Wie kann man seine Stuhlfrequenz reduzieren?

Nach einer ziemlich stark dosierten Antibiotika-Behandlung war meine Darmflora völlig zerschossen. Ich hatte noch wochenlang danach Verdauungsbeschwerden wie Durchfall, Blähungen und lautes Darmrumoren.

Ich wandte mich an eine Heilpraktikerin mit der ich eine Floraanalyse durchführte:

  1. E. Coli, Bacteroides und Enterococcen stark vermindert.
  2. Klebsiella und Clostridium species leicht erhöht, Citrobacter stark erhöht.
  3. Nachweis von erhöhter Candida albicans

Also empfahl sie mir eine Behandlung mit Nystatin gegen den Candidapilz und Myrrhinil Intest um die erhöhten Stämme wieder zu reduzieren. Anschließend soll ich Colibiogen und Symbioflor 1 einnehmen um die verringerten Stämme wieder anzusiedeln.

Nun ist es so, dass meine Verdauung sich zwar etwas normalisiert hat, aber ich seitdem eine mir völlig unnormale Stuhlfrequenz eingependelt hat. Damals hatte ich ungefähr alle zwei Tage einen Stuhlgang. Nun ist es aber so, dass ich täglich zwei, drei oder mehr Stuhlgänge am Tag habe, die auch mit starkem, fast schmerzhaften Drang einhergehen, gerade morgens direkt nach dem Aufwachen und auch jedes mal eine normal bis weich geformte, aber dennoch sehr große Stuhlmenge raus kommt, die bei weitem das übersteigt was ich an Nahrung zu mir nehme. Zusätzlich habe ich immer noch sehr starke Blähungen und Darmrumoren. Habe die Ballaststoffzufuhr schon erheblich runtergeschraubt. Bis jetzt ohne wirklichen Erfolg. Fructose- und Laktoseintolerzanz ist bei mir schon seit Jahren bekannt.

Gibt es irgendwas, was man tun kann um seine Stuhlfrequenz und -menge zu verringern bzw. besser kontrollieren zu können?

Vielen Dank Ihr Lieben.

Darm, Darmbeschwerden, Gastroenterologie, Reizdarm, Verdauung, Darmflora, Reizdarmsyndrom
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Schleim im Rachen, Schwindel, Bauchkrämpfe, Hitzewallungen, Zittrigkeit, Verstopfung, Panikattacken. Was ist los mit mir?

Wie oben genannt leide ich an den verschiedensten Sachen. Vor kurzem bin ich umgezogen, von Deutschland nach Österreich und so langsam weiß ich wirklich nichtmehr weiter. Der Arzt in D hat mir Tabletten gegeben, einmal Mebeverin Puren 135mg und Betavert N 16mg, er ging davon aus dass ich das Reizdarmsyndrom habe. Die Krämpfe wurden kurzzeitig besser, der Schwindel jedoch ging überhaupt nicht weg, weswegen es unheimlich schwer ist nach draußen zu gehen und meinem gewohnten Alltag nachzugehen, unter vielen Menschen wird er noch schlimmer und ich muss dort weg sonst habe ich das Gefühl umzukippen. Der Arzt hier meinte hingegen es wäre einfach eine Verstopfung, hat mir Laxogol (Pulver) verschrieben und Antiflat. Der Stuhlgang hat sich nicht verändert, da ist alles beim Alten (immernoch Verstopfung und starkes Pressen nötig). Die Krämpfe hingegen sind viel besser geworden und (wenn) nur leicht vorhanden. Als ich jedoch vor drei Tagen unterwegs war und weder das Pulver noch die Tabletten eingenommen habe ging es mir am Tag danach morgens so schlecht, hatte richtig starke Bauchkrämpfe überall als ich aufwachte, dass ich ins Krankenhaus gefahren bin, aber sobald ich dort war, waren die Krämpfe wieder verschwunden. Mir wurde Blut abgenommen, alle Werte in Ordnung. Urinprobe wurde genommen, auch alles gut. Wurde dann ebenfalls mit der Diagnose Verstopfung wieder heim geschickt und falls es schlimmer werden sollte soll ich wieder ins Krankenhaus, könnte evtl auch Blinddarm sein. In D war ich auch vier Tage im Krankenhaus, dort wurde überhaupt nichts gefunden. Lediglich in meinem Urin wurde etwas, das auf eine Entzündung hindeutet, gefunden, was genau wurde nicht gesagt und mir wurde gesagt ich hätte zu viele weiße Blutkörperchen gehabt. Das war letztes Jahr im Dezember als ich in D im Krankenhaus war. Zu dem Schleim im Hals bzw Schleim und Druckgefühl wurde in D nichts gefunden, hier war ich noch nicht beim HNO, werde das aber nächste Woche tun. Kann mir evtl trotzdem hier jemand sagen was es sein könnte? Kennt sich hier jemand mit sowas aus oder hat das gleiche? Weiß langsam echt nichtmehr weiter. Für den Schwindel hab ich eine Überweisung zur Schwindelambulanz erhalten; Termin ist erst am 27.4. Die Hitzewallungen treten meist abends auf und sind sehr stark, die Zittrigkeit ebenso, die ist aber eher schwach. Weiß so wirklich nichtmehr weiter.

