Psychologie: gibt es eine wirksame Therapie bei negativen Affirmationen und Selbstbeschimpfungen?

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Hallo,

ein probates Mittel gegen negative Affirmationen ist das Ersetzen durch positive Affirmationen. Diese Selbstsuggestionen helfen, wenn sie wiederholt und langfristig benutzt werden dabei, die negativen Aff. aufzulösen.

Deine Mutter hat da ein Pflänzchen in Dir hinterlassen, dem Du über die o.g. Selbsttherapie die Nahrung entziehen kannst und dadurch freier und selbstbestimmter, ergo auch gesünder, Dein Leben gestalten kannst.

Gute Anregungen dazu bietet das Buch von Louise L. Hay 'Heile deinen Körper'. Bei zu hohem Blutdruck empfiehlt sie z. B. die Affirmation: "Freudig lasse ich die Vergangenheit hinter mir. Ich bin im Frieden." Das paßt doch gut, oder?

Ein empfehlenswerter Weg ist auch mit dem Buch 'Mudras - Yoga mit dem kleinen Finger' von Gertrud Hirschi zu gehen. Sie kombiniert diese Fingerstellungen (= Mudras) mit Affirmationen und Imaginationen. Dazu gibt sie jede Menge zusätzliche Informationen. Wirklich gut!

Ich hoffe, dass Dir das weiterhilft und wünsche Dir viel Erfolg bei der Umsetzung.

Alles Gute

Buddhishi

Stell Dir mal vor, Du hättest einen guten Kumpel, der immer fleißig ist, jeden Tag acht Stunden oder länger arbeitet. Du besuchst ihn um die Mittagszeit und er macht Dir total verpennt und verstrubbelt die Türe auf und sagt: "Tschuldige meinen Aufzug, aber ich hatte mich grad ein Stündchen hingelegt!" und Du motzt ihn noch an der Tür an: "du fauler Hund, du fauler Sack. Millionen Menschen arbeiten jetzt gerade während du hier faulenzt Steh wieder auf und arbeite, du faule Sau!"

Das würdest Du nie sagen bzw. tun, weil Du Deinen Freund ja kennst und weißt, dass er keine faule Sau ist?! Ja, zum Teufel - warum machst Du es dann bei Dir selbst? Kannst Du Dich selbst nicht leiden, oder was?!

Aber nehmen wir einfach mal an, Du würdest das zu ihm sagen. Wie würde Dein Kumpel wohl reagieren...? Vermutlich würde er Dich verblüfft anstarren und sagen: "Sag mal - hast du sie noch alle??! Du weißt genau, dass ich ein Arbeitstier bin und nach meiner Mittagspause bis abends wieder durchackern werde. Also halt die Klappe und schleich dich, wenn du hier nur rummeckern willst!!" Na, und ehrlich mal: Recht hätte er...

Siehste, und das ist auch mein guter Rat für heute: Wenn Dein inneres Gezeter wieder losgeht, sagst Du einfach "Halt die Klappe!!" und machst weiter mit dem, was Du gerade vorhast - ohne schlechtes Gewissen.

Ich vermute mal, Du hattest eine strenge Mutter, die in Deiner Kindheit für Sauberkeit, Zucht und Ordnung gesorgt hat. Das kann ganz schön prägen... aber es ist nicht nur übertrieben, sondern auch völlig überflüssig, solchen Erinnerungen zu erlauben, dass sie Dein jetziges Leben mitbestimmen.

Sollte die zeternde Stimme in Deinem Kopf zufällig die Tonlage Deiner Mutter haben, lächelst Du sie im Geiste an und sagst ganz freundlich: "Liebe Mutter, ich bin inzwischen ein großer Junge und wann, was und wie viel ich sch..., geht dich nichts mehr an. Ich kann mich auch selber abputzen...! Also setz Dich in Deinen Sessel da auf Wolke 7, mach das Himmelsfernsehen an und guck ne interessante Soap. Und lass mich künftig damit in Ruhe, ja?!"

Probier's mal...! :o)

Ich denke, dass du aus deinen intellektuellen Erkenntnissen positive Affirmationen formen solltest, die du gegen die negativen einsetzt.

