Hallo Freshy,

schau dir dein Essverhalten doch mal ganz objektiv an: Ist es "normal" (okay, was ist schon normal?!? Aber das ist ein anderes Thema.), wenn man etwas nicht aufessen kann? Ich würde sagen: Nein, dass ist nicht normal. So möchtest du (oder ein Anteil von Dir) es ja offensichtlich nicht fortführen. Aber ein "Anteil" von Dir macht sich Druck, großen Druck, so großen Druck, dass er sich sogar durch körperliche Symptome (nicht aufessen können) zeigt.

Da dieser Druck mit Ängsten zu tun hat (Angst vor Menschen zu essen, Angst bei bestimmten Speisen,...) - möglicherweise sogar mit der unbewussten Angst zuzunehmen, - und Ängste eng im Zusammenhang mit Ess-Störungen stehen, würde ich es schon als eine Form der Ess-Störung bezeichnen.

In wieweit dieses Verhalten dein Leben einschränkt, kannst du am Besten selber beurteilen. Mein Rat: Vertraue dich einer Fachperson (Arzt, Psychologe, Vertrauenslehrer,...) an und lass dich erstmal beraten; Umständen ergibt sich dadurch auch eine Form der Hilfe. Wie die Hilfe aussehen kann, liegt in deiner Entscheidung. Es ist dein Leben.

Alles Gute und eine gesunde Zukunft wünscht Dir, DaSu81

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Hallo Sawbones,

obwohl ich selber keine CU habe, mich jedoch aus anderen Gründen mit diesen Themen beschäftige, kann ich mich sehr gut in dich hineinversetzen und weiß daher, wie sehr es den eigenen Tagesablauf "in Anspruch nimmt", teilweise auch sehr schmerzhaft und vor Allem auch total unangenehm ist. Ständig muss alles geplant sein und werden, man muss an alle Eventualitäten denken und am Besten auch immer auf alles eingestellt sein.

Bezüglich deiner Symptome "nur" den Tipp geben: Lies dich mal in das Thema "SCD" = Spezielle Kohlenhydrat-Diät ein. Auf Facebook gibt es dazu Gruppe(n) und im Internet findet sich ebenfalls Einiges. Die SCD kann sehr hilfreich sein - gerade bei MC und CU, aber auch bei RDS.

Das Thema SCD ist auf jeden Fall sehr interessant und inzwschen gibt es schon einiges an Infos und Rezepten dazu. Lass dich von den ganzen vorgeschlagenen "Regeln" nicht verunsichern und abschrecken => es hört sich schlimmer an, als es ist.

Um auf deine Frage/n einzugehen: Möglicherweise musst du nicht dein ganzes Leben damit "verbringen", aber es kommt natürlich auch auf deinen Körper und deinen Umgang damit an.

Gute Besserung und viele Grüße DaSu81

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Das lässt sich pauschal nicht sagen. Es galt mal als Richtwert "alle 2 Stunden", was aber so nicht ganz richtig ist. Einige Patienten müssen häufiger umgelagert werden, wenigen anderen würde 2,5 oder 3 Stunden ausreichen.

Es kommt immer auf den Allgemeinzustand des Patienten, den Zustand der Haut, den Gefährdungsgrad, die Art der Unterlage, den Tagesablauf, u.a.m. an. Wichtig ist auf jeden Fall, daß es regelmäßig, sowie fachlich korrekt & sorgfältig durchgeführt wird.

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Ja, dass deine Schmerzen von Wassereinlagerungen kommen, halte ich für gut möglich. Es ist ja immer genau der Zeitpunkt, an welchem viele Frauen Wasser im Gewebe "speichern". Oftmals wird es als schmerzhaft empfunden, manchmal auch als Spannungsgefühl, oder als Ziehen bzw. Reißen => je nach Frau wird es anders empfunden. Einige Frauen haben gar keine Beschwerden damit. Aber diejenigen die Beschwerden verspüren, können nur versuchen diese sogut es geht abzumildern. Möglicherweise hilft Reis (viel Reis Ohne Salz gekocht), Brennesseltee, Bewegen soviel wie möglich (besonders "Wadenpumpe" kann helfen), Salat-Gurken bzw.viel Gemüse & Obst allgemein essen, Salz meiden (speichert Wasser), Sauerkraut & Sauerkrautsaft essen/trinken, keine Limonaden o.ä., die Beine so oft wie möglich hochlagern, und die Beine eiskalt abduschen, ggf. auch Wechselduschen über das gesamte Bein.

Probier ruhig mal aus, ob etwas davon bei dir hilft => ich wünsche es dir, denn ich weiß nur zu gut wie unangenehm es ist und wie sehr es einschränken kann.

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Vieles:

  • Leinsamen oder Flohsamen fördern die Verdauung auf natürliche Weise. Allerdings: Damit sie im Darm aufquellen können, ist es ganz ganz ganz wichtig ausreichend zu trinken.

  • Trockenfrüchte; besonders Pflaumen und Feigen essen

  • oder Pflaumenkur trinken

  • Sauerkraut essen oder Sauerkrautsaft trinken

  • Buttermilch trinken

  • Morgens auf nüchternen Magen eine Tasse heißes Wasser trinken. (hilft wirklich!!!)

