Bin ich ein Soziopath? Mangelnde Reue, Schulgefühle und Liebe?

Kurz vorweg. Ich bin in der Lage Gefühle zu empfinden. Ich kann lachen, weinen und was man sonst noch so alles hat. Ich kann selbst Angst empfinden. Allerdings gibt es drei Punkte bei denen mir schon seit Jahren auffällt das ich Probleme habe.

1. Ich empfinde keine wirkliche Reue. Ich hab schon häufiger mehr oder weniger grosse Scheisse angestellt und weiß immer auch das ich mich potenziell schuldig fühlen sollte. Ich empfinde es nur nicht. Meistens gaukel ich dann irgendetwas vor damit ich damit in Ruhe gelassen werden aber im Grunde genommen ist es mir egal - was wiederum mich selbst verwundert da ich ja weiß daß es so nicht sein sollte.

2. Ich kann mich verlieben aber nicht lieben. Anfangs hab ich großes Interesse an meinen Partnern doch spätestens nach dem ersten Sex werden sie mir plötzlich scheissegal. Meistens meld ich mich dann einfach nicht mehr. Keine Ahnung wieso das so ist aber ich empfinde dann einfach Nichts mehr. Generell empfinde ich nicht wirklich was für andere. Es gibt allerdings Ausnahmen. Manchmal hab ich solche kurzen "aufwachmomente" wo ich plötzlich auf einen Schlag Mitgefühl oder sowas empfinde doch das hält nur wenige Sekunden an und ist dann schlagartig wieder weg. Durch diese "wachen" Momente weiß ja ich wie es normalerweise sein sollte und wie krass abgestumpft meine Gefühlswelt ist.

3. Mich Langeweilt praktisch alles. Ich kann keinen Job halten dadurch und hab deswegen eine Zeit lang auch nicht ganz legale Sachen gemacht um mich zu finanzieren. Ich bekomm ein Job keine Frage. Ich hab nur kein Interesse daran ihn zu machen oder halten. Stadtdessen beklaue ich meine Kollegen oder spiele sie gegeneinander aus damit irgendwas spannendes passiert. Generell gibt es auch nichts wo ich sagen würde das es mich wirklich interessiert. Ich leb halt so von Tag zu Tag und mir ist herzlich egal was in der Zukunft passiert (obwohl ich gleichzeitig weiss das es nicht so sein sollte) was denkt ihr.

Die

Dennoch erfülle ich nicht die offiziellen psychopathiekriterien. Ich bin zwar

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Die Beschreibung hört sich tatsächlich verdächtig in Richtung antisoziale Persönlichkeitsakzentuierung oder -störung an. Es könnte sein, dass Du durch die Art, wie Du aufgewachsen bist, entsprechend geschädigt bist. Man sollte eine Diagnose allerdings nicht über das Internet treffen und auch nicht selbst, sondern zu einem Fachmann/-frau gehen, der Dich auch persönlich erlebt. Dies sollte ein Psychotherapeut sein, der Dir dann bei Bedarf und Motivation von Deiner Seite auch helfen kann.

Viel Glück!

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Konnte Dir Dein Therapeut nicht helfen? Soziale Phobie ist behandelbar. Es geht darum, die Ursachen herauszufinden und zu bekämpfen, und im Alltag sein Sozialverhalten zu üben, Vermeidung schrittweise abzubauen. Vielleicht gibt es an Deinem Wohnort auch eine Soziale Kompetenzgruppe. Es könnte Dir helfen zu üben, Rückmeldung und Anleitung zu bekommen.

Mit 25 ist noch nicht aller Tage Abend. Nur Mut! Wir sind alle unterschiedlich, Du bist eben zurückhaltender. Aber auch Du kannst Dein Glück finden, wenn Du Dich nicht völlig im Schneckenhaus verkriechst, von wegen "ich kann das nicht", sondern Deine Angst überwindest und einfach versuchst, Menschen kennenzulernen. Sei möglichst Du selbst, nicht jeder muss extravertiert, unterhaltsam, witzig, charmant sein … vielleicht kannst Du auch ein interessanter Gesprächspartner sein, wenn man Dich kennenlernt.

Evtl. ist das Porno gucken eine Kompensation dessen, was Du vermisst? Du könntest es Dir vielleicht am ehesten abgewöhnen, wenn Du etwas mehr im realen Leben lebst.

