Wie komme ich gegen diese Launen an?

2 Antworten

Das ist schwierig. Auf alle Fälle würde ich die Medikamente nicht erhöhen, denn jedes Medikament hat auch Nebenwirkungen. Meine Schwägerin war mal so mit Medikamenten vollgepumpt, dass mit ihr nichts mehr anzufangen war. Dann hat ein Arzt sie reduziert und sie hat sich rasch wieder erholt und ist nun wieder so wie früher.

Ich würde dir zu Gymnastik raten, Yoga, Pilates oder Tanzen. Als ich mal in einer schwierigen Phase war, habe ich mit Yoga begonnen und mit den 5 Tibetern. Habe sie regelmäßig früh nach dem Aufstehen gemacht und war fit für den Tag.

Bei Phasen tagsüber können auch Atemübungen gut helfen oder Selbstmassagen. Sehr gut wirkt die Bauchmassage. Ich habe mit der Bauchmassage meine Zuckungen, die meist im Übergang in die Aufwachphase begannen, überwunden. 3 Tage bin ich wie unter Strom umher gelaufen, dann war alles weg und auch diese Zuckungen, die ich schon seit meiner Kindheit hatte.

Aktivität, gepaart mit Massagen und Atemübungen kann sehr hilfreich sein.

Auch Statements können helfen. Ich bin ruhig, ganz ruhig. Mein Herz schlägt ruhig und gleichmäßig. Sowas lernt man beim Autogenen Training, wie man sich selbst beeinflussen kann.

Mir hat in meinem Leben immer Aktivität geholfen und ich hatte immer das Glück, das Richtige zu finden. Deshalb ist einer meiner Grundsätze: Suchet, so werdet ihr finden!

Ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft, diese Zeit zu überstehen. Denn es warten auf dich auch noch gute Zeiten. Aber dafür muss man was tun, auch wenn es schwer fällt. Passivität führt immer weiter in die Misere hinein. Man muss sich selbst aus dem Sumpf herausziehen, die anderen können nur Hilfe leisten, ohne eigene Kraft wird nichts!

hab inzwischen Medikamente bekommen, leider helfen bei solche Schüben nur Medikamente, denn ohne kriegst du meine bipolaren Stimmungen nicht unter Kontrolle. Yoga oder anderes kann ich in akuten Zuständen nicht ausführen, weil mein Kopf da wie ausgedockt ist, das ist Realität bei solchen Erkrankungen und das wurde mal du gesichert bei Studien. So emotionale Ausnahme Zustände können schnell mal gefährlich werden, es geht hier ja ned um nen Zustand wo Hirn bestimmt, sondern wie in einer Ausnahme Situation die richtige Entscheidung zwischen Suizid oder nicht sterben steht. Da bringt sonst alles nix,

Also für akut Phasen ist Joga oder sonstiges nichts, ....

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@Sunny1997

Sicher hast du Recht und auch die entsprechende Erfahrung. Aber es gibt nicht nur Akutphasen. Dort solltest du dann ansetzen.

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@dinska

ich dachte in der Frage war klar, dass ich in dem Moment in einer akuten Phase war, weil ich leicht verwirrt geschrieben hab, dementsprechend hilft mir das ganze wenig. Als bekannte bipolare Patientin, kenn ich meine Zustände etwas, nur ich hab dann keine Kontrolle, was von Kaufrausch zu Hochrisikoverhalten bis unbewusste Suizidalität genau wie es zu Trägheit, Interessenverlust mit folge von totaler Apathie und Abwesenheit

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@Sunny1997

Hallo Sunny1997,

der große Nachteil einer solchen Laien-für-Laien-Selbsthilfeseite wie GesF.net ist, dass auch Fragen mit sehr ernstem und komplexem Hintergrund die Antworten (meistens) von Laien verfasst werden, - selbst dann, wenn sie vom Thema null Ahnung und erst recht kein Wissen besitzen. Die meisten User hier haben die Ernsthaftigkeit Deiner Frage erkannt und geschwiegen, aber nicht jeder/m gelingt dies.

