Erheblicher Vitaminmangel - grosses Blutbild was bedeutet dies?

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3 Antworten

Wie sieht es mit dem Haarausfall aus wird dieser aufhören,

Wie sieht es mit dem Fleischkonsum aus? Das war die erste Frage meines Arztes, bevor die Schilddrüse in Erwägung gezogen wurde. Warum das? 

Wir brauchen Proteine, um die enthaltenen Aminosäuren zu bekommen. Für uns sind 17 Aminosäuren essentiell, die müssen wir also mit der Nahrung aufnehmen. 

Auch pflanzliche Nahrung enthält Proteine, aber eben nur pflanzliche P. Damit bekommen wir die Aminosäuren, nicht in dem für uns adäquaten Verhältnis geliefert. 

Enzyme und Hormone werden vom Körper aus Aminosäuren und ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren hergestellt. Hier kommt das Vitamin D also auch ins Spiel.  

Außerhalb der Geschlechtsorgane fördert das Hormon Testosteron das Wachstum der Körperbehaarung und der Barthaare, aber nicht der Kopfhauptbehaarung 

Dann kann das mit dem Haarausfall auch durchaus eine Veranlagungssache sein. Es gibt eben Männer, die schon früh im Leben dünnere Haare haben und diese verlieren.

Ursache für den häufig als erblich bedingt bezeichneten Haarausfall ist eine Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegen das Steroidhormon Dihydrotestosteron DHT. Hierdurch hervorgerufener Haarausfall ist genetisch bedingt. Da DHT auch in der Kopfhaut vorhanden ist und eine ererbte Überempfindlichkeit dafür besteht, wird die Wachstumsphase des Haars verkürzt. 

Ein glatzköpfiger Mann hat dementsprechend nicht weniger Haarfollikel als ein Mann mit vollem Haarwuchs, lediglich die Wachstumsphase des Haars ist derart verkürzt, dass es – vergleichbar z. B. mit den Härchen auf der Stirn – kaum noch sichtbar hervortritt. Die Haarfollikel verkümmern also nach und nach, was auf die Überempfindlichkeit auf das DHT zurückzuführen ist. Unempfindlich gegen DHT ist das Kopfhaar im Hinterkopf- und Nackenbereich.

DHT entsteht aus der Umwandlung des Hormons Testosteron mittels des Enzyms 5α-Reduktase. Bei erblicher Veranlagung scheint ein Zusammenhang zwischen DHT und Herz-/Kreislauf- und Prostataerkrankungen zu bestehen. Daher setzen viele Medikamente gegen Haarausfall darauf, die Wirkung des DHT zu vermindern oder dessen Entstehung aus Testosteron zu hemmen.

Sehr viel informatives zu Haarausfall und dessen Gründen steht hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Haarausfall

?Schilddrüsenunterfunktion und Bluthochdruck?

Irgendwie passt das für mich nicht zueinander. Ein höherer Salzgehalt im Körper sorgt ebenfalls für einen höheren Blutdruck. Vielleicht mal die Salzaufnahme reduzieren, den Salzstreuer wegwerfen? 

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Haarausfall hat unterschiedliche Gründe. Hier könnte Kupfermangel schuld sein, such mal nach Lebensmitteln, die das enthalten, oder auch der niedrige Vitamin-B-Komplex. Vorsicht auch mit Testosteron,  zuviel DHT kann ebenfalls Haarausfall verursachen!


Statt Spritzen könntest Du Ingwer oder Knoblauch versuchen,  beides roh, dann sinkt auch gleich der Blutdruck mit.

Selen und Zink hast Du wunderbar in Paranüssen, roh sind sie besser verträglich, da reichen 1-3 am Tag.


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Kommentar von elliellen
03.03.2016, 16:08

Sehr gute Antwort, dem ist nichts mehr hinzuzufügen. LG

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Tja, das ist eben das Problem, wenn man auf dem Laborzettelchen ein paar Kreuze mehr macht. Mehr Information bringt nicht immer mehr Erkenntnis und schon gar nicht mehr Sicherheit, jedenfalls nicht, wenn der ein oder andere Wert aus der Reihe tanzt.

So funktioniert Medizin einfach nicht. Wir nennen das "Schrotschussdiagnostik". Einfach mal losballern und dann kann man ja immer noch überlegen, was es bedeutet, wenn das Molybdän im Serum zu niedrig ist...

Ihre Beschwerden sind relativ unspezifisch. Die Schilddrüsenunterfunktion passt schon nicht zu den Beschwerden (man hätte hier eher eine Überfunktion vermutet), also kein Wunder wenn die Substitution jetzt nicht den Durchbruch bringt. 

Die wirklich relevanten Parameter sind alle in Ordnung. 

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Kommentar von Hooks
02.03.2016, 23:52

Alles in Ordnung?

Vitamin D ist ganz außergewöhnlich zu wenig! Da müßte jetzt mit 20.000-50.000 I.E. am Tag die Anfangsdosis gegeben werden, damit innerhalb von etwa 3 Wochen der Pegel einigermaßen gefüllt ist, dann reicht meist eine Tagesdosis von um die 3.000 aus zur Erhaltung. Dann kommt vermutlich auch das Testosteron in Ordnung, weil Vitamin D den Grundstoff für Hormone bietet.


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