Magenbeschwerden durch Essstörung?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Entschuldige, aber ich kann das "Atypische" an deiner Ess-Störung nicht erkennen....!?! Für mich sieht das nach einer typischen Ess-Störung aus.

Zu deiner Frage: Natürlich kann es sein, dass es eine wirklich ausschließlich körperliche Reaktion deines Körpers ist. Diese kann 1) völlig unabhängig von deiner Ess-Störung sein, oder 2) Folge/Begleiterscheinung der Ess-Störung sein (schließlich ist es nicht ohne, was dein Magen bei so einem Ess-Anfall da leisten muss!) oder sogar durch die Psyche induziert sein. Soll natürlich nicht (!) heißen, dass du dir die Beschwerden "aus den Fingern saugst" oder einbildest, nein, sie sind ohne Zweifel da und machen dir Angst (sagst du ja selber), aber die Psyche kann zu so viel körperlichen Reaktionen führen - auch zu solchen Beschwerden.

Um es wirklich ganz genau zu wissen, ist mit großer Sicherheit eine Magenspiegelung nötig, durch andere Untersuchungen wäre wahrscheinlich nur eine Vermutung möglich und diese wäre ja nicht das, was dich beruhigen würde, oder?!? Nun kannst du dich weiterhin "verrückt" machen, was deine Situation nicht positiv, sondern eher negativ beeinflussen würde, oder aber du überlegst jetzt mal ganz konstruktiv, was du brauchst und wie du dieses Bedürfnis befriedigen kannst. Möglicherweise hat dein Bedürfnis nur nach außen sichtbar mit den Magen-Symptomen zu tun..., ich könnte mir jedoch vorstellen, dass das Grundbedürfnis eher Aufmerksamkeit, Tolleranz, Wertschätzung, Beachtung,... o.ä. ist. Wenn dir das (besonders in Bezug auf die Symptome) entgegengebracht würde - würde es dir helfen? => Die Frage musst du nicht hier beantworten, sondern kannst sie für dich selber klären.

Möglicherweise hilft dir ein Beratungsgespräch bei den folgenden Fachmännern/Fachfrauen:

  • Arzt für Homöopathie, diese betrachten den Menschen i.d.R. ganzheitlich.
  • Psychologen, Psychotherapeuten (besonders wichtig, da eine Ess-Störung besteht und es da mglw. Zusammenhänge gibt)
  • Gastroenterologen (es gibt auch solche, die ihre Patienten ernst nehmen und nicht nur die Symptome, sondern auch die Personen dahinter sehen = deine Angst vor einer Magenspiegelung könnte dort "genommen" werden = sie ist u.U. gar nicht mehr nötig, da die Symptome anders "aufgeklärt" werden können. Ich wünsche dir, dass du [falls du einen Gastro konsultieren solltest] an einen Solchen gerätst!)

Ein Gespräch bedeutet ja nicht gleich, dass irgendwas weiterführendes veranlasst wird. Außerdem wärest doch du diejenige, die das veranlassende Wort hat = du kannst jede Untersuchung auch ablehnen!

Alles Gute für dich, DaSu81

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Super Antwort. Zur Diagnostik (vor allem wenn er eine organische Erkrankung nicht ausgeschlossen ist) sollte aber immer der Psychiater, und nicht der Psychologe, die erste Adresse sein - denn letzterer ist kein Arzt, und hat daher keine Erfahrung mit körperlichen Erkrankungen.

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@FLaeD

Der Psychiater ist nicht unbedingt immer die bessere Anlaufstelle. Er ist eben in erster Linie Arzt. Ich hätte sicherlich besser "Psychologischer Psychotherapeut" schreiben sollen, denn das hätte eher das getroffen, was ich gemeint habe.

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@DaSu81

Der Psychiater hat sowohl mit körperlichen Erkrankungen als auch mit psychischen Erfahrung, und da nicht klar ist was die Symptome verursacht, ist das sicher die bessere Wahl als ein Psychotherapeut - zumal davon die wenigsten überhaupt eine Diagnostik machen (eben aus diesem Grund), Termine oft frühestens nach Monaten verfügbar sind, und je nach schwere der Erkrkankung eine medikamentöse Behandlung sinnvoll ist, welche ein Therapeut nicht einleiten kann.

