Sie "kleben" an den Fragen bezüglich der Übertragbarkeit von venerischen Erkrankungen und man wird den Eindruck nicht los, dass es um etwas ganz anderes geht.

Der von Ihnen angedeutet Übertragungsweg ist zwar theoretisch denkbar, kommt aber sicher in der Praxis so gut wie nie vor. Hepatitis B würde mir einfallen als ein Virus mit hoher Infektiösität für das solche Übertragungen in Einzelfällen (hier meistens Blut über nicht ganz intakte Haut) beschrieben ist. Für die meisten anderen Erkrankungen ist dieser Infektionsweg nicht möglich.

Ihr reales Risiko, sich infiziert zu haben, geht gegen "0", da ja noch nicht einmal gesichert ist, dass der Mann kontagiös war/ist.

Wollen Sie uns erzählen, warum Ihre Fragen alle gleich aufgebaut sind? Sie schildern stets eine sexuelle Handlung mit einem Ihnen offenbar unvertrauten Mann und fragen danach, wie wahrscheinlich die Übertragung einer STD ist. Wenn Sie wirklich Angst hätten, dann könnten Sie es doch einfach lassen oder zumindest auf safer sex Praktiken ausweichen. Ist es vielleicht vielmehr so, dass die Angst im Nachhinein als Ausdruck eines inneren Konfliktes auftaucht, da Sie selbst ein Problem mit dem Sex an sich haben?

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Die Werte sind ok, es ergibt sich daraus kein Hinweis auf eine Hashimotothyreoiditis. Dafür würde man erwarten, dass zumindest der TSH-Wert erhöht ist (latent).

Die Symptome einer Hashimotothyreoiditis sind so unspezifisch, dass der Verdacht immer sehr rasch aufkommt, weil praktisch jeder etwas aus dem Symptomenkatalog bei sich entdecken kann. Man geht davon aus, dass erst die manifeste Hypothyreose (oder in der Frühphase auch manchmal Hyperthyreose) Beschwerden macht.

Wohin wollen Sie denn überwiesen werden?

Und nein, das Verhältnis FT3 zu FT4 spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle.

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Ok, die Ferien sind vorbei. Ist hart, aber muss man durch.

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Wie sind Ultraschall und MRT bei Verdacht auf Eierstockkrebs?

Hallo ihr Lieben.

Ich entschuldige mich schonmal, für den Roman.

Ich hab ja nun schon seit gut 9 Monaten jeden Tag Unterleibsschmerzen .

Die meiste Zeit befindet sich der Schmerz im rechten Unterbauch/Leistengegend.

Seit einigen Tagen ist es aber so, das der Schmerz auch in die linke Seite zieht.

Es ist teils ein stechender, teils ein ziehender Schmerz.

Ich bin mit meinen Beschwerden selbstverständlich schon beim Arzt und Gynäkologen gewesen. 

Mein Hausarzt geht von Verspannungen im Körper aus. Mein Gynäkologe konnte bei den Untersuchungen (vagina Ultraschall) nichts feststellen bis auf eine Veränderung der Zellen beim Pap Abstrich.

Ich war im letzten 3/4 Jahr auch noch bei 2 anderen Gynäkologen um mir eine Zweitmeinung einzuholen. Auch dort wurde per Vaginal US nichts entdeckt.

Wie sicher sind diese US Untersuchungen?

Mein momentan behandelnder Gynäkologe hat mir eine Überweisung zu einer Bauchspiegelung gegeben, welche ich voraussichtlich am 6.9. habe, weil er den Verdacht Endomitriose hegt.

Zu meinen weiteren Symptomen die ich im Moment so habe, gehören Rückenschmerzen im LWS Bereich und entlang der ganzen Wirbelsäule, Starke Regelschmerzen, schmerzen beim Geschlechtsverkehr (bereits seit gut 1 1/2 Jahren), ich habe keine Vergrößerung des Bauchumfangs bemerken können, habe keine Zwischenblutungen, die letzten Tage muss ich vermehrt Wasser lassen und meine Verdauung spielt auch verrückt. Hab oft starke Darmkrämpfe die mit Durchfall oder Verstopfung einhergehen.

Ich habe die letzten Monate auch vermehrt im Krankenhaus verbracht, aufgrund der Beschwerden. Dort wurde eine Darm- und Magenspieglung gemacht. Beides ohne Befund bis auf die Diagnose Reizdarm.

