 3 Monaten. Seitdem konnte ich mich kaum konzentrieren, hatte ständige Panik. Zudem leide ich an Depersonalisation und Derealisation, dies erwähne ich hier aber nur kurz, da es ja sowieso nur ein Begleitsymptom ist und verschwindet, wenn meine innere Unruhe weg ist.

Das Problem ist, dass ich sozusagen nicht mehr richtig in meinen Körper kann, ihn nicht mehr richtig annehmen kann, wegen dem Gefühl, was in mir Panik auslöst (unter dem Solar Plexus). Ich kann das Gefühl einfach nicht zu-oder loslassen. Ich habe eine ständige starke innere Unruhe, starke innere Konflikte. Mir kommt es so vor, als ob mein Körper mich wieder reinziehen will, ich aber wegen dem Gefühl nicht kann und blockiert bin. Deswegen werde ich auch sehr aggressiv.

Ich war auch bei einem Hypnosetherapeuten und er hat mich in eine tiefe Trance versetzt. Dies viel mir anfangs sehr schwer (sehr starkes Herzklopfen und Panik beim entspannen). Und er wendete Suggestionen an, dass ich mich wieder wohl und sicher und frei fühlen würde, meine Konzentration zurück kommen würde usw. Dies hat mir auch sehr geholfen. Doch das innere tiefe Gefühl ist immer noch nicht weg, bei der Hypnose konnte ich es auch nicht loslassen oder akzeptieren oder wie auch immer.

Jetzt frage ich mich, was genau ich denn habe. Eine andere Therapeuten, zu der mich mein Hausarzt verschrieben hatte, meine ja, sie könne mir nicht helfen. Sie wollte mir Doxepin verschreiben, habe es aber sofort abgelehnt.

Ich werde wohl nächsten Monat nochmal zur Hypnose gehen, denn es hat mir schon sehr geholfen, die DP und DR ist schon sehr stark zurück gegangen, ich fühle mich selbst mehr. Doch ich merke den inneren Konflikt noch sehr, wenn nicht sogar, jetzt intensiver.

Mich interessieren die Meinungen anderer hierzu, die mir Sicherheit geben und mir weiterhelfen, bzw. Kraft geben. Was denkt ihr, was genau mein Problem ist? Vor was könnte ich Angst haben? Ich denke ja einfach, dass mich die letzte Zeit, in der ich Cannabis konsumiert habe (früher mindestens 2-3x die Woche) sehr stark belastet hat und ich auch einige Abstürze während dessen hatte. Also zu viel geraucht und dann ANgst, dass ich umgehe, oder mein Herz stehen bleibt, habe dann einfach immer versucht durchzuhalten, bis ich wieder runter komme. Aber ich denke, genau diese Attacken haben mich sehr stark belastet.

Ich freue mich auf eure Antworten.

Liebe Grüße

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Hallo ItsRainingMen1,

also ich würde dir empfehlen, zuerst mit einem erfahrenen Facharzt für Psychiatrie zu sprechen, zwecks exakter Diagnose - er kann dir dann die Therapiemöglichkeiten aufzählen und bei Bedarf auch Psychotherapeuten empfehlen.

Es ist nämlich meist so, dass durch THC meist nur Dinge, die vorher versteckt waren, zum Vorschein bringt und verstärkt. Sollte dem wirklich ein Konflikt zugrunde liegen, dann hilft wirklich nur die richtige Psychotherapie; Medikamente und Hypnose verbessern zwar die Symptomatik, bekämpfen aber nicht den Konflikt selbst.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo Lea1982,

es gibt sehr viele Strategien um Fußschweiß einzudämmen (ob er nun "riecht" oder nicht):

1) Achte darauf, dass die Schuhe atmungsaktiv sind

2) Lege dir ein 2.Paar zu und lasse eines immer vollständig austrocknen

3) Häufig mit kaltem Wasser abspülen

4) Fußcreme

5) Öfter mal barfuß laufen

6) Diverse schweißhemmende Schuheinlagen (z.B. mit Zimt-sollten aber auch gewaschen werden)

7) Verschiedene Arten von Fußbädern, z.B. mit Bullrichsalz

8) Spezielle(r)(s) Fußpuder

9) Ausschließlich Baumwolle zur "Fußbedeckung" verwenden

10) Eventuell bestimmte Medikamente (Arzt befragen)

