Sicherer und Schmerzloser Selbstmord möglich?

Hallo, ich bin 20 Jahre alt, männlich und eigentlich so gar nicht der Typ der über sowas redet. Aber ich suche nach einem Weg, der sicher und schmerzlos ist, Selbstmord zu begehen. Vor einen Zug zu springen oder so etwas kann ich meiner Familie nicht antun, zB. Weil die Kosten für die Sperrung dann die Familie übernehmen muss und den Anblick kann ich ihnen auch nicht antun. Medikamente scheinen mir ein guter Weg zu sein jedoch kenne ich mich da leider nicht gut genug aus um sagen zu können was einen da wirklich umbringt (ohne vorher starke Schmerzen wie Krämpfe oder sonstiges zu bekommen), würde mich echt freuen wenn mir jemand da nen guten Rat oder Plan geben könnte, der wirklich auch Ahnung von dem Thema hat.

Das ganze ist von mir keine Phase die viele mal durchmachen, ich habe eine Familie die mir wirklich probiert da zu helfen was jedoch nicht möglich ist und ich mich selber dafür hasse dass ich die damit überhaupt belaste, ich weiß auch wie sich die Hinterbliebenen fühlen und wie schwer es für sie sein kann aber niemand hat mich gefragt ob ich Leben möchte und so finde ich es ist auch meine Entscheidung wenn ich nicht mehr leben möchte und den Tod bevorzuge (was sich sehr egoistisch anhört). Ich bin nämlich mit der Entscheidung glücklicher. Psychologische Hilfe habe ich auch schon bekommen wobei mir diese null geholfen hat und auch kein Antidepressiva.

Es handelt sich bei meinen Problemen auch nicht um Liebeskummer. Ich bin einfach ein relativ „normaler" Typ der dieses Leben, den ganzen Druck der Gesellschaft, die ganze Ungerechtigkeit auf der Welt und die Gesellschaft wo die Menschlichkeit fehlt nicht mehr ertragen möchte. Ich bedanke mich schon mal im voraus für die Antworten !

Selbstmord, Suizid
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ist zu viel Salz wirklich schädlich?

Hallo,

vielleicht vorab: ich habe psychische Probleme, dessen Folge Suizidgedanken sind. Als ich in einer Klinik wegen meiner Essstörung gewesen bin, habe ich ein "Lebensversprechen" abgelegt, das ich wirklich ernst nehme. Dennoch überkommen mich die Gedanken momentan wieder sehr oft. Weil ich mich aber nicht umbringen "darf", denke ich, ich muss es wie ein "Unfall" aussehen lassen und schädige meinen Körper nur noch mehr.

Ich weiß, dass das nicht richtig ist und bin auch willig, mir Hilfe zu holen!

Doch aus meiner Verzweiflung habe ich vor 4 Stunden etwa einen gehäuften EL Jodsalz gegessen. Die erste hälfte war jedoch so eklig, dass ich die zweite Hälfte mit einem halben Glas Wasser getrunken habe.

Mal davon abgesehen, dass das bisher das eklichste überhaupt gewesen ist, dachte ich, es wäre schädlich und würde dem Herzen und dem Elektrolytenhaushalt schaden. Und man müsste sich meines Wissens nach übergeben. Doch all das ist bei mir nicht eingetroffen. Jetzt frage ich mich warum? Es war ja nicht wenig Salz, das ich gegessen habe.... und auch nicht zu viel Wasser.

Alles, was ich gemerkt habe, war, dass ich - aus welchen Gründen auch immer - wahnsinnig müde geworden bin. Ich schlief fast 3 Stunden lang und bin nun wieder wachgeworden. Mir geht's gut. So als wäre nichts gewesen.

Ich weiß, dass das furchtbar dumm gewesen ist! Dessen bin ich mir wirklich bewusst. Und ich werde es auch nie mehr wieder tun (das ist so unglaublich ekelhaft!) und zudem möchte ich nochmals betonen, dass ich mir am Dienstag professionelle Hilfe holen werde. Dennoch frage ich mich - jetzt - :

Ist das "normal" oder treten später erst Beschwerden auf?

