Kreuzbandriss - konservative Therapie, ohne OP?

4 Antworten

Hallo bina,

vorab: Ich rate Dir dringend dazu, das Kreuzband operieren zu lassen. Es gibt sehr viele Sportler, die hatten Schiss inner Bux und haben sich nicht operieren lassen, weil es ja nach einiger Zeit auch ohne OP schmerzfrei ging. Deshalb darfst Du nicht die jungen Sportler ohne OP nach den Erfahrungen fragen, denn die haben ja noch keine Erfahrung,  - woher denn auch?

Sondern frag die alten, ehemals jungen, Sportler, die haben die Erfahrung und zwar Langzeiterfahrung. Und ich möcht wetten, dass Dir alle zur OP raten würden. Denn alle Nichtoperierten haben früher oder später ihre Probleme damit. Frag den Litti, ehemals 1.FC Köln, der hatte sich auch nicht operieren lassen und es mittlerweile bitterlich bereut. Die Knie-TEP ist bei ihm nicht mehr fern. 

Du solltest nach der OP nur nicht nochmals den Fehler begehen und weiterhin wieder Sport treiben, der Dein Knie zu hoch belastet und/oder für Verletzungen prädestiniert ist. Handball ist Geschichte, wie Du ja selbst eingesehen hast. Aber da gibbs noch Fußball, mit sich im Rasen verzahnenden Stollenschuhen, oder Badminton in der Halle mit vielen Stopps und Beschleunigungen, usw, etc, pp.

Die Verletzung, oder Überlastung am Knie wird bei all den Sportarten provoziert, wo mit raschen Stopps zu rechnen ist. Ganz extrem dann, wenn die Stopps auch noch mit gut griffigen Schuhsohlen einhergehen, dann sind die Gelenke unter sehr hoher Belastung. So ist Tennis in der Halle erheblich belastender für´s Knie, als Tennis auf dem Rot oder Gras. 

Bei Turniertänzern hat man auf Turnieren deshalb lange Zeit Sägemehl auf die Tanzfläche gestreuselt, damit die Tänzer nach dem x-ten Tanz nicht sooolch dicken Knie und Knöchel bekamen. Heute sind die Schuhsohlen mit eingebautem Schlupf ausgestattet. Das ist quasi das Gegenteil des modernen Tennisschuhes, der soll ja möglichst optimal stoppen, entsprechend stumpf und griffig die Sohlen. Jedes Quiitsch beim Stopp zeugt von der Qual des Knies.

Ohne OP müsstest Du Dein Leben lang sehr gezieltes Krafttraining für die Beuger- und Streckmuskeln des Beines machen, zusätzlich wäre eine stramm sitzende Bandage nötig. Muskeln und Bandage übernehmen dabei die stabilisierende Wirkung des Kreuzbandes. Aber das lebenslange Krafttraining und die Bandage jeden Tag übers Knie zerren, macht man nicht, erfahrungsgemäß nur am Anfang, wenn auch mit Erfolg. Und genau dieser Erfolg verführt dazu die "Zügel lockerer" zu lassen, d.h. man wird schludrig, man ist ja schliesslich schmerzfrei, letztlich lässt man es ganz. 

In fortgeschrittenem Alter hat man dann das Malheur, der dann erneute Schmerz wird dann aber als Arthrose diagnostiziert.  Spätestens dann tut es Dir heftig leid, dass Du Dich jetzt hast nicht operieren lassen.

Mit fortgeschr. Alter meine ich übrigens 40 bis 45 Jahre, und nicht etwa 60+.

Glaub es mir, ich habe etliche Patienten gehabt, die genau diese Erfahrungen gemacht haben! Erspar Dir das Leid. Sei clever, mach Dir die Erfahrung der alten Sportler zu Nutze und erspare Dir den Schmerz.