  • Lactulose in den Joghurt einrühren oder in Wasser auflösen und trinken (das unterstützt auch die Regeneration der Darmflora)

  • generell Balaststoffreich ernähren (Vollkorn, Naturreis, Vollkornnudeln, Rohkost, Obst & Gemüse,...)

Und generell äußerst wichtig:

  • viel viel trinken!!!

  • ausreichend bewegen

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Bei unterschiedlichen Verfahren wird unterschiedlich verfahren ;-)

Neee Scherz beiseite: Bei Vollnarkose bekommt man sehr sicher einen Zugang am Arm, aber bei örtlicher Betäubung beim Zahnarzt wird mit Spritzen in dem Mund vorgegangen. Der Eingriff dauert je nach Schweregrad und nach zu ziehenden Zähnen (1, 2, 3 oder alle 4) 20 - 60 Minuten. Die Spritzen tun nicht mehr weh, als die Sonstigen beim Zahnarzt auch. Wenn die Betäubung wirkt, tut es nicht weh, aber unangenehm ist es schon, weil man alles mitbekommt: Die Geräusche, die Bewegungen, das "Gezerre", die Worte des Arztes und der Helferinnen, das Absaugen,... uvm.

Zur Schule gehen darfst du i.d.R. sofort danach wieder. Da du aber mehr oder weniger dolle Schmerzen haben wirst (gegen die du Medikamente bekommst) und damit die Heilung ungestört vonstatten gehen kann, wirst du "entschuldigt" oder Krankgeschrieben. Somit wird auch möglichen Komplikationen entgegengewirkt.

Die erste Zeit wirst du "Hamsterbacken" haben und körperliche Anstrengungen solltest du meiden. Nach ein paar Tagen lösen sich die Fäden meist von selber wieder auf; manche Zahnärzte nähen aber noch mit Fäden, die gezogen werden müssen. Das ist meist 10 -14 Tage nach dem Eingriff. Und weh tut es eigentlich nicht, wenn keine Komplikationen aufgetreten sind.

Alles Gute, DaSu81

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Horche in dich rein. Was deinem Körper guttut und was nicht, weiß der Körper i.d.R. selber. Dass du nun keine Pizza mit doppelt Käse essen sollst, weiß der Kopf und ich denke auch der Körper. Vielleicht kannst du die "Zeichen" deines Körpers hören/sehen?

Ansonsten: Haferbrei, Reis ohne (viel) Soße, Griesbrei, wenn du Gemüse jetzt essen magst/kannst würde ich es dünsten und Obst als Mus oder Brei (Apfelmus, Bananenbrei).

Dies solltest du - wenn möglich - beachten:

  • Kein frisches Brot

  • Erhitztes Fett und scharf angebratene oder frittierte Speisen meiden

  • ebenso fettes Fleisch, Wurst oder Käse meiden

  • Kochend heiße oder eiskalte Speisen und Getränke tun auch nicht gut

  • Scharfe Gewürze und sehr salzige Speisen verträgt der Magen jetzt eher nicht

  • Obst und Gemüse dünsten oder kochen, nicht braten wegen des Fettes was man dazu benötigt

  • Speisen, die Essig- oder Fruchtsäuren enthalten greifen die Magenschleimhaut an

  • Alkoholische Getränke, vor allem "Hochprozentiges" sind ein "no-go"

  • Kaffee und Tee verträgt man aufgrund der Bitterstoffe und des Koffeins/Teeins nicht gut

  • große Nahrungsbrocken sollten gut gekaut werden = im Mund zu Brei kauen

  • Blähende Speisen sind zu vermeiden

  • Nikotin(Zigaretten) schlagen auch auf den Magen

Gute Besserung!

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Naja, das es kommt auf die Zubereitung und die Menge(n) an. Eine 150-ml-Tasse Bohnenkaffee (im Filteraufgussverfahren aufgebrüht) hat 60 -150 mg Koffein. Die gleiche Menge löslicher Kaffee kann zwischen 40 und 100 mg Koffein enthalten.

Schau hier auf die Tabelle: http://www.adolf-reichwein-schule.de/324.0.html

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Naja, ich denke es ist schon generell so, aber die Menge ist nicht "generell" = jeder Körper reagiert da anders. Beim einen wirken schon 2 Trockenpflaumen dazu, dass die Toilette "Hauptaufenthaltsort" wird, jemand anderes braucht vielleicht ein ganzes Kilo davon um eine annähernd gleiche Wirkung zu verspüren. Außerdem glaube ich gehört zu haben, dass sie besonders morgens gegessen diese abführende Wirkung haben.

Probier es doch erstmal mit einer kleinen Menge (die du ja vorsichtshalber auch erstmal über den Tag verteilen kannst), die du sowohl noch immer verringern, aber auch - bei Bedarf - vergrößern kannst. Dann wird die gewünschte antioxidative Wirkung wohl gegeben sein, und die abführende Wirkung kann vermieden werden.

Außerdem haben Trockenpflaumen ja noch ein paar andere Wirkungen:

  • Sie nehmen auf dem Verauungsweg auch unerwünschte Abfallprodukte und Giftstoffe mit => das wiederum hat eine gefäßschützende Wirkung.

  • Außerdem sollen sie zur Krebsprophylaxe sehr hilfreich sein.

