Teilweise sichtbare Weisheitszähne ziehen obwohl keine Probleme?

Hallo,

nach einem Zahnarztwechsel (Umzug) riet mir der neue Zahnarzt zur Entfernung der Weisheitszähne. Ich bin nun verunsichert. Der alte Zahnarzt sprach nie darüber.

Situation: Ich bin 28 Jahre alt, und seit etwa 10 Jahren sind meine Weisheitszähne zum Teil durchgebrochen, also ein paar "Ecken" schauen raus, sie liegen aber tiefer als die restlichen Backenzähne und haben keine Kaufunktion. Die Weisheitszähne sind (bis darauf dass sie etwas tiefer liegen) normal angeordnet (Röntgenbild) und gesund. Ich hatte bis zum heutigen Tag niemals Probleme oder Schmerzen durch die Weisheitszähne. Seit Jahren verändern sich die Weisheitszähne nicht. Einziger Nachteil ist, dass die Weisheitszähne etwas schwieriger zu putzen sind.

Der Zahnarzt argumentiert, dass die Weisheitszähne raus sollen, weil sie schlecht zu putzen sind und möglicherweise in der Zukunft Probleme verursachen könnten.

Ich bin da skeptisch: Aktuell habe ich keine Probleme - und das seit 10 Jahren, das Ziehen der Weisheitszähne hingegen führt ganz sicher zu Schmerzen und ein paar Tagen "außer Gefecht".

Ist das Ziehen in einem Fall wie meinem wirklich sinnvoll? Kann man Weisheitszähne nicht auch dann noch ziehen, wenn wirklich Probleme vorliegen sollten?

Ich gehe 2x im Jahr zum Zahnarzt zur Vorsorge, mögliche Probleme würden also frühzeitig entdeckt.

Gruß Tina

Mund, Weisheitszähne, Zahnarzt, Gebiss, Ziehen
3 Antworten
Muss ich den Kostenvoranschlag vom Zahnarzt zahlen?

Hallo, Ich habe einen neuen Zahnarzt der für jede Kleinigkeit geld berechnet. Im Mai hatte ich diese nach Alternativen gefragt für meinen Retainer (Zahnstabilisator) im Unterkiefer. Diese erzählte mir direkt was von Aestetic Line Schienen und das so etwas ca. 200€ kosten würde weil keine Kassenleistung. So weit, so gut! Im nächsten Schritt erzählte sie mir gleich was davondas man ja dafür einen Kostenvoranschlag im Labor machen müsste und das dieser evtl was kosten würde. Weiter im Gespräch schlug sie mir vor gleich ausrechnen zu lassen was eine minimale Zahnkorrektur im Unterkiefer kosten würde. Gesagt, getan. Abdrücke genommen und neuen Termin zur Besprechung. Ich wunderte mich dass ich nichts unterschreiben musste wegen der Kostenübernahme für den Kostenvoranschlag und die Summe wurde nur beiläufig mit ca 80€ erwähnt. Als ich diesen Termin wahrgenommen hatte, bekam ich einen Kostenvoranschlag über NUR zahnkorrektur im Unter- UND OBerkiefer. Nicht DAS was ich wollte. Ich schlief eine Nacht drüber und sagte das ganze ab. Nun bekam ich heute eine Rechnung für den Kostenvoranschlag i. H. von 175€!

  1. War es mir nicht klar dass ich sie in jedem Fall zahlen muss
  2. Habe ich dafür keine schriftliche zustimmung gegeben
  3. Mündlich erzählte sie was von ca. 80€

In dem heutigen Telefonat sagten sie mir im PC wäre festgehalten worden dass ich darüber in Kenntniss gesetzt wurde... Aussage gegen Aussage...

Ich kenn das so, dass man vor Auftragserteilung über die Kosten informiert wird und das mit seiner Unterschrift bestätigt...

Muss ich das zahlen???

Zahnarzt, Gebiss
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