Lass Dich operieren, mach Sport der sanft zum Knie ist, damit kannst Du eventuelle weitere nötige Eingriffe erfolgreich vermeiden, lG




Hallo Winherby

Herzlichen Dank für deine ausführliche Antwort und dass du dir so viel Zeit genommen hast! Ich habe in zwei Wochen nochmals einen Termin bei meinem Arzt und werde diese Punkte auf jeden Fall ansprechen...
Ich bin selbst total unsicher und wahrscheinlich habe ich auch einfach die Schnauze voll von OP's und der Zeit danach, die so viel Geduld braucht...Mein linkes Knie wurde bereits einmal operiert und sieht auf dem MRI nicht mehr optimal aus (Knorpelschaden und Bohrlöcher im Knochen vom Kreuzbandersatz). Eine erneute OP schadet natürlich auch wieder und schief gehen kann dabei auch immer etwas... Mein Arzt hat mir gesagt, dass ich grundsätzlich nichts verliere, wenn ich abwarte und schau, wie stabil mein Knie nach ein paar Monaten ist. Wenn es instabil ist, ist es sowieso klar, dass operiert werden muss. Ist es stabil, sollte joggen, wandern, biken, beachvolley wieder möglich sein. Sollte ich später das Gefühl von Instabilität haben, kann ich doch auch noch operieren und habe dem Knie in der "stabilen Phase" ja nicht geschadet?!

Liebe Grüsse und nochmals danke!

Bina

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@Bina44

Na dann will ich mal für Dich stark hoffen, dass der Arzt einen Faktor bei seiner Aussage berücksichtigt hat, - den Gewöhnungsfaktor.

Ich wette, dass Du nach einiger Zeit die Instabilität nicht mehr spürst. Obwohl sie gegeben ist. Sie muss sogar gegeben sein, denn wenn nicht, dann wäre das Kreuzband ja eine unnötige Einrichtung. Ist es aber nicht, sonst hätten wir es nicht. 

Bei manchen Ärzten habe ich das Gefühl, sie möchten mit ihrer Behandlung heute, für die (teurere) Kundschaft von morgen sorgen. Ein böser Verdacht, ich weiss, aber ich kenne da so einige Fälle.....

Natürlich kann bei einer OP was schief gehen, die Gefahr gilt für alle Ops. Aber wenn Du Dich nicht operieren lässt, geht es garantiert schief. Siehe meine Antwort mit den Erfahrungen der Alten.

Die "gefühlt" stabile Phase wird es nicht geben, und den drohenden Schaden der frühzeitigen Arthrose habe ich ja bereits beschrieben.

Ich verstärke nochmals meine Aussage, dass Du Dein Knie operieren lassen solltest, sonst gehörst Du in ein paar Jahren zu denen, die es bitterlich bereuen. LG

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Hallo Bina,

bei wem ist so eine Konventionelle Therapie möglich und sinnvoll?

- Patienten die keine Risikosportart ausführen (Fussball und Co)

- Ohne irgendwelche  Begleitverletzungen

- bei Teilruptur sollten noch rund 80 % des Kreuzbandes intakt sein

- bei einem knöchernen Ausriss sollte das Ganze nicht verschoben sein und zumindest noch Kontakt haben bzw. anhaften.

Wie sieht das nun bei Dir aus?  D>u kannst nun hier in den Foren fragen über Erfahrungen zum Thema. Ja und dann meldet sich Jemand ja und sagt prima Sache mein Knie ist wieder völlig OK.  Dann fragt man evtl. doch noch einmal nach und Du machst auch Sport und dann kommt evtl.  die Antwort was ist das?

Ja Du bist 27 J. und nicht bescheuert usw. aber wie würde es aussehen wenn man Dich operiert und Dir ein künstliches Kreuzband einsetzt. Ist es ausgeschlossen das Du dies nicht verträgst?

Wir wissen nicht ob Du Orthesen (Bandagen trägst)  Wie es bei Deinen Sportschuhen aussieht. in wie weit Du neben Deinem Handball auch noch Sport machst unter fachkundiger Anleitung. Also nicht wie in Fitnesscentern allzu oft.