Viel Glück!

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Das kann man natürlich nicht allgemeingültig beantworten. Ein vernünftiger Arzt wird Größe und Gewicht nehmen, Dich untersuchen und befragen, und Dich nach Bedarf an einen Psychotherapeuten empfehlen. Zwingen dazu kann er Dich nicht. Sinn macht es aber vielleicht. Auch bei einem Psychotherapeuten hast Du zunächst Probesitzungen, musst Dich nicht direkt festlegen. Empfehlung in die Klinik kann es bei Bedarf auch geben, v.a. bei chronifizierter Störung, bedenklichem Untergewicht oder Unmöglichkeit ambulanter Behandlung, oder wenn sie nicht ausreicht. Bei lebensbedrohlichem Untergewicht (BMI ca. < 15) muss er Dich in die Klinik zwangseinweisen.

Frühzeitige Hilfe und Behandlung bewahrt Dich vielleicht vor einer langwierigen und sehr gefährlichen Störung.

Wenn Du Vertrauen zu Deinem Kinderarzt hast, solltest Du Dich an ihn wenden.

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Die Frage, warum Deine Freundin sich so verhält, kann Dir hier keiner beantworten, da wir sie und die Lage nicht kennen. Vielleicht hat sie eigene Probleme, vielleicht ist sie ein wenig egozentrisch, nicht einfühlsam und sieht nur sich selbst … ich weiß es nicht.

Für Dich ist wichtig, wenn es Deine beste Freundin ist, dass Du mit ihr sprichst. Dass Du ihr sagst, wie Du Dich fühlst, wenn sie sich so verhält. Und was Du Dir von ihr wünschst. Und Du kannst sie fragen, ob sie wahrnimmt, was Du alles für sie tust. Weil sie Deine Freundin ist, und Du für sie da sein willst. Ich denke, es wäre wichtig, dass Du ihr die Chance gibst, auch Dich wahrzunehmen und zu verstehen, und ihre Sicht der Dinge darzustellen. Vielleicht ist ihr das alles nicht klar. Dann könnt Ihr vielleicht gemeinsam einen Weg finden, wie ihr die Freundschaft so gestalten könnt, dass sie Euch beiden gut tut, und auch Du Dich wahrgenommen und berücksichtigt fühlst.

Viel Glück!

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Das hört sich für mich tendenziell nach einer Zwangsstörung an. Ob mein Verdacht richtig und das krankheitswertig ist, könntest Du beim Psychotherapeuten in einer sog. "psychotherapeutischen Sprechstunde" überprüfen lassen, auch die Frage, ob hier eine Psychotherapie indiziert ist. Lernen solltest Du, Dich selbst wieder zum "Manager" Deiner Gedanken zu machen.

Viel Glück!

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Habe keine Ahnung was los ist?

Hallo, bin männl. 14 fast 15 Jahre. Vorhab schonmal, ich habe reichlich Problem z.b Zwänge/Zwangshandlungen(falls das was ausmacht) , habe vor ungefähr 1 Woche einen Film geschaut, dieser hat mich sehr mitgenommen. Generell manche Filme oder anderes, verursacht oft Angst bei mir, dass sowas wirklich passieren kann oder so usw.. Normalerweise verkrafte ich das dann 1, 2 Tage später wieder. Ich weiß dass ich sowas psychisch, warum auch immer nicht abkann und ich habe nicht drüber nachgedacht und tja habe mir nichts dabeu gedacht und ihn geschaut. Diesmal war es viel schlimmet habe die ganze Nacht gezittert und hatte höllisch Angst und am nächsten Morgen war ich froh, dass es wieder hell war,... und so ging es weiter Tag für Tag immer Abends, wenn es langsam dunkel wurde, fing es an da bekam ich Angst, zumindest in den 1. Tagen, später dann hatte ich dann immer so Schmetterlinge im Bauch, wusste nicht mehr recht, ob ich noch Angst hatte, ab und zu hat man schon nochmal über den Film nachgedacht und durch Zwänge habe ich mir immer in der Anzahl meiner Lieblingszahl (8) selbst gesagt, dass es nicht real ist und habe mich niedergeschlagen usw. gefühlt. Ich hatte ja Ferien und deshalb Zeit um Abends was zu unternehmen und somit suchte ich immer soziale Situationen in der Stadt oder einfach nur mit meinem Vater oder so mit dem Auto mal zu Mcs fahren und dabei Musik zu hören, sowas hat immer sehr beruhigt. Langsam geht es jetzt, aber ich fühle much immer noch so niedergeschlagen und elend und weiß nicht warum und es geht auch nicht weg, habeauch so ein flaues Gefühl im Magen und bin immer noch froh, wennes wieder morgens am nächsten Tag ist, da ist alles super. Kann es sein, dass der Film sowas wie leichte Depressionen ausgelöst hat oder habe ich immer noch unbewusst Angst und merke es nicht? Ich weiß nicht was los ist, sollte ich vielleicht einen Arzt aufsuchen, das Gefühl versaut alles, macht einen richtig unglücklich und es hört nicht auf. Und um nochwas hinzuzufügen ich habe auch immer Angst, (auch am Abend), dass mein Herz stehen bleibt unf das verknüpfe ich mit meinen Zwöngen und fphle es 8 Mal pochen undndann kann ich einschalfen oder dann geht es mir besser, weil ich weiß, dass es noch schlägt.😂. Ich weiß ich bin achon ein Problemfall, sollte ich jetzt also einen Artzt aussuchen? Oder einen Psychiater?

