Magenhernie. Was essen nach OP?

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Liebe buguzipfel, Dein Sohn wird nicht umhin kommen, 4 Wochen breiige Flüssignahrung zu essen. Wie wäre es mit einer Kartoffelsuppe aus frischen Kartoffelstückchen durch ein Sieb gedrückt, wenig Salz und das Kochwasser zum Verdünnen verwenden. Ähnlich kann man auch eine Karottensuppe zubereiten. Karotten kochen, durch ein Sieb drücken, wenig salzen und mit dem Kochsaft verdünnen. Das gleiche kann man auch mit Spinat machen. Eine Mehlsuppe mit Milch gekocht und wenig gesalzen geht auch. Aus Hühnerbrühe kannst Du ebenfalls eine Suppe kochen. Mit geschlagenem Ei aufgekocht und mit etwas Gries gebunden wird sie sättigend. Gewicht wird er sicherlich etwas verlieren, aber er wird lernen müssen das zu essen, was er in dieser schweren Zeit essen darf. Er kann ja jede Stunde eine Tasse davon zu sich nehmen, das wäre am Anfang bestimmt auch besser als eine größere Suppenmahlzeit. Alles Gute und gute Besserung.

Oma (74) krebskrank, einige Fragen

Hallo Community, vorab: Hierbei handelt es sich um meine Oma (74) . Um ihre Geschichte zu erzählen, sind einige Zeilen nötig. Allerdings müsst ihr die Geschichte kennen, um etwas über den Fall sagen zu können. Alles begann vor 2,5 Jahren mit Bauchschmerzen, die ab und zu kamen und wieder gingen sowie mit Durchfall am Tag der Bauchschmerzen. Meine Oma ging zu ihrem Hausarzt und der sagte, dass sie zur Darmkrebsvorsorge gehen soll. Kolonoskopie gemacht, alles in Ordnung. Die Symptome blieben aber und sie begann, Gastrologen, Gastroenterologen, Internisten und sonstige zu besuchen, die machten von Gastroskopie bis CT alle Untersuchungen und einige von ihnen sagten etwas von einer Darmentzündung. Sie darf nun keine laktosehaltigen Produkte essen und muss Tabletten einnehmen, dann vergeht es. Tatsächlich wurden die Schmerzen viel besser, bis das Ganze, nur schlimmer, vor 5 Monaten wiederkam. Die bekannten Symptome plus leichtes Fieber plus Nachtschweiß und ab und zu Probleme mit dem Stuhlgang, weil dieser so hart war (mal Durchfall, mal harter Stuhl) . Sie ging ins Krankenhaus, um der Sache auf den Grund zu gehen. Dort machte man Kolonoskopie und fand wieder nix. Sie wurde aber zur weiteren Untersuchung ins Uni-Klinikum geschickt. Dort hat man alle Untersuchungen wiederholt und bei der CT lag folgender Befund vor: „Verwachsung des Darms mit beiden Nieren aufgrund von parallel zueinander verlaufenden Wandernieren, zusätzlich Abszess mit Durchmesser 1,6 cm umgeben von einer Zyste, Darm im Verwachsungsbereich vollständig perforiert“. Also natürlich OP, alles gut gelaufen, sie wurde nach Hause entlassen. Zwei Wochen lang war alles gut, doch die Symptome kamen wieder. Zusätzlich hat man bei der OP Gewebeproben zur Untersuchung entnommen, die Ergebnisse waren auch da. Leider hat der sehr kluge Arzt, der operiert hat, einen Krebstumor im Darm übersehen, der schon auf die Niere Metasthasen gestreut hat, weil Darm und Niere ja verwachsen waren. Zwei Tage später im Uni-Klinikum: OP, Tumore entfernt, Ileostoma angelegt und 27 Gewebeproben entnommen. Die Wunden wollten jedoch nicht heilen (weder die von der ersten, noch die von der zweiten OP) . Daraufhin stellte der Oberarzt das Prednison 5 mg ein, was sie bis jetzt genommen hat, um die Wundheilung zu verbessern. Zusätzlich dazu hatte sie sich noch Pemphigus eingeholt. Die Dermatologin im Uni-Klinikum ließ ihr Sulfamethoxazol geben, weil der dumme Oberarzt meinte, die Wunde würde super heilen. Zusätzlich verschrieb der Oberarzt Prednison 30 mg, obwohl die Wunde ja schon bei 5 mg nicht heilte. Schließlich kam die Dermatologin zur Oma, um sich ihren Zustand und die Wunde anzuschauen. Sie nannte den Oberarzt Idiot, weil dieser nicht einmal wusste, dass der Oma Piperacillin/tazobactam gegeben wurde (in die Wunden war ein Krankenhauskeim eingedrungen, aber gegen diesen Keim wirkte nur Sulfamethoxazol) . Dieses Mittel gab der Oberarzt aber nicht, obwohl es die Dermatologin empfohlen hatte. Fortsetzung im Kommentar

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