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Atypische Essstörung, weil ich nicht explizit Magersucht o.a. habe, sondern eine Mischform.

Danke Deine Antwort hat mir sehr weitergeholfen. Ich habe mir heute einen Gastroenterologe herausgesucht, den ich morgen kontaktieren werde.

Was Psychotherapie betrifft bin ich schon seit 7 Jahren in unterschiedlichen Behandlungen gewesen, allerdings hat es mir bisher nicht so wirklich etwas gebracht. Aktuell habe ich erst diese Woche meine letzte Therapie abgebrochen, die Therapeutin selbst war der Meinung, sie könne mir nicht helfen.

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@Sanura

Hei Sanura, ich freu mich sehr, dass dir meine Worte zu dem Schritt einen Gastroenterologen (erstmal) heraus zu suchen, geholfen haben.

Ich wünsch dir sehr, dass es "der Richtige" ist, er dich mit deinen Beschwerden sieht und v.A. auch ernst nimmt. Sollte das nicht der Fall sein: Bitte scheue dich nicht, denn (um es mit einem Sprichwort zu sagen) "Für jeden Topf gibt es den passenden Deckel" = Es gibt für jede/-n Patienten/Klienten den passenden (Fach-)Arzt. Wenn nicht der, dann ein anderer. Und einen Facharzt brauchst du nunmal, da führt kein Weg dran vorbei. Begib dich aktiv auf die Suche nach "deinem" Arzt. Schließlich haben diese Personen "es sich auf's Hemd geschrieben": Sie wollen den Menschen doch helfen (und dafür werden sie zudem noch bezahlt! = doppelte Verpflichtung!). Du bist nun mit deine Beschwerden da und brauchst fachkundige Hilfe. Mach dich nicht klein und ducke dich (im übertragenen Sinne!), denn dadurch wird's nicht besser. ;-)

Gleiches gilt auch für Psychotherapeuten. Wenn jemand der Meinung ist, er kann dir nicht helfen, dann hat er/sie sich den falschen Beruf ausgesucht. Er/Sie hat aufgegeben, weil er/sie nicht weiter wusste; bedeuet aber nicht, dass dir generell nicht geholfen werden kann. Natürlich (und das ist an dich gerichtet) muss auch die Bereitschaft vorhanden sein, sich helfen zu lassen. Ob das der Fall ist, kannst nur du selber beantworten. (Und das natürlich wieder nur dir selber, denn Du [niemand anderes] solltest gesund werden wollen, um dein Leben auch wirklich leben zu können.)

Viele Grüße und v.A. viel Mut und besten Erfolg.

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@DaSu81

@FLaeD: Da geb ich dir Recht. Meine Antwort schrieb ich auf meinen Eindruck hin = war nicht objektiv genug. Entschuldigt!

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Vielleicht wäre es sinnvoll, erst mal mit psychologischer Hilfe etwas gegen deine Ängste zu tun. Das macht ja kein Arzt, sondern ein Psychtherapeut. Vielleicht ist da die Hemmschwelle niedriger. Ausserdem kannst du dir überlegen, wann genau die Essstörungen angefangen gaben, und was der Auslöser gewesen sein kann. Du bist mit den psychischen Problemen ja nicht auf die Welt gekommen, also muss eine Ursache zu finden sein.

Du hast völlig recht. Deine Essstörung macht Deinen Magen kaputt und schädigt Deine inneren Organe. Chronische Magenschleimhautentzündung, Magengeschwüre und Butdruckprobleme sind übliche Folgen. Und Du wärst nicht die erste, die aufgrund ihrer Essstörung nur ein sehr kurzes Leben hat. Du hast die Wahl, zum Arzt wegen Deiner Magenprobleme und zur Psychotherapie wegen Deiner Ängste oder es wird alles immer schlimmer, ein schmerzhafter Tod. Und eine Magenspiegelung ist überhaupt nicht schlimm.

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Ist eine Magenspiegelung auch ohne Sedierung gut aushaltbar?

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