Wo man am ersten Tag gezeigt bekommt  wie man die Geräte nutzt ja und sogar der Blutdruck gemessen wird  Allerdings sieht man die Dame / Herrn dann nur noch superselten im "Vorbeiflug".

Ja und Frauen machne dies natürlich nicht. Wie z.B. Männer da wird schon einmal ein Kilo extra aufgelegt wenn eine Frau vorbei schwebt.

Also Bandagen - Sportschuhe (?) - Kräftigung der Kniemuskulatur an der richtigen Stelle. Allerdings auch eine Zweit -  / Drittmeinung bei Ärzten.

Keine Ahnung was eine resolute Frau dazu sagt - das ist schon alles Bestens ?  Oder evtl. man müsste einmal ob da nicht doch noch etwas zu verbessern ist! Denn Du brauchst Deine Knie noch ein paar Tage nicht nur für den Sport!

Gruss Stephan

https://youtube.com/watch?v=TDM9oc0BT5I

Hi Stephan, vielen Dank für deine ausführliche Antwort!! Also mein Kreuzband ist links zum 2. Mal komplett gerissen (keine Teilruptur), Meniskus ist intakt, Seitenband ist angerissen. Ich gehe 2x pro Woche in die Phyiso und regelmässig ins Fitness. Ich glaue und hoffe, dass ich nach 3 Kreuzband-OP's und anschliessender 6-monatiger Begleitung durch Physiotherapeuten die Kraft- und Stabiübungen korrekt ausführe und weiss worauf ich achten muss.
Ich bin mir auch durchaus bewusst, welche Punkte für eine OP sprechen... Nach insgesamt 4 Knieoperationen sagen meine Ärzte aber natürlich auch, dass jeder weitere Eingriff genau so schaden kann, wie eine konservative Therapie schaden könnte (Arthrose,etc...). Und so steht man als Patient vor einer Entscheidung, die verdammt schwierig ist, weil einem niemand klar sagen kann, das ist besser / bzw. das bringt nichts...
Genau aus diesem Grund wollte ich nachfagen, ob es junge Sportler gibt, die etwas aus ihrer Erfahrung mit einer konservativen Behandlung erzählen können.

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Das linke Bein (OP -> 2013) macht mir 0 Probleme. Jedoch kämpfe ich seit September 2010 mit meinem rechten Knie (erster Kreuzbandriss). Stabilität und Muskulatur sind voll da. Jedoch habe ich seit Anfang an einen Schmerz an der Außenseite des Knie´s (direkt über dem Fibulaköpfchen bzw. Wadenbeinköpfchen). Also im Prinzip nicht im Gelenkspalt direkt, wo der Außenmeniskus etc sitzt, sondern wie gesagt direkt über dem Fibulaköpfchen. Bei Belastung ist der Schmerz kaum zu spüren. Meist erst ein paar Stunden später bzw. am Tag (an den Tagen) nach der Belastung (Joggen) danach. Der Schmerz ist ziemlich gleichbleibend, eher „dumpf“. Als besonders stark würde ich den Schmerz nicht bezeichnen, eher als nervend und hindernd. Wenn ich ein wenig über dem Fibulaköpfchen herumdrücke, spüre ich es auch teilweise. Ich kann mir nicht erklären was da wehtun soll...da ist doch nur die kleine Gelenkpfanne und das Fibulaköpfchen ?!....

Fahrrad fahren und schwimmen funktioniert eigentlich problemlos. Ohne jedoch 1-2 Tage Probleme zu haben, ist Joggen nicht wirklich möglich…(wie gesagt, während der Belastung fast kein Schmerz).

Vllt. hat jemand schon Mal ähnliche Erfahrungen gemacht. Den Physio´s und Ärzten gehen auch langsam die Ideen aus.

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Langsam gehen mir selbst die Ideen aus….hier im Forum habe ich was über das „Läuferknie“ gelesen, das passt vom Schmerzpunkt her, kann ich mir aber nicht vorstellen.