Schwindel, Bauchkrämpfe, psychisch, Reizdarmsyndrom
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Können Proteinshakes beim Reizdarmsyndrom helfen, bzw sollte ich das ausprobieren und wie steht es mit Flüssignahrung?

Mein Reizdarm Problem verschlimmerte sich tendenziell immer. Nun, es ist so das ich jetzt täglich Sport betreibe einfach um wieder einmal etwas neues auszuprobieren womit ich meinem Darmproblem zu leibe rücken kann. Bei Ausdauersportarten legt man ja die verdauung erstmal lahm und ja was merke ich? In der Tat, ich merke das während dem Sport irgendwas passiert, alles schwitzt und ich muss andauernd weiße schleimklumpen aus meinem Hals heraus spucken. Ich bin auch histaminintolerant und leide fast immer an einer verschlossenen oder geschwollenen nase besonders morgens nachdem aufstehen. Während des sports habe ich das gefühl das die nase heiß wird und plötzlich wie ein stopfen gezogen wird dann läuft es mir aus nase, rachen, aus allen poren und ich kann endlich seit langem mal wieder für diese eine Stunde in der ich Sport mache frei durchatmen. Der effekt auf meinen Darm stellt sich jedoch bis jetzt nicht ein, allerdings treibe ich noch nicht solange sport, allgemein fühle ich mich besser wäre da nicht der Darm... Nun erinnerte ich mich das ich bereits vor jahren einen nervösen Darm hatte(ging aber niemals zum arzt) ich mich im fitness studio anmeldete und während meiner trainingszeit Proteinshakes getrunken habe. Ich meine mich zu erinnern das da die darmprobleme von alleine aufgehört hatten. Ich hörte mit dem training auf und hörte auch auf shakes zu trinken und dann dauerte es wieder ca. 1 jahr bevor der zustand dermaßen stark eskalierte das ich wirklich 20 toilettengänge und mehr am tag hatte. Dann erst fand man plötzlich heraus das ich laktoseintolerant sei. Das ist vorallem deswegen seltsam weil zu meiner trainingszeit ja proteinshakes mit milch angerührt war und ich jeden Abend quark gegessen habe und sich meine stuhlgänge wie von alleine verbesserten. Ich dachte es läge am sport doch da ich nun wieder mit sport angefangen habe googlete ich ob ich proteinshakes trinken darf bei reizdarm, ich möchte dem abnehmen entgegen wirken da ich schon ziemlich viel abgenommen habe und fand im Internet viele Berichte das proteinshakes ihren reizdarm besänftigt hätten. Das brauchte mich nun auf meine Frage

Hat jemand erfahrung was passiert wenn man sich mit reizdarm ausschließlich flüssig ernährt? Also jegliche Form von nahrung nur als Saft oder shake zu sich nimmt? Und ist so ein Proteinshake wie ihn sportler verwenden eher zu empfehlen oder davon abzuraten? Denn ich überlege ob ich vielleicht nicht einfach zu dem proteinshake greife sondern so anderen shakes aber dafür die echte, harte nahrung weg lasse. Meine Ernährung eben soweit umstelle das sie gesund und ausgewogen ist aber dafür einfach nur flüssig. Hat da jemand nähere infos?

Ernährung, Nahrungsmittel, Darm, Durchfall, Histaminintoleranz, Laktoseintoleranz, Reizdarm, Reizdarmsyndrom
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Wie beeinflusst Fasten die Darmflora?

Ich habe einen Reizdarm und in meiner vorherigen Frage kann man ja sehen was ich alles für untersuchungen schon gemacht habe. Ich und die Ärzte sind am ende unseres Lateins und mein Leidensdruck wächst und wächst. Ich ernähre mich nach fodmap, es grenzt die probleme ein aber verschwinden tun sie nicht. Ich habe wässrig gelben stuhlgang(ich traue mich kaum vor die tür weil ich immer plötzlich auf toilette rennen muss und meinen stuhlgang nicht einhalten kann wenn es mal drückt) und ziehe nun in betracht absolutes Fasten zu machen(null diät).