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Das hört sich stark nach einer klinisch relevanten Angst-Zwangsstörung an. Angst und Zwang hängt immer zusammen, da man mit dem Zwang versucht, die Ängste unter Kontrolle zu bekommen, und daher auf Dauer die Zwangsrituale braucht und von ihnen abhängig wird. Pathologische Ängste scheinen Dich stark zu begleiten. Eine depressive Verstimmung könnte sich in Folge daraufgesetzt haben. Auf jeden Fall hört sich das für mich behandlungsbedürftig an. Du solltest m.E. einen Kinder- und Jugendpsychotherapeuten aufsuchen. Ein Arzt kann zwar ein erster Ansprechpartner sein, aber meist nicht viel gegen derartige psychische Erkrankungen tun, eine Psychotherapie wäre hilfreicher.

Viel Glück!

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Hier herrscht offensichtlich völlige Verwirrung bzgl. der Berufsbezeichnungen vor.

Es gibt zwei Arten von Psychotherapeuten:
Psychologische Psychotherapeuten sind gelernte Psychologen (Dipl. oder Master) mit Zusatzausbildung zum Psychotherapeuten.

Ärztliche Psychotherapeuten sind gelernte Ärzte (Mediziner) mit Zusatzausbildung zum Psychotherapeuten.

Verhaltenstherapie dürfen beide abrechnen, wenn sie die Zusatzausbildung in diesem Verfahren gemacht haben (mit Approbation und Abrechnungsgenehmigung).

Ich hoffe das bringt Klarheit. Leider sind manche Antworten hier sachlich nicht richtig oder zumindest verwirrend.

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Das hört sich für mich nach Krankheitsangst an, in die Du Dich gerade reinsteigerst. Die Symptome, die Du aktuell beschreibst, können auch gut von der Angst herrühren. Dann entsteht ein Teufelskreislauf: Die Symptome machen Dir wiederum Angst und machen alles schlimmer. Dadurch, dass Du ihnen vermehrt Aufmerksamkeit schenkst, nimmst Du sie auch noch stärker wahr. Es fühlt sich dann so an, dass alles "immer schlimmer wird". Und wenn kein Arzt was findet, ist es nicht unwahrscheinlich, dass nicht eine körperliche Erkrankung, sondern die Krankheitsangst das primäre Problem ist.

Wenn Du Dich aus diesem Teufelskreislauf nicht selbst befreien kannst, indem Du lernst, Deinen körperlichen Symptomen (soweit abgeklärt ist, dass keine ernsthafte Erkrankung zugrunde liegt) weniger Aufmerksamkeit zu schenken und sie anders zu interpretieren (nämlich als harmlos), könnte eine Psychotherapie hilfreich sein.

Viel Glück!

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Psychische Probleme - Magen?

Hallo liebe Leserinnen und Leser.

