Wegen psychischen 1 Jahr Pause machen?!?

2 Antworten

Hallo, mich würde es wirklich interessieren was sich in den vergangenen 6 Jahren so getan hat. Hast du es geschafft? Wie geht es dir heute? Bin selbst gerade aufrgund einer Panikstörung am überlegen ein Jahr zu pausieren, aber habe auch Angst, dass dies negative Folgen hat. Würde mich über eine Antwort freuen.
LG

Hey. Puh also meine Antwort wird dir nicht gefallen. Ich bin damals (wie schon befrüchtet) dann doch nicht zur Schule gegangen, weil meine Ängste zu groß waren. Seit dem hab ich unendlich viel Therapie hinter mir, aber mir geht es nach 6 Jahren immer noch nicht wirklich besser. Habe bis Ende letztem Jahr tatsächlich über 5 Jahre lang nichts gemacht. Sieht toll aus auf dem Zeugnis... Aber es ging halt nicht. Nun mache ich seit dem nen 450€ Job (was zum Glück einigermaßen klappt) und starte ab nächstem Monat nen letzten Versuch bezüglich Berufskolleg. Im Endeffekt macht es keinen Sinn sich selbst verrückt zu machen wegen der unschönen Lücke. Es nützt nichts sich unter Druck deshalb zu setzen. Jeder findet schon irgendwie seinen Weg, wenn man es nur will, auch wenn es dauert. Den meisten hilft ja auch eine Therapie. Und bei mir wirds hoffentlich auch irgendwann besser. Bloß nicht entmutigen lassen von meiner Geschichte. Eher motivieren ;) Denn wenn ich nach 5 Jahren Lücke noch so viel postives über habe, kann das jeder :D Und lass dir nicht so viel von anderen reinreden, die dir sagen du MUSST was machen. Du musst gar nichts, außer dich um deine Gesundheit kümmern. Wünsche dir ganz viel Kraft. LG

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Wenn die Kindertherapie einmal im Monat nichts nützt, solltest Du auf jeden Fall zu einem Nervenarzt oder Psychologen für Erwachsene gehen. Sprich mit Deinem Hausarzt darüber und lass Dich nicht abwimmeln. Wenn es Dir so schlecht geht, brauchst Du dringend Hilfe. Zum Thema Arbeit und Ausbildung. Wenn Du überhaupt nicht weißt, was Du machen willst, dann guck Dich mal nach Stellen als Aushilfe um, dann verdienst Du etwas und kannst feststellen, ob es Dir dort Spass macht. Vielleicht geht das ja neben der Schule.

Kann mein Hausarzt mich auf Grund von psychischen Problemen krankschrieben?

Hallo ihr Lieben,

ich bin 19 Jahre alt und leider seid dem ich 14 bin mal mehr mal weniger unter psychischen problemen. Mittlerweile ist es so, das mich jedesmal Kleinigkeit niederschlägt, ich den ganzen Tag schlafen könnte, niemanden mehr sehen möchte und mich zudem immer und immer wieder ritze. Dazu kommen dann auch noch einige problemen mit meinen Eltern und auch unter meinen Eltern die mich ziemlich niederschlagen.

Ich habe mich zwar bereits einigen guten Freuden anvertraut aber auch deren Unterstützung bringt mich nicht mehr weiter. An diesem Wochenende war es wieder besonders schlimm und ich kann einfach nicht mehr. Nun spiele ich mit dem Gedanken mich meinem Hausarzt anzuvertrauen und ihn zu fragen ob er mich für ein paar Tage krankschrieben kann, da ich in diesem zusand ungerne in die schule gehen möchte. Andererseits wenn er mich krankschrieben würde weiß ich nicht, was ich meinen Eltern erzählen soll weshalb ich Zuhause bin (diese wissen nämlich nichts davon und das soll auch so blaiben, da sie genug eigene Probleme haben und diese schon oft genug zu meinen machen).

Zudem überlege ich zu einem Psychologen zu gehen, da ich mein Leben so nicht weiterführen möchte und es so auch nicht weitergehen kann. Mein frage diesbezüglich wäre auch ob man schneller einen Termin bei einem Psychologen bekommt, wenn der Arzt einen dorthin überweist. Und ist es möglich das meine Eltern nichts davon mitbekommen? Ich meine ich bin zwar schon volljährig aber noch über meine Eltern krankenversichert. Aber es ist auch unmöglich meinen Eltern davon zu erzählen, da sie nichts von einem Psychologen oder psychischen störungen halten.

Ich würde mich freuen wenn ihr mir vielleicht einen guten Rat geben könntet.

Danke schon mal im vorraus!

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