UND:

Wenn absolut nichts mehr hilft, dann Sympathicolyse oder operative Sympathectomie.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo linddebergh,

nachdem hier wohl alle anderen Dinge ausgeschlossen wurden, vermute ich eine orthopädische Ursache:

Hier gibt es prinzipiell 2 Formen:

1) Durch degenerative Veränderungen der Brustwirbelsäule (= "BWS-Syndrom")

2) Es ist möglich, dass die Knorpel, welche die Rippen mit dem Brustbein verbinden, von Arthrose betroffen sind

Ein leicht erhöhter CRP-Wert hat für sich allein kaum Aussagekraft und alle weiteren Möglichkeiten stellen eher Raritäten dar.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo Pieter74,

das mit der Sehne kann ich so aus der Ferne nicht beurteilen, aber über den Rest kann ich schon etwas sagen bzw. schreiben:

Neben kosmetischen Folgen kann der Zeh ständig dick und unbeweglich bleiben - und es können sich später einmal je nach Knochenumbau auch starke Schmerzen hinzugesellen.

Ob dies tatsächlich eintritt und in welchem Ausmaß - das weiß ich wiederum nicht, denn leider bin ich kein Hellseher.

Allerdings habe ich schon viele Patienten erlebt, die es sich hinterher doch anders überlegt hatten und bei denen das betreffende Glied umständlich und schmerzhaft wieder gebrochen und zusammengefügt werden musste - vielleicht hilft dir diese Aussage ein wenig bei deiner Entscheidung.....

Liebe Grüße, Alois

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MRT Lendenwirbel Befund

Hallöchen zusammen habe gestern ein MRT der LWS gehabt aufgrund schmerzen im LWS und Beckenbereich. MRT für das Becken steht am 19.02.15 an und erst danach dann habe ich Termin bei der Orthopädin. Kann mir vielleicht jemand jetzt schon helfen was bei diesem Befund für mich rausgekommen ist? Sorry wegen dem langen Text...da ich nicht weiß was davon alles relevant ist.. Das Untersuchungsgebiet erstreckt sich von der Unterkante TH10 bis koronar überwiegend erfasste Iliosakralgelenke. Keine Fraktur. Etwa 6,5 mm messende Ventrolisthese L5 gegenüber S1 mit bilateralen Bogenlysen. Kräftige lumbosakrale Lordose der 5-gliedrigen LWS ohne laterale Fehlhaltung. Keine Zeichen der Myelopathie im erfassten thorakalen Myelon. Konusstand in Höhe L1. Flache intraspongiöse Diskusherniationen der Grund-und Deckplatten (Schmorl'sche Knoten) der distalen BWS. Regelrechter Hydratationszustand der Bandscheibenräume ohne Bandscheibenverlagerung TH10/TH11 bis L4/L5 jeweils ohne Beeinträchtigung nervaler Strukturen. Intervertebralraumverschmälerung mit zum Teil T1-gewichtet hyperintensen fettäquivalenten, zum Teil STIR signalreichen ödemäquivalenten Markraumveränderungen der gegenüberliegenden erosiv konturierten Abschlussplatten (Modic 1/2) L5/S1 Im Segment L5/S1 biforaminales Disc-Bulging mit geringe bilaterale Spondylarthrosen. Konsekutive bilaterale Foramenstenose mit L5 Wurzelkontakt beidseits, keine Wurzelkompression. Geringe bilaterale Spondylarthrosen mit beidseits kleinen paraartikulären Synovialzysten an den Facettengelenken L4/L5. Geringer bilateraler Facettenerguss L3/L4. Keine Knochenmarködem der Gelenkfortsätze/ Facettengelenke. Keine pathologischen paravertebralen Weichteilauffälligkeiten

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Hallo Strubbel,

die "Kurzfassung" wäre:

Relativ starke Abnützungserscheinungen der unteren Brust- und Lendenwirbelsäule mit mehreren Bandscheibenvorwölbungen ohne höhergradige Einengungen der Nervenkanäle.

Allerdings können die subjektiven Beschwerden dennoch recht stark ausgeprägt sein - denn diese gehen keineswegs stets konform mit den Befunden.....

Liebe Grüße, Alois

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Radiusfraktur - einrenken mit oder ohne Narkose?