Ich leide seit Anfang Juni an einer Gastritis (zumindest wird das von meinem HA vermutet, den Termin zur Magenspiegelung habe ich erst Anfang Oktober).
Die letzten drei Wochen hatte ich kaum welche Beschwerden, ab und zu mal leichten Druck im Bauch oder ein leichtes Völlegefühl. Auf jeden Fall halt nicht diese krassen Dinge wie Übelkeit etc. die ich am Anfang hatte. Nun geht es mir aber seit Montag wieder schlechter, gestern Abend ging es soweit dass ich wieder unter Brechreiz litt und mir wieder richtig schlecht war. Zugleich habe ich jetzt auch noch eine Blasenentzündung aber die ist erst nach der wiederkommenden Übelkeit (Montag) aufgetreten (Mittwoch)
Ich habe schon viel mit den Menschen in meinem näheren Umfeld über diese Gastritis gesprochen da es mir sehr zu schaffen macht und richtig mitnimmt und zweifeln lässt. Jeder fragt mich ob es mir seelisch gut geht und ob alles in Ordnung ist oder mich etwas belastet. Ihr solltet wissen ich ziehe in wenigen Wochen mit meinem Freund zusammen. Aber ich freue mich schon darauf, klar streiten wir ab und zu und sind unterschiedlicher Meinung aber das ist doch in jeder Beziehung normal. Kann es wirklich sein, das mich vielleicht irgendetwas unterbewusst belastet aber mir das nicht so wirklich klar ist? Meine Freunde und Familie machen mir damit wirklich Angst und wie schon gesagt ich fange schon richtig zu zweifeln an weil sie es mir sozusagen einreden.
Aber wenn es so wäre, wären die Beschwerden doch nicht besser geworden oder? Mir würde is in bestimmten Situationen immer schlecht gehen aber wie gesagt die letzten drei Wochen war alles recht gut. Habt ihr vielleicht Erfahrungen in solchen Dingen?

Ich hoffe ihr habt ein wenig überblick und es klingt nicht zu verwirrt.
Ich danke euch schon mal für eure Antworten und wünsche euch noch ein schönes Wochenende.

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Hallo,

das ist aus der Ferne schwer zu beantworten, was für Deine Magenprobleme verantwortlich ist, denn es gibt immer viele Möglichkeiten.

Stress kann auf den Magen schlagen, aber es kann ebenso eine körperliche Ursache sein, oder beides kann zusammenkommen. Wer weiß, was es bei Dir genau ist? Da kann man nur suchen … Es ist schon merkwürdig, wenn andere Dir einreden, Du habest Stress, wenn Du es selbst gar nicht so empfindest. Du wirst das selbst am besten beurteilen können. Du kannst ja mal beobachten, ob es Dir an stressigen Tagen besonders schlecht geht.

Ansonsten die Magenspiegelung abwarten und auch nach körperlichen Ursachen für die Beschwerden suchen.

Eine gesunde Lebensweise, gesunde ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung, Entspannung und Ausgleich sind nie verkehrt.

Viel Glück!

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Für mich hört sich das auch deutlich nach pathologischer Krankheitsangst an, bei der eine ambulante Psychotherapie am ehesten Sinn macht, um Deine Ängste in den Griff zu bekommen.

Zuerst zum Psychiater zu gehen, würde ich jedoch nicht empfehlen. Die Wartezeiten sind sowohl bei Fachärzten (Psychiatern) als auch bei Psychotherapeuten leider oft lang. Es macht daher keinen Sinn, wenn Du mit dem Psychiater noch eine Station zwischenschaltest und damit alles noch weiter zeitlich herauszögerst, wenn Du doch höchstwahrscheinlich eine Psychotherapie brauchst. Ein Psychiater kann Dir Medikamente (Psychopharmaka) verschreiben, was unterstützend evtl. hilfreich sein kann, aber nicht Dein Grundproblem bekämpft. Er kann Dich zum Psychotherapeuten schicken, aber da kannst Du nach der aktuellen Psychotherapieverordnung genauso auch eigenständig direkt hingehen. Es gibt für den ersten Kontakt seit dem 1.4.2017 die Leistung der sog. "Psychotherapeutischen Sprechstunde" bei Psychotherapeuten, wo die Diagnose gestellt und die Indikation für eine Psychotherapie überprüft wird. Eine Diagnose vorher schon vom Facharzt zu haben ist nicht nötig. Bei der Vermittlung eines Termins kann auch die Termin-Servicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung hilfreich sein.

Viel Glück!

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Ist die Klinik sinnvoller?

Hey, also ich bin 14 und werde im August 15, 166,5cm groß und wiege jetzt um die 48kg.

