Die Diagnosen allein erklären die Trinkmengenbeschränkung nicht. Vermutlich haben sie infolge des Herzinfarktes eine Herzinsuffizienz entwickelt, bei der eine Trinkmengenbeschränkung sinnvoll sein kann.

Bei der zuerwartenden Hitze können Sie etwas großzügiger mit der Flüssigkeitszufuhr sein. Eine konkrete Mengenangabe kann ihnen nur jemand sagen, der mehr Information hat.

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Das ist korrekt, was Sie sich gemerkt haben.

Kreon und Co. werden aus Pankreasgewebe vom Schwein extrahiert und dabei ist es natürlich denkbar, dass neben den gewünschten Enzymen auch tierische Elastase in kleinen Mengen im Präparat auftauchen.

Der monoklonale Antikörper im Testkit ist aber spezifisch für die menschliche Elastase I und reagiert nicht mit tierischen Elastasen.

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Da sollte ein Arzt oder eine erfahrene Wundschwester/-pfleger mit einbezogen werden und auch dann wird es schwierig, das zur Abheilung zu bringen (wegen der pAVK). Leider kann so etwas mal Ausgangspunkt für weitere Amputationen sein.

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Wie der Knochen heißt, können Sie auf online Anatomieatlanten recherchieren. Sie sind dann aber auch nicht schlauer.

Ein Knochen (wenn er nicht gerade gebrochen ist) knirscht nicht, macht keine Atemnot, Verspannung und auch keine Panikattacken. Bei diesem Symptomenkomplex würde ich eher an das große weiche Organ denken, dass von diesen Knochen eingeschlossen wird...;-)

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Es ist eine Frage der Dynamik des Verschlussgeschehens.

Ein plötzlicher Verschluss einer der beiden Halsschlagadern kann durch die physiologischen Kollateralen (A. carotis interna der Gegenseite und Aa. vertebrales) in der Regel nicht kompensiert werden und es kommt zum Bild eines akuten Schlaganfalls.

Kommt es zur Bildung einer (meist arteriosklerotisch bedingten) Verengung einer Schlagader, die im Laufe der Jahre langsam aber stetig zunimmt und zuletzt ganz zu geht, so kann dieser Verschluss klinisch unbemerkt bleiben. Die Kollateralen können die Versorgung dann dauerhaft gewährleisten. Es gibt Einzelfälle,in denen nur noch eine einzige der vier hirnversorgenden Arterien offen war, ohne dass die Patienten neurologische Störungen haben.

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Sie wären nicht der erste, der hier ein Foto vom besten Stück postet. Also bitte...

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Der bindegewebige Ring der Bandscheibe zwischen dem 4. und 5. Lendenwirbelkörper ist linksseitig eingerissen und der gallertartige Kern der Bandscheibe hat sich gering in den knöchernden Kanal geschoben, durch den die Nervenfasern ziehen. Er berührt die Hülle dieser Fasern und engt den Kanal mäßig ein. Der Volksmund nennt diesen Zustand schlicht "Bandscheibe!" oder "Bandscheibenvorfall" oder manchmal eben auch nur "Rücken!" ;-)

Eine Etage darunter ist es weniger ausgeprägt und eher mittig (leicht nach links).

Sie hatten vermutlichen einen Bruch des 11. Brustwirbels mit entsprechenden Anpassungsreaktionen des Knorpel-Knochengewebes drumherum, die sich zusammen mit der darunterliegenden Bandscheibe auch leicht in den Rückenmarkskanal vorwölben.

Abnutzungen der Zwischenwirbelgelenke und des Gelenkes zwischen Kreuzbein und Becken.

Ob das alles irgendeine Konsequenz nach sich zieht, hängt von den Symptomen ab. Die Tatsache, dass man 4 Wochen bis zur Befundbesprechung warten will, ist eher ein Zeichen, dass man die Prognose als günstig einstuft ;-))

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Wenn das so wäre, dann müsste man ja konsequenterweise bei allen Menschen, die einen Flug antreten wollen, vorher abchecken, ob sie eine Pinealiszyste haben.

Ist Ihnen ein solches Screening bekannt? Mir nicht. Guten Flug ;-)

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Chronische Bronchitis / COPD von Kleinkind an - Angst?