Vielleicht kennt sich ja wer hier in diesem Forum damit aus und kann mir ein bisschen weiterhelfen. Ich wäre wirklich dankbar!

Alles Liebe.

Angst, Salz, Suizid
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Ich weiß nicht was ich noch tun kann...

Hallo, ich weiß einfach nicht mehr weiter. Fast jeden Tag habe ich das Bedürfnis mich zu ritzen und manchmal sogar Gedanken an den Tod. Wirklich erschreckend für mein Alter... Ich habe derzeit sehr viele Probleme und seit zwei Jahren werde ich gemobbt. Ich hasse mich einfach nur noch selbst. Jeden Tag wenn ich in die Schule gehe setze ich eine Maske auf und spiele die schöne heile Welt vor. Zwei Freundinnen von mir wissen, dass ich mich ritze und wollen das ich aufhöre. So einfach ist das aber nicht. Meine familiäre Situation sieht so aus: Ich bin adoptiert seit dem ich einen Tag alt bin und weiß auch warum. Mein leiblicher Vater wollte mich nicht und wollte das ich sterbe. Meine leibliche Mutter wollte mich allerdings nicht abtreiben. Dadurch wurde er sauer und zerstörte ihr Leben. Am Ende hatte sie keine andere Lösung mehr als mich abzugeben und mir ein schönes Leben zu wünschen. Meine Adoptiveltern sind sehr nett und ich komme gut mit ihnen klar, doch ich wünsche mir einfach nur wieder in Ruhe leben zu können. Meine Freundinnen verstehen mich nicht. Die eine hat sich sogar verletzt und mich unter Druck gesetzt. Wenn ich nicht aufhöre mich zu ritzen, dann wird sie sich auch etwas antun. Das tat so weh. So konnte sie mir aber ganz sicher nicht helfen. Stattdessen habe ich öfters zum Messer gegriffen als eigentlich gewollt. Den Schmerz merke ich schon nicht mehr. Ein paar Leute haben mich schon gefragt ob alles in Ordnung wäre, doch immer und immer wieder sage ich, dass alles in Ordnung ist und sie sich keine Sorgen machen müssen. Meine Adoptiveltern wissen jetzt davon und wollen mit mir zum Psychologen. Vielleicht auch eine Kur beantragen. Ich würde die Hilfe auch annehmen und die Idee mit der Kur fand ich gut da ich dann endlich mal aus dem Alltag rauskommen würde, doch ich habe Angst, dass sie mich irgendwo einweisen und für verrückt erklären. Außerdem war mein Leben früher richtig schön, bis ich auf die weiterführende Schule gekommen bin. Ich möchte einfach nur ein vernünftiges Leben führen. Bevor jemand fragt... Ich bin 13 Jahre alt. Hoffe ihr habt hilfreiche Tipps und danke für´s Zuhören beziehungsweise Lesen. LG Sam

Suizid, SvV
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Suizidankündigung - Sollte ich eingreifen?

Eine sehr gute Bekannte erzählt mir seit 7 Wochen, daß sie ihrem Leben ein Ende setzen möchte. Der Grund dafür ist, daß sie mit dem Tod ihres Lebensgefährten nicht fertig wird. Dieser hatte sich vor 7 Wochen ebenfalls suizidiert. Die Frau ist nun zwar in psychologischer Behandlung. Bekommt auch entsprechende Medikamente. Sie geht aber nur halbherzig zu ihrer Therapie und auch nur, weil andere das für gut halten. Sie erzählt dem Psychologen auch gerade nur das Nötigste , damit es keinen Grund gibt, daß sie in eine Klinik eingewiesen wird.

Sie spricht eigentlich ständig von ihrem eigenen Suizid. Es gibt z.Z. für sie kein anderes Thema. Nur manchmal sagt sie, daß sie sich doch ein klein wenig unsicher ist, ob das der richtige Weg ist.