  • Die Magensaft- und Speichelproduktion wird angeregt

  • Sie können Fiebersenkend wirken

  • Sie können Kreislaufbeschwerden lindern

  • Beschwerden bei Gicht werden ggf. gemindert

  • Rheumaschüben können sie entgegenwirken

  • Kreislaufproblemen wird in manchen Fällen entgegengewirkt

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Wenn dein Hautarzt dir immer wieder diese Tropfen verschreibt, dann frage ich mich: "Wieso?!?". Wenn du diese Tropfen wirklich seit 3 Jahren regelmäßig nimmst und keine Besserung eintritt, dann wirkt dieser Wirkstoff bei dir nicht! Das gibt es manchmal, dass ein Körper auf bestimmte Medikamente nicht in dem Maße reagiert, wie er sollte oder sogar ganz "immun" dagegen ist.

Entweder musst du es eben regelmäßig anwenden oder wenn das der Fall ist bitte ihn dir ein anderes Mittel mit einem anderen Wirkstoff zu verschreiben. Nimmst du diese Tropfen denn oral ein oder sind sie zur äußerlichen Anwendung?!?

Achte auch darauf, dass du deine Füße immer ganz trocknen lässt, wenn sie nass geworden sind (beim Duschen, Baden oder wenn die Füße in Schuhen geschwitzt haben oder du durch Regen/Schnee/Pfützen gegangen bist).

Auch solltest du atmungsaktive Schuhe tragen oder zumindest sowelche, die nicht aus "Plastik" o.ä. sind. Wichtig ist, dass die Füße atmen können.

Auch die Durchblutung solltest du unbedingt anregen, denn sonst kann es immer mal wieder zu einem lästigen, störenden und unschönen Nagelpilz kommen. Bewege die Füße und mache ab und zu mal eine Heiß-Kalte-Dusche oder Kneipptreten. Lauf auch sooft es geht Barfuss (im Moment gehts wohl nur in der Wohnung) und trage dann im Sommer viel Sandalen, damit die Füße atmen können!

Der Tipp mit dem Teebaumöl ist klasse, denn die antimykotische Wirkung kann unterstützend gegen den Nagelpilz helfen. Aber Teebaumöl ist nicht geeignet, wenn man es als einziges Mittel einsetzt!!! Dazu ist es - meiner Erfahrung nach - nicht ausreichend.

Und: Wasche deine Strümpfe immer mit hohen Temperaturen, damit die Pilze angetötet werden! Wäschst du sie nur bei 30 oder 40° bleiben die Pilzsporen in den Strümpfen und du steckst dich immer wieder erneut an.

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Reha zum Zunehmen

Hallo! Mein Arzt hat mir jetzt empfohlen, eine Reha zu machen, damit ich dort zunehmen kann/soll.

Weiß jemand von euch, wie so eine Reha ablaufen würde? Nur einfach mehr - wenn auch unter Aufsicht - essen, kann ja nicht sein. Das würde bei mir ja auch gar nicht gehen, da mein Magen ja immer das Signal "voll" sendet und ich einfach nicht mehr essen kann. Wenn ich es dann doch mal tu, dann bekomme ich starke Magenschmerzen, Sodbrennen, Aufstoßen etc. Ich würde ja liebend gerne mehr essen, aber es geht einfach nicht. Das ist bei mir ja nicht so wie z.B. bei Magersüchtigen, die nicht essen wollen.

Aber irgendeinen Sport machen wäre ja aus meiner Sicht auch eher kontraproduktiv, denn dann verbraucht man ja noch mehr Kalorien...

Was würde man da denn sonst so machen, was man zuhause nicht machen kann? Denn wenn da sonst nicht viel läuft, dann geht die Zeit ja auch nicht um. (ich habe in einer Bewertung gelesen, dass die Anwendungen, die in 3 Wochen gemacht wurden, in 3 Tage gepasst hätten)...

Ich mache mir da im Moment echt Gedanken, zumal ich auch - wie eine andere Userin vor ein paar Tagen mit einem ähnlichen Problem hier auch schrieb - unter Heimweh leide. Und die Klinik ist ca. 2 1/2 Stunden Fahrtzeit von zuhause entfernt. Da kann dann auch niemand mal eben zu Besuch kommen.

Aber wenn es mir dann aus diesem Grunde nicht gut gehen würde, dann könnte ich erst recht nicht essen, denn wenn es mir nicht gut geht, habe ich erst recht keinen Appetit und Hunger... Und eine nähergelegene Klinik für dieses Beschwerdebild gibt es nicht.

Natürlich würde ich irgendwie gerne diese Reha machen, schon alleine um vielleicht doch keine Magensonde zu benötigen, aber ich habe echt schon schlaflose Nächte...

Vielleicht weiß ja jemand von euch, wie so eine Reha abläuft und kann mir da ein paar Infos geben.

Danke schonmal dafür!

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Ich kann zwar nicht ganz aus Erfahrung sprechen, aber ich gehe davon aus, dass es so (oder so ähnlich) sein wird:

Du wirst ziemlich sicher dein Essverhalten (selber???) kontrollieren und analysieren müssen/dürfen. Sicherlich wird es Gesprächsgruppen über psychische Belange und über das Essverhalten und die Gefühle (dabei) geben.