Ein MRT ubd Röntgen vom Becken wurde auch gemacht im Juni. Ohne Kontrastmittel. Auch hier wieder ohne Befund.

Ich hab in den letzten Monaten eine, sagen wir es mal „dezente“ Hypochondrie entwickelt. Das macht mich selbst verrückt. Alles muss sofort im Internet gegoogelt werden.

Meint ihr man hätte im MRT und in den ganzen US Untersuchungen , nach dem Zeitraum den ich jetzt schon Schmerzen habe, etwas gesehen? Ich hab echt Angst das vielleicht etwas übersehen wird.

Würde man in der Bauchspiegelung ESK sehen?

Ich bin übrigens fast 30, Kinderlos, verhüte nicht Hormonell und Krebs ist bei uns in der Familie nicht bekannt.

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Von einer "dezenten" Hypochondrie kann hier nicht mehr die Rede sein.

Die Ursache Ihrer Beschwerden ist mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht somatisch oder - wie beim Reizdarm - bislang unbekannter Natur (aber prognostisch günstig).

Es liegt eine umfangreiche Bildgebung ohne ein entsprechendes Korrelat für Ihrer Beschwerden vor. Die Untersuchungsverfahren haben für ernstzunehmende somatische Erkrankungen in ihrer Kombination eine fast 100%ige Sensitivität. Ein Ovarialkarzinom bleibt nicht über eine Dauer von 9 Monaten "unsichtbar" - so etwas gibt es nicht. Vergessen Sie das.

Die Laparoskopie/Pelviskopie ist vermutlich übers Ziel hinausgeschossen, aber solange Sie Unzufriedenheit mit den vorliegenden Untersuchungsergebnissen signalisieren, solange werden Ihnen Ärzte weitere (invasive) Untersuchungen anbieten.

Ihre Beschwerden sind ja bereits zum Großteil durch die Diagnose eines "Reizdarmsyndromes" erklärt. Suchen Sie nicht weiter, oder öffnen Sie sich auch für eine psychosomatische Ursache der Beschwerden.

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Das Vorgehen der Arzthelferin war hygienisch nicht korrekt.

Dennoch ist das Risiko, dass sich am Ort der Punktion eine Infektion entwickelt statistisch eher gering. Das Rot-Blaue an der Einstichstelle ist ein kleines Hämatom, das kann bei Druck auch etwas weh tun, ist aber harmlos.

Beobachten Sie die Stelle weiter. Sollte sich eine Rötung, Schwellung und Überwärmung ergeben, so zeigen Sie die Stelle einem Arzt. Auch dann liegt aber keine "Blutvergiftung" vor.

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Das ist eine latente oder manifeste Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion). Mit Ihren Symptomen wäre das auch vereinbar.

Den Unterschied machen die Werte der Schilddrüsenhormone FT4 und FT3. Schauen Sie nach, ob die mitbestimmt wurden. Sind sie normal, so haben Sie "nur " eine latente Hyperthyreose. Das macht i.d.R. nur wenig bis keine Symptome.

Alles keine Katastrophe, kein Grund zur Panik, lässt sich heute alles gut behandeln.

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Das ist im Einzelfall immer eine schwierige Situation, weil gerade dem bipolaren Patienten in der manischen Episode häufig die Krankheitseinsicht fehlt und er dann eher unkooperativ ist. Eine Unterbringung gegen den Willen ist meist nicht möglich, solange er sich oder andere nicht unmittelbar gefährdet.

So wie Sie es beschreiben, scheint es eher etwas für stationäre Therapie zu sein. Man kann dann immer nur wieder Hilfe anbieten, ihn in eine Klinik zu bringen, wo man ihm helfen kann. Fokussieren Sie auf die Probleme, die er noch am ehesten wahrnimmt: Der hohe Alkoholkonsum, das "getrieben sein", die "Unruhe", die Streitereien.

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Ist alles interessant. Ein Bezug zum Gesundheitsthema lässt sich allerdings nicht erkennen.

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Was verstehen Sie daran nicht? Das klingt doch ganz einleuchtend.

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Gehen Sie zu einem Dermatologen. Die gewöhnliche Lichtdermatose unter Tetrazyklinen tritt im Zeitraum der Einnahme des Medikamentes auf.

