Gewichtsverlust und ständige Übelkeit - Reizmagen?

4 Antworten

Hallo Tanja,

ich würde als allererstes darüber nachdenken, den Hausarzt zu wechseln. Ich finde es immer wieder erschütternd, wie wenig manche Ärzte ihre Patienten ernst nehmen.

Such Dir am besten einen anderen Hausarzt und lass dich von ihm an einen Gastroenterologen überweisen. Ich kenne jemanden aus meinem näheren Umfeld, der einen Reizmagen und Reizdarm hat und der hat zwar oft Durchfall und Bauchweh, aber abnehmen tut der nicht und kann auch trotzdem gut essen. Die Symptome treten bei ihm eigentlich nur auf, wenn es Probleme oder Stress für ihn gibt.

Ich würde mich an deiner Stelle bald möglichst richtig durchchecken lassen!

Liebe Grüße und alles Gute für Dich Katja

Hallo zusammen,

vielen Dank für eure bisherigen Beiträge! 

Bei einem Gastroenterolgen war ich letzte Woche bereits, das war der, der mich mit „Reizmagen“ weggeschickt hat. Der hat vor Jahren mal bei mir eine Magenspiegelung durchgeführt und ausser einer „kleinen Entzündung“ nichts gefunden, daher meinte er, es mache wenig Sinn, noch eine Magenspiegelung durchzuführen (die letzte liegt aber 9 Jahre zurück!). Er hat mir einen Säureblocker gegeben und mich damit vor die Tür gestellt. Ausprobiert habe ich den zwar noch nicht, da die Nebenwirkungen Bauchschmerzen und Übelkeit ankündigen und ich das im Moment wegen der Arbeit nicht noch verstärkt brauchen kenn. Werde wohl aber diese Woche damit anfangen, um herauszufinden, ob es überhaupt hilft.

Im Moment schieben es bei mir alle auf die Psyche (da ich eh schon psychische Probleme habe) aber ich weiss, wann meine Magenprobleme psychisch sind und wann nicht. Ich hatte die Beschwerden auch im Urlaub, was normalerweise nicht der Fall wäre, wenn es psychisch wäre.

Danke für eure Ratschläge – ich werde wahrscheinlich diese Woche noch mit meinem Hausarzt einen Termin vereinbaren und ihm nochmals deutlich sagen, dass irgendetwas passieren muss. Ich verpasse zu viele Arbeitstage und gefährde die Ausbildung, da ich bei den Magenschmerzen echt nicht mehr aufstehe.

Meine Mutter hat auch bereits den Vorschlag gebracht, ob es vielleicht Sinn machen würde, mal 2 bis 3 Tage ins Krankenhaus zu gehen, um mich durch checken zu lassen, und da das hier auch bereits erwähnt wurde, denke ich, dass das eine gute Idee ist? Der Gewichtsverlust macht mir nun doch etwas Angst.

Nochmals vielen Dank!

lg Tanja

Hallo!

Wenn ich deinen Bericht so lese, kommt mir einiges bekannt vor. Ich hatte vor Jahren ganz ähnliche Symptome. Ständig Magenschmerzen, Übelkeit, Appetitlosigkeit, konnte kaum noch was essen etc. Dadurch hatte ich auch schon einige Kilos abgenommen und war nahe der Untergrenze des Normalgewichts. Dazu hatte ich immer auch Aufstoßen. Mein Hausarzt veranlasste eine Magenspiegelung. Der Arzt, der die Spiegelung gemacht hat, sagte, da wäre nichts, ich hätte auch kein Sodbrennen oder Reflux, man könne und bräuchte sonst nichts machen, ich solle mal zum Psychologen gehen.

Ich habe dann auf eigene Faust ein bisschen weiter recherchiert, insbesondere wegen des Refluxes, durch den ich damals massive "Verätzungen" am Kehlkopf hatte und 6 Wochen keine Stimme hatte. Als ich auf der Suche nach neuen Kochrezepten war, und was man alles bei Reflux und meinen sonstigen Beschwerden meiden sollte, stieß ich auf die Seite eines Refluxzentrums. Ich hatte ja nichts zu verlieren und machte einfach mal einen Termin. Und was dann kam, hat mich mehr als positiv überrascht. Der Arzt (Prof., Chefarzt an einem Krankenhaus) war super nett und hat sich sehr viel Zeit genommen. Ich konnte in Ruhe alle meine Beschwerden schildern. Als ich auf seine Frage hin, was an Untersuchungen gemacht wurde, gesagt habe, eine Magenspiegelung fragte er "und was sonst noch?". Da war ich verwirrt, weil ja der andere Arzt gesagt hatte, da könne man sonst nichts machen. Er sagte dann, dass noch einige weitere Untersuchungen gemacht werden müssten, um möglicherweise eine Diagnose stellen zu können. 