Vor einigen Wochen hatte ich wegen meiner Essprobleme und dem Untergewicht einen Termin bei der Kindergynäkologin. Dort wurde geschaut wie es im Bereich der Gebärmutter aussieht. Es wurde festgestellt, dass die Gebärmutter an sich funktioniert, aber nur noch wenige Eizellen vorhanden sind.

Dann hat sie mir gesagt, wenn sich bis zum 15. Mai nichts geändert hat, muss ich in stationäre Behandlung.

Das Problem bei mir ist jedoch eher psychisch als körperlich. Ich meine körperlich läuft es wie gesagt auch nicht gut, was ja die Folgen sind von dem ganzen psychischen Kram. Aber ich esse ja relativ gut, außer frühs manchmal und so viel Sport mache ich auch nicht. Vorher habe ich durch die blöden Zwangsgedanken/handlungen (hatte meine Schwester auch) heimlich zu jeder Zeit die möglich war Bauch Beine Po gemacht. Das hat 1. Zu Wundstellen am Körper und 2. zu zusätzlichem Energieverbrauch geführt. Jetzt mache ich das nicht mehr so viel.

Wir waren jetzt auch 3 Wochen auf Kur an der Nordsee, was mir sehr gut getan hat, viele Freunde, Ablenkung, Therapien, Aufbaukost, etc.

Aufbau war da ein Shake ca. 500ml mit Sahne, Maltodextrin 19 , mal Schoko/Erdbeer/Banane , dann immer angereicherter Nachtisch und Nüsse sowie angereichertes Mittagessen und manchmal Abendessen.

Trotz der Ablenkung in Form von Aktivitäten in der Betreuung wie Bügelperlen, Perlentiere, Laubsägen und so und der ganzen Therapien wie Schwimmen, Ergo, Sport, Reiten und Entspannung habe ich nicht zu- sondern abgenommen...

Aber das ist wahrscheinlich mehr auf den psychischen Stress durch Streit mit Mama und meiner Schwester und so zurückzuführen...deshalb weiß ich nicht ob eine Klinik wirklich nützlich für mich wäre, da es dort ja mehr um das zunehmen geht und natürlich viel um Psyche, aber halt um 10 oder 20kg zunehmen und nicht nur 2 oder 3kg. Bei allen anderen ist der Ursprung ja auch die Psyche, aber sie essen ja auch extrem wenig und ich finde ich nicht: frühs 1 Brot/2 Toasts/1 Brötchen + Tomate oder Gurke mit ganz wenig oder keinem Streichfett, mittags relativ normale Portion warmes Essen (Nudeln/Fisch mit Kartoffeln/ Currypfanne/...), abends auch eine normale Portion entweder Reste oder mittlerweile wie auf Kur Brot mit Hähnchenschinken, Tomate, Salat und Dressing oder Sauce. Dazu habe ich dann über den Tag den Aufbaushake den ich zu Hause auch weiter mache, einen Nachtisch wie einen Joghurt und als Abendsnack etwas Schoki und ein paar Nüsse.

Was würdet ihr mehr raten? Klinik oder Ergotherapie und Psychologe?

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Mit Deinem BMI (17,4) liegst Du für Dein Alter sogar noch im Normalbereich, wenn auch an der unteren Grenze. Die Eizellenproduktion im Alter von 14 J., wo hormonell noch alles im Umbruch bzw. Aufbau ist, so kritisch zu beurteilen, kommt mir ehrlich gesagt auch völlig überzogen vor. Ein Klinikaufenthalt ist hier m.E. keinesfalls indiziert.

Dein Verhalten könnte Tendenzen zeigen, dass Du Gewichtszunahme vermeidest? Zwanghaftes Bauch-Beine-Po-Training, Du scheinst nach Deiner Beschreibung hochkalorische Lebensmittel (Süßes, Fett) zu vermeiden? Außerdem schreibst Du von psychischen Problemen. Hier wäre am ehesten eine ambulante Psychotherapie angezeigt. Du solltest Kontakt zu einem Kinder- und Jugendpsychotherapeuten aufnehmen.

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Ja, das dauert oft lange, da sich psychische Störungen auch sehr langsam entwickeln. In der Regel sind das Fehlentwicklungen über Jahre, manchmal sind die Störungen auch schon seit Jahren chronifiziert, da kann man nicht erwarten, dass sie von heute auf morgen wieder verschwinden.

