Wie Vitamin B12 - und Folsäure - Mangel optimal beheben?

mein Opa nimmt, L-Thyroxin, Fluvastatin, Amlodipin, Dekristol 20.000 + Vitamin K2 + Magnesium, öfter Metamizol, gelegentlich Pantoprazol.

Weder raucht noch trinkt er, isst gesund und ausgewogen, trinkt 2 l pro Tag

Vor Kurzem hat mein Opa um eine Blutuntersuchung auf Vitamine der B-Gruppe gebeten.

Vitamin B12 - Blutwert ist 161 pmol/l, also 218.16 pg/ml, oder? Bei weniger als 400 pg/ml kann ein Mangel nicht ausgeschlossen werden, oder?

Vor ca. 3-4 Jahren wurde sein B12 - Wert schon mal bestimmt lag bei 93 pg/ml. Dann hat er innerhalb von 3 Wochen B12-Injektionen (2 x Woche) bekommen und dann war der Wert in Ordnung. Danach hat er nichts diesbezüglich unternommen.

Welche Dosierung in Injektionen zur Aufbaukur und zur Erhaltung und wie often und in welcher B12 - Variante würden Sie empfehlen, wenn man B12 subkutan einspritzen will?

Stimmt es, dass der Wert mindestens 600 pg/ml sein soll, damit B12 seine Wirkung im vollen Umfang entfalten kann?

Es gibt 1 ml - Ampullen mit je 1000 μg Hydroxocobalaminacetat und ich dachte, es wäre am optimalsten, wenn ich die nehmen würde und meinem Opa 2 x Woche 5 Wochen lang und dann 1 x Monat spritzen würde, weiß aber nicht, ob ich recht habe und auf welchen ungefähren Blutwert wir damit kommen würden? Wie vielen pg / ml Cobalamin entsprechen 1000 μg Hydroxocobalaminacetat? Man sollte dabei die 1000 μg sofort in 700 μg oder sogar noch weniger konvertieren (da nicht intramuskulär, sondern subkutan gespritzt) da vom Körper ja nur bis zu 70% des Stoffs aufgenommen wird, oder?

Noch eine Frage. Soll man die Kanüle bis zum Ende rein oder soll man versuchen, einen kleinen Teil der Kanüle über der Haut lassen? Wenn etwas über der Haut lassen, dann was soll man tun, wenn man das nicht geschafft hat, einfach etwas zurückziehen oder wenn das schon passiert ist lieber doch voll in der Haut lassen? Unter 90 oder 45 Grad? Welche Kanüle (Durchmesser und Länge) ist am optimalsten?

Außerdem liegt sein Folsäurewert bei nur 6,85 nmol/l beim Referenzwert ab 10.

Kann man Folsäure auch subkutan spritzen? Es gibt 1 ml - Injektionsampullen mit jeweils 5 mg Folsäure. Könnte man die subkutan spritzen?

Oder lieber doch einfach oral 10 mg Folsäure pro Tag langfristig einnehmen? In diesem Fall, wie bedenklich bzw. unbedenklich wäre es, 2 x 5 mg auf einmal einzunehmen? Ich frage das, weil mein Opa auch ohnehin viele Medikamente einnimmt und dazu noch Flohsamenschalen, vor und nach der Einnahme deren man für eine Weile nichts einnehmen soll.

Was hielten Sie von täglichen subkutanen Injektionen 4 - 5 Wochen lang (5mal die Woche Folsäure und 2mal die Woche B12) und dann zur Erhaltung 1 x Monat B 12 und 2 x Monat Folsäure?

Medizin, Vitamine
Kopfschutz beim Stürzen für Ältere?

Guten Tag,

meine Mutter ist vor einigen Jahren gestürzt und dadurch eine Hirnblutung bekommen, die sie kaum überlebt hat. Wodurch sie musste, ist einfach schrecklich. Seitdem ist sie schwerbehindert und unter anderem verliert ihr Bewusstsein regelmäßig. Öfter kommt das ganz plötzlich, dass dass sie nicht mal eine Sekunde hat, um sich zu setzen, legen oder jemanden um Hilfe bitten. Sie stürzt und dabei öfter immer wieder ihren Kopf verletzt, Gott sei Dank nicht so heftig, wie damals, wodurch sie eine Hirnblutung bekommen hat, aber heftig genug, sodass sie sich danach unheimlich unwohl fühlt und ins Krankenhaus muss. Sie wurde schon auf alles mögliche untersucht, aber eine Ursache für irgendetwas hat man nicht gefunden. Durch all die Untersuchungen und Klinikaufenthalte hat sich ihr Zustand nur verschlechtert. All das ist wahrscheinlich nicht so wichtig für meine eigentliche Frage, weil meine Frage ist: könnte ein Kopfschutz / Kopfschutzhelm oder so empfohlen werden, damit sie beim erneuten Stürzen ihren Kopf nicht so heftig verletzt, dass sie eine erneute Hirnblutung bekommt? Oder gibt es vielleicht sogar etwas, um überhaupt jeglicher Kopfverletzung vorzubeugen? Sie würde den dann immer dann tragen, wenn sie nicht im Bett ist. Selbstverständlich sollte der Kopfschutz ziemlich bequem sein, weil sie außerdem an einer ganz heftigen Hypertonie leidet und ihr ist immer zu warm, wofür man ebenfalls keine Ursache gefunden hat.

Vielen Dank

Gehirn
Bei einer atherosklerotischen Herzkrankheit unbedingt ASS einnehmen?

Hallo liebe Experten,

mein Opa ist 69 Jahre alt. Er hat chronischen Magengeschwür (wegen zu viel Ibuprofen, der ihm immer wieder für seine Rückenschmerzen) verschrieben wurde, Schilddrüsenunterfunkzion, beginnende Niereninsuffizienz (Kreatinin = 1,55), Hyperthonie, Prostatitis.