Möglicherweise (hoffentlich) wird auch Sport gemacht, denn Sport trägt zum körperlichen Wohlbefinden bei. Klar verbraucht man auch Kalorien, aber der Tag soll nicht nach Kalorien(verbrauch) gelebt werden sondern die Gedanken sollten frei von dem Thema werden dürfen!!! Das Wohlbefinden sollte an erster Stelle stehen und nicht das Gewicht. Das Gewicht wird hoffentlich dann von selbst ansteigen, wenn sich der Körper und die Psyche im Einklag befinden!

Möglicherweise gibt es verschiedene (Therapie-)Angebote: Gestaltung, Bewegung, Gesundheit/Krankheit, Agressionsbewältigung, Selbstsicherheitstraining, Musik/Klang, Entspannung, ggf. Meditation, Kommunikation, Essen, Spielen, Lernen (verschiedene Interessengebiete sind sinnvoll und werden oft [aber nicht immer] angeboten), Massage, und viele andere wären möglich!

Sicherlich wird auch (ein großes???) Augenmerk auf das (dein) Gewicht gelegt (von seiten der Behandler und Pfleger, also wirst du auch regelmäßig gewogen. Auch deine Medikamente werden erfragt und ggf. nochmal auf die Zusammensetzung, die Wirkung und die Einnahme geguckt. Vielleicht ist etwas zuviel oder das eine oder andere Medikament kann abgesetzt oder geändert werden.

Versuche im Vorfeld einfach mal ganz offen für die Reha zu sein, denn anscheinend willst du doch zunehmen, ODER?!? Solltest du Ängste und Zweifel oder negative Emotionen dazu haben, wäre es sinnvoll erstmal zu ergründen, wieso du diese hast, denn die Reha sollte schon wirklich gewollt und gewünscht werden. Sonst bringt die nichts... außer Stress und Unbehagen und das wiederum führt ganz sicher nicht zur Gewichtzunahme. Lass dir doch erstmal von der KK und/oder von deinem Arzt Kliniken vorschlagen und informiere dich im Vorfeld darüber.

Ich wünsche dir jedenfalls von ganzem Herzen viel viel viel Erfolg und wenn du nach der Reha ein paar Kilos zugenommen hast wäre ich total interessiert, wie es denn dann dort vor Ort vonstatten gegangen ist. LG DaSu81

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Soweit ich weiß beeinflusst Lactoseintolleranz selber den GdB gar nicht! LI ist schließlich keine Krankheit, sondern "lediglich" eine Unverträglichkeit.

Aber wenn die LI bestimmte Krankheiten verstärkt und/oder beeinflusst, so kann sich das schon auf den GdB auswirken. Bsp: LI führt zu Blähungen und Reflux. Als Folge werden Darmbeschwerden und Gastritis (u.U.) zu chronischen Beschwerden.

Aber wie gesagt: Es kann den GdB beeinflussen, es muss aber nicht!

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Google findet reichlich Beiträge dazu. Hier nur ein Beispiel:

THC selbst kann nur einige Stunden oder Tage nach dem letzten Konsum im Blut und Urin nachgewiesen werden. Allerdings können einzelne Stoffwechselprodukte, je nach Intensität und Dauer des vorausgegangenen Cannabis-Konsums, bis zu einem Monat, eventuell auch noch länger im Urin nachgewiesen werden. Die Frage der Nachweisbarkeitsdauer spielt vor allem im Zusammenhang mit einem drohenden oder bereits erfolgten Führerscheinentzug eine Rolle.

Nach dem Rauchen einer einzigen Cannabis-Zigarette steigt die Konzentration von THC im Blut innerhalb weniger Minuten auf hohe Werte an, im Allgemeinen auf Konzentrationen zwischen 100 und 300 Nanogramm pro Milliliter (ng/ml) Blutplasma. Als Blutplasma bezeichnet man die klare Flüssigkeit des Blutes nach Abtrennung der Blutkörperchen. Innerhalb weniger Stunden sinkt die THC-Konzentration auf unter 15 Nanogramm pro Milliliter ab. Je nach aufgenommener THC-Menge und in Abhängigkeit von der Empfindlichkeit des Nachweisverfahrens kann THC im Blut fünf bis 15 Stunden nachgewiesen werden, nach der Aufnahme großer Mengen aber auch länger als 24 Stunden.

Bei regelmäßigem Konsum häuft sich THC im Blut an, sodass es nach dem letzten Konsum länger als nach einmaligem Konsum nachgewiesen werden kann. In einer Untersuchung mit starken, mäßig starken und gelegentlichen Cannabis-Konsumenten wurde das Blut bis zu zwei Tage nach dem letzten Konsum auf THC sowie seine Stoffwechselprodukte THC-COOH und 11-OH-THC untersucht. Bei den meisten starken Konsumenten war THC 24 bis 48 Stunden nach dem letzten Konsum noch nachweisbar, in einer Konzentration zwischen 1,3 und 6,4 Nanogramm pro Milliliter Blutplasma. Auch bei einem der mäßig starken Konsumenten war THC noch 24 Stunden nach dem letzten Konsum in geringer Konzentration vorhanden. Bei keinem der Gelegenheitskonsumenten war THC nach dieser Zeit noch nachweisbar. In einer anderen Studie, in der die Teilnehmer an einem Tag bis zu vier Cannabis-Zigaretten geraucht hatten, wurde am darauf folgenden Nachmittag, etwa 24 Stunden nach dem letzten Konsum, bei einem Teilnehmer noch THC im Blut gefunden. Das Stoffwechselprodukt THC-COOH verschwindet langsamer aus dem Blut als seine Muttersubstanz THC, sodass es häufig länger als einen oder zwei Tage nach dem letzten Konsum im Blut nachgewiesen werden kann.

