Ich wünschte ich wäre krank, damit ich Aufmerksamkeit bekomme. Bin ich gestört?

3 Antworten

Guten Morgen,

du weißt gar nicht, was du von dir gibst, wenn du lieber eine schmerzhafte Erkrankung hättest. Langjährige Schmerzen, zum Teil unerträglich, körperliche, bleibende Schäden, sind psychisch auch schwer zu verkraften.

Nein, dass  brauchst du dir nicht wünschen!

Man kann sich auch Schwächen eingestehen, da ist es sehr hilfreich, mit einem vertrauten Menschen zu sprechen. Und.....höre dir einfach mal eine trauriges Lied an, weine, so etwas befreit auch den Schmerz der Seele.

Geh mal spazieren, lese ein schönes Buch,. treffe Freunde.

Ich vermute, dass du noch ziemlich jung bist, evtl. sogar in der Pubertät, da sind solche Stimmungen oft hormonell bedingt, auch dass geht mal vorbei.

Es gibt keinen Menschen, der immer glücklich ist, es entstehen immer wieder Lebenssituationen, die schwer zu meistern sind und sehr viel Kraft fordern. Aber es kommen auch gute Tage.

Das Rad der Fortuna dreht sich ständig, mal geht es rauf, mal runter.

Aber das gehört einfach zum Leben dazu und dieses ist einmalig und kostbar.

Alles Liebe



Diese Störung kann viele Namen haben, Depression oder depressiv, verletzte Eitelkeit, erhöhtes Ringen um Aufmerksamkeit um jeden Preis, zu geringes Selbstwertgefühl, Unfähigkeit sich selbst zu lieben, große Angstpotentiale und und und. Ich habe auch so einen Menschen in der Verwandschaft und es ist sehr schwierig mit ihm umzugehen. Man traut sich kaum zu fragen, wie geht es dir, weil dann die Litanei beginnt und alle Ratschläge nicht durchführbar sind, weil ...........Du allein kannst dich aus deinem depressiven Morast befreien und musst nach Wegen suchen, die für dich hilfreich sind. Neben Therapie ist das auch an sich arbeiten, sein Selbstwertgefühl zu erhöhen und seine Selbstsicherheit. Du musst nicht die Starke spielen, sondern stark werden, damit du mit dir und deinem Umfeld besser zurecht kommst. Alles Gute auf diesem Weg!

Mir fällt noch ein, oft befindet man sich in so einer Opferrolle. Man betrachtet sich immer als Opfer. Aus dieser Rolle muss man sich befreien, indem man tut, was einem gut tut und lässt, was einem nicht gut tut oder legt sich eine entsprechende Strategie zu, man muss lernen nein zu sagen, bis hierher und nicht weiter. Man ist Akteur seines Lebens und bestimmt weitestgehend, was darin geschieht und was nicht. Ich habe mal den Satz gelesen, man machte solange mit mir was man wollte, bis ich gesagt habe Schluss, mit mir nicht! Anfangs dachte ich, was soll das, das geht doch gar nicht. Aber es geht, ich habe es selbst ausprobiert und es hat sich sehr vorteilhaft auf mein Leben ausgewirkt. Man muss Grenzen setzen und sie ausloten. Sie dürfen nicht zu eng sein, aber auch nicht zu weit!

4

Wenn du eine schlimme Krankheit hättest und du deswegen mehr Aufmerksamkeit bekommst würd es dein Leben auch nicht positiv beeinflußen.

Seitdem ich trotz jungen Alters Probleme mit dem Herz habe wird mir auch solch "spezielle" Aufmerksamkeit zuteil und ich hasse es wie die Pest denn die Leute meinen dich in Watte packen zu müssen und sehr sehr oft wirst du für Aktionen kritisiert die du in anbetracht deiner Gesundheit nicht machen solltest .. Und das nervt einfach tierisch.

Dann würde sich jeder um mich sorgen und mich in Ruhe lassen.

Wie kommst du drauf dass man dich dann in Ruhe läßt?

Psychische Schmerz sieht man nicht, aber körperliche.

Da Irrst du dich .. Psychische Schmerzen sieht man den Personen genauso wie körperliche Schmerzen auch an .. Nur hat sich die Gesellschaft dahingehend entwickelt dass man über Gefühle nicht mehr so wirklich reden mag. Wir leben zwar im Social Network Zeitalter wo wir über Gefühle, Erlebnisse etc. ungezwungen kommunizieren können, aber in der realen Welt tun wir das nicht da wir ja sonst von Angesicht zu Angesicht sprechen müssten. Viele wissen auch nicht wie man Menschen mit psychischen Problemen ansprechen sollte, wie man ihnen helfen kann etc.

