Kann ein seit 18 Jahren beseitigter Tumor noch Metastasen streuen?

6 Antworten

Hallo!

Ich nehme an, deine Mutter wurde nach ihrer damaligen Krebserkrankung nur schulmedizinisch behandelt. Leider ist es in dem Fall keine Seltenheit, dass nach einiger Zeit Rezidive entstehen. Es kann auch sein, dass Metastasen übersehen wurden.

Schulmedizinische Therapien, wie Chemotherapie oder Bestrahlung sind sehr aggressiv und fahren das Immunsystem enorm herunter, hinzu kommt, dass ein älterer Mensch ohnehin kein optimales Immunsystem mehr hat.

Ich kann euch deshalb nur raten, ein Onkologiezentrum oder eine Klinik für Alternativmedizin aufzusuchen und dort mit den Medizinern zu sprechen. Dort bekäme sie z.B.gezielte Immununterstützung durch Infusionen, hochdosierte Enzyme,Selen, Ernährungsumstellung und weitere Möglichkeiten der Behandlung, die ihren Körper unterstützen und stärken. Ein geschwächter Körper kann keine Selbstheilungskräfte entwickeln, gegen einen Tumor oder Metastasen anzukämpfen.

Du kannst dich mal im Netz umsehen nach Kliniken in der Nähe für alternative Onkologie. Beispiele wären Hyperthermiezentrum Hannover oder Klinik Schloß Hamborn in Borchen.

Meine Mutter ist damals auch an Krebs erkrankt. Sie wurde nach der Bestrahlung alternativ behandelt und hat den Krebs besiegt. Ihr Alter liegt noch über dem deiner Mutter.

Alles Gute für euch!

Danke für den Tipp mit dem Hyperthermiezentrum Hannover! Wir wohnen da ganz in der Nähe!

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@dakiha

Sehr gerne und viel Erfolg bei der Behandlung deiner Mutter und baldige Genesung für sie! Es wird ihr sehr guttun, wenn ihr Körper gestärkt wird. Wenn sie Metastasen hat, wird die Behandlung sicher länger dauern, aber das ist in dem Fall nicht schlimm, da alternative Behandlungen keine schädlichen Nebenwirkungen haben LG

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Irgendwie kann ich das alles nicht glauben!

Liebe @dakiha, leider kann es tatsächlich so sein, wie die Ärzte sagen.  Aber selbst, wenn es ein "neuer" Krebs wäre, der den Darm Deiner Mutter befallen hat - würde das etwas am Ergebnis ändern?

Ich kenne den allgemeinen Gesundheitszustand Deiner Mutter nicht, aber so schwere Operationen wie Leberresektionen sind - gerade für einen alten Menschen - sehr risikoreich. Es besteht z. B. die Gefahr, dass Deine Mutter aus der Narkose gar nicht mehr erwacht. Eine weitere Gefahr ist, dass u. U. durch eine solche OP das Wachstum des Krebses geradezu "gepusht" wird (im allgemeinen wächst ein Krebs beim alten Menschen nur noch sehr langsam, wenn man ihn "in Ruhe lässt"). Und selbst, wenn Deine Mutter und Du dennoch bereit wären, dieses Risiko zu tragen, wären da ja immer noch die Lungenmetastasen und der Primärkrebs!

Wie es um Deine Mutter steht, kann ich natürlich nicht beurteilen. Das können nur die behandelnden Ärzte! Aber ich kann Dir sagen, was ich an Deiner Stelle täte: ich würde meine Mutter nicht mit weiteren Operationen quälen lassen, auch wenn sich damit - vielleicht! - ihr Leben noch etwas verlängern ließe. Es geht ja hierbei nicht nur um Lebensdauer, sondern auch um Lebensqualität... ich würde statt dessen meiner Mutter die verbleibende Zeit schön gestalten und versuchen, noch so viel Zeit wie möglich mit ihr zu verbringen.

Ich wünsche Euch beiden alles Gute und die richtige Entscheidung, wie auch immer diese für Euch aussehen mag!

Ich kann dem nur zustimmen, habe einmal die gleiche Entscheidung getroffen. Eine OP in diesem Alter kann ein quälendes Dahinschleichen bedeuten,lieber die verbleibende Zeit noch nutzen. Alles Gute für Euch.

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Ich schließe mich der Meinung der Ärzte an, der Tumor kann nicht mehr streuen, denn er ist ja weg, aber er kann vorher gestreut haben bzw. es gab noch irgendwelche Reste. Bitte beachte und respektiere den Wunsch deiner Mutter, es ist ihr Leben und es sind ihre Schmerzen und Risiken. Mein Schwiegervater wollte als er an einem Nierenleiden litt auch keine OPs mehr und wir haben das respektiert und ihn bis an sein Ende begleitet und gepflegt!

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