Kehlkopfentzündung durch Magensäure - trotzdem Antibiotikum?

Hallo!

Zur Zeit habe ich wieder mal massive Probleme mit Reflux und Sodbrennen. Auch die Magenentleerung scheint zur Zeit wieder mal langsamer zu sein, denn ich kann aktuell kaum was essen. Ich nehme schon regelmäßig Pantoprazol (2x40mg) und seit letzter Woche zusätzlich auch noch Suralfat.

Seit einer Woche habe ich jetzt wieder mal Probleme mit meiner Stimme. Seit Mittwoch ist sie so gut wie weg. Aber sonst habe ich keine Probleme, also keinen Schnupfen, keine Schluckbeschwerden etc. Nur ein immer wiederkehrendes Brennen im Hals und dadurch einen Reizhusten. Trotzdem ging mein Hausarzt erst von einem Infekt aus und verschrieb mir ein antibakterielles Halsspray. Das hat aber nicht geholfen und so hat er mich nun zum HNO geschickt.

Die HNO-Ärztin hat sich den Kehlkopf angesehen und gesagt, dass der Kehlkopf im unteren Bereich und auch der Übergang Kehlkopf-Speiseröhre massiv gerötet und verdickt sei. Das sei ein deutliches Anzeichen auf eine refluxbedingte Kehlkopfentzündung.

Sie wusste aber auch nicht, was man gegen den Reflux so noch machen könnte, da ich das PPI ja schon hochdosiert nehme. Das soll ich nochmal mit dem Hausarzt besprechen (ich habe auch in 3 Wochen wieder einen Besprechungstermin beim Gastroenterologen, wegen Karneval ging das leider nicht früher).

Dennoch meinte sie, dass sie mir gerne gegen die aktuelle Entzündung ein Antibiotikum (Amoxicillin) aufschreiben möchte. Ich habe dann zwar nachgefragt, ob das wirklich nötig sei, weil es sich dann ja um keine bakterielle Entzündung handeln würde, aber sie meinte, das sei trotzdem besser, das zu nehmen, da trotzdem auch Erreger vorhanden sein können oder sich leicht auf die bestehende Entzündung "draufsetzen" könnten. Sie würde es mir aufschreiben, aber letztendlich wäre es ja meine Entscheidung, ob ich das nehme oder nicht.

Ich bin da jetzt etwas verwirrt und weiß nicht so recht, was ich machen soll. Nehmen oder nicht. Einerseits bin ich nicht scharf auf die Einnahme andererseits ist das so ohne Stimme auch sch... wenn man sich kaum verständlich machen kann und ich will, dass das schnellstmöglich besser wird.

Alle anderen Maßnahmen gegen den Reflux (Ernährung, Bett hochstellen etc.) und bei Kehlkopfentzündung (inhalieren, Stimmruhe) habe ich ja sowieso schon berücksichtigt, von der Seite her kann ich auch nicht noch was ändern.

Bin da gerade etwas ratlos...

Liebe Grüße, Lexi

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Liebe "Lexi77",

obwohl ich generell kein Feind von Fernbehandlungen bin - ich verfüge unter anderem auch über einen MSC in Telemedizin - habe ich in diesem speziellen Fall eine etwas andere Meinung:

Unter diesen Umständen sollte diese Entscheidung wirklich nur von einem Facharzt gefällt werden, der Deine Schleimhäute auch real exploriert hat - kein Kollege und schon gar nicht ein Laie sollte hier seinen "Senf" dazugeben.....


Mein Rat:  Entweder Du vertraust Deinem Facharzt oder Du holst Dir eine Zweitmeinung von einem ebensolchen - aber bitte nicht via Fernbehandlung!

PS: bei einer "gewöhnlichen" Refluxlaryngitis erleidet man keinen Stimmverlust.

Gute Besserung und lieben Gruß vom Alois

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Hallo "Lexi77",

prinzipiell ist die Wahrscheinlichkeit, einen passenden Spender zu finden, nur bei Geschwistern relativ hoch;

bei Eltern und anderen nahen Verwandten ist die Chance leider schon sehr viel geringer.....

ansonsten gehe ich konform mit der Antwort von "GeraldF".

Liebe Grüße vom Alois

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Keine Ursache für Durchfall/Verdauungsbeschwerden gefunden?

Hallo :)

Ich (weiblich, 18) weiß langsam nicht mehr weiter mit meinen Verdauungsbeschwerden.