Im Urin ist THC ebenfalls nachweisbar. Allerdings wird THC im Urin überwiegend als THC-COOH ausgeschieden. Dieses ist in einer wesentlich höheren Konzentration und auch wesentlich länger nach dem letzten Konsum nachweisbar, sodass in den meisten Labors nur THC-COOH im Urin nachgewiesen wird. Nach dem Rauchen einer Cannabis-Zigarette kann THC-COOH im Allgemeinen drei bis fünf Tage lang im Urin gefunden werden, gelegentlich auch ein wenig länger. Wenn regelmäßige Cannabis-Konsumenten ihren Konsum einstellen, so ist dieser durch Urinkontrollen im Durchschnitt noch einen Monat lang nachweisbar. Die Nachweisbarkeitsdauer variiert allerdings sehr stark, von zwei Wochen bis zu zwei Monaten, in seltenen Fällen auch bis zu drei Monaten. Die Ursache für diese Variation ist nicht bekannt. Sicherlich spielt die Konsum-Intensität eine Rolle. Ich werde häufig gefragt, ob die Ausscheidung durch bestimmte Maßnahmen, wie beispielsweise Sport, Sauna, eine bestimmte Ernährung, eine vermehrte Flüssigkeitszufuhr oder bestimmte Vitamine beschleunigt werden kann. Zu dieser Frage gibt es allerdings keine sicheren wissenschaftlichen Erkenntnisse, sodass jeder Rat spekulativ bleiben muss. Ich empfehle, allerdings unter diesem Vorbehalt, eine vermehrte Flüssigkeitsaufnahme von zusätzlich ein bis 1,5 Litern täglich. Die damit verbundene Verdünnung des Urins kann durch die Aufnahme von Kreatin, das über das Internet oder in Apotheken rezeptfrei erhältlich ist, kaschiert werden. Bei regelmäßigem Konsum werden THC und vor allem seine Abbauprodukte im Körperfett gespeichert, da Cannabinoide fettlöslich und schlecht in wässrigen Flüssigkeiten, wie etwa dem Blut, löslich sind. Wird der Konsum eingestellt, so gelangen diese Substanzen nur sehr langsam wieder zurück ins Blut und von dort in den Urin. Dabei ist ihre Konzentration im Blut so gering, dass sie mit den üblichen Nachweisverfahren nicht nachweisbar sind. Im Urin wird THC-COOH jedoch wieder konzentriert. Es kann dort nachgewiesen werden, bis nur noch minimale Mengen über die Nieren ausgeschieden werden.

Quelle und weitere Infos: http://www.hanfjournal.de/hajo-website/artikel/2005/06/s11_franjo.php

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Hast du denn auch schonmal über eine mögliche Ursache für die Pupse nachgedacht?!? Klar: pupsen tut jeder mal. Aber wenn man wirklich sehr oft "Luft lassen" muss, dann hat es oft eine "krankhafte" Ursache. Entweder isst man zu schnell, oder man isst blähende Speisen, oder man schluckt Luft oder man hat eine Allergie oder Unverträglichkeit oder oder oder. Die Ursache dafür würde ich erstmal feststellen wollen, denn liegt das vermindern oder beseitigen der vermehrten üblen Gerüche oft schon auf der Hand: entweder auf die Auswahl der Spiesen achten = blähendes möglichst meiden, oder weniger Kaugummikauen bzw. weniger Kohlensäurehaltige Getränke trinken (vermindert das Luftschlucken) oder feststellen (lassen) ob eine Allergie oder Unverträglichkeit besteht.

Ansonsten = wenn alles "normal" ist, dann hilft wohl nur akzeptieren, Pausen an der Luft machen = dort pupsen bzw. viel frische Luft hineinlassen wenn man drinnen gepupst hat. Jede/-r muss mal pupsen ;-)

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Weißlicher Schleim im Stuhl??? Das könnte auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit hindeuten. KÖNNTE!!! Hast du denn sonst noch Beschwerden wie z.B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder weichen Stuhl, Verstopfung oder harten Stuhl, Blähungen, Krämpfe, Hautausschlag, Kopfschmerzen, ggf sogar Schwindel oder Kreislaufschwierigkeiten? Du schreibst zwar, dass es dir sonst gut geht, aber vielleicht trifft doch das Eine oder Andere davon auf dich zu.

Von nun an solltest du deine Ernährung genauer beobachten: ist es bei bestimmten Nahrungsmitteln verstärkt oder lässt es sich vermindern oder sogar verhindern? Mühselig ist es sicher, aber vielleicht lässt sich der Schleim damit verhindern!

Ansonsten, wenn es wirklich Schleim im Stuhl ist, wäre der Gastroenterologe der richtige Ansprechpartner (vorerst solltest du damit aber trotzdem zum Hausarzt gehen).

