Verrückter Zimmernachbar im Krankenhaus?

Hallo zusammen,

ich bin jetzt zimmlich verzweifelt, weil mein Vater wegen starker Kopfschmerzen in der neurologischen Abteilung eines Krankenhauses liegt und sein Zimmernachbar verrückt ist. Tagsüber schläft der Zimmernachbar meistens und nachts beginnt seine verrückte Sachen. Auch tagsüber wenn man das Personal mit ihm spricht es sehr laut ist weil er kaum was versteht. Dazu kommt noch, dass das Zimmer gerade vor dem Zimmerdienst ist. Somit ist es ganz laut und mein Vater bekommt noch stärkere Kopfschmerzen. Ohrstöpsel helfen nicht, weil sie nur noch mehr drücken. Schlafmittel kann mein Vater auch nicht nehmen, wegen anderer Erkrankungen.

Der Arzt sagt, dass er versucht hat, aber alles ist leider voll. Na ja, ich denke wenn es um seinen Vater oder Sohn ginge würde er schon eine Lösung finden...

Ich verstehe, dass die einzige Lösung ist einfach zu hoffen, dass mein Vater das ganze irgendwie überlebt, wobei keine Ahnung, ihm geht’s ja in diesem Zimmer noch schlimmer, gleichzeitig muss man noch weitere Untersuchungen machen und mein Vater muss dafür noch lange bleiben. Selbst am Wochenende kann er nicht nach Hause (ich wollte ihn abholen, weil am Wochenende hier sowieso nichts gemacht wird), weil dann Krankenversicherung nicht gilt...

Wie gesagt, ich verstehe, dass es eher keine Lòsung gibt... Wahrscheinlich schreibe ich das ganze aus reiner Verzweifelung...

Danke

Krankenhaus, Neurologie
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Wiederaufnahme in die Krankenversicherung während eines Studiums im Ausland verweigert?

Hallo zusammen,

stellt euch bitte den folgenden Sachverhalt: ein deutscher Staatsangehöriger lebt in Deutschland, dann aber entscheidet in Großbritannien für ein Jahr zu studieren.

Wegen einem hohen Alter (34 Jahre alt) steht ihm keine studentische Krankenversicherung mehr zu und eine freiwillige wäre zu teuer. Daher schließt er eine Auslandskrankenversicherung ab, meldet sich in Deutschland ab, und kündigt seine gesetzliche Krankenversicherung, bei der er 9 Jahre lang versichert war. Eine britische Krankenversicherung hat er nicht.

Am Ende seines Studiums (1,5 Monate vor dem Ende) in Großbritannien geht er zurück nach Deutschland, da er die Abschlussarbeit auch von zu Hause schreiben darf. Wenn er nach Deutschland kommt, geht er zur Meldebehörde und meldet sich an.

Es ist also so, dass er zwar studiert, aber halt nicht in Deutschland, daher verwehrt ihm die Krankenkasse die Wiederaufnahme in die Krankenversicherung, weil man in Deutschland nichts macht und auch keine sozialen Leistungen des Staates bezieht. Aus diesem Grund ist auch eine freiwillige nicht mehr möglich.

Die Auslandskrankenversicherung gilt dann nur noch 3 Wochen in Deutschland, und das nur wenn man nach dem Besuch zurück nach Großbritannien geht, um sein Studium dort abzuschließen. Man bleibt aber in Deutschland.

Man ist also für 1,5 Monate gar nicht versichert.

Wurde ihm eine gesetzliche freiwillige Krankenversicherung bei der Krankenkasse, bei der er vor seiner Abmeldung aus Deutschland krankenversichert war, zurecht verweigert? Wenn ja, welche Alternative sieht der Gesetzgeber vor, damit der Student in diesem Fall geschützt bleibt?

Danke

Krankenversicherung
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