Angefangen hat alles 2012 nachdem ich aufgrund einer Mandelentzündung durch Pseudomonas aeruginoa sehr lange Antibiotikum nehmen musste. (Ciprofloxacin und Levofloxacin).

Seitdem plagen mich heftige Verdauungsbeschwerden, die mein alltägliches Leben auf Dauer sehr einschränken.

Entweder ist es Durchfall mit heftigen Schmerzen oder ich sitze stundenlang auf Toilette weil immer nur sehr wenig rauskommt und das nur mit sehr viel Druck und Mühe, teilweise kommt auch nur Schleim oder sehr schleimiger Stuhl. Das mit dem Schleim kann leider mehrere Stunden anhalten. Ab und zu sind es auch Verstopfungen.

Die Ärzte sind der Meinung von dem Antibiotikum können die Probleme nicht mehr kommen, das sei zu lang her.

Ich habe es schon mit kompletter Ernährungsumstellung versucht, fettarm, wenig Zucker, nur gesund, nicht stark gewürzt, kein rotes Fleisch. Hat wenn, leider immer nur kurzzeitig geholfen. Seit einigen Monaten nehme ich Probiotik Pur Pulver, das hat anfangs auch sehr gut geholfen, aber mittlerweile schlägt auch das nur noch bedingt an.

2014 war ich bei einer Darmspiegelung, mir sagte der Arzt nur es seien Entzündungen da gewesen die wohl wieder auftreten können, es ist aber nichts chronisches.

Eine Lactoseintoleranz hab ich nicht, Glutenunverträglichkeit auch nicht. Wurde getestet.

Als nächstes wird auf Fructoseintoleranz überprüft, aber ob da was bei rauskommt bezweifle ich auch. Laut Arzt wäre es sonst wohl "nur" ein Reizdarm.

Meine Idee wäre noch Galle/Leber checken zu lassen ob es mit der Fettverdauung zusammenhängt. Mehr fällt mir auch nicht mehr ein.

Stress ist es auch nicht, denn auch in den Ferien wenn ich absolut keinen Stress hab treten die Probleme auf.

Mein Freund tut mir langsam richtig leid, wie viele abende schon wollten wir was zusammen machen, aber ich hing nur die ganze Zeit auf Toilette... In der Schule fehl ich auch zu häufig deswegen.

Hat noch jemand eine Idee was ich tun kann oder untersuchen lassen sollte? :(

Danke!

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Hallo Gurke,

meiner Meinung nach handelt es sich hier tatsächlich um ein Reizdarmsyndrom, welches durch Entzündungen ausgelöst wurde.

Deine Meinung, das sei keine vernünftige Diagnose, kann ich aber nicht teilen: Immerhin ist es nicht gefährlich und daher wesentlich günstiger für dich als eine "handfeste" Darmerkrankung.....

Auch wenn Antibiotika und/oder eine vorangegangene Entzündung die Auslöser waren, so ist es meiner Meinung nach viel zu lange her, um jetzt noch von einer solchen "Ursache" zu sprechen.

Normalerweise saniert sich der Darm binnen 2-3 Wochen nämlich von selbst und ein Nachhelfen mit Bakterienpräparaten wird aktuell eher kritisch betrachtet: Zugeführte Bakterien jeglicher Art überleben nämlich die Magensäure nicht wirklich - wenn überhaupt, dann haben nur sündhaft teure gefriergetrocknete Präparate eine gewisse Wirkung.....

Mein Rat: Allgemein gültige Empfehlungen gibt es leider nicht; ich persönlich empfehle jedoch langsam und absolut regelmäßig zu essen und schwer verdauliche Lebensmittel zu meiden; gegen den Durchfall selbst gibt es sehr viele Mittel - angefangen von pflanzlichen bis hin zu verschreibungspflichtigen Maßnahmen - diesbezüglich sollte dich aber der Arzt deines Vertrauens beraten können.

Liebe Grüße,  Alois 

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Hallo yubelfan100,

vom aktuellen medizinischen Standpunkt solltest du es besser sein lassen, da Alkohol sich nicht gerade positiv auf die Bronchien auswirkt - vom Allgemeinzustand mal ganz zu schweigen.....

Früher gab es allerdings folgendes Gripperezept: "Man hänge seinen Hut an den Bettpfosten und trinke soviel Whisky, bis man zwei Hüte sieht"; nur war das eben im vorigen Jahrhundert...