Es gibt aber eine seltene Pseudoporphyrie unter dieser Stoffgruppe, die über Wochen bis Monate nach Exposition noch auftreten kann. Zeigen Sie das mal einem Hautarzt.

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Man kann das in Ihrem speziellen Fall nicht aus der Ferne beurteilen, weil sie nichts zur Blutungsquelle der SAB geschrieben haben.

Allgemein ist es so, dass die statistisch häufgste Blutungsquelle für eine SAB eine Ruptur eines Aneurysmas im Bereich der Hirnbasis ist. Bei Hirnarterienaneurysmen gibt es erbliche Formen.

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Die genannten Symptome sind Ausdruck eines funktionierenden Immunsystems.

Ob eine Person bei Erregerkontakt mit diesen Symptomen reagiert, hängt davon ab, ob gegen Antigene des Erregers bereits eine spezifische humorale oder zelluläre Immunität entwickelt wurde. Ist das nicht der Fall, wird die Erkrankung mehr oder weniger deutlich durchlaufen und hinterlässt dann häufig eine Immunität. Kinder haben von daher allein aufgrund ihres Alters ein weniger kompetentes Immunsystem, da sie sich noch nicht mit so vielen verschiedenen Antigegen auseinandergesetzt haben. Es ist aber deshalb kein "schlechtes" Immunsystem, es entwickelt sich halt noch.

Es ist also prinzipiell gut, wenn Menschen in ihrer frühen Enwicklung viel Kontakt mit Antigenen haben, da sie nur so ein breit aufgestelltes Immunsystem entwickeln können (auch hinsichtlich der Entwicklung von allergischen Erkrankungen scheint es positive Effekte zu geben).

Wie ihnen die Antigene präsentiert werden, spielt im Prinzip keine Rolle. Bei harmlosen und nicht schwer verlaufende Infektionserkrankungen kann man das einfach "laufen lassen". Für viele der schweren, pontentiell risikobehafteten Infektionserkrankungen haben wir glücklicherweise Impfstoffe.

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Das meinte ich, als ich darauf hinwies, dass Sie auch ein negativer TPHA Test nicht nachhaltig beruhigen wird.

Ihr Problem ist psychischer Natur, nicht infektiologischer.

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Die "Herzaussetzer" sollten objektiviert werden, insbesondere, wenn eine Symptomatik wie Schwindel, "schwarz vor Augen" oder Synkopen angegeben werden kann.

Die Methode der Wahl ist ein Langzeit-EKG. Wenn sich dort tatsächlich Pausen im Herzschlag von 3 Sekunden oder länger registrieren lassen und diese (annehmbar) mit einer entsprechenden Beschwerdesymptomatik verbunden sind, dann besteht Therapiebedarf.

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Mit einem CHA2DS2-Vasc Score von 1 haben Sie kein erhöhtes Schlaganfallrisiko und damit auch keine Indikation für eine dauerhafte Antikoagulation. Die Interpretation des Scores wurde 2016 novelliert (eben wegen dieses "Geschlechterpunktes"): Frauen ab 3 Punkte und Männer ab 2 Punkte profitieren eindeutig von einer Antikoagulation. Frauen mit 2 und Männer mit 1 Punkt können von einer Antikoagulation profitieren - hier muss individuell entschieden werden. Aber für Sie mit 1 Punkt ist das eigentlich klar festgelegt. Eine Antikoagulation erfolgt dann nur im Zusammenhang mit einer Kardioversion.

Was ist mit einer Ablation? Oder zumindest "pill in the pocket?".

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Condylomata acuminata.

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Die Stelle beobachten, Antibiotikum weiter einnehmen.

Ist ja von der Wahrscheinlichkeit ohnehin eher gering, dass Sie sich Borrelien eingefangen haben.

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Sie müssen unterscheiden zwischen einer Geschmacksstörung und einer Geruchsstörung. Können Sie die Qualitäten süß, sauer, salzig und bitter noch auf der Zunge schmecken? Wenn ja, dann ist vermutlich "nur" ihr Geruchssinn geschädigt.

Es kann sowohl durch das auslösende Virus bedingt sein, als auch durch verschiedene Pharmaka. Typisch ist es nach dem (übermäßigen) Gebrauch von Nasenspray oder -tropfen.

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