Z.B. du hast erkannt, dass dir ein Mittagsschläfchen gut tut. Also sagst du dir, wenn die Selbstbeschimpfungen wieder auftauchen: "Ich brauche jetzt die Pause, damit ich nachher und auch in den nächsten Jahren noch voller Energie weiter arbeiten kann." Und damit musst du dein schlechtes Gewissen, die Glaubenssätze, die dir deine Mutter eingepflanzt hat übertönen. Du musst stärker sein und mit der Zeit bist du es dann auch wirklich.

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Ich glaube, ich werde langsam verrückt...

Hallo,

vorab: es ist mir sehr wohl bewusst, dass ich erstens zum Psychologen muss und dass es zweitens hier keine gibt. Allerdings erweist es sich in meiner Gegend als schwieriger als erwartet, einen guten Therapeuten zu finden (bin mit Hochdruck auf der Suche), deshalb bitte ich um eire Einschätzung, da ich langsam wirklich das Gefühl habe, verrückt zu werden..

Zu meiner Vergangenheit:

  • jetzt 19 Jahre alt, weiblich

  • als Kind von Mutter (todunglücklich, verzweifelt, ich schätze depressiv) geschlagen und häufig angeschrien - habe sie trotzdem geliebt und tue es immernoch

  • Trennung der Eltern, als ich 10 war, Streitereien gingen vor mir und meinem kleinen Bruder weiter

  • Mutter starb nach langer Krankheit (Krebs), als ich 14 war - wohne seitdem bei meinem Vater bzw. jetzt seit einem halben Jahr alleine

  • mein Vater war schon immer sehr viel am arbeiten (min. 70h pro Woche), daher wenig Zeit - seit Krankheitsbeginn von meiner Mutter war ich deshalb sehr oft alleine (Bruder im Internat)

  • nie richtiges Vertrauensverhältnis zu beiden Eltern

  • beginnend mit 15/16: sexuelle Belästigung (verbal und körperlich), 2 1/2 Jahre lang - ist jetzt zum Glück vorbei, jedoch realisiere ich erst jetzt, wie sehr mich das belastet und "geschädigt" hat

  • in den belastendsten Situationen (Krankheitsbeginn meiner Mutter sowie kurz nach ihrem Tod) wurde ich jeweils von meinen damaligen besten Freundinnen quasi im Stich gelassen, einfach ein, pardon, schei* Timing...

Nun zu meinen psychischen Symptomen, wenn man das so nennen kann...:

  • Ich habe seit etwa 2 Jahre ein extremes Essverhalten. Regelmäßig überkommen mich richtige Fressanfälle, bei denen ich alles (vorwiegend süßes) in mich reinstopfe bis zum Geht-nicht-mehr. Dass ich dennoch "nur" etwa 10 Kilo zu viel auf den Rippen hab, kann ich mir nicht erklären. Anschließend habe ich solche Schuldgefühle, dass ich in letzter Zeit auch schon mit dem Finger im Hals vor der Toilette gekniet habe - es belastet mich sehr, aber anstatt besser zu werden verschlimmern sich diese Attacken nur (häufiger und heftiger). Ansonsten esse ich eigentlich relativ gesund - viel Gemüse, bes. Salat, Fisch, Vollkornprodukte, ich rauche nicht und trinke nur Wasser und Saft, seeehr selten Alkohol.

  • Des weiteren habe ich in letzter Zeit immer öfter an Panikattacken - mir schießen bestimmte, eigentlich nicht allzu schlimme oder verstörende Bilder durch den Kopf (habe - leider - ein sehr gutes bildliches Gedächtnis..) die mir extreme Angst machen. Ich habe vorhin z.B. eine Stunde gebraucht, bevor ich mich getraut habe, die Dusche zu betreten. Nur mit runtergelassenem Rollo am Badfenster und verschlossener Türe (nochmal - ich wohne alleine), aus Angst, die Bilder könnten plötzlich irgendwo auftauchen und JA ICH WEIẞ, ich bilde mir das ein!! Ansonsten bin ich immer sehr schreckhaft, vor allem was Geräusche angeht, des ist zT schon lächerlich...

den zweiten Teil poste ich in die Kommentare...
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