Außerdem sind Psychiatrie und Psychotherapie noch junge Wissenschaften, die gibt es erst ca. 100 Jahre.

Psychopharmaka wirken oft individuell sehr unterschiedlich, muss man ausprobieren. Psychische Störungen sind oft sehr komplex, da die menschliche Psyche sehr komplex ist. Und der Erfolg hängt davon ab, wie gut Du Dich öffnen und wirklich alles von Dir und Deinen Problemen erzählen kannst. Es ist auch wichtig, dass Du an Dir selbst arbeitest, am besten in einer Psychotherapie. Und das sind längerdauernde Veränderungsprozesse, die von Deiner Mitarbeit abhängen.

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Die Frage ist, ob das, was Du als "Anstarren" empfindest, von ihm auch so gemeint ist. Eigentlich ist es normal, im Gespräch Blickkontakt zu halten. Du tust das nicht. Vielleicht sucht er daher den Blickkontakt vermehrt. Ihr hattet erst 2 Sitzungen. Er will Dich kennenlernen und verstehen, was Dir fehlt. Ich würde das zunächst nicht negativ interpretieren. Es ist aber Unsinn, dass man in den Augen alles sehen kann. Mit ein wenig Erfahrung und Gefühl sieht man jedoch viel. Da Dir das aber unangenehm ist, solltest Du es ansprechen. Vielleicht sagt das viel über Dich und Eure Beziehung aus, und das kann für die Therapie sehr wichtig sein.

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Panische Angst und Gefühl der Sinnlosigkeit/Entfremdung?

Huhu, ich bin 18 Jahre alt, stehe kurz vor meinem Schulabschluss und habe jetzt aber ein Problem, das mich wirklich wahnsinnig belastet.

Begonnen hat alles theoretisch mit einem Umzug im November 2018, durch den ich jetzt 50 km von meiner Schule entfernt wohne: Danach hatte ich erstmals ständiges Schwindelgefühl, immer wieder starke Kopfschmerzen, keinen Appetit, ... und war überzeugt davon krank zu sein. Ich war dann bei einigen Ärzten und habe vielen abgeklärt, das Gefühl wurde jedoch kaum besser und ich hatte wahnsinnige Schwierigkeiten damit alleine zu sein.

Im Jänner war das alles kurz etwas besser, hat sich jetzt aber auf andere Art und Weise wieder verschlechtert: Ich denke ständig über meine Sterblichkeit nach und alles kommt mir unheimlich surreal und sinnlos vor. Ich fühle mich instabil und panisch und kann nichts gegen diese große Angst tun, weil sie grundsätzlich berechtigt ist. Ich bin total kraft- und energielos und habe das Gefühl dass ich nie wieder glücklich sein werde. Ablenken funktioniert auch schlecht, weil mir viele Dinge einfach überhaupt keine Freude mehr machen. Teilweise ist es kurz besser und dann verfalle ich wieder in einen total verzweifelten Zustand der Angst und gebe mich dem Gefühl, dass alles total sinnbefreit ist sehr hin. Das alles zu schreiben kostet mich wahnsinnige Überwindung.

Ich habe darüber lange mit meinem Freund gesprochen, der grundsätzlich (wie ich eigentlich auch) eine Depression vermutet, die mit meiner diagnostizierten Panikstörung alles auslöst - Symptome treffen (und ich weiß eine Selbstdiagnose ist immer kritisch) eigentlich mehrheitlich bis ganzheitlich zu. Was soll ich denn tun? Ich falle ständig in ein riesiges schwarzes Gedankenloch, weil ich das Gefühl habe, dass mir niemand helfen werden kann und fühle mich wahnsinnig einsam.

Ich habe überlegt morgen meinen Hausarzt aufzusuchen, habe aber wirklich Angst, dass mir einfach niemand helfen kann, weil diese unspezifische Angst vor dem sterben und der Sinnlosigkeit des Lebens so berechtigt ist...... Bin über jeden Tipp dankbar!

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Wende Dich am besten an einen Psychotherapeuten. Das könnte eine Angststörung und/oder eine Depression sein. So unüblich sind derartige Gedanken in Deinem Alter nicht, in dem man schließlich die Richtung seines Lebens bestimmt und nach Sinnerfüllung sucht. Nur dass Du Dich so reinsteigerst und einsam damit fühlst, erscheint mir bedenklich, und ist für Dich sicher sehr belastend. Es gibt Hilfe für derartige Probleme! Viel Glück!

