Frage von kerstel, 31

Mein Schwager hat am 6.5.2017 eine neue Hüfte bekommen. Wäre es jetzt sinnvoll mit EMS Training zu beginnen?

Antwort
von Winherby, 20

Der Schwager sollte den behandelnden Arzt fragen, ob dieses EMS überhaupt in Frage kommt. Denn immerhin wird da Strom durch den Körper gejagt und Endoprothesen sind ja nunmal aus Metall. Und die meisten Metalle leiten nunmal Strom, - mehr oder weniger gut.

Außerdem muss der Schaft hundertprozentig fest sitzen, die noch vorhandene Knochendichte muss künftige Belastungssicherheit gewährleisten. Denn das Training ist ja nicht nur mit Stromstößen und entsprechender Muskelkontraktur verbunden. Er muss ja auch noch Übungen dabei machen. Diese Übungen beinhalten u. A. die genau gegenläufige Haltung/Anspannung zur elekto-Kontraktion, er macht quasi isometrische Übungen/Kontraktionen. Das kann die Achse des Knochens der trainierten Region gehörig unter Spannung bringen, besonders wenn die zu trainierenden Muskeln eine erhöhte Dysbalance aufweisen. Wenn dann ein Gelenkersatz nicht supergut hält, dann kann er sich mit solcherart Trainiererei den Schaft lockern. 

Also  ich  würde das Training nicht machen, aber das soll beim Schwager natürlich der Arzt entscheiden. 

Bevor die nächste Frage kommt, weil der Schwager sich was neues "leichtes" ausgedacht hat: Ein Training auf einem sog. Vibro Shaper ist ebenfalls nicht zu empfehlen. 

Es geht halt nix über die gute, natürliche, altbewährte Methode des Muskelaufbautrainings: anspannen, entspannen, anspannen, entsp.......
VG

Antwort
von kreuzkampus, 14

Als ich mein neue Knie bekommen habe, wäre ich nicht im Traum darauf gekommen, das zu machen. Wenn er das tut, was ihm die Ärzte raten, kommt er Stück für Stück ganz normal wieder auf die Beine.

Antwort
von DanielaD, 14

Er soll am besten die Übungen machen, die er in der Reha gemacht hat. Nichts neues. 

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community