Verhärtete Oberschenkelmuskulatur

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4 Antworten

Hallo Beavis,

mir stellt sich die Frage, was Du unter Belastung des Beines verstehst. Das Heben des Beines (Treppe hoch), das Strecken des Beines (z.B. beim Sitzen zwischendurch mal), oder auf den Beinen stehen (Knochenbelastung durch Gewicht), oder das Gehen (quasi alles zusammen) ?

Ich vermute, dass Du das Gehen meinst, daher vermute ich mal, dass es tatsächlich "nur" die Muskeln sind. Die Muskeln müssen sich der geänderten Statik anpassen, falls das Bein nicht haargenau gleich lang gelungen ist wie das andere Bein. Und meistens sind es einige Millimeter bis zu 1,5 cm Längendifferenz, auch abhängig von der verwendeten Art des neuen Schaftes.

Deine Idee mit Wärme und Dehnungen ist durchaus praktikabel, aber bitte nicht mit falschem Ehrgeiz und zuviel Elan die Sache angehen. Der Schaft sollte zwar schon gefestigt sein und sich endgültig gesetzt haben, aber man hat ja schon Pferde vor der .......

Die 4 Monate sind ja noch nicht lang, es wird ca. 1 Jahr dauern, so die Erfahrungsberichte , bis Du das neue Gelenk nicht mehr bewusst wahrnimmst im Alltag. Aber dies auch nur dann, wenn OP-technisch alles gut gelungen ist, also alles ohne Komplikation irgend einer Art.

Wichtig für Dich ist ein tägliches kleines Trainingsprogramm, sowohl für die Muskeln, als auch für das Gelenk und auch für das andere Bein. Patienten die nicht regelmäßig trainieren und somit die Muskeln vernachlässigen, haben früher wieder neue Probleme mit dem Gelenk, weil sie wegen schwacher Muskulatur mit nicht gut ausbalancierter Statik unterwegs sind und daher die TEP ständig unnötig mehrbelasten. Täglich ein kleines Training ist viel besser, als nur zweimal pro Woche, - aber dann mit viel Intensität. Denn oft wird dann die Intensität des Trainings zu hoch angesetzt und birgt damit die Gefahr der Schaftlockerung.


Alles Gute, Winherby

PS: Ich sehe keinen Zusammenhang mit dem Lymphknoten, es sei denn da wäre eine Entzündung zu Gange, - aber das hätteste bemerkt.


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Kommentar von Beavis99
21.03.2015, 13:47

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p>Danke für die ausführliche Antwort :) Hab jetzt heiße Rolle und meine täglichen Übungen einfach weitergemacht. Bin ja auch noch beim IRENA Programm ( zwei Mal die Woche) und bei der KG. Mein Pysiotherapeut meint immer "alles normal", deshalb wollte ich hier mal nach Meinungen nachfragen. Mit dem Lymphknoten bin ich unsicher ( war unterhalb auch gerötet & schmerz/druckempfindlich), war deswegen gestern beim Arzt. Schnelltest ergab erhöhte Entzündungswerte.Deswegen bekomme ich jetzt AB . Ich denke mal, dass wenn die neue TEP mitbetroffen wäre hätte ich Schmerzen in der Leiste, oder? Schmerzen hab ich beim normalen gehen, teilweise beim Treppe gehen.

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In Ruhe lassen, also einfach nichts tun das wäre das Letzte, was ich tun würde. Zuerst musst du selbst herausfinden, was sich besser auswirkt, Wärme oder Kälte. Bei Wärme deutet es immer auf Verspannungen hin, bei Kälte auf Entzündungen. Was ich dir noch empfehlen kann, ist das Einreiben mit Franzbranntwein und anschließend Arnika Salbe auftragen. Bäder mit  Eichenrinde oder Meersalz können auch hifreich sein. Versuche auch immer ein moderates Muskeltraining und immer Bewegung, so viel und so gut es geht. Weder übertreiben noch untertreiben.


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Kommentar von Beavis99
21.03.2015, 13:51

DANKE für die Antwort. Wärme tut definitiv besser. Reibe mich nach der "heissen Rolle" mit Calendula Creme ein.

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Ich würde es ganz normal bewegen aber nicht verlassen und wenn es nicht Perser wird würde ich mal zum Arzt gehen.  😃

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Ich meine statt verlassen meine ich zu viel belassten und statt Perser meine ich besser.  😊

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