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Ständige Übelkeit, Würgereiz und Schleim im Mund - mittlerweile sogar Angst vor Einkaufen, Sport und Alltag. Was fehlt mir?

Guten Abend,

ich leide seit ca. 3 Jahren an einem starken Würgereiz. Dieser trat meist auf, wenn ich vor Prüfungen stand, ein wichtiges Fussballspiel bevorstand oder häufig auch durch den Besuch beim Zahnarzt. In dieser Situation kam ich damit relativ gut klar, meistens half das Lutschen eines Bonbons schon, dass dieser Würgereiz zumindest kurzfristig gelindert wurde.

Bis vor ca. 1 Monat. In der Uni hatte die Klausurenphase begonnen, die erste Klausur stand an. Ich verhalf mir wieder mit einem "Fisherman's Friend" wie etliche Male davor auch und musste mich noch in der Uni vor der Klausur übergeben. Unter Zittern schrieb ich die Klausur mit, verkrampfte meine Beine dabei, damit es mich von meiner Übelkeit ablenkt. Seit diesem Tag hat sich so ziemlich alles geändert. Die Übelkeit ist sehr oft da, mein Mund und Hals total verschleimt, was immer wieder zu Würgereiz + Erbrechen führt. Eine Woche später bei einem Fussballspiel, musste ich mich sogar unter dem Vorwand einer Verletzung auswechseln lassen, da ich merkte, dass ich kurz vorm Erbrechen stand. Ich gerate dadurch in Panik, fange an zu schwitzen und merke, wie mir immer übler wird. Und ich kann meinem Trainer/Chef/Freunden ja nicht mal sagen was ich habe. Mittlerweile ist es so schlimm, dass ich mich nichtmal mehr zu "normalen" Zeiten zum Einkaufen traue, sondern meinen Einkauf immer erst kurz vor Ladenschluss erledige, um möglichst schnell wieder raus zu sein. Dieser Angstschub lässt mich kaum noch am Alltag teilhaben, längere Autofahrten sind schwer möglich, bzw. nur als Beifahrer möglich.

Zu Anfang der ganzen Sache mit dem Würgereiz war ich beim Hausarzt, beim HNO und bei einem weiteren Arzt - keiner hatte eine Lösung. Alle verschrieben mir entweder Medikamente gegen Sodbrennen oder schleimlösende Mittel.

In der Zwischenzeit war ich nicht mehr beim Arzt, da ich ja ganz gut klargekommen bin. Doch jetzt ist es so schlimm, dass es so nicht mehr weitergehen kann. Kennt hier jemand so etwas bzw. zu welchem Arzt soll ich überhaupt geben?

Ich merke dass es aus dem Bauch kommt, denn mein Magen fühlt sich nicht so an, wie früher. Ich fühle mich satt, obwohl ich erst einen Bissen gegessen habe, habe Verdauungsprobleme. Andererseits habe ich aber auch diesen Schleim im Hals, der meiner Meinung nach Auslöser für das Erbrechen und die ständige Übelkeit ist. Und dazu auch noch diese Panikattacken im Alltag.

Ich hoffe Ihr könnt mir helfen.

Danke und viele Grüße,

Daniel, (m,22)

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Das hört sich so an, als ob ursprünglich die Übelkeit bei Dir ein Symptom von Aufregung und Angst, v.a. bei Prüfungen war. Das ist nicht selten. Seit dem Vorfall bei der Klausur scheint sich bei Dir eine Angststörung festgesetzt zu haben. Hier kann leicht ein Teufelskreislauf entstehen: Weil Übelkeit und Übergeben bei der Klausur besonders schlimm für Dich waren, werden Angst und Aufregung in entsprechenden Situationen, und oft auch schon im Vorfeld, wenn Du nur daran denkst, verschlimmert. Das wiederum verschlimmert die Übelkeit. Damit sich das nicht weiter hochschaukelt, solltest Du psychotherapeutische Hilfe aufsuchen.

Viel Glück!

