Ist es ein eingeklemmter Nerv?

Betroffener Bereich - (Hand, Nerven, Taubheitsgefühl)

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Damit solltest Du zum Neurologen gehen, evtl. tuts auch ein Orthopäde. 

Eine Nervenläsion, - besonders wenn mit Parästhesie wie bei Dir -,  gleich welcher Art und Ursache sollte immer schnellstmöglich behandelt werden, sonst kommt es gerne mal zu einer dauerhaften Schädigung des betr. Nerves. LG

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Ja, das könnte eine Nervus ulnaris Schädigung sein !!

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Korrekt, würde das schnellstmöglich medizinisch abklären lassen, um eine mögliche nachhaltige Schädigung zu vermeiden! 

Heilung durchtrennter Nerv?

Hallo ihr Lieben,

ich hatte vor 2 Jahren einen ziemlich unglücklichen Unfall und habe seither recht damit zu kämpfen. Bei einem Wellness-Urlaub rutschte ich auf dem nassen Fußboden aus, während ich ein Glas in der Hand hielt. Ich stürzte und fiel mit der linken Hand genau auf den Stiel des zerbrochenen Glases, wodurch ich mir eine sehr tiefe Schnitt-/Stichverletzung zuzog. Sofort bemerkte ich ein Taubheitsgefühl in den Fingern. Die Rettung wurde gerufen und brachte mich in ein Krankenhaus. Der behandelnde Arzt machte ein Röntgen, vernähte meine Wunde und schickte mich wieder heim. Leider reagierte niemand darauf, dass meine Finger sich taub anfühlten, obwohl ich dies den Rettungssanitätern, dem Arzt der mich nähte, einer weiteren Ärztin und einem Pfleger mitteilte. Da sich das Taubheitsgefühl nicht besserte, suchte ich am Montag (der Unfall ereignete sich an einem Samstagabend) meinen Hausarzt auf. Nun begann ein ziemlich mühsamer und langer Ärztemarathon. Kurz zusammengefasst dauerte es knapp einen Monat bis ein Neurologe eine genaue Untersuchung machte und herausfand, dass ich wohl meine Nerven durchtrennt hatte. Ich wurde 33 Tage nach dem Unfall operiert. Eine direkte Nervennaht war nicht möglich und es musste ein Implantat eingesetzt werden. Leider führte die OP zu keinem Erfolg und ich wurde vor 2 Wochen nochmals operiert. Diesmal wurde ein Nerv aus meiner linken Wade entfernt und in meine Hand verpflanzt. Außerdem wurde eine Sehne vom Ringfinger in den Daumen verlegt. Ob die OP erfolgreich war, sollte sich in etwa 200 Tagen zeigen.

So, nun meine eigentliche Frage: Gibt es Statistiken, die zeigen wie gut die Heilungschancen bei einer direkten Naht der Nerven im Vergleich zu einer OP zu einem späteren Zeitpunkt mit Verwendung eines Exponat/einer Nerventransplantation sind? Jeder Arzt meint nun im Nachhinein, dass die OP sofort durchgeführt werden hätte sollen aber ich würde gerne wissen, wie gut meine Heilungschancen bei einer direkten Naht der Nerven gewesen wären. Dazu gibt mir leider jeder eine andere Auskunft.

Danke für eure Hilfe.

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Missempfindungen und Durchblutungsstörungen?

Im Bereich des kleinen und des Ringfingers bis hinunter in die Handwurzel der linken Hand kribbelt es bei Bewegung und es fühlt sich leicht Taub an.

Die Symptome werden immer stärker und mittlerweile fällt auf, dass keine Kraft mehr in der Hand ist, also nicht mehr fest zugegriffen werden kann. Das verursacht z.B. Schwierigkeiten beim Schreiben. Die Schriftzüge sind sehr unkontrolliert "krakelig" und mehr als die Unterschrift ist unter größten Anstrengungen auch gar nicht mehr möglich.

Bei viel Arbeit am PC und der Tastatur liegt der rechte Bereich des linken Unterarmes meist auf der Tischkante auf. Teilweise ziemlich lange. Dazu kommt meistens Vasokonstriktion (Rauchen). Zudem ist das Raynaud Syndrom diagnostiziert worden.

Kann das Beschriebene dadurch entstehen, dass Gefäße zu lange abgeklemmt wurden? Der Gang zum Arzt steht wohl an, weil es mittlerweile ziemlich beeinträchtigt.

Würde mich aber im Voraus schon mal interessieren, ob das jemand kennt und was das sein könnte (wie man das nennt). Ob es vielleicht irreversible Schäden sind? Die Symptome treten jedenfalls nur in der linken Hand auf, ein Teil des inneren Unterarms schmerzt leicht.

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