Mein Tipp für Dich ist deshalb, dass Du Dich im erneuten Notfall an ein Forum wendest, wo nicht nur Menschen mit gleicher Erkrankung schreiben, sondern Dir auch Fachleute antworten. Die DGBS unterhält eine Seite, die mir für Dich gut geeignet erscheint. http://www.bipolar-forum.de/

Ich wünsche Dir viel Kraft und alles Gute, LG

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@Winherby

Ok, tut mir leid. Ich bin manchmal nicht wirklich so überall auf dem Gedanklichen Weg soweit, dass ich mir das noch zusammen Google, da geht’s meistens durch meine gespeicherten Foren. Ich nehme mir deinen Tipp zu Herzen, ich bedanke mich bei allen die sich trotzdem die Mühe gemacht haben. Wie sagen wir, Probleme machen immer weitere Probleme und wenn wir glauben diese gelöst zu haben warten schon wieder neue auf uns, der Kreislauf ist fast unmöglich zu durchbrechen, bzw bisher hat das niemand. Danke dir @ Winherby

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Hallo Sunny,

sorry, Deine Beschreibung hört sich ziemlich wirr an. Hast Du Dich öfters verschrieben/Autokorrektur?, dann prüfe Deine Frage bitte noch einmal!

Oder sieht es echt so in Deinem Kopf aus, dann brauchst Du dringend Hilfe, und zwar psychiatrische! Richtig dosierte Medikamente sind auf keinen Fall ein Fehler. Und bei bipolaren Störungen brauchst Du auf Dauer eine konstante vernünftige Phasenprophylaxe. Schon mal mit einer Psychotherapie versucht? Oder einem stationären Aufenthalt? "Launen" finde ich sehr verharmlosend für das, was Du beschreibst, das hört sich eher echt krankheitswertig an und gehört dringend in fachlich kompetente Behandlung.

Viel Glück!

Ich bin gerade in einer akut Psychiatrie, weil an das leider somatisch mit dem Trinkverhalten verbundene Psychose Schübe aufgetreten sind. Montag ist der Austritt und Dienstag der erste Termin mit nem möglichen ambulanten Therapeuten. Dass was du gelesen hast, ist wirklich mein kompletter Gedanken Vorgang, während solcher Schübe der depressiven Seite, in der Euphorie sieht es zwar ned besser aus, aber dafür kommen so akut gefährlich Risiko Ideen gemässigter, dann wenn die stark lebensmüden Gedanken aufkommen, ist es eigentlich immer der depressiven Episode zuzuschreiben.

An meine sonstigen Probleme will ich nicht im Traum denken, denn man sieht ja wie das hoch und runter schwankt, das hat schon seine Spuren hinterlassen. Dementsprechend bin ich am Anfang das neu einzuordnen und nen Weg zu finden, der mich rational nicht gleich in Lebensgefahr bringt, was nicht einfach ist, aber gefunden werden muss.

Lg Sunny

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Ich bin mir recht sicher das ich Depressionen habe. Wie sage ich das meinen Eltern?

Hallo erstmal. Schön das du versuchst mir zu helfen, danke dafür. Ich bin für jede Hilfe dankbar. Nun zu mir. Ich bin 15 Jahre alt, werde bald 16. Wenn ich so darüber nachdenke, geht es mir seit ca eineinhalb Jahren so schlecht geht.

Ich bin mir jetzt ziemlich sicher das es Depressionen sind, die mich im Geiste ertränken, mich langsam töten, meinen Geist töten. Verzeiht mir diese Sätze.

So gesehen ist mir nichts schlimmes passiert, für Ausstenstehende betrachtet. Für mich ist es dennoch schlimm. Ich möchte nur kurz aufführen was mich bedrückt. Danach geht's zur Frage.