Hallo,

Bei meiner Geburt gab es Komplikationen (Lunge ging nicht richtig auf, dazu Wasser eingeatmet), wurde lange auf der stationär behandelt, Beatmet usw. Die ersten Jahre musste ich immer inhalieren, hatte ein Gerät, dass im Schlaf die Atmung überwacht usw.

Letztlich aber keine bleibenden Beschwerden, war normal belastbar, das einzige was ich mein Leben lang habe ist Husten (also regelmäßig muss ich schleim abhusten).

Meine Eltern sagten meine Lunge wäre völlig gesund, Untersucht wurde es im laufe des Lebens nicht mehr. Mit ca. 20 wurde mal eine LUFU gemacht da mein Arzt meinte die Lunge klingt nach einer Allergie, laut Test hätte ich Asthma. Bei einem Termin beim Lungenarzt (mit mitte 20 ca.) hieß es am Ende: „alles gut, kein chronischer Lungenschaden“. Die Frage nach dem angeblichen Asthma blieb unbeantwortet.

Aktuell ist es so, dass ich immer wieder lang anhaltende Infekte habe, auch Erkältung. Ärzte dabei immer wieder sagen ich hätte eine deutliche Bronchitis, nach dem Lunge abören. Meist ist das was man da hört aber normal, das habe ich immer - wenn ich dann Huste und der Schleim weg ist hört man wieder nichts.

Aktuell macht mir das große Angst, da der Begriff COPD immer wieder aufkam. Ich kann immer nur sagen, ich habes von meinen Eltern als "chronische Bronchitis" genannt bekommen.

Gerade weil ich auch beim tief einatmen manchmal das Gefühl habe es ist schwerer bzw. fühlt sich unangenehm an (weiß aber nicht ob es nicht nur muskulär / der Brustkorb ist). Meine Sauerstoffsättigung liegt immer >98%. Sport mache ich länger keinen vorallem wegen der ständigen Infekte, dazu hatte ich eine ganze Weile eine Angststörung .... bisher (zuletzt letztes Jahr) war Sport aber nie ein Problem.

Meine Lunge wurde kürzlich geröngt wegen der anhaltenden Infekte. Laut Radiologe gesunde Lunge, laut Hausärztin soweit alles gut, ein paar ganz leichte Veränderungen die entweder Schleim oder kleine Narben sein könnten.

 

Kann das eine COPD sein? Ich kann halt manchmal nicht einschätzen: Bilde ich mir ein schlecht luft zu bekommen, ist es weil ich erkältet bin / infekt habe, ist es meine Angststörung oder doch die Lunge....

Wie kann ich das unterscheiden? Gibt es was, dass auf eine COPD deuten würde, dass ich nicht habe bzw. das ich greifbar machen könnte? Z.B: Sauerstoffsättigung wenn ich gefühlt keine Luft bekomme, etc.?

Danke für Tipps!

(Termin beim Lungenarzt habe ich - aber erst in 4 Monaten, bis dahin lebe ich wohl mit Angst)

 

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Machen Sie sich nicht verrückt.

Jahrgang 88? Dann sind Sie jetzt Anfang 30. Die Diagnose einer COPD wird i.d.R. erst nach dem 40 Lebensjahr gestellt.

Die Diagnosestellung ist einfach: Es reicht eine Spirometrie und eine ausführliche Anamnese. Ein Spirometriegerät haben bereits viele Hausärzte.

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Es gibt in unserer Haut sogenannte "Spaltlinien", also eine Ausrichtung der Kollagenfasern in der Haut. Wenn man parallel zu diesen Linien schneidet, dann klafft eine Wunde nicht (Chirurgen beachten das beim Hautschnitt). Schneidet man quer zu den Spaltlinien, dann sie es so aus wie bei Ihnen.

Man hätte das frühzeitig adaptieren müssen, aber dafür ist es jetzt zu spät.

Wenn das kosmetisch besser werden soll, brauchen Sie einen Arzt, der ein Debridement durchführt und das fachgerecht adaptiert.

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Die Insulinresistenz lässt sich (z.B. beim PCO) vor der Manifestierung eines Diabetes Typ II nachweisen. Den haben Sie ja definiv derzeit (noch) nicht.

Der HOMA Index ist aber auffällig und zeigt die Insulinresistenz. Man würde bei einem Nüchtern BZ von ~100mg/dl ein Insulin von <9mIU/l erwarten.