Wie gesagt, vllt. kann mir ja hier jemand helfen. Ich zumindest habe keine Ideen mehr, würde jedoch gerne ohne Schmerzen joggen können. Im Prinzip kann ich alle Sportarten machen, muss aber damit rechnen, dass es die nächsten 1 – 2 Tage für das rechte Knie unangenehm ist.

Und sry für den langen Text ...ich denke, dass es jemand geben muss der die selben probl

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Hallo zusammen, ich brauche dringend Hilfe. Im November 2011 habe ich mir auf der Arbeit mein Knie verdreht. Diagnose laut MRT vorderes Kreuzband gerissen , Innenenmeniskusriss.Die ASK folgte im Dezember, dortige Diagnose Kreuzbandzerrung mit Einblutung, kein Innenmeniskusschaden, HOFFA und Plica Reduzierung. Dann hatte ich 6 Wochen ambulante Reha. Die Schmerzen hörten irgendwie nicht auf, es klemmte unterhalb der Kniescheibe. Da ich ja nicht aufgab, erneutes MRT , dort zeigte sich Innenmeniskusriss!? Zweite ASK im März 2012. Diagnose nach der OP: HOFFA reduzierung, Innenmeniskusglättung, aber der Schaden ist alt, also nicht vom Verdrehen!?die BG stellte ihre Behandlung ein, da der Innenmenuskusschaden ja alt war Auf Besserung hoffend ging ich fleißig zur Physio und auch bald wieder arbeiten, aber irgendwie wurde es nicht besser. Ich sagte mir das es Zeit braucht. Es klemmte weiterhin. Kein Arzt wußte recht was los ist. Naja, nach Widerspruch und Gutachten wurde geklärt der Schaden ist eindeutig vom Unfall. Nun klemmt es aber noch unterm Knie. Der Arzt der das Gutachten erstellte sagte sofort das ist der Innenmeniskus. Na den hatten wir ja schon. Auf dem erneuten MRT ( Nummer 3 ) war es auch zu sehen, also ASK Nummer 3 folgte dann im August 2012. Bei dieser ASk wurde festgestellt das es keinen Innenmeniskusschaden gibt und das auch noch nichts an dem Meniskus gemacht wurde, er liegt jungfräulich im Knie. So steht es im OP Bericht. Dann wurde eine beginnende Gonarthrose festgestellt, der Knorpel wurde geglättet. Es sind Schleifspuren hinter der Kniescheibe, die aber altersbedingt sind, so schrieb es der Arzt. Und der HOFFA wurde erneut reduziert. Das ist nun knapp 3 Monate her. Es war 5 Tage nach der ASK als wäre das Klemmen weg, war es aber nicht. Ich gehe zur Physio, ich gehe ewig zum Arzt und keiner weiß was dort klemmt und knackt. Es wurde noch ein MRT gemacht, auf dem ist ein fraglicher Riss am Innenmeniskushinterhorn zu sehen, ein Ödem am HOFFA und kein Knorpelschaden. Der operierende Arzt sagte, es ist nichts, er kann mir chirurgisch nicht helfen. . Die BG hat das Heilverfahren eingestellt Das heißt für mich, ich bin normaler Kassenpatient,was ja nicht so schlimm ist, außer das mir Geld fehlt, Aber ich kann nicht schmerzfrei gehen!!!!! Was aber niemanden Interessiert, ich kann nichts mehr wie vorher. Ich bin 42 Jahre alt, habe 10 kilo zu viel auf den Rippen, was daran liegt das ich nicht mehr rauche, mich nicht richtig bewegen kann durch die OP`s. Laut Arzt bin ich adipös. Wenn ich das Wort schon höre....Ich könnte ein Buch schreiben über Sachen die mir von Ärzten angeboten wurden, was ich habe und was nicht. Ich weiß nicht was ich machen soll.

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