Das ist ein Palmarerythem und kann Ausdruck einer Erkrankung sein. Zeigen Sie das mal Ihrem Doktor.

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Ja, tut weh. Das Bauchfell ist sehr schmerzempfindlich. Wenn es verletzt wird, dann ist das sehr unangenehm.

Ob und wie schnell man verblutet, hängt davon ab, ob durch den Stich große Gefäße oder gut durchblutete Organe verletzt wurden. Durch den Bauch ziehen die Vena cava inferior und die Aorta abdominalis mit 3 großen Gefäßabgängen. Bei einer Durchtrennung der Aorta abdominalis ist in Minuten mit einer kritischem Blutverlust (nicht unbedingt nach außen) zu rechnen.

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Warten sie nach der Einnahme von 400mg Ibuprofen insgesamt eine Stunde ab, ob es besser wird. Ich würde nicht kombinieren, sondern ggf. 200-400mg Ibuprofen nachgeben. Die Kombination Ibuprofen + Paracetamol geht theoretisch vom Wechselwirkungsprofil. Metamizol sollte bei so einer banalen Indikation nicht eingesetzt werden.

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Bei diesem Blockbild sollte man schauen, ob Sie eine strukturelle Herzerkrankung haben. Jeder einzelne der Blöcke, sowohl der Rechtsschenkelblock (RSB) als auch der linksanteriore Hemiblock (LAH), hat für sich allein nicht immer krankheitswert. Steht in dem Befund etwas zur Überleitungszeit? (PQ-Zeit) oder ist zusätzlich ein AV-Block I° beschrieben? Sind Sie mal ohnmächtig geworden in letzter Zeit?

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Nein, das ist kein Brustwandtumor. Dort findet sich Knorpel im Übergang von den Rippen zum Brustbein. Diese Knorpel weise häufig Assymmetrien auf und sind uneben oder wulstig. Das ist harmlos.

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Die Applewatch schreibt nur ein 1-Kanal-EKG. Das taugt nicht zu einer differenzierten Diagnose. Man kann aber meist etwas über den Rhyhtmus sagen. Bei Ihnen ist es ein Sinusrhythmus und die Frequenz ist völlig normal. In dieser Ableitung sind die Überleitungszeit, die Erregungsausbreitung und auch die Repolarisation ebenfalls ganz normal.

Die Stärke dieser Uhr liegt in der Erkennung von Vorhofflimmern. Sie hat eine offizielle Zulassung als Medizinprodukt in den USA für diesen Zweck.

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Man muss hier schauen, was Ursache und was Wirkung ist.

Spielt ein echtes Durstgefühl eine Rolle? Bei einem Diabetes insipidus oder mellitus hat man starken Durst, weil ein latentes Flüssigkeitsdefizit besteht. Man kippt sozusagen nur das nach, was man unwillkürlich zu viel ausscheidet. Menschen mit diesen Krankheitsbildern scheiden auch viel aus, wenn sie nicht trinken (sie verlieren dabei meist rasch an Gewicht).

Davon abgrenzen muss man eine habituelle oder psychogene Polydipsie. Dort trinkt man willkürlich über den Bedarf hinaus. Echter Durst spielt keine Rolle. Man scheidet nur das aus, was man zuvor getrunken hat, aber das ist dann entsprechend viel natürlich. Wenn man fastet (nichts trinkt) scheidet man hier auch nicht aus.

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Wenn noch eine Schwellung drin ist, kann es sein, dass einzelne Nervenfasern durch den hohen Druck im Gewebe geschädigt sind. Dann kehrt die Funktion meist nach Rückgang der Schwellung zurück. Wenn der Schnitt tief war, dann ist es aber natürlich auch möglich, dass Fasern mit durchtrennt sind. Die können wieder zusammenwachsen, aber das dauert länger - also Wochen (und geschieht leider auch nicht immer).