Weder trinkt noch raucht er. Mit dem Rauchen hat er vor 11 Jahren aufgehört.

Cholesterin war vor 6 Jahren etwas zu hoch, aber seitdem er Fluvastatin einnimmt sowie sich gesund ernährt ist der Wert in Ordnung (180). 

Seine Gallenblase wurde wegen Gallensteinen vor 4 Jahren entfernt. 

Außer Fluvastatin nimmt er Amlodipin, L-Thyroxin und Vitamin D ein.

Eines Abends hat er Druckschmerzen im Brustbereich links mit Austrahlung in den Rücken bekommen. Wegen diesen Schmerzen konnte er lange nicht einschlafen.

Am nächsten Tag waren die Schmerzen weniger, aber die verstärken sich, wenn er schneller als durchschnittlich läuft oder Stress hat. 

Wir waren beim Kardiologen. Da wurde drei Untersuchungen durchgeführt:

- EKG (die ganz normale);

- Ultschall des Herzens und der Halsgefäße;

- Bluttest auf Herzinfarkt.

Das einzige, was dem Kardiologen auffiel war, dass die Halsgefäße links etwas verkalkt sind.

Aus diesem Grund wollte er eine Herzkatheteruntersuchung machen und eventuell einen Stent einsetzen, weil diese Verkalkung eine Gefäßverengung bedeuten könnte, wegen der die Herzdurchblutung gestört werden könnte, was zu diesen Schmerzen führen könnte.

Nun ist die Herzkatheteruntersuchung vorbei.

Befund: 

Linke Koronarartherie: ausgeglichener Versorgungstyp, Hauptstamm frei, LAD Sklerose und RCX Sklerose.

Rechte Koronarartherie: RCA Sklerose

Diagnose:

Atherosklerotische Herzkrankheit: ohne hämodynamisch wirksame Stenosen.

Therapie: ASS ( 1 x 100 mg ) dauerhaft.

Nun, die Frage ist, ist die Einnahme von ASS unvermeidbar, um schlimmeren Folgen vorzubeugen? Ich frage das wegen den Begleiterkrankungen, bei denen ASS alles andere als etwas gutes ist, sowie den Medikamenten, die mein Opa regelmäßig einnimmt, mit denen ASS nicht so gut befreundet ist, sowie auch wegen den anderen möglichen Nebenwirkungen, die nicht unwahrscheinlich sind und ziemlich schlimm sind.

Haben da solche alternative Mittel wie z.B. Arginin + Vitamin B Kombination, Gojibeere, Ingwerextrakt + Kiefernrindenextrakt, Curcumin keine Chance?

Danke

Medikamente, Herz
Muss man bei verkalkten Halsgefäßen unbedingt zur Herzkatheteruntersuchung?

Hallo liebe Experten,

mein Opa ist 69 Jahre alt. Er hat chronischen Magengeschwür (wegen zu viel Ibuprofen, der ihm immer wieder für seine Rückenschmerzen) verschrieben wurde, Schilddrüsenunterfunkzion, beginnende Niereninsuffizienz (Kreatinin = 1,55), Hyperthonie, Prostatitis.

Weder trinkt noch raucht er. Mit dem Rauchen hat er vor 11 Jahren aufgehört.

Cholesterin war vor 6 Jahren etwas zu hoch, aber seitdem er Fluvastatin einnimmt sowie sich gesund ernährt ist der Wert in Ordnung (180). 

Seine Gallenblase wurde wegen Gallensteinen vor 4 Jahren entfernt. 

Außer Fluvastatin nimmt er Amlodipin, L-Thyroxin und Vitamin D ein.

Vor einer Woche hat er eines Abends Druckschmerzen im Brustbereich links mit Austrahlung in den Rücken bekommen. Wegen diesen Schmerzen konnte er lange nicht einschlafen.

Am nächsten Tag waren die Schmerzen weniger, aber die verstärken sich, wenn er schneller als durchschnittlich läuft oder Stress hat. 

Wir waren beim Kardiologen. Da wurde drei Untersuchungen durchgeführt:

- EKG (die ganz normale);

- Ultschall des Herzens und der Halsgefäße;

- Bluttest auf Herzinfarkt.

Das einzige, was dem Kardiologen auffiel war, dass die Halsgefäße links etwas verkalkt sind. Man muss übrigens sagen, dass während des Ultraschals der Halsgefäße links hatte mein Opa da Schmerzen (im uktraschallten Gebiet). Beim Ultraschall der Halsgefäße rechts tat es abernicht weh.

Aus diesem Grund will er eine Herzkatheteruntersuchung machen und eventuell einen Stent einsetzen, weil diese Verkalkung eine Gefäßverengung bedeuten könnte, wegen der die Herzdurchblutung gestört werden könnte, was zu diesen Schmerzen führen könnte.

Meine Frage ist: ist diese Untersuchung wirklich notwendig? Kann es sein, dass z.B. ein Stent eingesetzt wird, die Ursache für die Schmerzen aber völlig anders ist, sodass sowohl die Untersuchung als auch die Stenteinsetzung überflüssig waren? Wenn das z.B. eine Zwischenrippenneuralgie... Gibt es Alternativen zu dieser Untersuchung, die von gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden? Sollte denn nich zunächst geklärt werden, was zu diesen Verkalkungen geführt hat? Gibt es vielleicht Unteruchungen, die eine Gefäßverengung bzw. koronare Herzkrankheit zumindest fast ausschließen würden, die eigentlich genacht werden sollten bevor man zur Herzkatheteruntersuchung greift? Echo - Elektrokardiographie vielleicht?

​​​​​​​Danke

Kardiologie
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