HWS Beschwerden ist dann Skifahren gefährlich?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nein! Bedenkenlos sicher nicht! Aber dann dürfte man nie bedenkenlos Skifahren oder was Anderes machen. Bei krankhaften Veränderungen der Wirbelsäule - besonders der HWS (!!!) - würde ich aber trotzdem besser den Arzt befragen. Denn der kennt deinen Körper und deine Krankheitsgeschichte am Besten und wird dir deine Frage sicher besser beantworten als die/wir User hier.

Für/gegen deine Verspannungen wäre es sicher sehr sinnvoll (sofern du schon Skifahren kannst und sicher bist), weil du mal etwas rauskommst und was anderes siehst und an was anderes denkst (oder jedenfalls an was anderes denken solltest). Aber wenn du Anfängerin im Skifahren bist... ist auch das eher mit Risiken (Gefahr von erneuten Verspannungen und von Verletzungen) verbunden!

Solltest du fallen ist besonders die Osteochondrose der HWS ein Problem. HWS ist eh "problematisch, weil dort viel Nerven und Gefäße sitzen... aber man kann auch zuuuuuuuuuuuuuu vorsichtig sein.

Also: Sprich mit deinem Arzt über deine Frage und du weißt mehr! Und falls du fährst (davon gehe ich aus): viel Spaß und "Ski-und-Rodel-gut".

Danke für deine Antwort. Also ich fahre seit 14 Jahren Ski aber passieren kann halt immer was. Und gerade jetzt wegen meinen Beschwerden bin ich mir total unsicher. Mit dem Arzt habe ich darüber gesprochen er hat gemeint ich sollte es lassen es wäre genau das Gleiche wie das Reiten (Erschütterungen und Stöße). Meine Osteopathin sagt keine Bedenken aber auch mein Physio rät mir davon ab.

Nur was kann passieren gerade an der Wirbelsäule wenn man schon Beschwerde hat? Das konnte mir leider keiner beantworten.

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@BieneMaya17

Wenn man schon Beschwerden hat, werden diese ggf. verschlimert. Und an der HWS sind Verletzungen besonders schlimm, weil dort eben die ganzen Nerven und Gefäße sind, die dort ebenfalls mitverletzt werden könnten. Aber das kann dir bei jedem anderen Sport oder bei einem Ausflug oder im Haushalt auch passieren.

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@DaSu81

Wenn du mich fragst: ich würde es machen. Es ist ja nicht ständig wie regelmäßiges Trampolinspringen oder regelmäßiges Joggen oder regelmäßiges Reiten. Und wenn du tatsächlich starke Verspannungen bekommen solltest (was ich nicht denke!) solltest du die nächsten Abfahrten vermeiden = das Skifahren aufhören. Alles Gute!

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Auch ich habe mehrere Bandscheibenvorfälle in der HWS.(beidseitig) Zwar bin ich noch nie Ski gefahren, aber im letzten Sommer rutschte ich auf einer abschüssigen Wiese aus und landete auf dem Hinterteil. Das wiederum hat mir meine Wirbelsäule gestaucht und ich lag wieder einmal mit steifem Hals, verordneter Physiotherapie und Spritzenkur darnieder. Auslöser war der doch eher harmlose Sturz. An Deiner Stelle wäre ich lieber vorsichtig!

Schmerzlinderung bei Osteochondrose? Wenn es den Orthopäden nicht interessier!

Hallo zusammen, seit vielen Jahren leide ich unter immer wiederkehrenden Schmerzen, Blockaden und Verspannungen an der Halswirbelsäule. Seit gut einem Jahr fast ständig. Die Ausführung meiner Arbeit (Bürokauffrau) ist mir an manchen Tagen gar nicht möglich, oder nur mit starken Schmerzen. Es wurde immer mal wieder ein oder zwei Rezepte für die manuelle Therapie ausgeschrieben. Dann wurde aus Budgetgründen nichts mehr unternommen. Nun kam mein Arzt doch endlich mal auf die Idee ein Röntgenbild zumachen. Darauf folgte ein MRT der HWS.

Ergebnis bzw. Beurteilung: Inkomplette Blockwirbelbildung bei HWK 2/3 bei deutlicher Höhenminderung des Intervertebralraumes und Osteochondrose. Initiale Osteochondrosen auch bei HWK 3/4 und 6/7, bei HWK 3/4 mit saumförmig umlaufender Protusion. Links paramedian gelegene Protusion bei HWK 4/5. Diskrete Unkarthrosen, betont bei HWK 4/5. Streckfehlhaltung sowie angedeutete s-förmig skoliotische Fehlhaltung der HWS. Das Atlantodentalgelenk zeigt sich regelrecht.

Damit bin ich dann wieder zu meinem Orthopäden. Von diesem hörte ich dann, er kann mir nur insgesamt 10 Behandlungen (manuelle Therapie) verordnen, aus Budgetgründen etc. Er empfahl mir eine Atlastherapie bei seinem Kollegen, obwohl der Atlas laut MRT ja regelrecht ist.

Das kann doch nicht sein, dass ich keinen Anspruch auf eine weitere Versorgung etc.habe. Ich war jetzt 6 Mal zur manuellen Therapie. Danach ging es mir deutlich besser als vorher. Meine Physiotherapeutin kann die Weisung meines Arztes auch nicht nachvollziehen. Sie sagt, an den Abnutzungen etc. kann sie zwar nichts mehr ändern, doch durch den Abbau der Verspannungen, Blockaden etc. langfristig weiteren Schäden vorbeugen und meine Schmerzen lindern.

Was soll ich jetzt tun? Kann ich auf weitere Rezepte bestehen? Macht es Sinn sich an meine Krankenkasse zu wenden? Ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen und bedanke mich im Voraus für Ihre Antwort!

Schönen Abend!

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