Ich bin dann für 3 Tage dort ins Krankenhaus gegangen, weil es etwas weiter von Zuhause weg war, damit ich nicht für alle Untersuchungen einzeln fahren musste. Am letzten Tag kam der Arzt zu mir ins Zimmer und sagte "Jetzt wissen wir, was sie haben!"

Ich war total erleichtert, dass endlich eine Diagnose gestellt werden konnte. Die Ärzte hatten herausgefunden, dass ich eine Magenentleerungsstörung habe. Dadurch arbeitet mein Magen nicht schnell genug und die Nahrung bleibt viel zu lange im Magen. Dadurch kommt die Übelkeit. Und natürlich die Appetitlosigkeit und das fehlende Hungergefühl, denn der Magen meldet ja immer "alles voll". Und wenn dann doch "zuviel" gegessen wird, kommt es halt oben rum wieder raus, weil der Weg durch den Magen ja nicht geht. Ich nenne es immer "Rückstau".

So froh ich auch war, endlich einen Namen zu meinen Beschwerden zu haben, war es aber doch keine schöne Diagnose, denn man kann nur sehr wenig dagegen machen. Hauptsächlich ist es eine symptomatische Therapie. Deswegen hatte ich in der Folge auch noch weiter abgenommen und wog - trotz Astronautennahrung, Kalorienpulver und 4wöchiger Reha - irgendwann nur noch 49 kg bei 1,70 m.

Ich kann also durchaus nachempfinden, wie es dir zur Zeit geht.

Ich denke, als erstes sollte bei dir auch mal eine Magenspiegelung gemacht werden, um zu sehen, ob es vielleicht doch organische Ursachen für deine Beschwerden gibt. Auch solltest du einen Arzt suchen, der die Unverträglichkeiten testet. Für beides wäre ein Gastroenterologe der richtige Ansprechpartner.

In der Zwischenzeit solltest du mal versuchen, immer nur ganz kleine Portionen zu essen, dafür dann über den Tag verteilt eben öfter eine Kleinigkeit. Damit entlastest du den Magen. Du kannst auch mal testen, ob eher flüssige / breiige Nahrung besser verträglich ist. Du solltest auch überwiegend leicht verdauliche Dinge essen, also z.B. keine fettigen Sachen. Meine Ernährungsberaterin hat mir z.B. auch geraten auf grobes Körnerbrot oder Rohkost zu verzichten, da diese sowieso schon länger im Magen bleiben, bis sie verdaut sind. 

Wenn du noch Fragen hast, kannst du dich gerne auch mal per PN bei mir melden.

Alles Gute! Lexi

Ernsthafte Anzeichen .. ?