Radiusfraktur war verschoben und musste eingerenkt werden. Leider war es der Arm wo die Lymphknoten ausgeräumt wurden und die Finger nicht ganz gerade gehen ohne Schmerzen. Dem Arzt alles berichtet und um eine Sedierung beim Einrenken gebeten. Wurde abgelehnt, dauert nur wenige Minuten. Schmerzmittel haben bei mir seit meiner Chemo keine Wirkung mehr, trotzdem wurde Infusion mit Analgin gegeben, die keinerlei positive Wirkung zeigte. Meine Finger wurden in den sogenannten "Mädchenfänger" geklemmt und der Oberarm mit 3 kg belastet. Im Internet habe ich nachgelesen, dass man das unter Vollnarkose macht. Das Drama begann schon damit, dass die Schwester und der Pfleger nicht wussten, wie das Gerät an der Liege befestit wird. Nach 3 Versuchen und 2maligen Neubefestigen der Finger ging es dann endlich und ich dachte ich bin im Mittelalter bei einer Folter. Das Strecken sollte ich 20 Minuten aushalten und dann kam der Arzt und hat den Bruch eingerenkt. Ich glaube, mein Schreien hat man kilometerweit gehört. Es hat mehrere Minuten gedauert und ich war der Ohnmacht nahe, dann habe ich gesagt, wenn er nicht aufhört zu drücken, beiße ich ihn. Ich war so fertig, dass ich seitdem Alpträume habe und mir in der zweiten Nacht den Gips abreißen wollte, weil ich geträumt habe, mir beißt ein Krokodil den Arm ab. Ist so etwas denn noch normal? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Hallo Ihr Ärzte hier, hättet Ihr das auch so gemacht? Am Schluss der ganzen Behandlung sollte ich noch ein Rezept für Schmerzmittel bekommen, der Arzt, der wahrscheinlich fast nichts verstand, meinte noch Ibuprofen und Analgin währe völlig das Gleiche. Ich sagte ihm, dass mir das völlig neu wäre, meines Wissens hat Analgin den Wirkstoff Metamizol und Ibuprofen ist auf Basis Isobutylphenylpropinsäure. Ich fühlte mich total verarscht. Für Eure Antworten danke ich schon mal.

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Hallo "alegna796",

auch ich kenne diese Geschichte so, wie von "Nic129" beschrieben wurde; allerdings hatte ich anfangs auch noch die "alte Schule" durchlaufen: Dabei wurde ein Lokalanästheticum in den Bruchspalt injiziert und sehr vorsichtig manuell an den Mädchenfingern gezogen; der Zug wurde langsam verstärkt und nach etwa 1-3 Minuten war die Fraktur reponiert (der Schmerz lässt dann fast augenblicklich nach) und wurde unter Zug eingegipst. Ja, ich weiß schon, dass es eine Tortur ist - aber vom Ergebnis hängt eben auch die spätere Funktionsfähigkeit der Hand ab.....

Liebe Grüße, Alois

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Hallo Dornroeschen803,

aus ärztlicher Sicht ist von allen Grapefruitprodukten abzuraten, wenn man Medikamente einnimmt: Der Blutspiegel steigt zu rasant an und fällt hinterher zu rasch wieder ab.....wenn es denn aber unbedingt sein muss, so empfehle ich, die Produkte stark zeitversetzt einzunehmen, also mit mehreren Stunden Abstand zwischen AD und diesem Extrakt.

Nehme übrigens verwundert zur Kenntnis, dass das Zeug wieder modern geworden ist (wofür oder wogegen soll es denn diesmal wirken??? - klärt mich bitte mal auf !)

Liebe Grüße, Alois

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Wegen Übelkeit H2-Atemtest abgebrochen

Hallo allerseits,

Bin zum ersten Male in diese Site gestossen und möchte hier über mein Problem erkundigen. Wie bereits meine Frage hindeutet, hatte ich heute einen H2-Atemtest Termin. Ich weiss nicht op man diesen Test so nennt, wo man in ein Gerät hinein- und herauspusten soll. Ich hoffe Ihr wisst was ich meine.