Ich weiß gar nicht so richtig was ich nun tun soll. Auf der einen Seite weiß ich, daß ich eigentlich eine offizielle Stelle darüber informieren müßte. Dann bräuchte ich mir auch nicht mehr soviel Gedanken zu machen, denn ich würde so die Verantwortung an Menschen weitergeben, die für solche Situationen ausgebildet sind. Andererseits hat diese gute Bekannte mir all ihre Gedanken im absoluten Vertrauen erzählt und mir das Versprechen abgenommen, mit niemandem darüber zu reden. Und ich denke, wenn sie sich wirklich suizidieren will, dann wird sie einen Weg finden, das zu tun. Das ist eine äußerst belastende Situation für mich. Und meine Frage ist: Sollte ich das Versprechen, niemanden über ihren "Plan" zu informieren, brechen und z.B. einen Arzt oder die Polizei oder eine andere Behörde informieren? Schon jetzt herzlichen Dank für evtl. Antworten.

Liebe Grüße von polar66

Belastung, Psyche, Suizid
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Muss es sich um eine psychische Störung handeln, wenn man Suizidgedanken hat?

ich hoffe, dass ich die Frage einigermaßen gut formuliert habe.

Zu meiner Sachlage:

Ich bin mitte 20 und habe ständig Suizidgedanken. Vor dem Tod habe ich eigentlich garkeine Angst. Es gehen mir sehr oft Gedanken durch denk Kopf, wie zb. welche Methoden wohl am schnellsten zum Tod führen und am schmerzlosesten sind. Habe mir schon öfter eine Rasierklinge in die Hand genommen und bin an meine Arme gegangen. Obwohl ich keine Angst vor dem Tod habe, hatte ich aber Angst vor den Schmerzen,die ich mir vorher antuhen könnte durch das aufschlitzen. Konnte also nie tief genug ritzen, sondern nur bischen anritzen. Habe auch paar mal 3-4 Schlaftabletten genommen,es ist aber nichts geschehen.

Ich hätte ya auch mehrere nehmen können und hätte es sicher hinter mich gebracht. Ich frage mich ständig, ob ich eigentlich vielleicht nur Aufmerksamkeit suche? Aber die habe ich eigentlich schon. Allein durch meinen Bildungsgang stehe ich an erster Stelle in der ganzen Sippe. Es wird immer viel positives über mich erzählt. Wo ich eigentlich auch garnciht drauf stehe. Sowas befriedigt mein inneres irgendwie nicht. Im Gegenteil es nervt. Ich muss immer irgendwie perfekt sein und muss für die Familie da sein. Muss da sein, wenn einer scheiße baut und es ausbaden. Ich will mal unperfekt, fehlerhaft,frei,sorgenlos... sein. Am liebsten wegziehen so, dass mich keiner mehr findet. Ich persönlcih denke, dass der einzige Grund, der mich vom Suizid abhält eigentlicht mein religiöser Hintergrund ist. Bin sehr gläubig und habe eigentlich vielmehr Angst vor dem, was nach dem Tod passiert. Wenn ich mich umbringen sollte, käme ich direkt in die Hölle. Wenn ich daran denke, dass dies passieren könnte werde ich quasie wachgerüttelt.

Ich habe euch eigentlich alles aufgeschrieben, was mir gerade durch denk Kopf gegangen ist. Habe es euch so erzählt, wie es mir auch durch den Kopf gegangen ist, damit meine Gedanken besser rüber kommen, d.h., dass ich absichtlich nicht systematisch vorgegangen bin.

Sind das alles Symptome einer psychischen abnormalie oder etwas normales, was jedem öfter durch den Kopf geht? Oder suche ich nur Aufmerksamkeit? Eventuell sogar hier???

Ich bin echt durcheinander. Ich hoffe ihr versteht mich?

Psyche, Selbstmord, Suizid
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