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Wenn es an den Medikamenten und nicht an was anderem liegt, dann kommt eher das Tavor dafür in Frage. Das ist ein Benzodiazepin und wirkt allgemein sehr dämpfend, kann sich dann schon auf die Gefühlslage auswirken, dass man weniger empfindet, v.a. wenn man es nicht gewöhnt ist. Das Antidepressiva (Escitalopram) dürfte eigentlich nach 2 Wochen noch gar nicht wirken. Die Frage ist aber, bevor man es absetzt, wozu er die Medikamente braucht, wozu sie eingesetzt wurden. Sowas gehört unter ärztliche Kontrolle. Wenn es nur 2 Wochen genommen wurde, dürfte allerdings das Absetzen nicht grundsätzlich Probleme bereiten, da hat sich der Körper noch nicht daran gewöhnt. Auf jeden Fall in der Tagesklinik ansprechen!

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Wenn es an den Medikamenten und nicht an was anderem liegt, dann kommt eher das Tavor dafür in Frage. Das ist ein Benzodiazepin und wirkt allgemein sehr dämpfend, kann sich dann schon auf die Gefühlslage auswirken, dass man weniger empfindet, v.a. wenn man es nicht gewöhnt ist. Das Antidepressiva (Escitalopram) dürfte eigentlich nach 2 Wochen noch gar nicht wirken. Die Frage ist aber, bevor man es absetzt, wozu er die Medikamente braucht, wozu sie eingesetzt wurden. Sowas gehört unter ärztliche Kontrolle. Wenn es nur 2 Wochen genommen wurde, dürfte allerdings das Absetzen nicht grundsätzlich Probleme bereiten, da hat sich der Körper noch nicht daran gewöhnt. Auf jeden Fall in der Tagesklinik ansprechen!

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Wenn es an den Medikamenten und nicht an was anderem liegt, dann kommt eher das Tavor dafür in Frage. Das ist ein Benzodiazepin und wirkt allgemein sehr dämpfend, kann sich dann schon auf die Gefühlslage auswirken, dass man weniger empfindet, v.a. wenn man es nicht gewöhnt ist. Das Antidepressiva (Escitalopram) dürfte eigentlich nach 2 Wochen noch gar nicht wirken. Die Frage ist aber, bevor man es absetzt, wozu er die Medikamente braucht, wozu sie eingesetzt wurden. Sowas gehört unter ärztliche Kontrolle. Wenn es nur 2 Wochen genommen wurde, dürfte allerdings das Absetzen nicht grundsätzlich Probleme bereiten, da hat sich der Körper noch nicht daran gewöhnt. Auf jeden Fall in der Tagesklinik ansprechen!

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Da Du nicht schreibst, was Du mit "wenn es akut ist" meinst, wird Dir die Frage hier keiner beantworten können. Wäre ja die Frage, gegen welches Krankheitsbild und welche Symptome es wirken soll. Außerdem ist die Frage irrelevant, weil wirkungsvolle Psychopharmaka ohnehin alle verschreibungspflichtig sind - aus gutem Grund. Du musst das also mit einem Arzt (am besten Facharzt: Psychiater) besprechen. SSRI wie Fluoxetin sind Antidepressiva, und die wirken nur, wenn sie dauerhaft genommen und ein Spiegel im Blut aufgebaut wird, bei Bedarf akut genommen sind sie völlig wirkungslos. Es gibt schon Psychopharmaka, die als Bedarfsmedikamente sinnvoll sind, z.B. gegen Angst und Schlafstörungen, aber auch die müssen auf jeden Fall verordnet werden.

Das hört sich ein bisschen an, nach "irgendwelche Pillen einwerfen, wenn es mir mal schlecht geht" - das hilft sowieso nicht. Auf Dauer hilft es nur, die Ursachen der psychischen Erkrankung zu finden und zu bekämpfen, am besten in einer Psychotherapie.

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Du kannst einfach einen Termin machen, musst auch am Telefon nicht direkt sagen, dass es sich um Depressionen handelt, kannst z.B. auch sagen, Du bist auf der Suche nach einem neuen Hausarzt und hättest gerne einen Termin zum Kennenlernen. Übrigens brauchst Du für einen Psychotherapeuten nicht zwingend eine Überweisung vom Hausarzt, Du kannst auch direkt dorthin gehen und dann dem Psychotherapeuten Deine Geschichte erzählen. Es kann allerdings sein, dass Du lange auf einen Termin warten musst, die meisten haben lange Wartelisten.

Viel Erfolg!

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