Kehlkopfentzündung durch Magensäure - trotzdem Antibiotikum?

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Liebe "Lexi77",

obwohl ich generell kein Feind von Fernbehandlungen bin - ich verfüge unter anderem auch über einen MSC in Telemedizin - habe ich in diesem speziellen Fall eine etwas andere Meinung:

Unter diesen Umständen sollte diese Entscheidung wirklich nur von einem Facharzt gefällt werden, der Deine Schleimhäute auch real exploriert hat - kein Kollege und schon gar nicht ein Laie sollte hier seinen "Senf" dazugeben.....


Mein Rat:  Entweder Du vertraust Deinem Facharzt oder Du holst Dir eine Zweitmeinung von einem ebensolchen - aber bitte nicht via Fernbehandlung!

PS: bei einer "gewöhnlichen" Refluxlaryngitis erleidet man keinen Stimmverlust.

Gute Besserung und lieben Gruß vom Alois

Hallo Lexi, ich kann Deine Verwirrung verstehen und ich schliesse mich Deiner Meinung an. Da die Entzündung/Reizung durch den Reflux ausgelöst ist, kann das AB nicht nur nix wirken, sondern Dir eher schaden. Das Argument der Ärztin ist natürlich auch nicht ganz von der Hand zu weisen, also iwi eine Zwickmühle.

Ich würde eine Art Kompromiss versuchen und das AB erst dann schlucken, wenn beim (Reiz-)Husten die Eiterbröckchen geflogen kommen, denn dann dürften die von der Ärztin befürchteten Bakterien angekommen sein. Womöglich ist dann auch Fieber im Spiel.

Doch dies kannst Du auch erfolgreich verhindern indem Du der Pflanzenheilkunde fröhnst. Helfende Kräuter, als Tee oder zur Gurgellösung eignen sich für Dich Thymian, Sonnenhut, Isländisch Moos (Pastillen), Schlüsselblume, Salbei und Efeu. Muss ja jetzt nicht gleich alles zusammen sein. Lass Dich in der Apotheke beraten was davon als Teemischung (optim. mit australischem Honig) , zum Gurgeln, oder auch zum Lutschen geeignet ist.

Alles Gute, Winherby

Hallo Lexi, jetzt haste den Salat, soviel zum Thema Zweitmeinung.

Zwei Ärzte = zwei Meinungen. Auch hier , genau wie im richtigen Leben. 

Ich hatte bei einem Problem an der Haut sogar mal drei verschiedene Diagnosen, alle drei Ärzte waren Dermatologen. 

Daher denke ich, dass die Entscheidung pro/contra AB nur einer fällen kann und das bist Du. LG

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1. Antibiotikum ist quatsch. Nicht nehmen.

2. Ich gebe ja ungern Pharmatips (im Netz), aber hier muss es mal sein: Aus irgendeinem Grund wird in Deutschland eine Stoffgruppe zur Behandlung der Rfluxerkrankung nicht oder nur extrem selten verordnet, obwohl in anderen Ländern gute Erfahrungen damit existieren. Das sind die Alginate. In Deutschland ist das Präparat Gaviscon(R) frei verkäuflich (in Apotheken). Wenn Sie das noch nicht probiert haben, dann testen Sie das mal aus. Das Alginat bildet eine Gelschicht auf der "Acid pocket" und verhindert so mechanisch den Reflux. Sie dürfen es sich natürlich nicht über die PEJ geben, sondern müssen es per os nehmen.

Kehlkopfentzündung, die zweite...

Liebe Community (insbesondere liebe Lexi und liebe Walesca, die ihr ja mal ähnliche Probleme hattet wie ich),

seit 5 Wochen plagt mich eine Kehlkopfentzündung - die ersten drei Wochen war die Stimme mal ein paar Tage weg, dann kam sie wieder, seit zwei Wochen ist sie konstant weg. Ich bin wohl selbst Schuld, weil ich, kaum ging es mir besser, wieder gesprochen und Sport betrieben habe. Wie auch immer - seit zwei Wochen bin ich in Behandlung beim HNO, aber, wie schon letzten Freitag erwähnt, ohne Erfolg, obwohl ich mich nun wirklich an alle "Vorschriften" halte und alles mache, was man nur tun kann (inhalieren, nicht sprechen, Salbeipastillen nehmen, Salbeitee trinken, Topfenwickel und und und...)

Der Kloß in meiner Kehle wurde am Wochenende immer schlimmer - ich hab nur mehr geheult (ich weiß, bin ein Weichei ;-)). Auf eure Ratschäge hin war ich gestern bei einem anderen HNO und hab ihn auf Reflux angesprochen. Er meinte, die Entzündung wäre tatsächlich um die Speiseröhre herum besonders stark und hat mir Lansoprazol Actavis verschrieben. Davon soll ich nun vier Wochen lang zwei Stück täglich nehmen.

Liebe Walesca, liebe Lexi, wie lange hat es denn bei euch gedauert, bis ihr leichte Anzeichen einer Besserung gespürt habt??? Ist es auch normal oder verständlich, dass nicht nur meine Stimme weg ist und ich diesen Kloß im Hals habe, sondern dass ich mich auch von Tag zu Tag müder und abgeschlagener fühle??

Noch etwas: Ich habe morgen einen Termin beim Zahnarzt - mir sollte ein Zahn gezogen werden, der schon längere Zeit "tot" ist und vor zwei Wochen ist mir die Hälfte davon ausgebrochen. Ich nehme zwar an, dass der Zahnarzt mir den Zahn in meinem Zustand nicht zieht, aber was meint ihr: Ist es für mein Immunsystem schlimmer, noch länger zuzuwarten, oder jetzt auch das noch zu verkraften?