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Es ist nicht erforderlich, dass Sie eine Glutenbelastung vor dem Test durchführen. Der Test sucht nach bestimmten Immunglobulinen und die sind auch so vorhanden (oder eben nicht). Man darf das Ergebnis solcher Tests für den Heimbereich nicht überbewerten. Wenn Sie den Verdacht haben, an einer Glutenunverträglichkeit oder sogar Sprue-Syndrom zu leiden, dann gehen Sie lieber zu einem Gastroenterologen.

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Theoretisch kann sich die Wunde infizieren und so etwas kann in Ausnahmefällen septisch werden. Die Wahrscheinlichkeit ist gering.

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Wie der Knochen heißt, können Sie auf online Anatomieatlanten recherchieren. Sie sind dann aber auch nicht schlauer.

Ein Knochen (wenn er nicht gerade gebrochen ist) knirscht nicht, macht keine Atemnot, Verspannung und auch keine Panikattacken. Bei diesem Symptomenkomplex würde ich eher an das große weiche Organ denken, dass von diesen Knochen eingeschlossen wird...;-)

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Der bindegewebige Ring der Bandscheibe zwischen dem 4. und 5. Lendenwirbelkörper ist linksseitig eingerissen und der gallertartige Kern der Bandscheibe hat sich gering in den knöchernden Kanal geschoben, durch den die Nervenfasern ziehen. Er berührt die Hülle dieser Fasern und engt den Kanal mäßig ein. Der Volksmund nennt diesen Zustand schlicht "Bandscheibe!" oder "Bandscheibenvorfall" oder manchmal eben auch nur "Rücken!" ;-)

Eine Etage darunter ist es weniger ausgeprägt und eher mittig (leicht nach links).

Sie hatten vermutlichen einen Bruch des 11. Brustwirbels mit entsprechenden Anpassungsreaktionen des Knorpel-Knochengewebes drumherum, die sich zusammen mit der darunterliegenden Bandscheibe auch leicht in den Rückenmarkskanal vorwölben.

Abnutzungen der Zwischenwirbelgelenke und des Gelenkes zwischen Kreuzbein und Becken.

Ob das alles irgendeine Konsequenz nach sich zieht, hängt von den Symptomen ab. Die Tatsache, dass man 4 Wochen bis zur Befundbesprechung warten will, ist eher ein Zeichen, dass man die Prognose als günstig einstuft ;-))

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Wenn das so wäre, dann müsste man ja konsequenterweise bei allen Menschen, die einen Flug antreten wollen, vorher abchecken, ob sie eine Pinealiszyste haben.

Ist Ihnen ein solches Screening bekannt? Mir nicht. Guten Flug ;-)

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Das bedeutet praktisch immer nichts. Er oder sie (Radiologe/iin) muss es halt beschreiben, weil es da ist. Eine CT kann (manchmal) den Befund erklären, aber die Strahlenbelastung einer CT steht bei so einem Befund in keinem Verhältnis zu dem erwarteten diagnostischen und therapeutischen Nutzen.

Wenn Sie keine Beschwerden (mehr) haben, dann vergessen Sie das einfach.

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Ich hatte zum Zeitpunkt der Blutentnahme Lippenherpes, aber das erklärt ja nicht den IgG wert.

Doch, genau das erklärt den IgG-Titer. Unsinnige Untersuchung. Die Durchseuchung ist sowieso extrem hoch und dieser Befund ist weder diagnostisch noch therapeutisch relevant.

Im nächsten Leben werde ich Labormediziner.

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Das Vorgehen der Arzthelferin war hygienisch nicht korrekt.

Dennoch ist das Risiko, dass sich am Ort der Punktion eine Infektion entwickelt statistisch eher gering. Das Rot-Blaue an der Einstichstelle ist ein kleines Hämatom, das kann bei Druck auch etwas weh tun, ist aber harmlos.

Beobachten Sie die Stelle weiter. Sollte sich eine Rötung, Schwellung und Überwärmung ergeben, so zeigen Sie die Stelle einem Arzt. Auch dann liegt aber keine "Blutvergiftung" vor.

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