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Zuerst fing es mit Übelkeit an, die ab und zu auftrat. Sie wurde dann immer schlimmer, bis ich sie jeden Tag hatte. Ich wollte nicht mehr zur Schule, da mir morgens speiübel war. Es kam auch vor, dass ich mich einmal übergeben habe. Nach langem hin und her im Sommer 2015 die Diagnose nach zwei Atemtests: starke Sorbitintoleranz und Fructoseintoleranz. Habe keine wirklichen Infos erhalten und mich nur daran gehalten kein Obst mehr zu essen. Auf Süßigkeiten, Fertigprodukte wie Bockwurst, Toast etc habe ich nicht verzichtet. Die Beschwerden wurden nicht besser, sondern nahmen zu. Im Sommer 2016 kamen dann noch mehr Beschwerden hinzu: Ich hatte plötzlich auftretende Atemnot, mal verbunden mit Übelkeit, ein ständiges Krankheitsgefühl, Schlafstörungen, extremes Unwohlsein (dauerhaft!), Sodbrennen (das ich aber schon im Kindesalter hatte, hat mich aber nie gestört, bis es extreme Ausmaße annahm), Völlegefühl (trotzdem Appetit), Verstopfung, Juckreiz, Ausschlag (seltener), Schlafstörungen, Panikattacken, extreme Blähungen (auch das bereits seit Kindesalter, aber ab dem Zeitpunkt in noch stärkerem Ausmaß). Auch ein Stechen in der Brust hatte ich ab und zu. Zudem seltsame braune Pigmentflecken an Brust und Hals (sah aus wie Dreck), Schweißausbrüche. Natürlich wurde alles auf die Psyche geschoben, da ich parallel auch stark abgenommen hatte. (Ich aß viel und vielseitig, nahm aber trotzdem ab) deshalb schickte man mich ins KH. Dort wurden einige Untersuchungen gemacht. Magenspiegelung (festgestellt wurde eine leichte Gastritis, habe dagegen aber nichts gemacht bzw nichts verschrieben bekommen), bei der auch ein Stück des Dünndarms untersucht wurde, MRT vom Kopf, das Herz, die Bauchspeicheldrüse etc. Keine Auffälligkeiten. Dann habe ich eine Ernährungsberatung aufgesucht. Die hat mir geraten komplett auf Reisprodukte, Geflügel, Dinkel und Butter zurückzufahren. Hab mich dann sofort davon ernährt und schwups: Mir ging es endlich gut! Ich habe innerhalb weniger Wochen 6 Kilo zugenommen. Sie stellte mithilfe von Ernährungstagebüchern eine Histaminintoleranz fest und es ergab vollkommen Sinn. Wenn ich mich an gewisse Situationen erinnere, ergibt alles Sinn. Das erklärt warum ich Pute und Reis am einen Tag vertragen, und am nächsten Tag aufgewärmt Atemnot, extremes Unwohlsein und Übelkeit hatte. (In den Kommentaren geht es weiter)

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Mein Körper spielt verrückt und ich vielleicht auch... (Gastritis oder Depressionen, oder beides?)

Moin zusammen,

meine Geschichte:

Von April bis Juni letzten Jahres war ich aufgrund von Depressionen (Erschöpfung & Müdigkeit) in einer Psychiatrie. Bis kurz vor Weihnachten habe ich Antidepressiva genommen, seither komme ich mehr oder weniger ohne zurecht.

Leider habe ich nun seit einigen Wochen (6-7) körperliche Beschwerden [Schmerzen am ganzen Körper - Muskelzucken, Schmerzen in den Schultern, im O-Schenkel, in der Leistengegend, im unteren/mittleren (auch seitlich) Rücken, Bauch: Völlegefühl, Druck im Oberbauch (keine Schmerzen), Luft im Bauch, Blähungen, ständiges Aufstoßen (kein Sodbrennen), ständig erkältet], die mich psychisch so stark belasten, dass ich mittlerweile von einem Arzt zum nächsten renne... Wirklich helfen kann mir allerdings niemand. Seit ich diese Beschwerden habe, nehme ich immer weiter ab. Momentan ist es noch überschaubar (ca. 3-4 Kg), aber noch mehr Pfunde dürfen nicht purzeln...

Folgende Untersuchungen wurden bei mir bereits durchgeführt:

Magenspiegelung (leichte Gastritis - Magenschleimhautentzündung), Röntgen vom Thorax bzw. der Lunge (ohne Befund), Ultraschall vom Bauch, von der Schilddrüse und von den Hoden (ohne Befund), MRT vom Bauch mit Kontrastmittel (ohne Befund), MRT mit Kontrastmittel vom Kopf (ohne Befund)

Meine Blutwerte (6 x in 8 Monaten waren - bis auf die letzte Untersuchung (Leukozyten [10.8] etwas erhöht durch Erkältung, und zwei unwichtige Werte [u. a. wegen Muskelkater] - immer in Ordnung.

Ihr seht, ich habe einiges untersuchen lassen... Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Gastritis von den Depressionen bzw. von der dieser ganzen Grübelei kommt.

Was sagt ihr dazu? Warum spielt mein Körper so verrückt? Warum nehme ich weiter ab? Wurde irgendwas bei den Untersuchungen übersehen?

Über Antworten freue ich mich.

Lieben Gruß

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