Danke für eure Antworten und alles Liebe Michaela

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Kehlkopfentzündung seit 5 Wochen und keine Besserung in Sicht. Kann jemand helfen??

Hallo, liebe Leute! Für mich ist das heute die absolute Premiere in einem Forum, aber ich bin im Moment so geknickt, dass ich mich gerne mit Leidensgenossen austauschen möchte.

Ich hatte vor knapp 5 Wochen Halsschmerzen und offenbar einen leichten viralen Infekt und daraufhin blieb mir die Stimme weg. Nach zwei Tagen hat sich die Lage wieder verbessert, ich ging wieder arbeiten (bin Lehrerin), nach weiteren zwei Tagen war die Stimme wieder weg. In den Osterferien hab ich mich leicht erholt, allerdings war die Stimme die ganze Zeit über belegt und auch der Kloß im Hals ist geblieben. Nach zwei Tagen Unterricht wieder totale Heiserkeit.

Ich ging dann vor eineinhalb Wochen zum HNO - er schaute mir in den Rachen (ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich nicht einmal weiß, ob das eine Kehlkopfspiegelung war - WORAN ERKENNT MAN DAS??) und meinte, ich hätte eine subakute virale Kehlkopfentzündung, verordnete Miranax 550 mg (Entzündungshemmer), Coldargan Nasentropfen (sollen abschwellend wirken), Inhalationen mit Ambroxol und Mikrowellenbestrahlung. Zusätzlich hab ich in Eigenregie schon verschiedene Homöopathika probiert (Drosera, Spongea, im Moment nehme ich Argentum Nitricum D12), inahliere mit Salzwasser, Salbei und Kamille, mach Topfen- und Kartoffelwickel, esse Salbeibonbons, trinke viel und spreche seit über einer Woche kaum.

Der Erfolg ist gleich 0 - das bringt mich langsam zum Verzweifeln :-(. Die Stimme ist heute wieder komplett weg und ich habe das Gefühl, dass meine Schleimhäute und mein Rachen total trocken sind und die Medikamente nicht anschlagen und ich sie nicht gut vertrage. Außerdem fühle ich mich von Tag zu Tag abgeschlagener und müder.

Deshalb war ich heute nochmal beim HNO - er meinte, ich solle die Therapie genau wie ursprünglich verordnet weiter machen, sonst würde ich meine Beschwerden nie wieder los. Das hat gesessen und ich bin heute wirklich total am Boden - dass ich schweigend zu Hause sitzen muss und die soziale Isolation langsam um sich greift, macht die Sache nicht gerade besser ... :-/

Hat jemand vielleicht eine "Erfolgsstory" zu bieten, wie er solche Beschwerden wieder los geworden ist. Ich bin über jeden Tipp und jeglichen Zuspruch sehr dankbar!

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Habe ich eine Kehlkopfentzündung und ist Besorgnis um Folgeerkrankung gerechtfertigt?

War in den vergangenen 5 jahren nie " infektioes krank". Trotz vieler ansteckender infekte um much herum. Aber nach einer Cabriofahrt mit verschwitztem haar am vergangenen mittwoch abend, erwachte ich am naechsten morgen total heiser. Am donnerstag gesellten sich plötzlich sehr starke halsschmerzen mit schluckbeschwerden dazu (die ich trotz tilidin einnahme, alle 8 std, wegen fibromyalgie, sehr stark registrierte) und ich wurde völlig stimmlos. 😨Arztgang also noch am donnerstag nachmittag, vorsichtshalber, wegen Pfingsten. Diagnose: "wahrscheinlich viraler infekt des Halses.... kein grosses problem!" Die Nacht wurde dann aber ziemlich schlimm. Arcoxiaeinnahme zusätzlich (immer mein rettungsanker bei fibro- schueben). Atemnot kam nun noch dazu - vor allem im Liegen. Machte mir zwar total Angst, aber trotzdem verzichtete ich auf weiteren arztbesuch. " kein problem" hatte sie ja gesagt. In der Nacht von vergangenem samstag auf sonntag dann, war "schlafen" nur noch im sitzen möglich. Sobald ich lag, waren erstickungsartige anfaelle die folge. Hiilfe. Panik! Zaeher Schleim. Abhusten kaum möglich, da husten zu schmerzhaft. Sonntag morgen dann - ich hatte mir vorgenommen bei nichtbesserung das vorsorglich verordnete antibiotikum dann doch zu nehmen - ploetzlich WESENTLICHE besserung der atmung, sogar im liegen. Puuuh.

Momentaner stand (Montag abend) : schmerzen im Ruhezustand unerheblich, beim husten aber noch recht stark. stimme etwas besser aber weitab von "normal". Leichter brennender schmerz im brustkorb und bis zu den schulterblaettern im ruecken. Jedoch alles ertraeglich.

Normalerweise wuerde ich mir keine gedanken machen, aber 2 personen aus unserem nahen umfeld verstarben plötzlich nach grippalem infekt. Eine vor 3 jahren, eine weitere letztes jahr. Schock fuer uns alle. Diese todesfaelle waren super erschreckend. Nun lese ich dazu auch noch von unbemerkten Herzentzuendungen nach derartigen infektionen wie kehlkopfentzuendungen etc. .... Ich rede nicht darueber ( kann ich ja auch gar nicht 😉), aber dieser schreckensgedanke schwirrt im hinterkopf.

Wuerden meine sorgen/ befuerchtungen wohl ernst genommen werden von einem arzt? Sollte ich noch abwarten ( sind ja erst 5 tage seit ausbruch) oder mich doch besser erneut checken lassen bzw. vorsorglich meine bedenken ansprechen?

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