Wieso brauchen Nerven Geschichten so lange?

2 Antworten

Ja, das dauert manchmal Monate, ob sich ein Medikament verträgt, ob es Wirkung zeigt oder ob es Nebenwirkungen hat, die nicht duldbar sind. Lasse bitte regelmäßig dein Blut kontrollieren und besuche regelmäßig einen Therapeuten. Wichtig: regelmäßig! Psyche und Nervensachen dauern wirklich sehr lange.

Ja, das dauert oft lange, da sich psychische Störungen auch sehr langsam entwickeln. In der Regel sind das Fehlentwicklungen über Jahre, manchmal sind die Störungen auch schon seit Jahren chronifiziert, da kann man nicht erwarten, dass sie von heute auf morgen wieder verschwinden.

Außerdem sind Psychiatrie und Psychotherapie noch junge Wissenschaften, die gibt es erst ca. 100 Jahre.

Psychopharmaka wirken oft individuell sehr unterschiedlich, muss man ausprobieren. Psychische Störungen sind oft sehr komplex, da die menschliche Psyche sehr komplex ist. Und der Erfolg hängt davon ab, wie gut Du Dich öffnen und wirklich alles von Dir und Deinen Problemen erzählen kannst. Es ist auch wichtig, dass Du an Dir selbst arbeitest, am besten in einer Psychotherapie. Und das sind längerdauernde Veränderungsprozesse, die von Deiner Mitarbeit abhängen.

Voraussetzungen für eine Haushaltshilfe?

Hallo, ich brauche mal Hilfe. Und zwar hab ich mehrere Erkrankungen, die auch chronischer Natur sind. COPD, Adipositas, Herzschwäche, Venenschwäche, Diabetes, Arthrose in beiden Knien und in den Händen. Ich lebe alleine im Haushalt und versuche alles noch selber zu machen. Aber es gelingt nicht immer und auch das Beschaffen meiner Nahungsmittel ist sehr eingeschränkt. Natürlich bin ich darum auch nicht mehr berufstätig, bekomme aber noch keine Rente. Das dauert noch 4 Jahre. Ich wollte einen Antrag auf Pflegestufe 1 stelle, der aber für mich lt. Kasse nicht infrage kommt, weil ich meine Körperflege und was damit zusammenhängt (für die Pflegestufe 1) alleine verrichte, zwar langsam und beschwerlich, aber anders gehts ja nicht. Meinen Haushalt kann ich vielleicht noch zu 40 % alleine verrichten, aber vieles bleibt auf der _Strecke. Da ich hier alleine lebe und wohne und meine beiden Kinder mehr als 500 km von mir entfernt wohnen, hab ich das Gefühl ich bräuchte Hilfe. Die Kasse ist dafür nicht zuständig, aber wer bitte dann? Oder muss ich langsam verwahrlosen? Was ist die Alternative - natürlich ohne Heimunterbringung. Wäre schön, wenn ich eine hilfreiche Antwort bekäme. Danke

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Belastbarkeit nach einem Burn Out!

Bin vor 4 Jahren schwer erkrankt.Hatte starke psychische Probleme und war nicht mehr belastbar. Es wurde eine Schizoaffektive Psychose diagnsotiziert. Wenn ich heute meine Erkrankung spreche kann ich wohl schlecht die Diagnose sagen. Wer weiss das schon was das ist und vor allem hört sich das ziemlich erschreckend an. Aufgrund dessen spreche ich von einem Burn Out was gesellschaftsfähiger ist. Problem: Immer wenn ich mich bewerbe und über meine lange Auszeit von 4 Jahren plus rede kommen wir an die Erkrankung nicht drum herum. Dann wird meine Belastbarkeit in Frage gestellt. In dem Sinn: Sie hatten ein Burn Out und trauen sich wieder in den Vertrieb wo es nur Druck gibt? Alsob wenn ich überhaupt nicht mehr belastbar bin. Das finde ich erschreckend, denn vor meiner Erkrankung war ich vielmehr Druck ausgesetzt als sich das jemand überhaupt vorstellen kann, denn ich war als Investmentbroker tätig. Den Druck und die Herausforderung kann sich ein normalsterblicher gar nicht vorstellen, dann soll ich nicht mal mehr fähig sein eine einfache Stelle im Vertrieb zu belegen? Wie geht man damit am besten um und wie verkauft man meine Erkrankung am besten? Denn ich habe den Eindruck, daß burn out mit nicht mehr belastbar in Verbindung gebracht wird. Das trifft aber bei mir nicht zu. Denn ich hatte Depressionen und die o.a. Erkrankung. Das kann man zum Glück heilen.

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