Letztendlich ist es jedoch eine Frage der Einstellung - aber du musst damit rechnen, dass Alkoholgenuss letztendlich deine Genesung verzögern kann.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo momogerl,

mit dem Bipsiebefund allein kann ich leider wirklich nicht viel anfangen: Man müsste schon wissen um welche Art von Myopathie es sich handelt (es gibt sehr viele), welche Ursachen infrage kommen und wie der bisherige Verlauf der Symptome war.....bis jetzt wissen wir ja noch nicht einmal, um welchen Muskel es überhaupt geht.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo dakiha,

leider ist es keineswegs ungewöhnlich, dass ein Tumor nach vielen Jahren der Ruhe wieder "erwacht" - eigentlich ist es Klinikalltag.....

auf den "Ursprung" kann bis zu einem gewissen Grad aus dem zytologischen Befund geschlossen werden und eine Leberresektion unter diesen Umständen macht nur Sinn, wenn die Metastasen auf die Leber beschränkt sind - was hier leider nicht der Fall ist.

Eine befriedigendere Antwort kann ich dir leider nicht geben, tut mir leid.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo schaalsy,

dieser sog. "Mikrokalk" gilt allgemein als verdächtig - aber nicht jeder Herd ist auch bösartig - daher wird zur Sicherheit auch eine Gewebeprobe entnommen und untersucht.

Letztere ist auch wichtig, wenn der Kalkbefund sozusagen zugenommen hat.....

Liebe Grüße, Alois

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Hallo "Strenwanderer",

es gibt eigentlich nur eine Möglichkeit um festzustellen ob etwas psychisch bedingt ist oder nicht - die Ausschlussdiagnose:

Ich empfehle zuerst organische Ursachen durch einen Orthopäden abklären zu lassen bevor Du Dich auf die Psychoschiene begibst.

Lieben Gruß vom Alois

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Hilfe, mein Eisenwert wird immer niedriger, was soll ich tun?

Ich bin schön langsam am Verzweifeln. Das ganze fing Anfang 2015 an. Ich ging im Jänner das 1. Mal Blutspenden. Im April das 2. Mal. Danach hatte ich, aufgrund eines Medikamentes, starke Nebenwirkungen und musste ins Spital - dort wurde ein Eisenmangel diagnostiziert. (Werte weiß ich jetzt leider nicht genau, da die Unterlagen nicht da sind.) Nach einer weiteren Blutabnahme im selben Monat wurden mir Eisentabletten (Name weiß ich nicht; waren Pink) verschrieben. Diese Eisentabletten habe ich aber anscheinend gar nicht vertragen, denn ich hatte plötzlich Blut im Stuhl --> Das führte zu einer Darmspiegelung bei der alles in Ordnung war. Somit war die Sache klar: Das Blut kam von den Tabletten. Daraufhin habe ich diese wieder abgesetzt.

Im September ging ich dann ein 3. Mal Blutspenden (der Eisenwert vor der Spende war wunderschön). Im November musste ich für einen Allergietest Blut abnehmen lassen. Letzte Woche war ich dann im Plasmazentrum, da ich Plasmaspenden wollte - heute wurde mir erklärt, dass mein Wert (letzte Woche: 10,3) zu niedrig sei. Die Ärztin nahm mir heute nochmal Blut ab: Ergebnis 9,2. Natürlich darf ich nicht spenden gehen und sie hat mir auch eine Überweisung zum Arzt geschrieben, der erneut eine Blutabnahme durchführen soll (da gibts anscheinend einen speziellen Wert bzgl. der Eisenkammern). Ich habe mir auch einen Kräuterblutsaft gekauft und werde diesen Einnehmen.

Aber ich verstehe nicht, warum mein Eisenwert immer wieder so niedrig ist? An der Periode liegts nicht (die hab ich 2-3 Tage, nicht stark). An der Ernährung (wenig Fleisch) könnte es liegen, aber mir wurde gesagt, die spielt keine große Rolle. Die Darmspiegelung war ja auch okay - also ein Blutverlust im Darmtrakt findet auch nicht statt. Was dann?! Wirkliche Symptome habe ich eigentlich keine. Bzw. dachte ich eher das Ermüdung, Erschöpfung, Stimmungswechsel psychisch bedingt wären.

Vielleicht kann mir hier jemand einen Rat geben, der ähnliches (durchgemacht) hat.