Gute Besserung; DaSu81

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Körperlich ist man - laut mehrerer Aussagen und eigener Erfahrung - gar nicht so extrem abhängig = man/frau kann es relativ (!!!) einfach unterbinden. Was wirklich ziemlich anstrengend und auch ziemlich ungewohnt ist, ist eben die Umstellung der Gewohnheit(en).

Wie schwer es einem fällt, kommt immer ganz auf die innere Eistellung des (Ex-)Rauchers an. Ich selber habe vor etwas mehr als 3 Jahren aufgehört zu rauchen und ich fand es damals nicht wirklich sehr schlimm. Ich war vielleicht etwas hibbelig und etwas eher gereizt, aber wenn ich so im Nachhinein darauf zurückblicke: ich hätte es mir viel schlimmer vorgestellt.

Ich war einige Jahre Zigarettenabhängig. Anfangs waren es viele Zigaretten, später dann etwas weniger, aber ganz ohne Zigaretten schaffte ich es nie. Ich wollte aufhören, aber der "richtige Wille" war offensichtlich noch nicht da. Irgendwann kam dann "der Moment". Klar musste ich mich auch innerlich umstellen und die gewohnte Zigarettenpause irgendwie füllen. Seltsam und ungewohnt war es - keine Frage, aber wenn der Moment da ist, ist es wirklich nicht mehr ganz so schwer. Sollte dieser Moment nicht da sein... dann ist es sicher viel viel schwerer.

Ich wünsche Dir und deinem Freund eine kurze Entzugs- und Umgewöhnungsphase. Gebt ihm und seinem Körper Zeit und versucht die ursprünglichen Raucherpausen zu füllen: mit Sport, mit Gesprächen, Unternehmungen, mit Lesen mit irgendwas Schönem was ablenkt.

Alles Gute, viel Kraft und Durchhaltevermögen sowie viel Erfolg dabei.

PS: "Belohnungen", Zusprüche und Bewusstmachen von Erfolgen hilft dabei ungemein.

;-)

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Ein Fuß schläft ein, wenn ein oder mehrere Nerven, die in den Fuß führen, so abgeklemmt werden, dass sie Reize nicht mehr weiterleiten können. Oft passiert das, wenn der Fuß lange Zeit in einer unbequemen Haltung verharren musste, zum Beispiel im Schneidersitz oder beim Sitzen mit überschlagenen Beinen. Das abgeklemmte Nervenbündel kann die Reize aus dem Fuß nur noch verzerrt an das Gehirn weitergeben: Die Missempfindung "eingeschlafener Fuß" entsteht. Die meisten Menschen reagieren auf das pelzige und manchmal auch schmerzhafte Gefühl gleich: Sie schlackern den Fuß aus und reiben ihn. Nicht nur die Füße, sondern sehr häufig auch die Hände und manchmal sogar das ganze Bein oder der Arm sind vom "Einschlafen" betroffen. Bis zu einer Stunde kann es dauern, bis sich der Nerv wieder erholt hat und das pelzige Gefühl verschwindet. Meistens sind es aber nur wenige Minuten.

Schlafen Gliedmaßen häufig und ohne ersichtlichen Grund ein, kann die Ursache zum Beispiel an der Wirbelsäule liegen. Auch hier verlaufen Nervenstränge, die bis in die Gliedmaßen reichen. Ein Wirbel könnte zum Beispiel Nervenstränge abklemmen. Eine ärztliche Untersuchung ist in diesen Fällen notwendig.

Durchblutungsstörungen in den Beinen können ähnliche Missempfindungen hervorrufen. Meistens fühlt sich der Unterschenkel kribbelig an, als ob Ameisen darauf entlang laufen. Diese Symptome können Vorboten eines Gefäßverschlusses sein. Menschen, die davon betroffen sind, haben auch ein erhöhtes Risiko für einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt. Deshalb müssen Durchblutungsstörungen in den Beinen fachmännisch behandelt werden.

Quelle: http://www.gesundheitslexikon.de/ghl_eingeschlafene_fuesse.html

Demnach würde ich beim nächsten Mal - wenn das "eingeschlafene Füße-Symptom" wieder auftritt - überprüfen, wann und wie du mit dem Fuß auftrittst und vielleicht fällt dir da eine "Andersartigkeit" zum anderen Fuß auf. Oder beobachte einfach die Fußhaltung.

Vorher auch schonmal den Schuh, den Strumpf oder die Hose überprüfen ob da vielleicht was falsch sitzt.

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Ich habe den Test zwar noch nicht gemacht, aber etwas darüber gefunden. Wichtig ist die richtige Durchführung. Diese geht so:

Wenn du am Morgen aufwachst und bevor du etwas in den Mund nimmst, bringe etwas Speichel hoch und spucke ihn in ein Glas mit klarem Wasser. Du kannst 3- oder 4mal in das Glas spucken müssen, nur überzeuge dich, daß du genug Speichel im Glas hast, um die Oberfläche des Wassers zu bedecken. Du mußt das Verhalten des Speichels im Glas etwa alle paar Minuten bis zu 30 Minuten beobachten. Wenn dort Fäden von deinem Speichel aus nach unten führen, wenn das Wasser trüb wurde oder wenn dein Speichel zu Boden sank, hast du wahrscheinlich Candida!

(Du kannst in der Nacht, bevor du den Test machen willst, ein Glas Wasser ins Badezimmer oder auf den Nachttisch stellen, um dich einfach daran zu erinnern, daß du dir nicht die Zähne putzt, ehe du in das Glas gespuckt hast.)