Schon der Anfang des Testes war schwer für mich, ich musste tief einatmen danach für 6 sekundenlang stark auspusten. Das habe ich aber mit vielen Versuchen hinbekommen. Danach musste ich normal weiteratmen, bekam plötzlich aber beim Einatmen und Ausatmen einen üblen Brechreiz. Ich habe versuch dagegen zu kämpfen, doch ohne Erfolg und der Arzt hat den Test abgebrochen, weils mir eben nicht gut ging.

Ist diese Reaktion normal? ( habe den Artz gefragt er kann sich dass nicht erklären)

Einige Informationen über mich :

Ich bin männlich, 18 und kämpfe schon zwei Jahre lang gegen Brechreiz/Rückfluss von Magensäuren und starken Husten. Habe sehr oft einen starken Hustenreiz. Ich hatte schon eine Magenspiegelung. Das Ergebnis war ein entzündeter Magen. Hatte auch Helicobacteria oder wie die Magen/Darm Infektion heisst.

Falls ihr mehr über Informationen über mich braucht sag ruhig bescheid. Ich hoffe ihr seit nicht so streng mit meinem Deutsch. Deutsch ist nicht so meine Stärke. Ihr könnt gerne meine Grammatik verbessern wenn ihr wollt und falls das hier auf einem falschen Thread gepostet wurde, bitte entschuldigt diese Unannehmlichkeit.

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Hallo kern25,

bei einer Gastritis dieser Art ist eine derartige Reaktion keineswegs ungewöhnlich - ICH kann mir das also sehr wohl erklären und auch der Husten kann (muss aber nicht) damit in Zusammenhang stehen.

Liebe Grüße, Alois

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Probleme mit Talgzysten

Hallo,

Mein Problem liegt darin das ich seit Jahren Probleme mit meiner Akne habe ich bin nun 17 Jahre alt und es hat sich einiges verändert ,mit bis 16 Hatte ich starke Akne im Gesicht und von 15-16 ca fing es auch an der Brust und Rücken Schulter an. Mit 15 bekam ich meinen ersten Abzess am Inneren Oberschenkel Danach folgten an beiden Innenseiten mehrere die auch ziemlich dick anschwollen. Es kamen dann dazu noch welche in den Achselhöhlen. Ich habe dann letztes Jahr Weihnachten angefangen abzunehmen und meine Ernährung komplett umzustellen (hatte ein Gewicht von 138 Kilo) und bin nun bei 102 kg Tendenz sinkend ca 1-2kg pro Woche. Ich habe eigentlich alle Vitamine durch andere Ernährung zu mir genommen und dadurch wurde meine Akne im Gesicht und Rücken schon viel besser auch die Abzesse wurden weniger und kleiner. Dann habe ich angefangen Iso Galen (Wirkstoff Isotretinoin) zu nehmen und habe nun im Gesicht gar keine Akne mehr. Was ich auch noch erwähnen sollte ich habe jetzt 3 Jahre Geraucht und rauche seit 2 Wochen nichtmehr (Endlich geschafft).

Mein derzeitiges Problem ist Ich habe unter den Armen keine Abzesse mehr nur auf der einen Seite einen wiederkommendes kleines Furunkel was aber nicht mein hauptproblem ist. Mein Hauptproblem ist auf meiner Brust und Rücken kommen plötzlich keine Pickel mehr sondern nurnoch Talgzysten und zwar viele ca auf Brust 7-8 und Rücken 6-7 sie sind nicht groß aber entzünden sich plötzlich und man kann sie nicht ausdrücken sind nur rot. Dazu habe ich eine Talgzyste am Steißbein. Nach ein paar Tagen sind sie wieder klein und nur weiße Hubbel aber immernochnicht ausdrückbar. Jetzt habe ich heute Abend einen Abzess oder Mega Talgzyste an den Riuppen kleines Stück unterm Latisimus bekommen und dachte einfach, ob vielleicht jemand ähnlich sowas in seiner Jungend hatte oder was man den noch tun kann? Ich bin zum Chirurgen der sagte mir ich soll abwarten und abunzu mal in die Sonne gehen das würde meiner Haut gut tuen. Und wenn es gar nicht besser wird manche per Op entfernen lassen, aber ist das wirklich notwendig ? Bitte Hilfe

Meine Maßnahmen bisher : Gewichtsreduktion, Isotretinoin nehmen, Zink Tabletten nehmen, gesunde Ernährung ( Nur Putenfleisch viel Gemüße wenig Kohlenhydrate wenig Obst keine Süßigkeiten nur stilles Wasser.) ,Wundverbände mit Betaisodona und grüner Heilsalbe abwechselnd.