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Hallo Lafleur7,

Hämoglobin und/oder "Eisenwerte" sind keineswegs so einfach zu deuten wie das von "Dr. Google" gerne dargestellt wird:

Es gibt noch wesentlich mehr Ursachen als versteckte Blutungsquellen, beispielsweise auch an den Nieren oder am blutbildenden System selbst;

und die meisten Formen von Eisenmangel können auch keineswegs durch Eisenzufuhr allein gebessert werden - das ist eine Tatsache!

Mein Rat: Ich schlage vor, du wendest dich an einen erfahrenen Internisten mit Fachgebiet Hämatologie - er wird dann alles weitere veranlassen.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo Loewen,

wenn du eine Thrombose bekommst, kann sich recht schnell eine lebensbedrohliche Lungenembolie entwickeln - dagegen ist das Risiko der Prophylaxe verschwindend gering.....

Das Problem bei dir ist, dass der Talus nur relativ schlecht von Gefäßen versorgt wird, sodass eine lange Heilungsdauer quasi vorprogrammiert ist.

Es kann bis zu 3 Jahren dauern, bis der volle Funktionsumfang wieder gegeben ist - und manchmal bestehen auch dauerhafte Einschränkungen.

Um dir Ratschläge zu geben, wie du die Heilung unterstützen kannst - ich kenne leider weder dich noch deine exakten Befunde;

daher wendest du dich mit dieser Frage idealerweise an deinen Arzt und Physiotherapeuten - bzw. an beide.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo LeonardoXXII,

nein, Quick und INR sind zwei verschiedene Werte - auch wenn es bei beiden um die Blutgerinnung geht:

Wie du richtig erkannt hast, ist ein Quickwert von nahezu 100% für eine normale Blutgerinnung signifikant;

Der INR-Wert gibt aber den Faktor an, um den die Gerinnungszeit des Blutes durch die Einnahme eines Gerinnungshemmers verlängert wird.

"Therapeutisch" = Wert bei Therapie mit Gerinnungshemmern (Cumarinen):

Quick 15-36

INR 2-3

Tolerierbar sind also eine Gerinnungszeit von 15-36% - was einer Verlängerung um das zwei- bis dreifache entspricht.

Ist der Wert geringer, besteht eine hohe Gefahr von (spontanen inneren) Blutungen - während bei zu hohen Werten die antikoagulierende Wirkung nicht ausreicht, um einen Therapieerfolg zu gewährleisten.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo LillyCooper,

wann immer so etwas wie eine "chronische" Dauererkältung auftritt, sollten zuerst immer die Zähne und die Nasennebenhöhlen von entsprechenden Fachärzten kontrolliert werden.

Wird hier nichts gefunden, kommt meist das sog. "schwache Immunsystem" ins Spiel:

Allerdings gibt es so etwas praktisch niemals ohne Grund - und es muss zwingend nach versteckten Entzündungsherden und unter Umständen auch nach weiteren Grunderkrankungen gefahndet werden.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo reosle,

du solltest wirklich unbedingt auf den Rat deines Arztes hören - Vorbehalte gegen Antibiotika gut und schön, aber wenn die Implantate rauseitern und du schlimmstenfalls nie mehr einen Zahnersatz bekommen kannst (auch keine prothetische Versorgung) - dann hört der "Spaß" eigentlich auf...

Liebe Grüße, Alois

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Hallo motej,

dafür ist in der Regel ein "Gesichtsnerv" verantwortlich und nicht die Zähne selbst;

du solltest schleunigst einen Neurologen aufsuchen, denn nicht immer sind die Ursachen harmlos.....

Liebe Grüße, Alois

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Hallo Tiger13007,

ja, das ist in jedem Fall eine ernstzunehmende Entzündung - ob chronisch oder nicht ist eher sekundär, aber die gehört dringend in ärztliche Behandlung!

So etwas auf sich beruhen zu lassen, kann nämlich enorme Folgen haben - schlimmstenfalls bis hin zu einer Herzschädigung und mehr...

Daher nimmst du am besten alsbald den Rat eines HNO in Anspruch.

Liebe Grüße, Alois

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Hallo CeeAge,

ja, es heilt auch bei konservativer Therapie - allerdings kommt es besonders bei jüngeren Menschen sehr häufig zu einer Reluxation (bis zu 90% aller Fälle);

daher wäre es in jedem Falle besser, eine arthroskopische Sanierung anzustreben.

Liebe Grüße, Alois

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