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Das bedeutet praktisch immer nichts. Er oder sie (Radiologe/iin) muss es halt beschreiben, weil es da ist. Eine CT kann (manchmal) den Befund erklären, aber die Strahlenbelastung einer CT steht bei so einem Befund in keinem Verhältnis zu dem erwarteten diagnostischen und therapeutischen Nutzen.

Wenn Sie keine Beschwerden (mehr) haben, dann vergessen Sie das einfach.

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Bleiben Sie in Bewegung. Wenn keine zusätzlichen Beschwerden außer Rückenschmerzen bestehen, dann brauchen Sie auch nicht zu einem Arzt. Der kann da sowieso nichts machen und schiebt womöglich noch eine unsinnige Diagnostik an (auch ohne "red flags"). Bewegung ist das einzige, was hilft. Unter physiotherapeutischer Anleitung ist gut, wenn Sie keinen Plan haben, was Sie machen sollen. Youtube und Internet sind voll von sinnvollen Übungen. Das ist nicht so daher gesagt, dafür gibt es Studien, die das belegen.

Ibu und Co. lindert den Schmerz - wenn überhaupt - meist nur gering, aber man kann es probieren. Wenn es nichts bringt, dann wieder weglassen.

Die "Alternativmediziner" allesamt konnten auch nicht überzeugen, aber man kann hingehen - sie schaden nicht.

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Ich hatte zum Zeitpunkt der Blutentnahme Lippenherpes, aber das erklärt ja nicht den IgG wert.

Doch, genau das erklärt den IgG-Titer. Unsinnige Untersuchung. Die Durchseuchung ist sowieso extrem hoch und dieser Befund ist weder diagnostisch noch therapeutisch relevant.

Im nächsten Leben werde ich Labormediziner.

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Warum nehme ich nicht ab trotz Schilddrüsenhormonen?

Hallo,

ich bin am verzweifeln.. Ich nehme einfach nichts ab obwohl mein Kalorienverbrauch wesentlich höher sein müsste, als die Kalorienzufuhr. Ich bin m/23 und gehe 2-3 mal die Woche ins Fitnessstudio, dort mache ich aber hauptsächlich Cardio-Training. Wie oben schon erwähnt, habe ich bereits von meinem Hausarzt Schilddrüsenhormone verschrieben bekommen, da ich an einer Schilddrüsenunterfunktion leide, diese nehme ich au bereits seit einigen Jahren regelmäßig (Werte laut Arzt normal). Daheim trinke ich 1 Tasse Kaffee täglich, ansonsten nur Sprudel. Mein üblicher Tagesverlauf beginnt mit einem Brötchen am Morgen, dann ein gesundes Mittagessen (viel Gemüse etc.) und Abends wird hauptsächlich Salat gegessen. Ich weiß nicht was ich noch tun soll.. Mein ausgerechneter Kalorienbedarf laut Internet liegt bei 3000 Kal., ich esse täglich ca. 1500 Kalorien. Wieso nehme ich nicht ab? Ich versuche wirklich auf alles zu achten, viel Wasser trinken, öfters Treppen nehmen statt Aufzug... doch ändern tut sich nichts. Freunde und Kollegen stopfen sich mit Döner, Pommes und co zu und ich habe Abends ein schlechtes Gewissen wenn ich eine Scheibe Schinken zum Blattsalat esse.. Ich bin echt frustriert das sich an der Waage seit Monaten nichts ändert. Was ich noch erwähnen sollte ist, dass ich vor 2 Jahren mal 30kg mit dem gleichen Plan abgenommen habe, nun wollte ich erneut 10-15 kg abnehmen. Doch die Waage tendiert nach oben, nicht nach unten. Für Anregungen, Tipps etc. wäre ich sehr dankbar.

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Ihre Herangehensweise ist eigentlich völlig korrekt.

Rechnen Sie die tatsächlich zugeführten Kalorien nochmal durch. Wenn es da Unsicherheiten gibt, dann greifen testweise für ein paar Tage am Stück auf definierte "Astronautenkost" als einzige Kalorienquelle zurück, dass Sie eine objektivierbare Zufuhr haben. Dann muss es eigentlich funktionieren. Wie haben Sie Ihren Bedarf errechnet? Sie müssen da natürlich vom Zielgewicht ausgehen.