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Hallo Bokay21,

Ferndiagnosen und -therapien sind bei Hautveränderungen praktisch nicht möglich; sollte es sich aber wirklich um Talgzysten handeln, so bleibt letztendlich immer nur die fachgerechte operative Entfernung - darauf sind eigentlich Hautärzte spezialisiert; und außer Abwarten und "in die Sonne gehen" gilt vor allem, die Dinger absolut in Ruhe zu lassen und jegliche Manipulation daran zu vermeiden! Und wenn sie entzündet sind, sollte auch ein lokales Antibiotikum zum Einsatz kommen (Arzt/Dermatologe).

Liebe Grüße, Alois

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Hallo Noffz1990,

hier werden Verkalkungen an Schien- und Wadenbein sowie eine winzige Ausbuchtung an der Gelenkskapsel beschrieben - Prozesse, die nach derartigen Verletzungen als absolut normal zu werten sind.

Beurteilung: Alles im grünen Bereich!

Liebe Grüße, Alois

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Fingerendglied Knochenabsplitterung kleiner Finger - wie lange Schiene und Schonung?

Vor knapp drei Wochen ist bei einem Fahrradunfall am rechten kleinen Finger am Endglied ein Stück Knochen abgesplittert. Das Kontrollröntgen ergab, dass ich keine Schraube brauche (nur gering disloziert), weil sich das Knochenstück zum Glück nicht weiter entfernt hat. Nun bin ich aber etwas verunsichert: Wie lange dauert es denn, bis so ein Riss wieder "zukalkt"? Mein Hausarzt wollte mir schon nach zwei Wochen die Schiene wegmachen, wirkte aber in Sachen Fraktur nicht sehr erfahren auf mich (sonst hat er mein vollstes Vertrauen!) und ich hab bei dem Gedanken regelrecht Panik bekommen, meinen Finger ohne Schutz zu haben und mich geweigert. Da mein Finger noch oft pulsiert, so dass ich die Hand freiwillig nach oben halte und versehentliche Berührung noch mächtig schmerzt, frage ich mich nun zum einen, wann die Schiene ab und wann ich wieder ganz normal hantieren kann, ohne dass ich wieder von vorne anfangen muss? Ich sollte eigentlich dringend wieder in die Arbeit (hatte in der Woche vor der Fraktur erst einen hartnäckigen Virus ...), kann mir aber irgendwie auch noch nicht vorstellen, wie ich arbeiten soll, wenn jede Berührung weh tut und jeder Handgriff doppelt und dreifach dauert und ich unter Zeitdruck arbeiten muss... Zusätzlich hab ich jetzt auch noch am linken Handgelenk eine Sehnenscheidenentzündung bekommen. (Tippen darf auch grad meine Tochter...) Was soll ich nur tun? Hausarzt sagt zwei Wochen Schiene, befreundete Krankenschwester sagt vier bis sechs Wochen, befreundete Physio sagt bis zu acht Wochen. Ich will so schnell wie möglich wieder arbeiten, da ich da noch nicht lange bin (noch Probezeit), aber ich will natürlich auch nicht, dass der Knochen wieder abspringt, weil er noch nicht fest ist und der ganze Mist wieder von vorne losgeht. Oder soll ich einfach Schmerzmittel nehmen und das arbeiten versuchen? Hat jemand von euch Erfahrung mit so einer Sache? Danke für´s Lesen und ich freu mich auf Meinungen!

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Hallo Rainbow1,

eine sog. "Knochenabsplitterung" ist wie eine Fraktur zu bewerten (die sie ja auch ist) und bedarf per se schon einmal 6 Wochen Ruhigstellung - da fährt die Eisenbahn drüber!

Was die Tendovaginitis betrifft - da kann ich leider aus der Ferne nichts Genaues sagen.....allerdings würde ich an deiner Stelle mal den Arzt wechseln, und zwar bald.