Und aufgrund der Unwissenheit dbzgl. bemerkt man es zwar, aber man tut so als wär dem nicht so ..

Angst vor Bulimie

Guten Abend.

Ich bin weiblich, 12-Jahre alt, 1.66 m groß und 53.8 kg schwer.

Nun plagt mich schon seit einigen Monaten der Wunsch abzunehmen. Ich mache mehr Sport und esse weniger, wenn möglich bleibe ich unter der 1000er Grenze. Das klappte bisweilen ganz gut, ich kam innerhalb zwei bis drei Wochen von 55.9 kg auf mein derzeitiges Gewicht und hatte mich gut unter Kontrolle.

Nun habe ich aber in letzter Zeit hin und wieder furchtbare Fressanfälle. Es geht meist sogar so weit, dass, wenn ich kein richtiges Lebensmittel mehr finde, ich richtig ekelhafte Sachen, wie kalter Käse und Ketchup in mich hineinstopfe. Eigentlich bin ich an dem Punkt schon längst satt, doch ich kann nicht aufhören.

Jetzt kam es letztes zu einem Vorfall, der mich sehr verstörte. Ich hatte wieder so einen Anfall und danach fing ich beinahe an zu weinen, weil ich an die ganzen Kalorien dachte. Ich wollte sie einfach nur wieder loswerden, rannte auf die Toilette und beugte mich über die Schüssel. Doch ich hielt mich gerade noch von dem Vorgehabten ab.

Ich weiß, dass das sehr ungesund ist. Ich weiß, dass das eine psychische Erkankung ist und das eine Folge der Tod sein könnte. Ich habe Angst, dass sich das wiederholen könnte und ich mich dann nicht davon abhalten kann.

Also frage ich euch. Was meint ihr? Ist das der Beginn einer Bulimie? Sollte ich damit zu irgendeinen Arzt und ihm davon erzählen? Das würde ich nämlich lieber nicht tun. Ich hasse Ärzte und Aufmerksamkeit und das Alles. Aber wäre es wirklich nötig? Und kann ich diese Fressanfälle vielleicht irgendwie vermeiden? Meinen Körper ist zu diesen Zeitpunkten irgendwie nicht mehr in meiner Kontrolle.

IVielen Dank schon mal im Vorraus!

Lisa.

...zur Frage

Wie heißt die Störung wenn man mit Kindern unnötig zum Arzt rennt?

Also ich habe einmal von einer psychischen Störung gehört, bei der es darum geht, dass Eltern, meist Mütter, mit ihren Kindern ständig zum Arzt gehen, nicht weil das Kind wirklich krank ist, sondern weil sie die Aufmerksamkeit genießen. Ich hoffe jemand von euch weiß was ich meine. Ich würde mich gerne weiter darüber informieren, aber ich weiß eben nicht unter welchem Namen ich suchen muss, kann mir jemand weiter helfen? Und wisst ihr vielleicht auch, welche Auswirkungen das auf das Kind hat? Ich war nämlich selbst, so weit ich mich erinnere, in meiner Kindheit sehr oft beim Arzt, aber man hat irgendwie nie etwas gefunden. Und meine Tante ließ kürzlich so eine Bemerkung fallen, als ich sagte dass ich psychische Probleme habe, irgendwie habe es meiner Mutter immer gefallen wenn ich krank war, weil sie dann etwas erzählen konnte und Aufmerksamkeit erhielt. Daher interessiert mich das Thema sehr.

...zur Frage

Hölle

Hey. Ich beschäftige mich gerade sehr mit dem Thema Suizid. Habe im Internet einige Berichte über Nahtoderfahrungen und angebliche Höllen gelesen, kann diese aber kaum glauben. Ich meine psychische Krankehiten hanen doch die selbe Berechtigung wie Körperliche? Und vor Allem wenn jemand sich das Leben nimmt, ist er meiner Meinung nach an einer psychischen Krankheit gestorben?! Oder aber er wollte sich das Leben nehmen weil er es nicht mehr ertragen konnte. Aber das hat die selbe Berechtigung wie körperliche schlechte Zustände?! War selbst auch schon in der körperlich bedingt schlechten situation des 02 Mangels, kann mich auch nur nur noch von oben erinnern, aber von einer Hölle kann ich nicht berichten. So ganz unschuldig war ich auch nicht . (Magersucht und einmal sehr sehr hihes Fieber)

...zur Frage

Können Taubheitsgefühle im Gesicht psychisch bedingt sein?

