Sehnenentzündung an der Hüfte, wie lange dauert es? Was kann man dagegen machen?

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Sehnenentzündung an der Hüfte (Trochantertendinose):

Schmerzhafte Erkrankung der Sehnen im Bereich des großen Rollhügels (Trochanter major, siehe auch Abb.) an der Außenseite des körpernahen Oberschenkels. Tritt oft auf in Verbindung mit einer Entzündung des über dem Rollhügel liegenden Schleimbeutels (Bursitis trochanterica) oder dem Schnappen eines Sehnenzügels über den Rollhügel (schnellende Hüfte, Schnapphüfte, Coxa saltans). Ursache ist eine mechanische Reizung, z.B. bei (meist sportlicher) Überbelastung, unterschiedlicher Beinlänge oder künstlicher Hüfte. Die Erkrankung lässt sich mit Medikamenten, Krankengymnastik und physikalischen Maßnahmen sowie operativ behandeln, verläuft aber oft hartnäckig.

Die Behandlung umfasst die Einnahme von Schmerzmitteln (NSAR), Krankengymnastik, Gehschule, Elektrotherapie, Kälte- oder Wärmeanwendung, Entlastung und Schonung bis zur Beschwerdefreiheit. Neuerdings wird über gute Ergebnisse mit einer Stoßwellentherapie berichtet. Sehr wirksam sind auch Injektionen von örtlichen Betäubungsmitteln oder Kortison in das schmerzende Gewebe.

Selbsthilfe und Vorsorge

Schmerzhafte Belastungen zu vermeiden ist das A und O der Selbsthilfe. Bei neu aufgetretenen, akuten Beschwerden bringen oft Kälteanwendungen Erleichterung, z.B. in Form von Kühlpacks oder Eisbeuteln. Bei länger anhaltenden Schmerzen helfen dagegen meist Wärmeanwendungen besser, etwa mit einem Heizkissen oder einem Infrarotstrahler.

Bei Sportanfängern kommt es anfangs häufig zu Sehnenentzündungen an der Hüfte. Lohnend ist außerdem immer die Fahndung nach einer Beinlängendifferenz als mögliche Ursache, da diese problemlos durch eine Absatzerhöhung auszugleichen ist.

http://www.gesundheit-heute.de/gh/ebene3.html?id=1790

Ich wünsche dir baldige gute Besserung!

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