Wie ist der TSH-Wert derzeit?

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Eine Sepsis entwickelt sich so gut wie nie aus einer Bagatellverletzung am Finger, und schon gar nicht unbemerkt.

Sie brauchen eine fokale Infektion von der aus Erreger (Bakterien/Pilze) ständig in den systemischen Kreislauf eindringen und dort eine generalisierte Antwort des Immunsystems hervorrufen. Eine kleine Schnittwunde am Finger, die harmlos aussieht, reicht dazu nicht aus.

Man kann einen Fall konstruieren, bei dem der Ausgangspunkt ein kleine Wunde ist, aus dem sich ein Abszess und eine Sepsis entwickeln - man findet so etwas gelegentlich bei i.v. Drogenkonsum mit verunreinigtem Spritzbesteck. Wenn man aber den Lokalbefund im Auge behält und regelrecht therapiert, dann kommt es nicht zur Ausbreitung.

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Der Gast hat die entscheidenden Gegenfragen gestellt, um das Risiko einer Übertragung von HIV einzuschätzen. Aus der Information in der Fragestellung geht das nicht hervor. Sie haben die Fragen nicht beantwortet. Dann kann man Ihnen auch keine Einschätzung zum individuellen Risiko in Ihrem Fall mitteilen.

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Natürlich kann man mehr machen, als einen Betablocker geben, aber bei der Harmlosigkeit des Befundes sollte man sich das sehr gut überlegen.

Ärztliche Hilfe kann auch darin bestehen, dem Patienten die "Harmlosigkeit" einer Störung zu erklären. Das ist in Ihrem Fall vielleicht nicht so gut gelungen, denn Sie fühlen sich nicht ernst genommen und das ist in jedem Fall ein unglückliches Ergebnis eines Arztgespräches.

Das Auftreten solcher Extraschläge hat bei einem sonst gesunden Herzen keine prognostische Bedeutung, das bedeutet, dass diese Extraschläge nicht Ihre Lebenszeit verkürzen. Sie werden auch nicht schlimmer und es entstehen auch keine gefährlicheren Rhythmusstörungen aus ihnen.

Das Problem ist, dass Sie diese Extraschläge spüren. Die meisten Menschen haben diese Extraschläge ebenfalls, aber sie spüren sie eben nicht. Alles was man jetzt gegen diese Extraschläge unternimmt (angefangen vom Betablocker über andere Antiarrhythmika bis hin zur Ablation) muss man vor dem Hintergrund betrachten, dass sie eigentlich harmlos (aber lästig) sind. In dem Moment, wo eine Maßnahme gegen die Extraschläge gefährlicher ist als die Extraschläge selbst, kann man Ihnen eigentlich nicht mehr dazu raten. Es ist eine Abwägung zwischen Ihrem Leidensdruck und den Risiken, die die Therapie selbst mit sich bringt.

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Sie "kleben" an den Fragen bezüglich der Übertragbarkeit von venerischen Erkrankungen und man wird den Eindruck nicht los, dass es um etwas ganz anderes geht.

Der von Ihnen angedeutet Übertragungsweg ist zwar theoretisch denkbar, kommt aber sicher in der Praxis so gut wie nie vor. Hepatitis B würde mir einfallen als ein Virus mit hoher Infektiösität für das solche Übertragungen in Einzelfällen (hier meistens Blut über nicht ganz intakte Haut) beschrieben ist. Für die meisten anderen Erkrankungen ist dieser Infektionsweg nicht möglich.

Ihr reales Risiko, sich infiziert zu haben, geht gegen "0", da ja noch nicht einmal gesichert ist, dass der Mann kontagiös war/ist.

Wollen Sie uns erzählen, warum Ihre Fragen alle gleich aufgebaut sind? Sie schildern stets eine sexuelle Handlung mit einem Ihnen offenbar unvertrauten Mann und fragen danach, wie wahrscheinlich die Übertragung einer STD ist. Wenn Sie wirklich Angst hätten, dann könnten Sie es doch einfach lassen oder zumindest auf safer sex Praktiken ausweichen. Ist es vielleicht vielmehr so, dass die Angst im Nachhinein als Ausdruck eines inneren Konfliktes auftaucht, da Sie selbst ein Problem mit dem Sex an sich haben?

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