Wie schnell ist man nach einer OP am grauen Star wieder fit?

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Ich bin vor einem Jahr am Grauen Star operiert worden. Bereits am nächsten Tag konnte ich schon wieder sehen, verschwommen noch aber es wurde von Tag zu Tag besser. Nach ca. 10 Tagen war ich wieder fit für's Auto fahren. Körperliche Anstrengungen sind für ca. 3 Wochen tabu, ansonsten kann kann normal leben. Die 2. OP, 3 Wochen später, ging ebenso komplikationslos über die Bühne. Nach 3 Monaten wurden die Augen erneut untersucht und ich brauche nur noch eine leichte Lesebrille. Vor der OP war ich fast blind, konnte nicht mehr lesen, kaum fernsehen und an Auto fahren war auch mit Brille nicht zu denken. Die OP selbst lohnt die Angst nicht, die man davor hat. Ich würde diesen Eingriff jederzeit wieder vornehmen lassen.

Wie Lena101 schon schrieb, bist du nach einer ambulanten OP relativ schnell wieder fit. Ich habe einen Tag nach meiner OP die Schutzkappe abbekommen und konnte schon wieder gut sehen. Nach 4 Tagen bin ich schon wieder mit dem Auto gefahren aber das ist von Fall zu Fall verschieden. Wenn die Sehschärfe zwischen den Augen ein großer Unterschied ist, braucht das Gehirn ein paar Tage bis es sich daran gewöhnt hat. Bei meiner zweiten OP konnte ich am nächsten Tag wieder Auto fahren, da der Unterschied zwischen den Sehstärken nur minimal war. Da meine OPs im Winter waren, hatte ich keine Probleme wegen der Sonne, da nur Regenwetter war. Aber sonst sollte man schon eine Sonnenbrille aufsetzen.

Die Grauer Star-OP meiner Mutter scheint gründlich schief gegangen zu sein. Sie sieht schlechter als zuvor. Was könnten wir jetzt noch tun?

hallo, meine mutter war letztes jahr (Oktober und November) auf beiden augen mit dem grauen star operiert. auf dem einen auge sieht sie nach der op nicht besser. sie hat es bereits mal kurz danach im krankenhaus gesagt, nur wurde darauf nicht reagiert. meine Mama war weitsichtig, eingesetzt wurde ihr eine linse für kurzsichtikeit. wurde halt eben so berechnet meinte man im krankenhaus. bei der folgekontrolle beim normalen Augenarzt, meinte dieser zuerst "es braucht zeit". dann hat er ihr eine brille verschrieben. trotz brille sieht sie nichts. wieder beim Augenarzt --> Sehvermögen von 40%, also weniger als vor der op. nach wie vor hat sie einen grauen schleier vor dem auge. vor zwei Wochen waren wir wieder im krankenhaus wo die op statt gefunden hat, dort wurde sie gelasert auf beiden augen. beim "guten" auge konnte sie rotes licht sehen, sagt sie. beim anderen nicht. sie befürchtet schon, dass da wieder nichts gemacht wurde. aber auch nach dem Lasern wurde es bis jetzt nicht besser. der Arzt im Krankenhaus meinte zur ihr vor zwei Wochen, wenn das nicht funktioniert, müssen man nochmals operieren und man würde auf die eine eingesetzte linse eine zweite linse drauf setzen. Ist das möglich? sie ist schon etwas verzweifelt, weil man sich nicht wirklich zeit nimmt um fragen zu beantworten, vorallem auch z.B. warum eine linse für Kurzsichtigkeit eingesetzt wurde, obwohl sie weitsichtig ist. Sie vermutet schon, dass jemand geschlampt hat. Kann bitte jemand rat geben? Ist es möglich eine zweite Linse auf eine bereits eingesetzte Linse zu setzen? Warum eine Linse für Kurzsichtigkeit, wenn Weitsichtig? Wo kann das Problem liegen? Kann das wieder in Ordnung gebracht werden? Bitte um Input.

Vielen Dank im Voraus

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Welche Risiken birgt es, einen Grauen Star spät zu operieren?

Meine Oma ist 81 und hat Angst vor der OP, da sie auf einem Auge geburtsbedingt eh fast nichts sieht. Bei Mißerfolg am anderen Auge wäre sie dann so gut wie blind. Bisher hat der Augenarzt immer gesagt, er wolle noch warten.

Sie kann prima auf einem Kindle mit Schriftgröße 3 lesen (drittgrößte) und da sie ihrem Hobby nachgehen kann, drängt es sie nicht allzu sehr und subjektiv hat sich für sie laut ihrer Aussage auch im Sehen nichts verändert in letzter Zeit. Relativ schlecht sehen kann sie halt schon immer, auch ohne Linsentrübung und trotz dicker Brille.

Da sie selber wenig Fragen beim Arzt stellt und ich erst beim nächsten Termin in ein paar Wochen selber dabei sein kann: Mir ist nicht klar, warum der Arzt es auf einmal eiliger hat und jetzt meint, es sei Zeit. Wird die OP mit der Zeit schwieriger, die Risiken größer o.ä.? Ich möchte auf jeden Fall eine 2. Untersuchung bzw. eine 2. Meinung. Der Augenarzt sagt wohl, daß die anvisierte Klinik selbst auch noch einmal untersucht. Ich habe aber ein gesundes Mißtrauen gegenüber Klinik-Untersuchungen. Daß die am Ende operieren wollen, steht ja eigentlich schon fest, wo der Graue Star eindeutig fortgeschritten ist.

Die werden bei der Diagnose sicher operieren wollen, fragt sich bloß, ob sie auch sagen würden "so lange Oma sich noch wohlfühlt, kann man warten..." Ich tendiere also zu einer unabhängigen 2. Augenarztmeinung. Wichtig für mich: Welche Fragen sollte ich stellen und hat jemand Erfahrungen damit, ob es Risiken gibt, wenn man (zu) lange wartet? Oder könnte man nach Wohlfühlgefühl entscheiden?

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