Liebe Grüße, Alois

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Mundtripper

Hallo,

erst einmal bedanke ich mich dafür dass es diese Seite überhaupt gibt, super von euch. Doch nun zum Thema: Ich (männlich) hatte vor ca. 10 Wochen Sex mit einer unbekannten Frau (Oralverkehr ungeschützt, Geschlechtsverkehr mit Kondom). Ich habe kein Blut geschmeckt, noch welches auf dem Kondom gesehen. Deshalb denke ich mal, dass das HIV Risiko gering ist. Trotzdem bin ich ca. 10 Tage danach zum Arzt. Er hat mich untersucht (Mund, Rachen usw.) und gesagt, dass er keine Anzeichen für eine Geschlechtskrankheit sieht, hat mit vorsichtshalber (und zur Beruhigung) Syphilis, HIV und Hepatitis B Tests verschrieben. Für einen Tipper-Test sah er keine Notwendigkeit. 5 Wochen nach dem Kontakt habe ich die Tests durchgeführt. Alles negativ, gegen Hepatitis B wirkt außerdem noch eine frühere Impfung. 8 Wochen nach dem Kontakt habe ich den HIV Test wiederholt. Wieder negativ. ca. 7 Wochen nach dem Kontakt habe ich einen geröteten Hals und geschwollene Lymphknoten am Hals bekommen - jedoch keine Halsschmerzen! Der Arzt hat sich das angesehen. Für ihn war das eine harmlose Erkältung. Heute, nach 4 Wochen sind meine Lymphknoten immer noch geschwollen und der Hals immer noch entzündet - jedoch immer noch keine Schmerzen. Auch sonst fühle ich mich gesund.

Nun meine Frage: Kann die Entzündung etwas mit dem Oralverkehr zu tun haben (z.B. Mundtripper). Ich habe jedoch gelesen, dass sich dieser entweder symthomlos oder durch starke Halsschmerzen bemerkbar macht. Wie verläuft ein Mundtripper denn? Habe gelesen, dass dieser in der Regel nach wenigen Wochen von selbst ausheilt.

Danke für Eure Antworten.

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Hallo MaierreiaM,

gleichgültig, ob es nun eine Gonokokken-Pharyngitis ist oder nicht - die Sache gehört abgeklärt:

Zunächst sollte mal durch den Zahn- sowie HNO-Arzt eine Herdsuche erfolgen; wird nichts gefunden, sollte ein Rachenabstrich mit anschließendem Antibiogramm angefertigt werden - erst dann hast du endlich Ruhe.

Ich selbst glaube hier eher nicht an eine Gonorrhö des Pharynx - aber glauben heißt nix wissen, daher sollte wie empfohlen verfahren werden.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo Xantype (hehe, guter Nick),

solange es keine Komplikationen gibt, bleibt das Ding drin - und zwar für immer..... Allerdings ist es schon möglich, das Band wieder zu entfernen, doch macht man damit klarerweise alles wieder rückgängig und die allermeisten Patienten nehmen hinterher wieder rapide zu.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo Caillin,

es muss "fassadär" heißen: So bezeichnet man in der Psychiatrie einen Patienten, der unter starkem Leidensdruck steht - aber dennoch versucht, nach außen hin seine Fassade zu wahren.....allerdings wird das Wort sicher nicht mit "ph" oder einem "s" geschrieben - vermutlich ein Tribut an die Schreibkraft, glaube ich.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo sonne123,

Nitrolingual wird sublingual angewendet, also UNTER die Zunge gesprüht; deine zweite Frage ist allerdings wesentlich komplizierter:

Nitrolingual wirkt sich zwar auf die meisten Infarkte positiv aus, die Gabe ist aber bei einem Rechtsherz-HI leider katastrophal....... Daher ist allgemein eher davon abzuraten und das Mittel sollte im Infarktfalle nur bei gesicherter Diagnose des Infarkttyps zur Anwendung kommen!

Liebe Grüße, Alois

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Hallo RatlosS2011,

diese Effloreszenzen sehen mir ehrlich gesagt verdammt nach Schafblattern aus; diese werden durch das Varizella-Zoster-Virus verursacht und landauf- landab meist "Windpocken" genannt. Leider zeigen deine Bilder aber keine Stelle, die von dir nicht "bearbeitet" wurde - mehr oder weniger - daher bin ich mir leider hier nicht ganz sicher.....

Mein Rat: Aufsuchen eines Arztes, die Dinger absolut (!!!) in Ruhe lassen und kalte Kompressen auflegen, falls sie jucken sollten.

Liebe Grüße, Alois

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