Ich wollte mindestens 7 Tage fasten, maximal jedoch 10 Tage weil ich gelesen habe man soll nicht länger als 10 Tage fasten. Da bei mir der Reizdarm erst nach antibiotika aufgetreten ist und probiotika nicht den gewünschten effekt hatten hatte ich überlegt 10 Tage zu fasten in der Hoffnung die schlechten Darmbakterien, falls da welche sein sollten, würden sterben.

Ich habe zeitweise mal ein paar Tage nichts gegessen, nicht weil ich vorhatte zu fasten sondern aus angst vor meinem Reizdarm. Nach dem zweiten Tag an dem ich nichts gegessen hatte verbesserte sich der geschmack auf meiner Zunge, der belag verschwand, ich hatte einen richtig "saftigen" geschmack auf der zunge, sonst habe ich eher ein pappiges Gefühl im Mund. Ich merkte schnell eine aufhellung der stimmung, ich war magendarmmäßig schmerzfrei und auch die häufigen kopfschmerzen verschwanden, ich fühlte mich fit und hellwach, ansonsten fühle ich mich eigentlich die meiste zeit über sehr müde.

Irgendwann muss der Mensch essen, ich habe nichtmal 7 Tage gefastet, wie gesagt ich tat das ja eher unterbewusst aus angst auf die toilette zu rennen. Wenn ich arbeiten muss frühstücke ich nichts und ich esse auch nichts auf der arbeit weil sie arbeit und essen einfach nicht miteinander vereinbaren lässt, ich müsste jede stunde mal für 20 minuten aufs klo. Dabei entleere ich mich hauptsächlich wässrig mit spuren von kot. Also es ist wirklich fast ausschließlich wasser mit kleinen stückchen von kot. Selten auch mal breiig aber meisten eben wässrig.

Wenn ich lange genug faste, kann sich das positiv oder eher negativ auf meine Darmflora auswirken?

Darm, Durchfall, Fasten, Reizdarm, Darmflora, Stuhlgang, Reizdarmsyndrom
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Darmflorastatus bestimmen lassen, bringt das überhaupt etwas?

Ich leide seit fast 5 Jahren an Reizdarm. Ich habe Kernspinttomographie, Stuhlprobe auf Pilze keime und bakterien, Magen- u. Darmspiegelung hinter mir, biopsien aus magen und darm, Blutbild, Ultraschall, Allergietest, h2 Atemtest, ich habe Flohsamen, Perenterol, Yomogi, Mutaflor, probiokult laktosefrei, Lovos Heilerde, Kohletabletten, Ernährungstagebuch, wurde auf glukose, laktose, fructose, Gluten und histamin getestet, ernähre mich laktose und Glutenfrei. Alle Untersuchungen ohne befund bis auf eine Laktoseintoleranz. Bei einer Körpergröße von 1,88 wog ich 105kg und nun wiege ich etwas mit 60kg. Ich habe auch eine ausschlussdiät hinter mir die nichts gebracht hat, ich habe durchfall auch wenn ich nur kartoffeln oder reis esse, ich habe andauernd durchfall und magenprobleme wenn ich esse. Alles hat angefangen als ich bei einer Zahnoperation Antibiotika verschreiben bekam, seitdem leide ich unter ständigen durchfällen die meine lebensqualität drastisch einschrenken. Ich bin nicht wirklich arbeitsfähig, denn wenn ich arbeiten gehen muss darf ich morgens und während der arbeit auf garkeinen fall essen sonst habe ich mehrere schübe und muss alle paar minuten aufs klo und ich entleere mich mit heftig flüssigen gelben stühlen. Oft ist kaum kot dabei sondern einfach nur flüssigkeit.

Diagnose Reizdarm steht im raum und mein Problem verschlimmert sich eigentlich nur weiter und weiter. Nun habe ich davon gehört das man den Darmflorastatus bestimmen lassen könnte, diese untersuchung ist umstritten und kostet mich 50-60€ (zahlt die kk nicht). Die vermutung liegt nahe das antibiotika meine Darmflora aus dem gleichgewicht gebracht haben könnten, die allgemeinmedizin sagt sowas kann nicht passieren eine internisten hat mir ans herz gelegt diesen test mal zu probieren. Schaden kann es nicht...

hat jemand mit diesem test erfahrung gesammelt? Wie sinnvoll ist er? Kann er mir helfen? Oder ist das einfach nur ein mittel um einem verzweifelten patienten etwas geld aus den kranken rippen zu leiern?

Darm, Antibiotika, Durchfall, heilpraktiker, Internist, Reizdarm, Darmflora, Reizdarmsyndrom
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