(Ja, wir haben Leute gesehen, die auf Hefe mit diesem Test negativ testeten. Wenn du NICHT von Hefe betroffen bist, sollte dein Speichel im Glas oben bleiben und wird sich eventuell auflösen.)

Vieles Mehr über Definition, Symptome, Ursachen, Diagnose, Therapie usw. findest du hier: http://www.candida-info.de/was-ist-eigentlich-candida/

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Ich gehe davon aus, dass du Lupus meinst:

Was ist Lupus?

Lupus erythematodes (LE) ist eine Autoimmunkrankheit, die zum entzündlichen Rheuma und dort zu den "Kollagenosen" gehört. Es gibt zwei Hauptformen: Hautlupus und systemischer Lupus erythematodes (SLE).

Hautlupus

Bei einem Teil der Betroffenen ist nur die Haut beteiligt. Vom Hautlupus gibt es verschiedene Unterformen. Die häufigste Form ist der discoide LE, bei dem charakteristische scheibenförmige rötlich-schuppige Hautveränderungen auftreten. Bei etwa fünf bis zehn Prozent der Betroffenen kann ein Hautlupus in einen systemischen LE übergehen.

Systemischer Lupus erythematodes (SLE)

Das ist die häufigste Form des LE. Neben der Haut und den Gelenken können weitere Organsysteme (innere Organe) betroffen sein. Die typische Hautrötung im Gesicht (Schmetterlingserythem) tritt nur bei weniger als der Hälfte der SLE-Betroffenen auf.

Symptome bei SLE:

Gelenkschmerzen, Allgemeinbeschwerden (z.B. Müdigkeit, Leistungsschwäche), Hautveränderungen, Nierenbefunde, Gelenkentzündung, Raynaud-Syndrom (Kalt- und Weißwerden von Fingern und Zehen), Beschwerden des zentralen Nervensystems, Schleimhautveränderungen, Magen-Darm-Beschwerden,Rippenfellentzündung, Lymphknotenerkrankung, Herzbeutelentzündung, Lungenbeteiligung, Muskelentzündung, Herzmuskelentzündung, Bauchspeicheldrüsenentzündung

Faktoren, die Lupus erythematodes auslösen können

Achzig Prozent der SLE-Betroffenen sind junge Frauen im Alter zwischen 15 und 45 Jahren. Lupus erythematodes hat nämlich etwas mit den weiblichen Geschlechtshormonen (Östrogenen) zu tun. Oftmals bricht Lupus während oder nach einer Schwangerschaft aus. Die Einnahme der "Pille" (östrogenhaltige Empfängnisverhütungsmittel) kann die Erkrankung fördern. Auch wenn Sie bei sich auffällige zyklusabhängige Schwankungen Ihrer Beschwerden beobachten, könnte dies ein Zeichen dieser Erkrankung sein. Typisch ist bei Lupus erythematodes auch die Sonnenempfindlichkeit. Sonnenlicht kann die Krankheit aktivieren. Deshalb bricht sie manchmal nach Sonnenbädern oder einem Urlaub im Süden aus. Wie bei anderen Autoimmunkrankheiten, wirkt sich körperlicher und seelischer Stress ungünstig auf den Krankheitsverlauf aus. Unverträgliche Nahrungsmittel und Medikamente können die Krankheitsaktivität verstärken.

Die eigentliche Ursache der Erkrankung ist heute noch unbekannt. Man vermutet wie bei anderen Autoimmunerkrankungen eine genetische Veranlagung, die im Zusammenwirken mit äußeren Faktoren (Auslösern) zu der Erkrankung führt. Eine Reihe von Medikamenten können ein SLE-ähnliches Krankheitsbild auslösen (medikamenteninduzierter Lupus erythematodes). In der Regel verschwinden die Beschwerden nach Absetzen dieser Medikamente.

Diagnose

Oft dauert es sehr lange, bis Lupus erythematodes erkannt wird. Das liegt daran, das die Beschwerden bei jedem Menschen ganz unterschiedlich sind. Bei jedem Betroffenen prägt sich die Krankheit anders aus. Gemäß den 1982 von der Amerikanischen Rheumatologen-Vereinigung veröffentlichten Kriterien müssen vier von elf charakteristischen Befunden vorliegen, damit die Diagnose systemischer Lupus erythematodes wahrscheinlich wird (sogenannte ARA-Kriterien). Eine nachgewiesene Organbeteiligung ist für die Diagnose SLE nicht erforderlich. Eine Frühdiagnose des SLE ist mit den ARA-Kriterien von 1982 nicht möglich. Chronisch-schleichende Verlaufsformen (siehe unten) sind schwieriger zu diagnostizieren als akut-schubweise Verläufe. Außerdem ist diese Erkrankung vielen Ärzten unbekannt, weil sie relativ selten ist. Nur etwa 30 - 40.000 Menschen leiden in Deutschland an SLE. Ärzte können sie deswegen häufig nicht erkennen. Viele betroffene junge Frauen werden deshalb für Simulanten gehalten.