  • was mir stark zu schaffen macht, ist die Schule, neunte Klasse Gymnasium. Ich habe das Gefühl nie gut genug zu sein und meine Eltern zu enttäuschen mit meinen Noten.

-Einige Familien Verhältnisse sind glaube nicht so, wie sie sein sollten

  • ´mein selbstverletztendes halten seit letzten Sommer

  • mein bisher einziger Freund, jetzt mein Ex.

  • jetzt wieder da, meine Suizid Gedanken, dass macht mir Angst, einerseits will ich hier weg, unbedingt, aber gleichzeitig habe ich dabei Angst vor mir selbst.

  • Schlafprobleme, also schwer einschlafen, durchschlafen und nach dem schlafen dennoch keine Energie haben

  • ständige Lustlosigkeit

  • Abneigung bzw kein Interesse mehr an meinen Hobbys

  • Vertrauens Probleme

  • Einfach Angst haben vor Verlusten

  • ich nenne es mal Panik Attacken in der Nacht

Nun, ich fühle mich i Moment nicht dazu in der Lage das hier alles gut aus zu formulieren, vergebt mir. Meine Frage... Ja. Wie kann ich meinen Eltern das nahe bringen? Ich habe echt Angst davor. Ich will ihnen nicht weh tun. Ihre Tochter will sich umbringen. Das muss furchtbar sein. Aber so kann es nicht weiter gehen, ich will wieder leben, Also wie sage ich es ihnen?

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bin so deprimiert und brauche dringend einen rat.. bitte um hilfe

hey Leute,

ich habe ein riesiges Problem und zwar bin ich seit längerem ziemlich oft meist grundlos deprimiert. Ich bin 17 Jahre alt und hatte eigentlich immer ein super Leben. Habe mich immer gut gefühlt. Seitdem vor zwei Jahren zwei wichtige Familienmitglieder und drei Bekannte gestorben sind (alle nacheinander durch Krankheit) und ich letztes Jahr meine Freundesclique verloren habe (das mich ziemlich verletzt hat) fühle ich mich nicht mehr so wie ich einmal war. Ich bin seitdem sehr oft deprimiert und fühle mich müde. Seit kurzem stelle ich auch noch fest das sich meine Gedanken total verändert haben. Damit meine ich das ich tausende von Gedanken in meinem Kopf habe und nicht mehr klar denken kann. Ich kann mich nicht mehr auf eine Sache konzentrieren und es fällt mir sehr schwer jemandem zuzuhören, weil ich mich darauf einfach nicht so gut konzentrieren kann (muss mich anstrengen zuzuhören). Weil ich mich nicht mehr so gut konzentrieren kann, muss ich das 11 Schuljahr jetzt auch noch wiederholen, da meine Noten sehr schlecht geworden sind. Außerdem kann ich mir Dinge nicht mehr so leicht merken und ich fühle mich als wäre ich manchmal in einer ganz anderen Welt. Ich habe große Angst meine Freunde zu enttäuschen und zu verlieren, weil ich so still geworden bin. Ich war ein ziemlich lustiger Mensch und konnte viel erzählen, aber das ist irgendwie nicht mehr so. Bin so still geworden, obwohl ich es gar nicht möchte. Mittlerweile fühle ich mich einfach nur noch dumm und wertloser als alle anderen. Wenn ich Nachts im Bett liege würde ich einfach mal gerne losweinen und alles rauslassen, aber irgendwie kann ich seit längerem nicht einmal mehr darüber weinen. Ich würde so gerne wissen was los ist, weil so langsam bringt mich das in Verzweiflung. Ich bekomme nichts mehr wirklich geregelt und habe so große Angst jemand weiteren zu verlieren oder das jemand auf mich sauer wird.

Kann mir vielleicht irgendjemand sagen was das sein könnte und was ich machen kann? Ich hab Angst das es schlimmer wird. Tut mir Leid für den langen Text. Hoffe auf Antwort. Danke!

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