Gibt es eine psychische und oder körperliche Komponente, die sich in Kribbeln äußern. Es wäre sehr hilfreich, wenn jemand dazu etwas weiß.

...zur Frage

Magersüchtige wollen nur Aufmerksamkeit?

Erst einmal Hallo ihr da draußen, hallo Welt :)

"Magersüchtige wollen doch nur Aufmerksamkeit" Das hat man mir jetzt schon vorgeworfen.

Erst mal zur Erklärung (und das fällt mir alles andere als leicht, so darüber zu schreiben): Ich bin 15 jahre alt. Und ich glaube ich habe eine Essstörung. Magersucht? Ich weiß es nicht. Magersucht ist so ein "großes gefährliches" Wort für mich. Weil ich eben alle Zahlen und Fakten, Sterberaten etc kenne. Und die machen nunmal Angst. Wie auch immer, zurück zu meiner Frage:

So gut wie jedes mal, wenn ich im Internet, in Foren etc nach Hilfe gesucht habe, oder Fragen zur Magersucht gestellt habe, kamen Kommentare wie "Du willst doch nur Aufmerksamkeit mit deinem Essen-verweigern"

Ehrlich gesagt, ich persönlich HASSE es, im Mittelpunkt zu stehen, viel Aufmerksamkeit zu bekommen. Und ehrlich gesagt ist es schon verletzend, wenn man dann so etwas gesagt bekommt. Ich tue eigentlich immer alles, damit niemand was von meiner Essstörung mitbekommt, dass ich niemanden da mit hineinziehe, niemandem Sorgen oder Probleme mache. Schon gar nicht meiner Familie.

Meine Frage: Wie seht ihr das? Ist Magersucht wirklich nur eine Art Aufkersamkeit-wollen?

Meine zweite Frage wäre: Man hat mir auch immer wieder vorgeworfen, dass ich die einzige Person auf der Welt bin, die Schuld hat an meiner (möglichen) Magersucht. Das dachte ich eigentlich auch immer. Nur hat mir dann jemand versucht zu erklären, dass man eigentlich nie selber schuld hat an einer psychischen Krankheit. Wie steht ihr dazu? Kann man überhaupt einer bestimmten Person die Schuld dafür geben?

Und meine letzte Frage: Kann es sein, dass man manche Dinge einfach selber erstmal durchleben muss, bevor man sie verstehen oder nachvollziehen kann? so wirkt es nämlich auf mich.

Danke

...zur Frage

Kann mein Freund nicht mit meiner Krankheit umgehen?

Ich bin 23 weiblich .Ich hatte eine schwere Kindheit und bin auch immer wieder seit meiner Kindheit krank . Hab psychische wie auch gesundheitliche Probleme . Die Ursachen sind nicht bekannt . Genau da wo es mit meiner Gesundheit bergauf ging habe ich mich vor 4 Jahren mit meinem jetzigen Freund kennengelernt . Das erste Jahr mit ihm war traumhaft schön alles hat gepasst . Danach fing der ganze Stress an mit ihm , meiner familie, finanziell,Arbeit alles kam aufeinmal ... ich hab vieles sehr lange mitgemacht ... irgendwann konnte ich nicht mehr Und jetzt geht es mir seit 1 1/2 Jahren so dreckig wie noch nie . Bin fast jeden Tag nur noch krank ... Und mein Freund ist der hauptfaktor wieso es mir heute so geht ... Er hat sich gebessert , aber wenn es um meine Krankheit geht ist er komisch ... Er kommt nicht drauf klar ...z.b haben wir uns letzens getroffen und mir war wieder schlecht , konnte nichts essen .. da hat er mich angeschrien Er will einen normalen anständigen Tag verbringen ohne schlecht werden ohne Krankheiten ... Oder wenn er am Telefon merkt mir geht es nicht gut versucht er mich Abzuwimmeln... und noch so vieles Ich versuche ihm meine Krankheit so wenig wie anmerken zu lassen Meistens weine ich vor schmerzen und gehe trotzdem happy ans telefon als wäre nichts nur manchmal geht es nicht mehr und da erwarte ich dass er da ist für mich Meine Frage ist an die Frauen was würdet ihr von eurem Freund erwarten wenn es euch schlecht gehen würde ? Und an die Männer wie würdet ihr eurer Frau helfen wenn es ihr so schlecht gehen würde ????

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?