Der Facharzt für die Diagnose und Behandlung dieser Krankheit ist ein Internist, der gleichzeitig Rheumatologe ist. Erkennen kann man die Krankheit an bestimmten Blutwerten. Dazu müssen antinukleäre Faktoren (ANA) und weitere Autoantikörper wie zum Beispiel die ds-DNS-Antikörper bestimmt werden. Oftmals lautet die Diagnose zunächst "Kollagenose", wenn anhand der Beschwerden und (Blut-)Befunde zunächst keine genauere Diagnose gestellt werden kann. Die Behandlung ist die gleiche. Es gibt auch die verschiedensten Mischformen zwischen LE und anderen Kollagenosen wie dem Sjögren-Syndrom, der Sklerodermie und dem Antiphospholipidsyndrom.

Verlauf

Bei etwa zwei Dritteln der Betroffenen verläuft die Krankheit schubweise. Etwa die Hälfte dieser Betroffenen hat zwischen den Schüben nur wenig oder gar keine Beschwerden (Remission). Bei der anderen Hälfte dieser Betroffenen ist die Erkrankung auch zwischen den Schüben weiter aktiv (Teilremission). Etwa ein Drittel der Erkrankten hat einen chronisch-progredienten Verlauf, das heißt, dass keine Schübe auftreten und die Krankheit langsam voranschreitet.

Gegenwärtig sind in der Medizin noch keine Laborwerte bekannt, an denen die Krankheitsaktivität des LE zuverlässig abgeschätzt werden kann. Weder die Blutsenkung noch die Höhe der antinukleäre Antikörper (ANA) spiegeln die Krankheitsaktivität eindeutig wider. Das C-reaktive Protein (CRP) ist bei LE selbst in Zeiten erhöhter Krankheitsaktivität nur niedrig erhöht. Am ehesten scheint eine Erhöhung der ds-DNS-Antikörper und eine Erniedrigung des Komplements eine Verstärkung der Krankheitsaktivität anzuzeigen. Um die Aktivität der Erkrankung beurteilen zu können, ist eine Zusammenschau der Beschwerden und der klinischen Befunde sowie der (labor-)technischen Untersuchungsergebnisse notwendig, wobei die klinischen Befunde führend sind. Weil noch keine zuverlässigen Indikatoren für die Krankheitsaktivität bei Lupus erythematodes bekannt sind und Organbeteiligungen im Anfangsstadium oft nicht sicher diagnostiziert werden können, wird die Schwere des Krankheitsbilds von Ärzten häufig unterschätzt.

Behandlung

Für die Behandlung des Lupus erythematodes gilt folgendes Stufenschema:

Schmerzmittel Antimalariamittel (z. B. Chloroquin [Quensyl®]) Kortison Immunsuppressiva (z. B. Azathioprin, Ciclosporin A, Mycophenolatmofetil) Zytostatika (z. B. Methotrexat, Cyclophosphamid [Endoxan®])

Die Aufzählung erfolgt von leichteren zu schwereren Medikamenten. Zweck dieser Medikamente ist, die Entzündung und die überschießende Aktivität des Immunsystems einzudämmen. Die Medikamente greifen an verschiedenen Stellen im Krankheitsprozess ein, eine kausale Therapie, die die Ursache der Krankheit beseitigt, gibt es jedoch noch nicht.

Der Einsatz der Medikamente richtet sich in erster Linie nach der Schwere des Krankheitsbilds. Antimalariamittel wirken bei Lupus erythematodes besonders gut gegen Hauterscheinungen und Gelenkprobleme. Immunsuppressiva und Zytostatika kommen bei schwereren Krankheitsverläufen zur Anwendung. Betroffene mit schubweisem Krankheitsverlauf sprechen auf die Behandlung mit den heute verfügbaren Medikamenten in der Regel besser an als Betroffene mit chronisch-schleichendem Verlauf.

Gegenwärtig konzentriert sich die medizinische Forschung an den Universitätskliniken auf die Entwicklung neuer Behandlungsverfahren für die schwersten schubweisen Formen des SLE, von denen etwa fünf Prozent aller LE-Erkrankten betroffen sind (Hochdosis-Endoxantherapie, autologe Stammzelltransplantation). Für den Großteil der LE-Betroffenen wurden in den vergangenen Jahrzehnten keine neuen Medikamente entwickelt. Das liegt daran, dass sich die Entwicklung neuer Behandlungsverfahren wegen der geringen Anzahl der Patienten für die pharmazeutische Industrie nicht lohnt. Je früher die Behandlung beginnt, desto besser kann der Verlauf der Erkrankung beeinflusst werden. Wenn die Erkrankung bald nach ihrem Ausbruch erkannt und behandelt wird, haben Lupus-Betroffene heute eine normale Lebenserwartung. Die Lebensqualität kann jedoch mehr oder weniger eingeschränkt sein.

Quelle und weitere Infos: http://www.lupus-selbsthilfe.de/krankheitsbild.htm

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Das hängt davon ab, ob dein Magen sehr empfindlich reagiert, oder nicht. Das Koffein ist es weniger, welches auf den Magen schlägt. Eher sind es die Röst- & Bitterstoffe und die (u.U. unterschiedlichen) Röstverfahren der Kaffeesorten. Als besonders verträglich gilt der Schümli2-Schweizer Rezeptur-Kaffee: http://www.lifestylefood.ch/product_info.php?info=p977_Caff--Crema-Schuemli-2---Schweizer-Rezeptur-Bohnen-1-Kg.html

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